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Insulinpumpe / Ablehnung der Krankenkasse

  • Tanja

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 18:26:13
    Hallo Zusammen!

    Nachdem ich nun schon einige Zeit eifrig "mitlese", möchte ich mich nun auch mal "zu Wort" melden.

    Ich heiße Tanja und bin 34 Jahre alt. Seit 11 Jahren (11. September) habe ich nun schon den DM und habe bis vor ca. zwei Monaten die ICT gemacht (Huminsulin und Levemir). Nachdem mir die Möglichkeit zum Probetragen einer Insulinpumpe gegeben wurde, habe ich mich für die Animas IR 1200 entschieden, welche ich, nachdem ich 4 Tage stationär eingestellt wurde, mit voller Begeisterung "trage" und eigentlich auch nicht mehr hergeben möchte, zumindest nicht freiwillig.
    So, nun aber zum schlechten Teil meiner Ausführung. Meine Krankenkasse (AOK) hat die Kostenübernahme der Insulinpumpentherapie abgelehnt! Lapidare Begründung: meine Werte sind relativ gut (HBA1C um 6...ja ich weiß, dass ist wahrscheinlich zu gut für `ne Pumpe) und eine ICT sei weiterhin ausreichend.
    Begründet von meiner Ärztin wird die Insulinpumpentherapie mit dem Dawn-Phänomen (habe ich seitdem ich die Pumpe trage, gut im Griff) und der Hypowahrnehmungsstörung und der Schwangerschaftsplanung. Meine Diabetologin und ich haben nun Widerspruch eingelegt und warten auf die erneute Stellungnahme der AOK.

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir vielleicht nützliche Tipps bei der weiteren Vorgehensweise geben? Kennt jemand einen fähigen Anwalt, der sich in solchen Angelegenheiten auskennt? Musste jemand von Euch in dieser Angelegenheit seine Interessen vor dem Sozialgericht durchboxen?

    Vielen Dank für Eure Antworten und bis denne...

    LG

    Tanja
  • a.

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 20:11:26
    aber nicht gleich wieder über die aok schimpfen.

    ich selbst bin auch bei der aok und meine pumpe wurde genehmigt.

    der mdk prüft die verordnung des arztes und schickt dann der kk ein gutachten, in dem er die pumpentherapie empfiehlt oder eben nicht.

    wenn man bedenkt wie teuer so eine csii ist, dann ist es aber verständlich, dass leute mit guten werten diese nicht bekommen. von a.
  • diesel

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 20:49:24
    Hallo, auch warte auf die Genehmigung durch die AOK. Das dauert schon 5 Monate. Nachgefragt wurde beim Doc nach meinen Werten während der ICT und jetzt bei der CSII. (Habe übrigens auch die Animas IR 1200 und bin damit super zufrieden)
    Gut, die Therapie ist teuer, aber mögliche Folgeschäden sind etwa billiger? Einen guten Hba1C erkaufe ich mir mit sehr viel Aufwand, den ich eigentlich auf Kosten meiner Arbeit betreibe.


    viele Grüße

    Gerd
  • sera

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 20:56:01
    Hallo Tanja,

    erfahrungsgemäß ist die Begründung deiner Diabetologin entscheidend. Bei mir lag der HbA1c mit ICT sogar bei 5,8 und eine Pumpe wurde genehmigt.

    Sollte der Widerspruch keine Änderung bringen, ist es natürlich angeraten zu klagen. Vor dem Sozialgericht brauchst du aber keinen Anwalt.
    Ich würde nur zovor noch Einsicht in deine Unterlagen bei der Krankenkasse verlangen. Damit weißt du dann wie argumentiert wurde und kannst dich darauf einstellen.

    Guten Erfolg
    Eva von sera
  • sylvia

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 23:11:07
    Hallo,
    ich kann Dir nur raten, wenn Du die Pumpe auf jeden Fall haben möchtest, mit dem Agument zu kommen, dass Du Kinder haben möchtest. Egal ob das der Fall ist oder nicht. Ich habe auf Grund der Schwangerschaft, eine Pumpe erhalten, und danach musste ich sie wieder abgeben. Habe sofort mit meinem Arzt darüber gesprochen, und nach wenigen hin und her, hat er der Krnakenkasse einen vernümpftigen Grund genannt. (Allerdings weis ich nicht welchen) Meinem Arzt habe ich auch gesagt, das die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist.
    Ich habe wieder eine Pumpe, und die Krankenkasse hat sofort zu gesagt. Ich musste noch nicht mal Tagebücher vorlegen. Bin allerdings nicht bei der AOK. Ich würde Deine Kasse anrufen, und nach dem Grund fragen, warum sie abgelehnt wurde.
    Bleib dran.
    Gruß Sylvia von sylvia
  • steff

    Rang: Gast
    am 03.10.2006 14:01:14
    Ich würde dir raten, am besten direkt die Krankenkasse zu wechseln.

    Hatte auch ziemliche Probleme mit der AOK, bin jetzt bei der TK und bin sehr zufrieden.

    LG Steff von steff
  • Frank Fidorra

    Rang: Gast
    am 05.10.2006 00:48:59
    Bin bei TK
    haben die Pumpe auch abgelehnt
    gruß Frank von Frank Fidorra
  • sunny

    Rang: Gast
    am 10.10.2006 11:46:45
    bei mir hats ca 2 monate gedauert, bis die aok die pumpe genehmigt hat. von sunny
  • Christina

    Rang: Gast
    am 16.10.2006 11:38:57
    Hallo,
    ich habe Post von der pumpen Firma (Roche, Accu Check) bekommen dass meine Krankenkasse noch Unterlagen (Blutzuckerwerte, Tagebücher, HbA1C)brauch um über die Genehmigung der Pumpe zu entscheiden. Bei meinem Arzt haben Sie gar nicht nachgefragt, war das bei euch auch so? Ich dachte mein Doc muss Ihnen diese Informationen geben. Oder muss ich diese wiederum bei meinem Artz anfragen? Bei der 1. Anforderung für die Pumpe ist dies auch über meinen Arzt gelaufen.
    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen... von Christina
  • Tanja

    Rang: Gast
    am 24.10.2006 20:30:27
    Hallo miteinander!

    Erstmal herzlichen Dank für Eure Antworten!

    Heute kann ich nun berichten, dass die Pumpe genehmigt wurde, yieppieh!!!

    Also es lohnt sich wirklich Widerspruch gegen einen negativen Bescheid einzulegen.

    Kann gar nicht sagen wie glücklich ich bin, die Pumpentherapie fortsetzen zu können.

    Also, bis bald mal wieder.

    Liebe Grüße

    Tanja