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Blutzucker - bin beunruhigt

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 02.02.2018
    am 02.02.2018 12:59:02 | IP (Hash): 884344788
    Hallo,

    ich (40, weiblich) war zuletzt bei Routinecheck beim Betriebsarzt. Der Arzt meinte, meine Blutzuckerwerte wären nicht optimal.
    Hba1c bei 5,7
    Glukose bei 39!!!
    Der Arzt meinte, ich hätte eine Vorstufe zum Diabetes. Und soll halt aufpassen, grad mit dem Unterzucker!

    Puh, bin also heim und hab erst mal gegoogelt, was das überhaupt bedeutet 😁
    Okay, 5.7 klingt jetzt net wirklich sooo schlimm. Aber der Unterzucker hat mich schon beunruhigt. Hätte ich ja eigentlich nicht mehr aufm Stuhl sitzen können... Also hab ich das gemacht, was wohl jeder macht: Ich hab mir ein Messgerät besorgt 😊

    Abgesehen von den üblichen Schwankungen, die diese Geräte haben, war ich nicht ein einziges mal im Unterzucker! Absoluter Messfehler im Labor!
    Eher im Gegenteil. Hier mal ein paar Messungen :
    NBZ zwischen 95 und 100.
    Nach dem Frühstück oft nach einer Stunde bis zu 170, nach 2 wieder bei 120. Da pendelt es dann auch meistens weiter bis 95 hin und her. Außer bei Haferflocken, da bleibt er länger höher.
    Nach Abendessen (mehr Fleisch und Gemüse, max 50 - 60g Nudeln oder Reis etc.) für gewöhnlich nicht höher als 130. Mit 100 bis 110 geh ich ins Bett.

    Prinzipiell würde ich jetzt erst mal keine Panik schieben. Aber was mich bissel stört, ist die Tatsache, dass meine Blutwerte die letzten Jahre niedriger (unauffälliger) waren.

    DieseTips hat mir der Arzt gegeben:
    1. Mich gesund ernähren (ich mache seit einer Weile Weightwatchers, mittlerweile sind die relativ KH-arm geworden)
    2. Mich mehr bewegen (ich gehe 3x die Woche auf den Crosstrainer, abgesehen davon laufe ich viel und hab fast täglich 11-15 000 Schritte
    3.Ich soll mal noch bissel abnehmen (bin schon seit längerem bei 72-73 kg bei 1.75m)

    Da ich eh schon auf die Ernährung, Bewegung und Sport achte, wie kann es sein, dass das Blutbild auffällig wird? Ich ess auch meistens nur 40 g Haferflocken, oder 85g Brot usw. Mit Obst übertreibe ich es auch nicht.
    Okay, 1x die Woche geh ich auch mal Schnitzel essen oder ess Schokolade oder so. Aber 6 Tage bin ich im gesunden grünen Bereich. Was kann ich noch ändern? Muss ich überhaupt was ändern?
    Einen Ogtt hab ich noch nicht gemacht. Macht das überhaupt Sinn?
    Ist schon eine leichte Störung zu sehen oder ist alles gut?
    Vielen Dank für eure Geduld.

    Lg Eva
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 02.02.2018 15:28:52 | IP (Hash): 142716675
    Eva2008 schrieb:
    Aber was mich bissel stört, ist die Tatsache, dass meine Blutwerte die letzten Jahre niedriger (unauffälliger) waren.
    Muss ich überhaupt was ändern?
    Ist schon eine leichte Störung zu sehen oder ist alles gut?

    Hallo Eva,

    aus einem einzelnen Blutwert, der noch dazu so ziemlich im normalen Bereich liegt, kannst du nicht auf eine allgemeine Verschlechterung schließen. Auch Laborwerte haben Toleranzbereiche.

    Zusammen mit deinen selbstgemessenen Werten sehe ich bei dir keine Störung der BZ-Automatik . Nach dem Bericht über deine Ernährung und Bewegung sehe ich auch keinen Grund, daran etwas zu ändern. Mache weiter so und habe kein schlechtes Gewissen bei dem Schnitzel. Manche Leute erzählen vielleicht, dass Schnitzel ungesund sein sollen. Für den BZ sind sie es absolut nicht, was generell für Eiweiß und Fett gilt.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 02.02.2018 15:29:56. Grund: .
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    am 02.02.2018 17:12:01 | IP (Hash): 602794239
    Hallo Eva,

    im algemein sind niedrige Blutzuckerwerte keine Anzeichen für Diabetes. Im Gegenteil sie sind, wenn sie Unterzuckerungen anzeigen, Anzeichen für andere Ursachen. Von daher bin ich irritiert von den Aussagen des Arztes. Zum Glück zeigen seine eigenen Messungen keine Unterzuckerungen an. Wenn du dennoch sicher gehen möchtest frag doch mal deinen Hausarzt was er davon hält.
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    am 02.02.2018 17:40:16 | IP (Hash): 1341655806
    Bisher weiß ich von niemandem, bei dem mit 39mg/dl das Licht ausgegangen wäre, bei 29 schon bei einigen und bei 19 bei den meisten. Aber immer nur vorübergehend! Und immer mit zuckersenkenden Medis, meistens mit Insulin!

    Von Lichtaus ohne zuckersenkende Medis hab ich noch nie gelesen oder gehört.

    Wenn die 39 mit nem normalen Handgerät in der Praxis, hat das den selben großen Spielraum, wie alle Handgeräte.
    Wenn zusammen mit HBA1c aus dem Labor tippe ich mal auf ne Blutabnahme um 7 Uhr und die Sammlung der Röhrchen bei Zimmertemperatur bis zur Abholung um 10. Da hätten die roten Blutkörperchen schon locker Zeit gehabt, von der Glukose messbar abzufressen.

    Einstweilen gehe ich mal von einer sorglosen Lagerung aus. Die würde auch zu einem Arzt passen, der einer Patientin was von Abnehmen erzählt, wenn er sie normalgewichtig vor sieht, und von mehr Bewegen, wenn er weiß, dass in ihrem persönlichen Alltag 10.000 und mehr Schritte normal sind. Halt gedankenloses Standardgeschwätz :(

    Klar sind KH-armes Essen und so viele Schritte und Normalgewicht SUPER Maßnahmen, um einen eigentlich schon diagnosereifen Diabetes in so gesunden wie Deinen Schranken zu halten. Statt also gedankenlos standardmäßig zu labern, was jemand zum gesunden Ausbremsen eines Diabetes tun müsste, hätte er sehr viel sinnhafter mit Dir zusammen überlegen und fragen können, was so ein Test mit Dir nach nem Jahr mit normal KH-betontem Essen und mit dem üblichen deutlichen Mehr über Normalgewicht und mit normal vielleicht 1.000 Schritten am Tag ergeben würde?

    Wenigstens ein kleines Lob vom Fachmann wäre da schon angebracht gewesen und ein ermunterndes Weiterso und die Versicherung, dass auch der beste Diabetologe da nichts dran besser machen könnte, als Du’s jetzt machst, wenn ein noch so aufwändiger Test einen Hinweis auf möglicherweise beginnenden Diabetes ergeben würde :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 02.02.2018 18:02:48 | IP (Hash): 884344788
    Hallo,

    danke für die schnellen Antworten.

    Der Test wurde von der Firma im Labor durchgeführt. Es war ja ein Betriebsarzt, nicht der Hausarzt. Und dass da ein Messfehler vorlag ist ja klar.
    Ich fand es halt nur bissel blöd, dass er meinte, ich hätte eine Vorstufe zu Diabetes wegen dem Hba1c und mich so stehen liess.
    Seit über drei Jahren ernähre ich mich mich schon so, aktiv war ich schon immer (durch Hund). Da hab ich mich gewundert, warum die Werte nicht mehr sooo 100 Prozent sind.
    Als ich noch "gefressen" hab, waren sie besser 😁😁
    Aber ich halte es so bei (Ausser samstags und im Urlaub *hüstel*.

    Aber um zu wissen, ob es so bleibt oder sich doch noch verschlechtern könnte, brauch ich wohl eine Glaskugel und den jährlichen Checkup.

    Noch eine Frage zum NBZ: Ist es evtl auch eine Altersgeschichte? Also, mit 20 hat man 70 mit 40 hat man 90, mit 60 (gesund) hat man 100? Oder spielt das keine Rolle?

    Danke
    Eva


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    am 02.02.2018 19:46:48 | IP (Hash): 1048859891
    Hallo Eva,

    dein HbA1c-Wert mit 5,7 ist o.k.
    Da kein weiterer hoher BZ-Wert zu messen ist, vor allen Dingen Nüchternblutzucker und auch deine Messungen nach Mahlzeiten, sind völlig unauffällig.
    Ein oGTT würde eher bei zu hohen BZ-Werten sinnvoll sein, zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

    Der gemessene 39 mg/dl Blutzuckerwert wird von dir selber und auch den Vorschreibern hinterfragt.
    Wie wurde der Wert gemessen beim Betriebsarzt: Laborgerät (genau) oder Handmessgerät (ungenau) ?
    Du selber hast auch keine Unterzuckersymptome beschrieben wie Zittern, Schwitzen, Herzklopfen.
    Dein Organismus kommt so und so bestens klar.

    So UZ-mäßig gibt es mehr Daten - zur Diabetesbehandlung -, die Datenlage bei Gesunden ist da dürftig. Dadurch nicht verunsichern lassen.

    Dein Verhalten ist vorbildlich :-) bzgl. Ernährung und Bewegung.
    Abnehmen brauchst du auch nicht, wenn du dein Wohlfühl-Gewicht hast.

    Schnitzel und Schokolade sind auch in Ordnung,
    So ca. 10 g KH für Panade rechnet man beim Schnitzel (auch für Portion Soße) und Schokolade enthält auch Fett, die enthaltene KHs langsam ins Blut tröpfeln lassen.

    Ein jährlicher Check-up ist durchaus sinnvoll, ev. besser durch Hausarzt.
    Betriebsarztmäßig finde ich bei mir die Untersuchungen hinterfragbar, ist auf Diensttauglichkeit ausgerichtet.
    Jedenfalls wurde mir zu anderen Auffälligkeiten nahegelegt, entsprechend ambulante Ärzte aufzusuchen zur Einschätzung und Behandlung (Sehen, Hören, Blutwerte, ...).

    Gruß Elfe
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    am 03.02.2018 11:28:15 | IP (Hash): 884344788
    Das venöse Blut wurde ins Labor geschickt.
    Mit Schnitzel meinte ich natürlich so allgemein, dass ich gelegentlich auch mal schlemme, fürs Seelenheil 😀

    Aber dass mein NBZ allgemein nicht tiefer geht und erhöhte Spitzen nach der Mahlzeit sind nicht tragisch? Ich hab halt Bedenken, dass trotz (meist) gesunder Lebensweise kleine Auffälligkeiten zu sehen sind. Meine Eltern sind Typ 2, da macht man sich schon Gedanken.
    Da frag ich mich, was passiert, wenn ich 3 Wochen Urlaub hab und mich gehen lasse... 🤔😳

    Lg Eva

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    am 03.02.2018 11:48:20 | IP (Hash): 288206768
    Naja, da war meine Vermutung mit der überlangen Lagerung der Probe bei guten Lebens- und Glukosefressbedingungen für rote Blutkörperchen ja wohl schon recht treffend.

    Und noch einmal:
    Wenn unter normalen Langzeitbedingungen Diabetes wäre, was Du jetzt hast, und Du Deinen Blutzucker aber mit DEINEM normalen Alltagsverhalten praktisch SUPER im völlig gesunden Bereich hältst, was würde das für Dich ändern? Ok, die Aufmerksamkeit bei mehr Zucker/KHs bei Urlaubs- und sonstigen Gelagen - vielleicht mal schauen, was der BZ da macht und ggf. dann anschließend weiter drauf pfeifen oder danach richten - Dein Spiel :)

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    am 03.02.2018 13:07:40 | IP (Hash): 884344788
    Hallo Jürgen,

    ich hab vor, gesund zu bleiben 😁😁😁.
    Danke

    Lg Eva
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    am 03.02.2018 15:42:31 | IP (Hash): 1390650369
    Hallo Leute , ich bin neu hier :)