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Warum nicht VORHER stoppen?

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    am 05.01.2018 19:01:50 | IP (Hash): 2097766035
    Die Menge der Prä-Diabetiker finden sich heute ab Mitte 20 bis Mitte 30, darüber dann schon mehr die reifen Diagnosen, und ja, die Menge der 2er in Altenheimen wächst beträchtlich, seit immer mehr bei brauchbarer Diabetespflege so lange überleben ;)

    Von denen, die 91 mit mir angefangen hatten, sind viele schon unter der Erde. Nicht zuletzt, weil damals noch eher zufällig Typ2 diagnostiziert wurde. Denn der liefert seine Diagnose ja nicht selbst, wenn er nicht behandelt wird, wie der Typ1. Sondern der kann noch immer völlig unentdeckt an einer Folgekrankheit sterben, wenn der diabetische BZ nicht vorher entdeckt wird. Deswegen wurden seit 95, seit der Zuckertest bei Blutuntersuchungen immer gemacht wurde und nicht nur auf ärztliche Bestellung plötzlich deutlich mehr Typ2 entdeckt. Damals setzte auch der Risikostrukturausgleich ein, mit dem die kranken Kassen sich gegenseitig für Chroniker Leistungen abtreten/zahlen mussten.

    Aber so richtig munter läuft dieser Risikoausgleich erst seit gut 10 Jahren seit dem Gesundheitsfonds. Da gab’s auch die letzte große Typ2 Welle. Denn seitdem löhnen wir gesetzlich Versicherten alle in einen großen virtuellen Pott, aus dem sich unsere Kasse dann in dem Maße bedienen darf, in dem wir als chronisch krank angemeldet sind. Also statt wie früher für seine Kasse ein Verlust, ist der Diabetiker seitdem für seine Kasse ein Gewinn, und die Ärzte werden seitdem angespitzt, möglichst viele/alle ihre Diabetiker (und natürlich auch alle übrigen Chroniker) medizinisch dingfest zu machen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 05.01.2018 20:25:21 | IP (Hash): 841741416
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Menge der Prä-Diabetiker finden sich heute ab Mitte 20 bis Mitte 30, darüber dann schon mehr die reifen Diagnosen, und ja, die Menge der 2er in Altenheimen wächst beträchtlich, seit immer mehr bei brauchbarer Diabetespflege so lange überleben ;)

    Von denen, die 91 mit mir angefangen hatten, sind viele schon unter der Erde. Nicht zuletzt, weil damals noch eher zufällig Typ2 diagnostiziert wurde. Denn der liefert seine Diagnose ja nicht selbst, wenn er nicht behandelt wird, wie der Typ1. Sondern der kann noch immer völlig unentdeckt an einer Folgekrankheit sterben, wenn der diabetische BZ nicht vorher entdeckt wird. Deswegen wurden seit 95, seit der Zuckertest bei Blutuntersuchungen immer gemacht wurde und nicht nur auf ärztliche Bestellung plötzlich deutlich mehr Typ2 entdeckt. Damals setzte auch der Risikostrukturausgleich ein, mit dem die kranken Kassen sich gegenseitig für Chroniker Leistungen abtreten/zahlen mussten.

    Aber so richtig munter läuft dieser Risikoausgleich erst seit gut 10 Jahren seit dem Gesundheitsfonds. Da gab’s auch die letzte große Typ2 Welle. Denn seitdem löhnen wir gesetzlich Versicherten alle in einen großen virtuellen Pott, aus dem sich unsere Kasse dann in dem Maße bedienen darf, in dem wir als chronisch krank angemeldet sind. Also statt wie früher für seine Kasse ein Verlust, ist der Diabetiker seitdem für seine Kasse ein Gewinn, und die Ärzte werden seitdem angespitzt, möglichst viele/alle ihre Diabetiker (und natürlich auch alle übrigen Chroniker) medizinisch dingfest zu machen.

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    Über die Altersgruppe Mitte 20 biss Mitte 30 wird viel öffentlich geschrieben. Aber, sowohl Inzidenz als auch Prävalenz in der Gruppe 70+ ist viel, viel höher als in der vorgenannten Gruppe.

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    am 05.01.2018 21:46:53 | IP (Hash): 2097766035
    Cracktros schrieb:
    Über die Altersgruppe Mitte 20 biss Mitte 30 wird viel öffentlich geschrieben. Aber, sowohl Inzidenz als auch Prävalenz in der Gruppe 70+ ist viel, viel höher als in der vorgenannten Gruppe.

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    No Problem, Du wirst die Gruppe noch gewaltig wachsen sehen. Und die sehr plausible Statistik wird Dir erklären, der elfe auch, dass das am Risiko liegt: Das Risiko, einen Typ2 zu haben, nimmt mit dem Alter gewaltig zu ;)

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    am 05.01.2018 21:56:57 | IP (Hash): 274280014
    Zukunftsvorhersagen auf Grund der Zunahme des BMI. Und da sind wir wieder beim Thema Gewicht.

    In der Gruppe Mitte 20 gibt es einen Teil der sehr viel Wert auf Fitnes legt und einen Teil der nichts, aber auch gar nichts damit am Hut hat. Lieber Chilen als Action, lieber PSIV als Sport, lieber Chips als Äpfel.

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    am 05.01.2018 22:35:27 | IP (Hash): 2097766035
    Cracktros schrieb:
    Zukunftsvorhersagen auf Grund der Zunahme des BMI. Und da sind wir wieder beim Thema Gewicht.

    In der Gruppe Mitte 20 gibt es einen Teil der sehr viel Wert auf Fitnes legt und einen Teil der nichts, aber auch gar nichts damit am Hut hat. Lieber Chilen als Action, lieber PSIV als Sport, lieber Chips als Äpfel.

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    Nicht, dass Du dich wunderst, wenn BMI und Typ2 Prävalenz unter den Oldies doch nicht so recht zusammen passen wollen. Ist nur, was mir aus der persönlichen Anschauung "zunehmend" auffällt.

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    am 05.01.2018 23:07:31 | IP (Hash): 841741416
    hjt_Jürgen schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Zukunftsvorhersagen auf Grund der Zunahme des BMI. Und da sind wir wieder beim Thema Gewicht.

    In der Gruppe Mitte 20 gibt es einen Teil der sehr viel Wert auf Fitnes legt und einen Teil der nichts, aber auch gar nichts damit am Hut hat. Lieber Chilen als Action, lieber PSIV als Sport, lieber Chips als Äpfel.

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    Nicht, dass Du dich wunderst, wenn BMI und Typ2 Prävalenz unter den Oldies doch nicht so recht zusammen passen wollen. Ist nur, was mir aus der persönlichen Anschauung "zunehmend" auffällt.

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    Die meisten Typ-2, die ich kenne haben Übergewicht. Nicht immer sind sie die Mächtigsten aber das Übergewicht ist vorhanden. Und zumeist ist das Übergewicht nur am Bauch während der Rest des Körpers weniger Fett eingelagert hat. Vor allem Arme und Beine wirken schlanker als der Bauch.

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    am 06.01.2018 17:34:57 | IP (Hash): 1215845562
    Cracktros schrieb:
    Die meisten Typ-2, die ich kenne haben Übergewicht. Nicht immer sind sie die Mächtigsten aber das Übergewicht ist vorhanden. Und zumeist ist das Übergewicht nur am Bauch während der Rest des Körpers weniger Fett eingelagert hat. Vor allem Arme und Beine wirken schlanker als der Bauch.


    So sehe ich das auch, und die Statistik sagt ja auch, dass nur 2 von 10 Typ2 schlank seien. Deswegen gibt es ja auch immer wieder Vermutungen, dass die schlanken aber nicht wirklich Typ2 sind. Nur eben Vermutungen, denn in keinem dieser Fälle ist bislang entdeckt, was die Typ2 Fehlfunktionen in Glukose- und Insulin-Ausgabe einschaltet und weswegen.

    Selbst wenn wir nur die jeweils 8 dickeren betrachten, müsste mehr Gewicht mehr Diabetes machen, wenn das Mehr an Kilos kausal für den Diabetes wäre.
    Stattdessen lässt sich das Gewicht nur als mehr oder weniger lästiger Begleiter sehen und beobachten, dass weniger davon - bei der einen mehr und bei dem anderen weniger - den Blutzucker weniger bis manchmal sogar überhaupt nicht höher als gesund ansteigen lassen kann, wenigstens für einige Monate bis Jahre.
    Ähnliche Beobachtungen kann man mit dem Einsatz und der Verteilung körperlicher Aktivitäten auf den Tag machen und mit der Größe und Zusammensetzung von Essens-Portionen.

    Das persönlich optimale Ergebnis aus all diesen Möglichkeiten lässt sich ausschließlich mit systematischem Ausprobieren und der Orientierung am täglichen BZ-Verlauf - weitestgehend lassen, was den BZ erhöht, machen, was den BZ begrenzt oder/und senkt - erzielen und als beständiges Verhalten einüben und durchhalten. Und ALLE, die ich bisher in dieser Art aktiver gesunder Nutzung ihres Prädiabetes oder Diabetes kenne, haben sich diese Nutzung selbst erarbeitet und die Teststreifen dafür selbst gekauft. Und das bisher am längsten in dieser Art funktionierende veröffentlichte Beispiel ist "Fit wie ein Diabetiker" ;)

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