Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 18.11.2016
    am 18.11.2016 16:22:38 | IP (Hash): 744377466
    Hallo Leute !
    Ich bin jetzt seit über 30 Jahren Typ 1 Diabetiker und habe nun schon seit über 10 Jahre eine Pumpe
    In laufe der letzten 4 Jahre verschlechterte sich mein Hb1c rapide !
    Er stieg von 5,2 auf über 9 !Im August hat nun mein Diabetologe einen Nierenschaden diagnostiziert ! Nach eine Nierenpunktion ,wurde festgestellt das ein groß teil der Schädigung auf
    den Zucker zurück zu führen ist !Also habe ich auf anraten des Krankenhauses angefangen meine BZ Messungen von fünf auf 9-12 zu erhöhen auch in der Nacht minimal 2 mal ! Mit erfolg der Hb1C ist auf 7,2 zurück gegangen !!!!
    Man hat mir im KH erklärt das es für meine Pumpe ein CGM ( Dauer Blutzucker Mess- Sensor)
    gibt der im 15 min Turnus misst !
    Ich habe bei meiner Krankenkasse AOK Bayern einen Antrag gestellt der ist nun schon zum Zweiten mal abgelehnt worden ! LABITAR ÜBERSETZT NICHT NÖTIG !!!!
    Das ständige messen (vor allem Nachts ) geht aber auf die Nerven und auf die Psyche und ich binn stänig müde!
    WER hat so ein CGM und wie kann ich es bekommen !
    Selber kann ich es mir leider nicht leisten !!!
    Wer hat einen Tip für mich ! Ich möchte nicht an die Dialyse !!!!!
    DANKE im voraus !

    Bearbeitet von User am 18.11.2016 16:27:53. Grund: was vegesse
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 3158
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.11.2016 17:19:33 | IP (Hash): 1507263179
    Deutlich günstiger als ein CGM ist das Libre www.FreeStylelibre.de/ Das wird von TK und DAK schon als Hilfsmittel bei ICT und Pumpe übernommen. Vielleicht kann Dein Arzt Dir helfen, das mit Hinweis auf die anderen Kassen auch bei Deiner bewilligt zu bekommen?
    Dabei klebst Du dir einen Sensor an, und wenn Du Deinen BZ wissen willst, brauchst Du nur das Lesegerät dran zu halten.


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 18.11.2016
    am 19.11.2016 18:14:08 | IP (Hash): 963535854
    Hallo hjt_Jürgen
    vielen dank für deinen Ratschlag . Ich habe das mit dem FreeStylelibre schon versucht
    meine KK die AOK meint das es noch nicht genügend ausgetestet wäre und da es hier um sogenanntes unblutiges BZ Messen geht bezahlt sie nicht ! :-c soll heißen sie bezweifelt das
    es richtig funktioniert ! Auch mein Arzt hat mir das so gesagt wenn du eine KK hast die das bezahlt kannst du dich glücklich schätzen !
    Ich soll einfach öfters Messen ! :-c
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 3158
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 19.11.2016 18:29:41 | IP (Hash): 54244041
    Wenn der eigene Dok (hoffentlich Diabetologe!) ein Hilfsmittel nicht mag, hat man da schlechte Karten. Allerdings ist das Libre ja noch verhältnismäßig neu am Markt, und die guten Erfahrungen nehmen rasant zu, so dass sich jeden Tag Arzt- und auch Krankenkassenmeinungen ändern können.


    Ansonsten hilft halt nur ein Ess- und Spritzverhalten mit weniger großen Schwankungen = kleinere Portionen und weniger Einheiten. Wäre auch mit einem CGM und auch dem Libre vorteilhaft, weil die Anzeige der Messung im Gewebe um 15-20 Minuten hinter der Messung im Blut hinterher hängt.


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 157
    Mitglied seit: 12.08.2015
    am 19.11.2016 20:19:10 | IP (Hash): 1638492774
    xmanu schrieb:

    meine KK die AOK meint das es noch nicht genügend ausgetestet wäre und da es hier um sogenanntes unblutiges BZ Messen geht bezahlt sie nicht



    Wann war das? Vor kurzem hat der GBA entschieden, daß vollwertige CGMs einen Zusatznutzen haben, die trotz des Preises bei bestimmten Vorbedingungen dazu führen, daß sie durch die KKs übernommen werden müssen.

    Damit hat der GBA auch gesagt, daß das unblutige Messen überhaupt zuverlässig ist. Also kann keine KK mehr sagen, unblutiges Messen im Zwischenzellwasser sei noch zu unerforscht!

    xmanu schrieb:

    Ich soll einfach öfters Messen ! :-c



    Ach, DAS zahlen die? Sonst heißt es doch immer: Du mußt mit (viel zu wenig) Teststreifen auskommen!
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 18.11.2016
    am 19.11.2016 22:56:37 | IP (Hash): 963535854
    Hallo Danke euch !
    ja mein Arzt ist Diabetologe und ich war erst vor 6 Wochen im KH !
    Wurde da wegen Nieren Schädigung (Typ 3 ) behandelt !
    Dort hat man mir das mit FreeStyle empfohlen, ich also zur KK die hat es rundrum abgelehnt
    daraufhin wieder zum Arzt und der meinte das, wenn die KK etwas übernimmt , dann das CGM!
    Er hat mir auch beim ersten Widerspruch geholfen ! Nützt alles nichts ! Da sitzt irgendwo so ein Möchtegern Alleswisser der sagt ich brauche das nicht ! Der muss ja nicht jede Nacht 2 mal BZ Messen !
    In der Zwischen zeit hatte ich drei mal Ausreißer nach oben (über 6oo ) und zwei mal Unterzucker
    ein mal 32 das andere mal so tief das ich einen Notarzt brauchte !
    Und ja ich weiß wie ich Essen und Spritzen muss ! Ich kenne meine BE und iE Einheiten aus dem FF ! War lange genug In der Pflege Tätig und bin kein Anfänger ( wie gesagt seit 30Jahren Diabetiker ) !
    Aber seit das mit den Nieren anfing spinnt der Diabetes !
    Finde es nur echt ungerecht das ein Mensch der mich nicht kennt und noch nie gesehen hat einfach entscheiden kann was ich brauche und was nicht !

    Bearbeitet von User am 19.11.2016 22:58:50. Grund: Koregtur
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 200
    Mitglied seit: 01.01.2014
    am 20.11.2016 18:24:09 | IP (Hash): 733830414
    Häufiges messen ist weder für die Krankenkasse, noch für den MDK eine Indikation ein rtCGM zu bewilligen - Ein rtCGM kostet die Krankenkasse (wenn ich mich nicht verrechnet habe u. die Preise von 2015 immer noch aktuell sind!) im Quartal immerhin ~2000€.
    Die Indikationen u. Voraussetzungen kann man im sog. "Beschlusstext" des G-BA nachlesen - Siehe https://www.g-ba.de/downloads/39-261-2623/2016-06-16_MVV-RL_rtCGM_BAnz.pdf
    Daher sollte man das "BZ-Tagebuch" penibel führen u. Der Diabetologe sollte seine Hilfsmittel-Verordnung gut begründen... sollte die Krankenkasse (inkl. MDK u. "Widerspruchsauschuss der Krankenkassen") eine Kostenübernahme ablehnen, dann muss man eben den Klageweg gehen u. die Kostenübernahme einklagen.

    Das Libre bzw. die Kostenübernahme u./od. Bezuschussung wird von der AOK (in meinem Fall die AOK Hessen) mit fadenscheinigen Gründen abgelehnt - Habe meinen Widerspruch bis zum sog. "Widerspruchsauschuss der Krankenkassen" aufrechterhalten u. auch dieser sieht keine Gründe für einen Rechtsanspruch - Dieses mal allerdings mit einer (für mich!) nachvollziehbaren Begründung.
    In dem Schreiben des sog. "Widerspruchsauschuss der Krankenkassen" heißt es (sinngemäß!).:
    "Laut Urteil des Bundessozialgerichtes (sog. "CGM-Urteil") liegen die in SGB V §2 Abs. 1a genannten Gründe bei Diabetikern nicht vor u. daher muss ein Hilfsmittel durch den G-BA bewertet werden.".

    Das Libre wurde vom G-BA bei seiner Bewertung der rtCGM vom 16.06.2016 eindeutig ausgeklammert. Das Libre wurde somit nicht bewertet u. es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Kostenübernahme.
    Die TK u. die DAK übernehmen die Kosten aufgrund einer Satzungsänderung - Die Frage ist allerdings ob sie ihre Satzung nicht auch wieder ändern...

    Unter https://rechtsfragenblog.de/cgm-urteil-im-volltext-bsg-urteil-vom-872015-b-3-kr-514-r kann man das sog. "CGM-Urteil" finden - interessant ist hier Spalte 43 u. Spalte 44.
    Da die Aussage "die in SGB V §2 Abs. 1a genannten Gründe liegen bei Diabetiker nicht vor..." von einem Richter am Bundessozialgericht getroffen wurde, sehe ich wenig Chancen die AOK zu einer Kostenübernahme zu bewegen...
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 18.11.2016
    am 24.11.2016 19:23:17 | IP (Hash): 1041401539
    Hallo Leute !
    Erst mal vielen dank für eure Antworten !
    Gestern hat sich mein Diabetologe bei mir gemeldet, nach dem er auch eine Kopie der Ablehnung
    bekommen hat ! Er meinte ich soll auf jeden Fall Widerspruch ein legen ! Wenn dann die KK
    sich erneut bei ihn meldet ,versucht er er mit einer noch ausführlicheren Begründung ! Er ist der Meinung ich brauche das CGM unbedingt , um eine weitere Schädigung der Nieren und der Augen
    zu vermeiden ! Wie gesagt der Diabetes hält sich nicht an die Spielregeln ! Vor allem Nachts geht er rauf und runter ! Liegt zBsp um 22 Uhr bei 136 um 1 Uhr bei 296( ohne Zusatz BE ) und dann nach 2 iE um 3 Uhr bei 42. Die Nächste Nacht 22 Uhr 130 um 2 Uhr 38 und nach 2 BE um 5 Uhr bei 419 !Basalartentest aussichtslos ! ( auch im KH war es so )Jede Nacht Stress ! Tags über das gleiche in Grün!
    Melde mich wie es weiter geht !
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 29
    Mitglied seit: 01.01.2016
    am 27.11.2016 17:59:37 | IP (Hash): 1462604542
    Ich habe bei meiner Krankenkasse (IKK Berlin/Brandenburg) einen Antrag auf FSL gestellt und dies mit meiner Tätigkeit als Kraftfahrer begründet. Mein Diabetologe hat das entsprechend begründet. Ergebnis: Meine KK übernimmt die Kosten!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 859
    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 28.11.2016 01:30:22 | IP (Hash): 858904876
    Daß dich dein Arzt bei einem Widerspruch unterstützen möchte, ist schon mal gut.

    Als Begründung geht es ja nicht ausschließlich um weitere Schädigungen (schon schlimm genug), sondern um zusätzliche Gefahren durch die Hypos !
    Du im Widerspruch und bei Begründung durch den Arzt solltest unbedingt deine gemessenen Werte mit den Schwankungen nach unten und oben mit einreichen.
    Außerdem hast du Unterlagen aus dem Krankenhaus mit Empfehlung (Arztbrief-Kopie !?) plus Unterlagen vom Notarzt-Einsatz.

    Ich war aufgrund vieler Hypos mit Ausreißer bis kleiner 30 im verordneten Hypokurs.
    Dort wurde uns (Pens, keine Pumpe) auch das FreeStyle Libre von der Referentin vorgestellt, wurde mir auch vom Arzt empfohlen.
    Wie schon gesagt, dabei ging es alleine um die schlimmen Gefahren durch Hypos und nicht um Organschäden zu vermeiden, schon gar nicht um 'unblutiges messen.'

    Bis zu 12 x in 24 h messen zu müssen, ist auch für die KK auch ein hoher Kostenfaktor.
    Als Begründung zum Widerspruch könnte das auch als Anlage gegenübergestellt werden (wenn die nicht selbst bei der KK betriebswirtschaftlich darauf kommen) - Kosten für hohe Mengen Testsensoren im Vergleich zu Kosten zum CGM, mit deutlich geringerem Verbrauch von Testsensoren.

    Da es zu deiner Pumpe ein passendes CGM vom Krankenhaus empfohlen wurde, solltest du darum kämpfen, das Libre wäre 2. Wahl - aber besser als keines.
    Bearbeitet von User am 28.11.2016 01:38:22. Grund: .