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Folgenden Beitrag melden Warum nicht VORHER stoppen?

am 28.12.2017 13:16:39 Im anderen Fred hat Elfe schon mal ihr Unverständnis dafür zum Ausdruck gebracht, wie bescheiden die Fachmedizin infomäßig mit T2 umgeht. Geht mir genauso. Nur bezieht sich das aus meiner Sicht nicht erst auf das passende Verhalten NACH Erreichen der Diagnosereife, sondern schon auf die Bandbreite der Möglichkeiten, die T2-mäßige Entwicklung VORHER im Bereich des Prädiabetes zu stoppen und umzudrehen.

Wenn unser T2 BZ anfängt, über den gesunden Rahmen hinaus in den prädiabetischen anzusteigen, liefert unsere Leber infolge unserer T2-Fehlsteuerung längst ein immer größeres Vielfaches von der Glukose aus, die für unseren völlig gesunden BZ und die völlig ausreichende Versorgung aller Zellen unseres Organismus eben ausreichen würde.

Und dafür liefert unser Pankreas mit T2-bedingtem Nachlauf ein immer größeres Vielfaches von der Insulinmenge, die für den gesunden BZ-Ausgleich vom jeweils entsprechenden neuen Essen ausreichen würde.
Mit dieser verspäteten und damit vergrößerten Insulinantwort auf neu einverleibte Glukose egal aus welcher Quelle erleben viele von uns über Wochen bis Monate bis Jahre ne einverleibende Unterzuckerung (alimentäre Hypo) etwa 1-3 Stunden nach jeder Einverleibung von ner normalen KH-Menge, und die sorgt mit dem damit verbundenen Hungergefühl für das nächste meistens zusätzliche Einverleiben weiterer KHs und dafür, dass der Nüchtern-BZ ganz allmählich immer höher verläuft und dass immer mehr KH-Glukose zu Triglyzeriden weiter verarbeitet und gespeichert wird. Gerne auch da, wo es den T2-Prozess noch verstärkt, nämlich direkt in der Leber.

Und auch die Betazellenüberlastung verstärkt sich munter selbst.

Denn schon mit dem etwas erhöhten Nüchtern-BZ um 100 wird ein deutlich messbarer Anteil vom Insulin nicht mehr ordentlich in C-Peptid und Insulin geteilt, sondern ungeteilt als Proinsulin ausgegeben. Und davon haben 10 Einheiten nur die BZ-Senkwirkung von 1 Einheit ordentlich geteilt - aber trotzdem noch die Fettspeicherwirkung von 10!
Und mit zunehmender Überlastung machen immer mehr Betas einen entwicklungsbiologischen Rückschritt: Sie entwickeln sich zurück in ihr Vorstadium, das noch kein Insulin produziert :(

Wer diese Entwicklung gezielt und systematisch mit seinem alltäglichen Ess- und Bewegungsverhalten unterbricht und unterbrochen hält, hat gute Chancen, nie auf Diagnose Diabetes vorrücken zu müssen.
Dumm nur, wenn man sich diese Info erst mit ausgeprägtem Diabetes-Interesse und da dann wie bei mir lange nach der Diagnosereife aus einer Vielzahl von unzusammenhängenden Veröffentlichungen zusammensuchen muss, statt sie zu der Zeit vom behandelnden Dok zu kriegen, zu der man damit am meisten anfangen könnte. Also an der Stelle des üblichen dummen Spruchs vom auffälligen BZ, der aber noch lange kein Diabetes sei und aber beobachtet werden müsse.

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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.

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