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    am 16.02.2017 19:41:15 | IP (Hash): 1048230782
    [quote=Dirk_ B.;88503]

    Aber auch der Sportler muss das gleiche machen wenn er sein Gewicht reduzieren will.





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    DO NOT FEED THE TROLL!!![/quote]

    Nicht immer geht es den Sportler darum Gewicht zu reduzieren, sondern Fett nicht anzusetzen und Muskelmasse aufzubauen und u halten. Mehr Muskeln, verbrennen auch mehr Energie. :-). Und es geht auch darum, bei Ausdauer-Sportarten, genügend Energie zum durchstehen der Aktivität zu haben.
    Das macht schon einen Unterschied in der benötigten Ernährung aus, zu jemanden der Gewicht verlieren möchte.

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    Bearbeitet von User am 16.02.2017 19:42:33. Grund: Richtig zitieren _
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    am 16.02.2017 19:48:31 | IP (Hash): 1048230782
    Hallo Dirk,
    der Glykemischeindex wirkt sich garnicht auf die Spritzmenge aus, sondern auf die eventuell einzuhalten Wartezeit zwischen spritzen und essen. Jemand wie ich, der kaum eine Wartezeit hat, der merkt es noch nicht einmal.


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    am 16.02.2017 20:19:40 | IP (Hash): 849469216
    Cracktros schrieb:
    Dirk_B. schrieb:


    Aber auch der Sportler muss das gleiche machen wenn er sein Gewicht reduzieren will.





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    Nicht immer geht es den Sportler darum Gewicht zu reduzieren, sondern Fett nicht anzusetzen und Muskelmasse aufzubauen und u halten. Mehr Muskeln, verbrennen auch mehr Energie. :-). Und es geht auch darum, bei Ausdauer-Sportarten, genügend Energie zum durchstehen der Aktivität zu haben.
    Das macht schon einen Unterschied in der benötigten Ernährung aus, zu jemanden der Gewicht verlieren möchte.

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    Hi,

    das wollte ich ja auch nicht sagen. Nur das der der Sportler die gleichen Mechanismen nutzen muss wie der nicht Sportler wenn er Gewicht reduzieren will oder muss. Das bedeutet wenn du bei all deiner Aktivität 5 Kilo runter oder rauf willst (das soll ja auch schon vorgekommen sein) oder muss weil er beispielsweise für einen Wettkampf ein bestimmtes Gewicht erreichen muss oder weil der String im Hintern kneift. Dann muss der auch der trainierte Sportler weniger essen oder sich noch mehr bewegen. Das der Sportler Sport macht weil es ihm vielleicht ganz schlicht und ergreifend Spaß macht ist klar.

    Also eigentlich wollte ich nur sagen das du bei all deinen Aktivitäten einen bestimmten Grundumsatz hast. wenn du nichts an diesem Veränderst bleibt dein Gewicht konstant solange du diesen Bedarf im günstigsten Fall 1:1 deckst.

    Und der Nicht Sportler hat das gleiche. Der Grundumsatz bleibt konstant wenn er seinem Verhalten nichts ändert und das Gewicht bleibt konstant wenn er diesen deckt und nicht über oder unter schreitet. Will er abnehmen muss er was ändern weniger Essen oder den Grundumsatz erhöhen (noch besser alles beide) und schon nimmt er, mit erheblich weniger Begeisterung als der vollblut SPortler, ab.

    Viele Grüße

    Dirk



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    am 16.02.2017 20:29:42 | IP (Hash): 1048230782
    Das ist richtig. Wer Gewicht reduzieren möchte, der muss auch weniger Energie aufnehmen als benötigt wird. Und das lässt sich in den allermeisten Fällen nur durch weniger Energieaufnahme und Steigerung des Energieverbrauches erreichen.
    Für Insulinjunkies, wie mich, bedeutet es jede Hypo zu vermeiden, die ungewollte , zusätzliche Energie zuführen lässt und einsparen an Gesamtenergie im Futter.

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    am 16.02.2017 20:59:38 | IP (Hash): 607846774
    [quote=Dirk B.;88572]Wie wirkt sich das denn auf die Spritzmenge aus? Aus der Logik könnte man meinen hoher Index = mehr Insulin Aber auf der anderen Seite bleibt die Menge der KHs die Gleiche ob ich jetzt 4 BE Appelkuchen oder 4 KH Kartoffelpuffer esse.[/quote]Hallo Dirk,

    der GI wirkt sich zunächst mal nur darauf aus, ob das Insulin schneller oder langsamer gebraucht wird. Aber da du im Gegensatz zu Cracktross noch Eigeninsulin hast, wirkt sich das bei dir auf jeden Fall auch noch auf die Menge Insulin aus, die du spritzen musst. Wenn die Glukose langsamer im Blut ankommt, dann kann auch mehr von dem Eigeninsulin wirken. Das ist ja noch da, wenn es auch zu wenig ist und zu langsam ausgegeben wird. Bei der gorßen Wirkung von Trulicity bei dir, kannst du sogar davon ausgehen, dass du noch relativ viel Eigeninsulin hast und dass der GI sich bei dir wahrscheinlich stark auf die Spritzdosis auswirken.

    Du darfst dabei aber nicht nur den GI der Einzelspeisen betrachten. Die Geschwindigkeit der Verdauung wird auch stark durch Eiweiß und Fett gebremst, die in deiner Mahlzeit enthalten sind.

    Beste Grüße, Rainer

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    am 16.02.2017 21:40:20 | IP (Hash): 849469216
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    Wie wirkt sich das denn auf die Spritzmenge aus? Aus der Logik könnte man meinen hoher Index = mehr Insulin Aber auf der anderen Seite bleibt die Menge der KHs die Gleiche ob ich jetzt 4 BE Appelkuchen oder 4 KH Kartoffelpuffer esse.

    Hallo Dirk,



    Du darfst dabei aber nicht nur den GI der Einzelspeisen betrachten. Die Geschwindigkeit der Verdauung wird auch stark durch Eiweiß und Fett gebremst, die in deiner Mahlzeit enthalten sind.

    Beste Grüße, Rainer

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    Hallo Rainer,
    Ja genau daher passt wohl auch Mahlzeiteninsulin besser. Ich denke das ich da am Anfang lieber mal mal einen höheren Postpr. BZ als einen Hypo riskiere. Nu kommt es auf ein paar Übungwochen mehr oder weiger auch nicht an.

    Viele Grüße

    Dirk



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    am 16.02.2017 23:37:34 | IP (Hash): 607846774
    Genau so würde ich es an deiner Stelle auch machen. Zuerst solltest du versuchen, den BZ möglichst gleichmäßig hinzubekommen, aber ruhig ein bisschen höher als das hier von einigen proklamiert wird. Wenn du das einigermaßen im Griff hast, kannst du dann später in einem zweiten Schritt das BZ-Niveau auch noch ein Stück weit absenken. Aber zum Üben und Lernen solltest du dir genügend Spielraum lassen.

    Viel Erfolg dabei, Rainer


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    am 17.02.2017 01:27:34 | IP (Hash): 1292333945
    Hallo Dirk,

    zur Ergänzung: Zucker ist nicht nur Geschmacksträger oder Konservierungsstoff, sondern auch als Füllstoff und Verdickungsmittel in verarbeiteten Lebensmitteln und sogar in Medikamenten vorhanden.

    Habe übrigens Novorapid von Anfang an als Mahlzeiteninsulin. Nur dieses zu Anfang, da ich noch körpereigenes Insulin hatte (LADA, nicht 2er), um den Grundstoffwechsel zu stützen.
    Basalinsulin kam erst später dazu, erst für nachts, mittlerweile auch für tags, dennoch überschaubar eher kleine Dosen.

    Unterschiedliche tageszeitliche Insulinempfindlichkeit wird bei mir über Faktoren zum Mahlzeiten-Insulin berücksichtigt. Bedeutet, mittags und nachts KE zu Insulin 1:1, morgens und abends so runde 1:2.

    Auch gilt die Regel, Novorapid bis Blutzucker 200 mg/dl direkt vor einer Mahlzeit zu spritzen, ohne Spritz-Ess-Abstand einhalten zu müssen.

    Wirkung Insulin zum Kohlenhydrat-Tröpfeln ins Blut ist beides eine Kurve, die sich im besten Fall treffen und aufheben.

    Höchste Wirkung ist beim schnellen Insulin nicht so relevant, sondern die Wirkungsdauer.
    Hoher Blutzucker soll ärztlich frühestens nach 4 h korrigiert werden, um nicht in Unterzucker zu geraten.
    Nun ja, erfahrungsgemäß mache ich das nach 3 h.

    Steuere die Blutzuckerwerte also eher über Bolus-Insulin mit angepassten Mahlzeiten (GI)/Bedarf, als über Basal-Insulin = eher als Grundrauschen mit 2 x wenigen Einheiten.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 17.02.2017 01:40:23. Grund: Löschen Wortwiederholung
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    am 17.02.2017 07:28:27 | IP (Hash): 1790136312
    Hi Elfe,

    Danke für deine Schilderung.
    Welches Basal verwendest du?

    Ich hoffe jetzt nur das am Montag meine Diabetologin bei dem Plan mit ICT bleibt und nicht noch eine Pille aus den Schrank zaubert.

    Viele Grüße

    Dirk

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    am 17.02.2017 16:55:57 | IP (Hash): 1292333945
    Hallo Dirk,

    als Basal habe ich Levemir.

    In 2015 hatte ich für ca. drei Monate das Tresiba (was mittlerweile aber vom deutschen Markt zurück gezogen wurde). Dieses Insulin wird 1 x täglich gespritzt, erreicht das Maximum aber erst am dritten Tag. Fand das extrem lästig, da eine Dosis-Anpassung erst am vierten Tag stattfinden konnte - Einstellungsphase langwierig.
    Und nach drei Monaten hatte ich plötzlich stark geschwollene Oberschenkel, als würde sich der Körper wehren gegen diese Superlang-Insulin-Portionen.

    Habe dieses Insulin dann sofort abgesetzt und bin reumütig zum Levemir zurückgekehrt.
    Damit kann ich gut umgehen und fein dosieren (1 x morgens und 1 x abends).
    Das lasse ich mir auch nicht mehr wegnehmen, obwohl auch schon mal Lantus und aktuell Toujeo im Gespräch sind. Sollen gleichmäßiger und länger wirken und die 'Basallücke' würde geschlossen, die ich aber eigentlich gar nicht merke.
    Auch möchte ich diese Nebenwirkung Schwellung nicht noch einmal riskieren. Das sind zwar nur 24 h Insuline, bleiben aber dennoch länger an Ort und Stelle als das Levemir.

    Für Montag drücke ich dir ganz fest die Daumen, daß du die ICT bekommst.

    Viele Grüße
    Elfe