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sieht so unsere Zukunft aus ?

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    am 12.10.2017 16:03:51 | IP (Hash): 1373018522
    Hi
    aktuelle Berichte lassen schlimmes vermuten, was in Richtung Diabetes geht.
    Wenn man mal davon aus geht das nur ein Bruchteil der übergewichtigen Kinder mit 100%iger Sichergeit über kurz oder Lang mit Diabetes rumlaufen werden ist das absolut furchterregend !!
    Und es wird nur wieder geredet , geredet geredet, und nichts gemacht !
    Das kann doch nicht sein das die Welt in 50 Jahren an Diabetes zu Grunde geht, aber lest selbst:
    http://www.tagesspiegel.de/wissen/weltweite-studie-zu-uebergewicht-zahl-extrem-dicker-kinder-hat-sich-verzehnfacht/20440626.html

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
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    am 12.10.2017 16:24:53 | IP (Hash): 2108455638
    Nicht alle dicken Kinder müssen zwangläufig Zuckerkrank werden.

    Und dann ist die Frage:

    Wer redet, und wer soll machen?


    Das ganze gemeier um Bio-Obst, Gluten, Laktose, gewöhnliche Kartoffeln und Superfood aus fernsten Ländern macht das ganze ja doch nicht besser.

    Was mir persönlich auffällt: Unsere lieben Kleinen findet man kaum an der frischen Luft? Selbst auf dem Dörfchen sind spielende Kinder sehr selten zu beobachten. Wenn man micht fragt: Da fängt das ganze Theater an.
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    am 12.10.2017 17:33:20 | IP (Hash): 1373018522
    Richtig !
    Du sprichst von Play Station und Co !
    Fettleibigkeit ist aber ,.... und das ist Fakt, eine Grundvoraussetzung für Diabetes
    ( bei den meisten jedenfalls ! )
    Aber es muss ja auch nicht unbedingt Diabetes sein, all die anderen Krankheiten sind mindestens genauso schlimm.
    Mich hat nur dieser rasante Anstieg geschockt, und im Zeitalter von Pizza, Burger und Smoothies wird das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein !

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    am 14.10.2017 17:35:43 | IP (Hash): 1075900510
    Mich stimmt das auch nachdenklich. Und traurig. Wahrscheinlich müsste man in den Schulen ansetzen. Da kann man sowohl die Kinder als auch die Eltern erreichen. Gesunde Pausenbrote, kein Kuchen, auch nicht zu Geburtstagen (vielleicht ausgefallene leckere Früchte oder Ähnliches). Kinder entwickeln ja schon in frühen Jahren ein Gefühl für ihr Aussehen, für ihre sportlichen Möglichkeiten. Ich kann mich erinnern, dass meine irgendwann aus der Schule kamen und ziemlich alles kritisierten, was zu Hause Gewohnheit war. Nun habe ich geraucht, viel Kaffee getrunken und durchaus auch abends Alkohol. Es hat mir schon was augemacht, wie mich meine Kinder daraufhin angesehen haben. Einiges habe ich dann verändert. Vielleicht bringt es hier oder da ein Stein ins Rollen.
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    am 14.10.2017 18:21:28 | IP (Hash): 1116918156
    Wahrscheinlich ist die Regierung schuld, dass so viele Kinder zu dick sind. Denn die Regierung hat den Eltern ja nicht verboten, ihre Kinder so dick zu füttern, oder? - Wer sollte da wirklich allen Ernstes welches Maß als Vorschrift festlegen, nach dem sich alle Eltern richten müssten?

    Glaubt Ihr allen Ernstes, dass die Eltern dicker Kinder keine Ahnung von sogenannt gesunder Ernährung haben? Und dass sich die Dicken mehrheitlich überwiegend Ungesundes reinstopfen und nicht vielleicht auch einfach überwiegend zuviel Gesundes? Denn auch davon kann man locker dick werden.

    Habe 3 Kinder, die längst erwachsen sind. Eins war die ganze Kindheit über normalgewichtig und eins deutlich über- und eins deutlich untergewichtig. War noch zu ner Zeit, als noch völlig gesund jeden Tag gekocht wurde und sehr wenig Geld für Süßigkeiten und Kuchen und sowas - nicht übrig war, sondern schon gezielt für Geburtstag und so abgezweigt werden musste.

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    am 14.10.2017 19:28:01 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wahrscheinlich ist die Regierung schuld, dass so viele Kinder zu dick sind. Denn die Regierung hat den Eltern ja nicht verboten, ihre Kinder so dick zu füttern, oder? - Wer sollte da wirklich allen Ernstes welches Maß als Vorschrift festlegen, nach dem sich alle Eltern richten müssten?

    Glaubt Ihr allen Ernstes, dass die Eltern dicker Kinder keine Ahnung von sogenannt gesunder Ernährung haben? Und dass sich die Dicken mehrheitlich überwiegend Ungesundes reinstopfen und nicht vielleicht auch einfach überwiegend zuviel Gesundes? Denn auch davon kann man locker dick werden.

    Habe 3 Kinder, die längst erwachsen sind. Eins war die ganze Kindheit über normalgewichtig und eins deutlich über- und eins deutlich untergewichtig. War noch zu ner Zeit, als noch völlig gesund jeden Tag gekocht wurde und sehr wenig Geld für Süßigkeiten und Kuchen und sowas - nicht übrig war, sondern schon gezielt für Geburtstag und so abgezweigt werden musste.

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    Jürgen, du bist kein Kind sondern kognitiv gereift. Du fällst nicht auf die Masche rein.

    Wenn ich mal Lust habe was süßes zu trinken Schleich ich durch Supermärkte und finde nur Cola Light oder Fanta Light.
    Das musst du aber suchen. Weißt du wieviel Zucker ein Kind / Jugendlicher sich mit ner Dose Cola reinzieht ?
    Dazu noch ein Royal TS mit Pommes.

    Hast locker 1800 kcal mit einer Mahlzeit die nicht satt macht.

    Das Problem ist, hochenergetische Nahrung schmeckt lecker.

    Bsp Tiramisu, lieben die meisten.
    Besteht aus Mascarpone ( Fett) Zucker, Biscuit, Eigelb und Alkohol.

    Auch der simple Kuchen hat das Prinzip, Fett, Zucker , Eiweiß.


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    am 14.10.2017 23:52:15 | IP (Hash): 1116918156
    Heliflieger schrieb:
    Weißt du wieviel Zucker ein Kind / Jugendlicher sich mit ner Dose Cola reinzieht ?
    Dazu noch ein Royal TS mit Pommes.

    Hast locker 1800 kcal mit einer Mahlzeit die nicht satt macht.

    Das Problem ist, hochenergetische Nahrung schmeckt lecker...


    Is so, und kann ich noch toppen: Wohne praktisch neben nem Kindergarten und sehe, wie viele Kinder da mit Autos hingefahren werden, einige kaum 100 Meter weit.

    Sorry, aber ich sehe KEINEN irgendwie übergeordneten Ansatz für eine VERNÜNFTIGE Verbesserung der Situation. Habe ne Enkelin (5), die NIX isst, wenn sie nicht kriegt, was sie mag, und das kann sie locker nen ganzen Tag durchhalten.

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    am 17.10.2017 13:08:49 | IP (Hash): 596777749
    Man muß hier nicht im Kleinen anfangen. Den Eltern muß man zum größten Teil nicht erklären, was gesund oder ungesund ist. Es gibt in den *reichen* Industrienationen eine Verschiebung in der Armutsdeutung. War man nach dem 2. Weltkrieg per Definition arm, wenn man nur Brennesselsuppe kochen konnte, fristet diese heute ein teures Nischendasein im Reformhaus, da die Industrie Mittel und Wege gefunden hat, hochenergetischen Superfood kostengünstiger anzubieten.

    Massentierhaltung mit daraus resultierender Fleischüberproduktion machen es der Spezies Mensch schwer, am günstigen Brathähnchen für 2 Euro vorbeizugehen, auch wenn der Imbisswagenbesitzer dieses mit scheinbar teuren, leckeren Gewürzen (namens Geschmacksverstärker) und Palmöl behandelt hat..

    Und so zieht sich das weiter durch. Heutzutage ist es günstiger eine Sahnetorte zu kaufen, als erntefrisches Gemüse. Somit ist arm leider auch gleichzeitig mit *fett* zu interpretieren, wobei heute schon die mittleren Bevölkerungsschichten mit dem Phänomän zu kämpfen haben. Wobei das meines Erachtens nach aus dem Zeitmangel resultiert.
    Wer wirklich reich ist, hat eine Haushälterin, die einem das zeitaufwendige gesunde Kochen abnimmt und zudem auch die finanziellen Mittel, um sich gesundes Essen zu kaufen.

    Und unsere Pharmaindustrie hat natürlich auch gleich die richtigen Medikamente parat, um die Symptome der Mangelernährung zu reduzieren und gleichzeitig aber diese noch weiter zu fördern, denn ich kenne leider zu viele durch Ernährung kranke Menschen, die sich ungerne ihr Sahntortestückchen *wegnehmen* lassen wollen und stattdessen dieses mit der entsprechenden Dosis Medikamente *wegschlucken*.

    Aber bevor ich mir den Unmut der Gemeinde auf mich ziehe: Auch ich gehörte zu dieser Bevölkerungsgruppe, die lange Zeit zu viel des guten in sich hineinstopften.. Zwar nicht unbedingt ungesund.. aber auf jeden Fall über meinem tatsächlichen Bedarf. Gegen Sport kenne ich JEDE Ausrede! Schlechtes Wetter, zu müde, leichte Kopfschmerzen, leichtes Unwohlsein, das Sitzen und Liegen auf dem heimischen Sofa haben wir uns alle nach einem langen Arbeitstag verdient.. Leider bestand dies auch nur aus Sitzen am Schreibtisch :D ..

    Das tatsächliche Umdenken kann einem niemand abnehmen, auch nicht den täglichen Kampf gegen den inneren Schweinehund.. Es war ein langer Weg sich einzureden, dass Verzicht auf eine Leckerei kein Verlust darstellt, denn es ist immer nur ein Verzicht auf Zeit. Man muß sich nur klarmachen, dass nicht jeden Tag Sonntag ist und diesen Kampf ficht man täglich aufs neue aus...
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    am 19.10.2017 06:57:12 | IP (Hash): 686976079
    Hallo Laurana
    da gebe ich dir zu 100% Recht !
    Das ungesunde Leben hängt aber auch mit dem täglichen Gewohnheiten zusammen, wenn man bedenkt was da so abgeht.
    Zum Frühstück brauchen viele schon mal ihr Müsli, ( Zuckerbombe ) dann wird auf dem Weg zur Arbeit oder Schule ein coffee to go mit reichlich Zucker getrunken, Mittags holen sich viele einen Döner oder was vom Mc. Donalds weils schnell gehen muss. Nachmittags werden vermutlich kleine Leckereien in Form von Schokolade o.ä. aus der Tasche oder Schublade gezaubert. Dann ab nach hause die Freundin oder Freund rufen an, " wollen wir uns beim Italiener um die Ecke treffen ?" na dann ab zum Italiener auf eine Quattro Stagioni mit 2-3 Gläser Rotwein und als Absacker noch den einen oder anderen Ramazotti oder Grappa ! Zu ahuse wird es sich dann noch vor der Glotze mit Chips o.ä. gemütlich gemacht bis das Bett ruft, und es am nächsten Tag wieder von neuem anfängt !

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
    Bearbeitet von User am 19.10.2017 06:57:53. Grund: dto.