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Ständige Harnwegsinfekte - alternative Behandlungsmöglichkeiten

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    Mitglied seit: 20.03.2017
    am 20.03.2017 15:55:37 | IP (Hash): 1015253557
    Hallo, ich bin neu hier und insofern betroffen, als unser Sohn seit einigen Jahren Diabetes Typ 1 hat.
    Gehäuft hat er nun mit Harnwegsinfekten zu kämpfen ( Blasenentzündungen, zuletzt eine Nebenhodenentzündung, im vergangenen Winter sogar Restharn) - die Ärzte verschreiben fleißig Antibiotika, was vermutlich notwendig ist - aber danach passiert nichts mehr !
    Ich denke, es müsste doch möglich sein, solchen Infektionen vorzubeugen - vielleicht mit alternativer "Medizin".....
    Wir füttern ihn schon abwechselnd mit cranberries, Preiselbeersaft usw. - bsiher ohne Erfolg...
    Was haltet ihr von Akupunktur ?
    Bin für Tipps und Erfahrungen dankbar

    Christine62
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    am 20.03.2017 16:15:22 | IP (Hash): 2108455638
    Hallo!

    Solche Infektionen vorbeugen geht am Besten, wenn ihr auf vernünftige Blutzuckerwerte achtet.

    Wie alt ist er denn und wie sieht die Therapie denn aus?

    Preiselbeersaft und Cranberries sind ja schön und gut (der pure Saft macht ordentliche PP-Spitzen) – was heißt denn füttern?

    ---
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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 20.03.2017 17:41:11 | IP (Hash): 235814534
    Gibt natürlich noch jede Menge mögliche Infekt-Ursachen, aber die Erreger lieben nix mehr als Glukose, also Glukose im Urin. Ihnen mit BZ unter der Nierenschwelle (keine Vefärbung bei Urinzuckerstreifen) für möglichst viele von 24 Stunden die Nahrung entziehen ist eine der wirksamsten Gegenmaßnahmen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 21.03.2017 11:51:15 | IP (Hash): 1773721363
    hjt_Jürgen schrieb:
    Gibt natürlich noch jede Menge mögliche Infekt-Ursachen, aber die Erreger lieben nix mehr als Glukose, also Glukose im Urin. Ihnen mit BZ unter der Nierenschwelle (keine Vefärbung bei Urinzuckerstreifen) für möglichst viele von 24 Stunden die Nahrung entziehen ist eine der wirksamsten Gegenmaßnahmen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Der Urologe gab mir den Rat, als ich davon mal geplagt wurde, Zitrone pur zu versuchen den die würde den Basenhaushalt in der Richtung regulieren das die Entzündung gehemmt wird?

    LG

    Dirk


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    am 21.03.2017 18:28:38 | IP (Hash): 579817800
    Hallo Christine,
    wichtig ist, daß eine Blasenentzündung richtig ausheilt
    - Antibiotika bis zum Ende (wie verschrieben) einnehmen
    - viel trinken: 2 - 3 l stilles Wasser oder mit wenig Kohlensäure, Tee (extra Blasen/Nierentee wird für Kinder bis 12 Jahren eher nicht empfohlen (schmeckt auch nicht so)).
    - Wärme, ev. Wärmflasche auf den Bauch zuhause.

    In dieser Zeit auch eher Ruhe, also eher nicht in kurzen dünnen Hosen draußen Fußball spielen.

    Diabetiker sind schon grundsätzlich anfälliger für Infektionen aufgrund des höheren Blutzuckers, bei Werten jenseits der Nierenschwelle (180 mg/dl) auch Zucker im Urin.

    Zusätzliche Reizung der besonders empfindlichen Genitalregion sollte vermieden werden
    - Genitalbereich nur mit warmen Wasser abspülen (also dort bes. kein säuremantel-zerstörendes Dusch/Waschgel verwenden).

    Nach ausheilen ist die beste Vorsorge, gute Blutzuckerwerte einzuhalten, genügend trinken, warmhalten (eben auch nasse Badehose wechseln usw.).

    Wichtig ist, nach Antibiotika-Gabe die natürlichen 'guten' Bakterien - Darm/Haut - durch Ernährung wieder aufzubauen. Antibiotika macht leider alle Bakterien platt und macht keine Unterschiede zwischen gut und böse. Man ist dann noch einige Zeit besonders anfällig, bis sich das natürliche Gleichgewicht im Organismus wieder eingestellt hat.

    ! Eine Nebenhodenentzündung ist bereits eine schwere Folge und sollte unbedingt vermieden werden.
    Dabei wird auch frühzeitig Antibiotika verschrieben, allerdings auch Schmerzmittel und Kühlung ! statt Wärme
    http://www.onmeda.de/krankheiten/nebenhodenentzuendung-therapie-3532-6.html

    Alles Gute & Gruß Elfe
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    am 02.04.2017 15:31:28 | IP (Hash): 1993748942
    Ich kann auch das pflanzliche "Cystinol" aus der Apotheke empfehlen. Das verhindert bei mir oft den Ausbruch, wenn man es bei den ersten Symptomen nimmt, und kann so mgl. die Antibiotika ersparen.
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    Mitglied seit: 06.12.2016
    am 02.04.2017 20:47:28 | IP (Hash): 517360266
    Milou schrieb:
    Ich kann auch das pflanzliche "Cystinol" aus der Apotheke empfehlen. Das verhindert bei mir oft den Ausbruch, wenn man es bei den ersten Symptomen nimmt, und kann so mgl. die Antibiotika ersparen.



    Dem kann ich in soweit zustimmen das es mir auch schon mal geholfen hat und ich Antibiotika vermeiden konnte. Das wirkt laut dem Urologe aber nur wenn die Bakterienbelastung noch sehr gering ist. Leider zahlt das die Kasse im Normalfall nicht.

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    Bearbeitet von User am 02.04.2017 20:48:20. Grund: Korrektur