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#Fragen - Pflegegeld Beantragung - Einstufung - Behinderten gerechter Umbau

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 25.02.2015
    am 25.02.2015 11:27:45
    Hallo Zusammen,

    zuerst einmal ein freundliches Hallo in die Runde. Ich hoffe das Thema passt unter "Pflegegeld".
    Ich versuche mich gerade in die Thematik der Pflegegeld Beantragung, Pflegestufen und behinderten gerechter Umbau einzuarbeiten.

    Der Vater (75) meiner Frau wird in Kürze aus dem Krankenhaus wiederkommen. Wir reden über eine fast zwanzig jährige Diabeteserkrankung. Erst traf es die Augen - Sehfähigkeit mittlerweile sehr schlecht, nur noch mit Lupen etc. - danach ging es auf die Beine - jetzt Amputationen an beiden Füßen (Zehen, Vorderfuß). Und ich kann nur mutmaßen, dass das nicht das Ende der Fahnenstange ist. Die Auswirkungen auf den Alltag wurden immer vor der Umwelt kaschiert - meine Schwiegermutter mutierte in eine heimliche Vollzeitpflegerin ... doch ich sehe ihre Resourcen schwinden. Dazu altes Haus, Treppen, ...

    Ich versuche grad ein wenig den Überblick zu gewinnen, was man tun kann um die Situation in den Griff zu bekommen.

    Aktuell denke ich an folgendes:
    1. Kontakt mit örtlichen Pflegestützpunkt aufnehmen Beratung anfragen.
    2. Prozess für Einstufung in Pflegestufe einleiten um Zugriff auf Alltagsunterstützende Maßnahmen zu bekommen.
    3. Parallel das EG des Hauses behindertengerecht umzubauen (Rollstuhlgerecht, Schlafzimmer nach unten, Badumbau, Haltegriffe etc.)

    Ich denke ich bin garantiert nicht der erste der als Angehöriger vor so einer Situation steht und ich könnte Euch ganz gut brauchen um meine Gedanken ein wenig zu strukturieren :)

    Danke im Voraus.

    Gruß, Patrick
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 200
    Mitglied seit: 01.01.2014
    am 25.02.2015 15:28:46
    .
    Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:42:15. Grund: .
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 28.02.2015 14:50:18
    Poth schrieb:
    ... aus Erfahrung weiß ich das alte Menschen den sinn der Überprüfung nicht so ganz verstanden haben u. dem MDKler dann vorführen was sie alles noch können - Bei der Überprüfung geht es jedoch darum schlüssig darzulegen was man nicht mehr kann....



    Das kann ich aus dem eigenen Familienkreis bestätigen. Es ist daher sinnvoll, wenn zu dem Begutachtungstermin alle Personen dabei sind, die jetzt schon Hilfestellungen leisten.

    Freundliche Grüße