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  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.03.2011 20:07:11
    Hallo,
    mich würde interessieren, ob jemand von Euch schon einmal eine Haferdiät gemacht hat. Ich hatte vor kurzem einen Bericht dazu im Fernsehen gesehen. Diese Diät wird in einigen speziellen Diabetes-Kliniken angewandt, offenbar mit Erfolg. Man sollte 1x im Monat 2 Tage lang nur Hafersuppe essen, d.h. Haferflocken in Wasser gekocht, evtl. mit Brühe mittags, mit Mandeln o.ä. etwas verfeinert. Das soll dazu führen, dass der Blutzucker langfristig sinkt. Bevor ich mich 'kasteie' - hat jemand hier Erfahrungen damit, vielleicht sogar positive?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.03.2011 20:20:43
    Hallo Gast !

    Habe mir eben mal was über deine Hafer - Diät angesehen und wie Erstaunlich ganz in meiner Nähe praktiziert eine Klinik diese Methode.


    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/ernaehrung/haferdiaet101.html

    hier der link dazu. Schau es dir an.

    LgAnni
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.03.2011 20:40:13
    ´Ja, das ist der Beitrag, den ich gesehen habe. Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der das schon ausprobiert hat :-)
    Oder ich versuch's, und berichte in 6 Monaten...
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 197
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.03.2011 21:01:51
    Hi !

    Habe eben mal ausgerechnet 100g = 5,5 BE also 58,1 Kohlehydrate

    Für ein Süppchen mit Milch 3,5 Fett und halben Teel Zucker ( 7 g ) und 50 g Haferflocken eine prise Salz
    hätten wir dann 3,8 BE als Frühstück Z.B.

    LG Anni

    Nicht wenig oder ???
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.03.2011 21:10:17
    Es wird ja ohne Milch und Zucker gekockt. Nur Wasser, etwas Zimt (soll ja sowieso den Blutzucker senken...), Mandeln, mittags und abends mit Brühe kochen und Schnittlauch. Verstehen tue ich es auch nicht, aber die Ärzte offenbar auch nicht. Aber es scheint ja eine positive Wirkung zu haben, sonst würde es doch an den kliniken nicht gemacht - oder?!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.03.2011 21:12:47
    '... Dabei hat eine Studie der Heidelberger Universität vor wenigen Jahren belegt, dass eine zweitägige Haferkur bei einer Zuckerkrankheit die Halbierung der Insulindosis ermöglicht...'

    Also, ich frage mich, weshalb wir das nicht alle machen?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.03.2011 21:30:56
    Okay , mann kann es auf Wasserbasis machen oder auch mit etwas Milch dabei.
    Ich glaube das tut keinen Abbruch.
    Meine Mutter -- so habe ich mich durch denen Beitrag erinnert -- hat das Jahrelang getan und die ist mehr als 40 Jahre Diabetikerin. Heute 83 Jahre und alles was die Werte betrift I:O:
    Ich werde sie mal morgen Fragen wer ihr das gesagt hat -- damals als sie das schonzu DDR Zeiten machte.
    Irgend so ein Arzt bei uns in Plauen war das wohl.

    LG Anni

    Natürlich reichen 100 ml nicht zum Kochen da die Flocken ja Quellen und bissel Butter hat sie auch rein getan.
    Ich kann das Fett gebrauchen bei meinen 47 kg.
    Anderen ost es vill. nicht gegönnt da sie Abnehmen müssen.
    Aber Zunehmen ist weit aus schwerer finde ich.

    LG Anni
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.03.2011 22:58:47
    da ich kein pferd bin, halte ich von einer haferdiät, wie von jeder diät gar nichts.
    das lebensgefühl ist entscheidend. eine erfolgreiche blutzuckerführung braucht keine diät.

    rudi 2
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 12.03.2011 05:42:15
    Gast schrieb:
    Also, ich frage mich, weshalb wir das nicht alle machen?


    Pobiere es doch einfach aus und berichte über das Ergebnis.

    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, wie und warum das wirken sollte. Ein Erfahrungsbericht von jemanden, der den BZ vorher und nachher richtig kontrolliert, wäre schon interessant. Ich selber würde es aber nicht ausprobieren.

    Rainer
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    Beiträge: 20
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 12.03.2011 15:07:44
    Wie Anni, die Maus, schon schrieb, wurde dass in der DDR gemacht. Aber nicht zum Zwecke der Insulinhalbierung, sondern bei "Stoffwechselentgleisungen", um ohne Riesenaufwand wieder Normalwerte zu erreichen und auch nicht 2, sondern nur einen Tag. Dass eine Minimierung der KH-Zufuhr (ohne EW + Fett) logischerweise die Insulindosis senkt, dürfte jedem klar sein - aber keinesfalls auf Dauer (wobei ich von Typ1 spreche). Falls dass beim 2er funktionieren sollte, würden damit wieder das "berühmte" Vorurteil bestätigt (nix Fett, EW und wenig KH). Im Übrigen sind Haferflocken sehr lecker - wenn sie ordentlich zubereitet werden und dass schliesst Haferflocken mit Wasser aus!!!