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Erste Erfahrung mit freestyle libre und eventuelle Kostenübernahme?

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 14.01.2015
    am 14.01.2015 02:54:00
    Hallo,
    ich wollte ob das jemand schon gekauft hat und seine ersten Erfahrungen damit wiedergeben kann?
    und was müsste man tun damit die Kasse die kosten übernimmt wenigstens für die Sensoren?
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    Mitglied seit: 07.08.2014
    am 14.01.2015 10:34:57
    SamX schrieb:
    was müsste man tun damit die Kasse die kosten übernimmt wenigstens für die Sensoren?



    Beten und auf ein Wunder hoffen.

    „Jeder Mensch hat die Chance, jeden Tag einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst“(Paul Anton de Lagarde)
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.01.2015 14:23:41
    Wenn Dich die Diskussion über die Verwendung von Messdaten nicht stört, hast Du hier ein erstes direktes Erfahrungsbeispiel
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 16.01.2015
    am 16.01.2015 22:13:36
    Hallo
    ich versuche seit zwei Monaten Kontakt zu der Firma aufzunehmen und erhalte keine Antwort, weder per Mail noch telefonisch. Der Anrufbeantworter zeichnet geduldig meine Anrufe auf.
    Ich habe keine Information, ob es das Produkt jetzt wieder zu kaufen gibt.
    Die Krankenkasse übernimmt es vorläufig nicht, da habe ich schon nachgefragt.

    Was mich stuzig macht ist, dass gerade bei einem med. Gerät keinerlei Reaktion des Herstellers kommt und das vor dem Kauf!

    Gruß
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    Mitglied seit: 29.03.2015
    am 29.03.2015 22:16:01
    Ich habe das Teil seit einiger Zeit und möchte es nicht mehr missen. Die Messergebnisse und kontinuierliche. Beobachtung sind sehr aufschlussreich und haben für manchen Aha-Effekt gesorgt.
    Die Sensoren halten maximal 14 Tage, dass Anbringen ist absolut schmerzfrei und bei mir gab es auch während der Tragezeit keinerlei Komplikationen. Ein wenig sorgenvoll hatte ich dann bei erstem Wechsel die betreffende Hautstelle betrachtet, aber auch hier keinerlei Probleme feststellen können.

    Richtig ist wohl, dass der Sensor SEHR gut haftet - auch mehrmaliges Duschen hält der aus, bei mir würde der aber ohne zusätzliche Fixierung im letzten Drittel der Tragezeit eher wohl nicht mehr 100% halten. Erwischt man die falsche Stelle beim Setzen des Sensors (Muskel ...), ist so ein Teil wohl auch schnell mal unbrauchbar.

    Die Ergebnisse sind wie gesagt aufschlussreich und m.E. brauchbar, allerdings grundsätzlich tendenziell etwas niedriger als Vergleichswerte aus herkömmlicher Blutzuckermessung. Bei der Gelegenheit war allerdings auch aufgefallen, das Vergleichsmessungen mit dem gleichen (herkömmlichen) Messgerät an verschiedenen Stellen teils stark abweichende Blutzuckerwerte bei eben ein- und demselben Messgerät lieferten.
    Erste brauchbare Ergebnisse lieferte bei mir das. Gerät nach ca. 24 Stunden, volle Aussagekraft nach etwa 1 Woche. Danch passt das eigentlich wohl immer ganz gut.

    Unterschied zur normalen Blutzuckermessung ist prinzipbedingt ein gewisses Hinterherhinken der Ergebnisse - identische oder vergleichbare Werte zwischen der herkömmlichen Messung und dem FreeStyle Libre kann man mit einem Zeitversatz von etwa 15 Minuten erwarten. - darauf kann und muss man sich halt einstellen. Das Gerät lässt aber halbwegs zuverlässig den Trend erkennen - je länger man das nutzt, umso zuverlässiger erscheint mir diese Trendanzeige zu sein.

    Die Zuteilung der Geräte und Sensorgen erfolgt aktuell nach Bewerbung und einiger Wartezeit und dann auch nicht ganz beliebig, d.h. man bekommt nicht einfach so viele Sensoren wie man will, sondern kann im 14 Tage Abstand einen Artikel (max. 2 Sensoren) bestellen.
    Nach Aufnahme in den Kreis der Bezieher gibt es auch eine kostenlose, telefonische Hotline, die z.B. bei mir im Fall eines Sensordefektes sofort erreichbar war und auch sehr freundlich und zuvorkommend auftrat.

    Ganz billig ist das sicher nicht, im Vergleich zum CGM aber ein Schnäppchen und nach meiner Meinung das Geld letztlich schon wert. Ob das die Krankenkasse in meinem Fall zahlen würde habe ich ehrlich gestanden noch gar nicht geprüft und das Ganze als Selbstzahler besorgt, weil ich das kennenlernen wollte, ohne erst zig Anträge stellen zu müssen ...
    Langzeitergebnisse über mehrere Monate habe ich natürlich noch nicht und Folgeuntersuchungen beim betreuenden Arzt stehen auch noch aus. Aktuell sieht aber alles recht brauchbar aus und erscheint mir als große Erleichterung und Hilfe.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    Mitglied seit: 17.02.2016
    am 17.02.2016 21:21:19 | IP (Hash): 682920603
    Ich habe aktuelle Informationen zur Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen am Beispiel Techniker Krankenkasse. Ich habe mich letztes Jahr Ende Juni bei der Techniker wegen der Kostenübernahme erkundigt. Der Kollege am Telefon erklärte mir damals, dass die Techniker die Kosten zu 80% übernimmt. Jetzt habe ich endlich die erste Bestellung absetzen können und habe die Rechnung dazu eingereicht. Die Techniker hat die Kosten wie vereinbart übernommen aber gleich ein Schreiben mitgeschickt indem mir dann mitgeteilt wird, dass die Kosten nur für 12 Monate übernommen werden. Da ich im Juni den Antrag gestellt hatte (eigentlich hatte ich mich nur erkundigen wollen) werden die Kosten nur bis Juni übernommen. Der Grund ist allerdings interessant, ich zitiere:
    "Ein wichtiger Hinweis für Sie: Wegen des Grundsatzurteils des Bundessozialgerichtes vom 8. Juli 2015 (Aktenzeichen B3 KR 5/14 R) ist es der TK als gesetzliche Krankenkasse nicht mehr erlaubt, Kosten für das FreeStyle Libre zu übernehmen." Weiter heißt es: "Das -bundessozialgericht hat festgestellt, dass es sich bei der Glukosemessung im Unterhautfettgewebe, wie mit dem FreeStyle Libre, um ein Hilfsmittel handelt, das untrennbar mit einer neuen Behandlungsmethode im Zusammenhang steht, die noch nicht positiv vom Gemeinsamen Bundesausschuss bewertet wurde. Eine Kostenübernahme durch die Techniker Krankenkasse ist daher für das Hilfsmittel - Freestyle Libre - ausgeschlossen."

    Es gibt also ein innovatives Mess-System, das uns Diabetikern das Leben erleichtert und eine keine Bewertung durch den Bundesausschuss. Wir müssen hier alle gemeinsam einen Antrag an den Ausschuss stellen denke ich. Die Antwort der Krankenkassen wird überall gleich sein...
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    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 21.02.2016 18:15:37 | IP (Hash): 1324784970
    Hi,

    meine KK ist die DAK und wählt aus erfassten Diabetikern Typ 2 Personen zur Versorgung mit FreStyleLibre aus. Ich bekomme unbegrenzt von DAK bezahlt: 1 Lesegerät, im Quartal max. 7 Sensoren, wobwi ich beim Lesegerät sowie jedem Sensor 5,- € zuzahle bis zum erreichen der Zuzahlungsgrenze.
    Klappt hervorragend!
    Meines Wissens ist die DAK z.Zt. die einziste KK die ohne Probleme die Kosten erstattet, aber unter gewissen Voraussetzungen des Diabetikers, also Typ 2, Anwendung der ICT - Therapie, registriert im DMP bei DAK
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    Mitglied seit: 08.05.2016
    am 08.05.2016 11:38:17 | IP (Hash): 582229249
    Hallo,

    dann möchte ich hier auch mal meine Erfahrungen weiter geben. Ich nutze das System seit etwa 4 Monaten. Vorweg, ich möchte das System nicht mehr missen und werde es weiterhin selber kaufen und bezahlen! Trotzdem ist nicht alles Gold was glänzt. Gerade in den ersten 48h nach dem Anbringen des Sensors weichen die Messwerte teilweise extrem ab. Das Libre zeigt 60 an und real sind es 160. Mal so als Beispiel. Das gleiche kommt bei einigen Sensoren nachts vor. Über den verlauf sieht man morgens häufiger, dass der Blutzucker auf Werte unter 60 rutsch, dadurch bekommt man Angst vor einer Unterzuckerung und nimmt vor dem Schlafen süßes zu sich. Bei der nächsten Hb1C Untersuchung kam dann der Shock. Das Libre zeigte nachts zwar niedrige Werte an, aber in echt lagen die Werte viel höher. Man lernt also mit der Zeit, dass es nicht ganz ohne Teststreifen geht und man weiß auch mit der Zeit wann man sich auf welche Werte verlassen kann. Insgesamt ist das System eine riesige Erleichterung im Alltag und bei der Arbeit. Der Gewinn an Lebenskomfort ist gewaltig aber man darf nicht denken, dass man dadurch keine Teststreifen mehr braucht.
    Kurz noch zum Tragekomfort und zur Anbringung. Das anbringen und entfernen der Sensoren ist absolut schmerzfrei! Lediglich den aller ersten Sensor merkte ich auf der Haut, dieser schmerzte auch gelegentlich. Vermutlich musste sich der Körper erst daran gewöhnen. Nach 14 Tagen merkte ich jedoch nichts mehr.
    Gruß Andreas
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    Mitglied seit: 05.07.2016
    am 07.07.2016 14:08:23 | IP (Hash): 1356264271
    Hallo zusammen,

    bei der Einbindung der libre Meßdaten in eine eigene App (ICT-Helper) musste ich ebenfalls feststellen, dass die Werte "ziemlich" schwanken. Wenn sie denn wenigstens "gleich" schwanken, könnte man die Ergebnisse entsprechend "anpassen", aber dem ist nicht so.
    Außerdem weisen die Hersteller der Geräte (FGM-Systeme) darauf hin, auffälige Werte immer durch die herkömmliche Art der Blutzuckerbestimmung zu überprüfen.

    Also ein kompletter Ersatz ist es noch nicht - vermutlich wird die Google Lens da weiter gehen. Also: abwarten und beobachten - es kann und wird nur besser werden.

    Gruß Raimond
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    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 31.07.2016 14:39:07 | IP (Hash): 1911484271
    Hallo Raimond,

    wie hast du die FSL-Messdaten eingebunden?
    Gibts da auch was altmodisches für den herkömmlichen PC?
    Ich kann dem Teil nur PDFs entlocken.

    Reiner