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  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 05.12.2017
    am 05.12.2017 13:28:20 | IP (Hash): 1701387029
    Ich möchte mich bei euch vorstellen.

    Diabetes Typ 3. Lange nicht erkannt. Seit 3 Jahren beim Diabetologen, der mich als Typ 3 eingeschätzt hat, durch Schilderung meiner Geschichte seit der Pubertät, wo diffuse Probleme auftraten.
    Natürlich hatte niemand auch nur den Hauch einer Ahnung.

    Inzwischen über 4 Jahrzehnte überlebt :), mit unglaublichen Tiefen und ständigem rätseln, die Ärzte rätselten fleißig mit. :)

    Ich möchte mich gern austauschen, Infos erhalten oder auch geben.

    Viele Grüße
    heaven
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 05.12.2017 17:28:25 | IP (Hash): 906545136
    Hallo Heaven,
    welcher Typ 3 von a-h bist du denn ?
    In den Symptomen und Behandlung durchaus unterschiedlich.
    https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/erkrankungsformen/seltene-formen/index.html

    War schon 40 Jahre alt bei Diagnose, aufgefallen bei Hausärztin mit BZ Werten um die 400 mg/dl.
    Diese hat mir dann telefonisch einen Termin zeitnah beim Diabetologen als Notfall vermittelt.
    Und bekam da gleich Mahlzeiteninsulin in die Hand gedrückt.

    Welcher Typ Diabetes es nun ist, war bei mir auch ein großes Rätselraten (2er familiärer Hintergrund wurde sofort verworfen).
    Zu Anfang wurden ein paar Antikörper gefunden, deshalb Einstufung LADA.
    Ging mir trotz Insulin nicht gut, wurde immer dünner u.a.

    Der Röntgenarzt vor Ort hatte anhand der MRT-Bilder schon die richtige Vermutung auf 3c.
    2 Jahre später wurde in einer Uniklinik (ging mir immer noch nicht gut) diese Diagnose verneint, die wollten mir sogar das Insulin wegnehmen (BZ-Werte waren nur gut, weil selbst gekümmert), aber die als Medikament verschriebenen Fettenenzyme wurden abgesetzt.

    War nicht gut. Langsam wieder als Patient mit Diabetologen (Internist) an Dosierung herangetastet.
    Mittlerweile ist die Bauchspeicheldrüse so geschrumpft, daß dies per Ultraschall schon zu sehen ist.

    Habe damit schon über 15 Jahre überlebt :-)
    Erstaunlich, daß Funktionen eines kaputten Organ erfolgreich durch äußerlich gegebene Medikamente ersetzt werden kann.

    Gruß Elfe
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 05.12.2017
    am 05.12.2017 22:22:32 | IP (Hash): 1701387029
    Guten Abend Elfe,

    getestet wurde ich leider nicht, weil der Test sehr teuer ist.
    Der Dia Arzt hat 1 und 1 zusammengeszählt, ich auch.
    Seit der Pubertät Probleme nach dem und mit dem Essen. Sehr dünn, viel Schwindel.
    Nachdem ich die Pille nahm wurde es noch schlimmer.
    Dann Schwangerschaftsdiabetes bei 2 Kindern, da war ich 24 jahre.
    Mitte der 90er Mahlzeiteninsulin, darauf waren die BZ Werte radikal im Keller, ich sprach ungewöhnlich auf kleinste Einheiten an.
    Dann später nur Metformin, das brachte fast nichts.
    Dann Glimepirid1mg und wumms, wieder sehr heftige Reaktionen, BZ sehr niedrig - Unterzucker.
    Das war 2012, dann Glimepirid 1mg morgens und abends.
    Blöd nur, dass es seit ca. 1 Jahr nicht mehr reicht. Jetzt 14 IE Langzeitinsulin und abds. je nach Umfang der Mahlzeit 8-10 IE Mahlzeiteninsulin.

    Seit ca. 3 Wochen ist bei mir der Knoten geplatzt. Ich raffte mich auf, gehe zum Sport und Schwimmen und mache weiter,wie es sich im Urlaub eingespielt hat. Kleine Mahlzeiten, keine 3 großen. Das klappt bei mir einfach besser.

    So, genug gequatscht, das war jetzt ein bisschen viel.

    Schönen Abend noch.
    heaven

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 06.12.2017 01:36:25 | IP (Hash): 906545136
    Hallo Heaven,

    so m. E. ist deine Insulindosierung immer noch eher an 2er angelehnt.
    Werde von Anfang an wie ein 1er behandelt - LADA, später 3c hat an Insulindosierung nichts geändert.

    Mahlzeiteninsulin zu allen Mahlzeiten - nicht nur abends, Langzeitinsulin auch später.

    Gruß Elfe
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.12.2017 09:17:47 | IP (Hash): 1331986009
    Elfe schrieb:
    so m. E. ist deine Insulindosierung immer noch eher an 2er angelehnt.
    Werde von Anfang an wie ein 1er behandelt - LADA, später 3c hat an Insulindosierung nichts geändert.


    Das ist absoluter Ranking-Schwachsinn. Heaven spritzt wie's für sie passt. Kenne ausgewiesene 1er, die nur Basal spritzen, und auf der anderen Seite kenne ich viele 2er, die wie ich mit ICT von Tabletten direkt auf Insulin umgestiegen sind/umsteigen.
    Und ich kenne 1er und 2er INSULINER, die nicht nur zu den Mahlzeiten oder zum Essen spritzen, sondern auch zwischendurch, wenn ihnen der BZ zu hoch ist.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 06.12.2017 09:21:32. Grund: Ergänzung
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 05.12.2017
    am 06.12.2017 10:21:15 | IP (Hash): 2052948580
    Das ist richtig hit_juergen,
    ich kann spritzen wie es passt und manchmal spritze ich auch zwischendurch einen Wert runter, wenn er zu hoch ist.
    Tagsüber brauche ich kein Mahlzeiteninsulin, da ich es durch Bewegung und richtiges Essen im Griff habe.
    Abends esse ich mehr, da ist zusätzliches spritzen angesagt.

    Zu meiner neuesten Entdeckung: Ich habe angefangen, Kurkuma Kapseln zu nehmen und zwar wegen meiner beginnenden Arthrose und Schmerzen in den Knien. Was macht man nicht alles, wenn der Orthopäde sein großes Besteck auspackt, Röntgen und MRT und man dann wieder allein dasteht.
    Jedenfalls sind meine Werte seitdem bedeutend niedriger, am frühen Nachmittag sogar Unterzucker.
    Funktioniert das tatsächlich? Kurkuma wird ja eine BZ senkende Wirkung naachgesagt.

    Ich habe mit diesen zuckersenkenden Mittelchen, die am Markt angeboten werden, Zimt etc. nichts am Hut, aber Kurkuma hat tatsächlich wohl eine Wirkung.

    Das wäre vllt. für manchen Diabetiker Typ 2 einen Versuch wert?

    LG heaven