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    am 14.02.2017 14:33:15 | IP (Hash): 1977810718
    Hallo Zusammen,

    Wie berechnet sich eigentlich der Basal Bedarf beim Typ2? Muss der Bedarf angepasst werden wenn ich von BOT auf ICT wechsele? Derzeit Spritze ich 34 IE Lantus gesplittet 17IE + 17IE. Richtig ermittelt wurde der Bedarf nie. War eher so eine trial an error Geschichte. In der nächsten Woche bin ich bei der Diabetologin und diese sieht die BOralenTherapien als ausgeschöpft und ist mit mit überein das EssInsulin das Mittel mit den geringsten Nebenwirkungen ist. Wird das Basal Insulin dann angepasst? Irgendwo las ich das normalerweise der Insulin Bedarf beim gesunden 50 plus 50 ist. Das bedeutet in der einfachen Rechnung das ich wenn ich aktuell 34 IE Basal spritze und ich im Schnitt am tag 10-15 IE Bolus brauche würde ich dann das Basale Insulin reduzieren? Oder behält man den Basalbedarf bei und senkt den BZ nach dem Essen mit Bolus und beobachtet ob sich Hypos entwickeln?
    Das braucht jetzt keine Wissenschaftliche Antwort aber so ein paar Dinge zum Verständnis wären nett. Auch wäre es interessant ob man anstelle von Lantus welches ja eigentlich 24 stündlich injiziert werden soll auf ein Basalinsulin mit einem anderen Wirkprofil zu wechseln?? Gibt es da welche die in Frage kämen?

    Viele Grüße

    Dirk



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    am 14.02.2017 15:00:24 | IP (Hash): 2108455638
    Hi!

    Es gibt ja für alles eine Formel, man geht da auch mal gerne nach Einheiten pro kg Körpergewicht.
    Wird aber nicht klappen, da hilft nur ausprobieren.
    Es gibt eine Lantus-Variante, nennt sich Toujeo, das hält dann 24 Stunden durch. Wenn Du eh umgestellt wirst, wäre das meine Wahl.

    Basalinsulin soll Deinen Blutzuckerspiegel auf einem Level halten – egal ob du einen Bolus gibst oder nicht.
    Das macht Dich völlig unabhängig, Du musst nicht pünktlich Essen.

    Der Bolus sollte nur die Kohlenhydrate aus der Mahlzeit abfangen.

    Die Einstellungsphase wird etwas holprig sein, und meist geht der Insulinbedarf nach ein paar Tagen/Wochen etwas zurück. Merkst du an niedrigen Messwerten...
    Die Betazellen sind meist etwas gestresst, mit Insulin-Unterstützung zu den Mahlzeiten KANN sich da was tun.

    Lass Dir auf jeden Fall eine Schulung und direkt danach ein paar Einzelstunden mit einer netten Diabetesberaterin aufschwatzen, auf ICT ist das Anpassen an Sport, Krank, sonstwas das A und O.
    Und kein Brief mit 7 Siegeln...


    Viele Grüße
    Andy

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    am 14.02.2017 15:31:25 | IP (Hash): 2119343632
    Wenn Du statt berechnen beobachten&probieren setzt und das dann systematisch machst, kommst Du garantiert zu Deinem passenden Basal-Bedarf.
    Dabei besonders zu berücksichtigen:
    Die meisten von uns haben ihren geringsten Insulin-Bedarf irgendwo zwischen so um 24 und 2 Uhr rum. Ich will da nicht unter 50mg/dl, und weil ich das nicht punktgenau einrichten kann, spritze ich halt nur so viel Lantus, dass ich damit um die Zeit meistens um 60-80 messe.

    Auch um das Ausprobieren, welches Insulin am besten für Dich und Deine Form von Basalbedarf passt, wirst Du nicht rum kommen. So komme ich gerade super mit 8 Einheiten Lantus am späten Abend aus, die messbar bis in den frühen Vormittag wirken und im Auslauf noch den Bolus vom Frühstück unterstützen. Auf den Mittag zu hab ich dann so für um 2 Stunden einen sehr geringen bis gar keinen Basal-Bedarf. Toujeo würde spätestens da für meinen Bedarf nicht passen.

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    am 14.02.2017 16:26:36 | IP (Hash): 1790136300
    Hallo Andy, Hallo Jürgen,

    Das deckt sich mit meinen erwartungen. ICT Schulung werde ich mir ganz sicher einverleiben. Und mich dann auch an den Ratschlag von Jürgen von vor einign Wochen zu den Thema mit orientieren. Nach dem Motto weniger ist am Anfang dann eher ausreichend. Das Lantus ist bei mir Massenbedingt etwas mehr als bei Jürgen. Das Toujeo werde ich mir mal mitnehmen als Vorschlag. Beim Lantus hatte ich bisher auch nie Probleme (bisher ist immer vor Xigduo). Ich hatte eher das Problem als ich die 34IE noch gleich am Abend spritzte das ich dann gelegentlich in den fr0hen Morgenstunden sehr niedrig war. Das konnte ich durch das Splitten der Dosis gut abfangen. Aber im Moment. Jedenfalls schon mal danke für die Tipps.

    Gruß

    Dirk

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    am 14.02.2017 16:48:24 | IP (Hash): 2108455638
    Dirk_B. schrieb:
    Das Lantus ist bei mir Massenbedingt etwas mehr als bei Jürgen.



    Das muss nicht unbedingt so sein! Die Basal-Dosis sowie auch der Bolus richtet sich nach Deinem persönlichen Bedarf. Gewiss spielen die Jahresringe da eine Rolle, aber halt nicht nur.

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    Bearbeitet von User am 14.02.2017 16:48:39. Grund: Zitat
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    am 14.02.2017 16:59:55 | IP (Hash): 1790136300
    Beruhigend das zu wissen das mein Gewicht nicht an den Basal IE's ablesen kann. Ich stelle mir gerade den Dialog beim Arzt vor wenn die Sprechstundenhilfe quer durch die Praxis quäckt "34IE Lantus? Mein lieber Schwan!";) Ich h8l mal die Waage aus dem Tierpark.

    Gruß Dirk

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    Bearbeitet von User am 14.02.2017 17:01:42. Grund: Ergänzung
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    am 14.02.2017 17:03:03 | IP (Hash): 2119343632
    macht sie aber auch nicht mit noch ner 1 davor, und davon gibt's erstaunlich viele in soner Schwerpunktpraxis

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    am 14.02.2017 17:03:03 | IP (Hash): 2119343632
    macht sie aber auch nicht mit noch ner 1 davor, und davon gibt's erstaunlich viele in soner Schwerpunktpraxis

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    am 14.02.2017 17:08:59 | IP (Hash): 1790136300
    Hallo Jürgen,

    Du meinst ab jetzt nicht 1xx Einheiten Basal? Gibt es sowas?

    Gruß

    Dirk

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    am 14.02.2017 17:18:57 | IP (Hash): 2119343632
    wenige mit ner 2 davor, aber ne erschreckende Menge mit ner 1

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    am 14.02.2017 17:36:55 | IP (Hash): 1977810718
    Ich finde das schon sehr bedenklich und das macht mir dann immer wieder deutlich wie simpel mein Diabetes im Vergleich dazu ist. Auch wenn ich den "Fall" Sonjas Mann in Erinnerung rufe finde ich das unfassbar mit welchen Problemen teilweise gekämpft wird.

    Viele Grüße

    Dirk


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    am 14.02.2017 18:37:16 | IP (Hash): 670145950
    Ich hatte neulich das Vergnügen ein Tagebuch eines Typ 2 Diabetikers mit meinem zu vergleichen. Ich habe noch nie, einen Typ 1 Diabetiker gesehen mit, solch einen gleichmäßigen BZ Verlauf , wie in diesen Tagebuch stand. Allerdings habe ich noch nie, solch einen hohe Insulinbedarf gesehen, wie in diesen Tagebuch.
    Bearbeitet von User am 14.02.2017 18:38:05. Grund: ,
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    am 14.02.2017 18:47:42 | IP (Hash): 1977810718
    hatte er denn auch die entsprechenden BEs zum Insulin Verbrauch? Oder war er schon Basal so hoch? Ich rechne für meinen Fall ja immer schon so ein bisschen im Kopf mit. Ich nehme da immer eine hypothetische BE Rate zu Rate (das klingt auch gut) Also ohne meine BE Raten oder einen Korrekturfaktor zu kennen denke ich das ich derzeit noch einen recht moderaten gesamt Insulin Verbrauch bleiben sollte. Da Abnehmen auch ein Thema ist soll das auch so bleiben.

    Gruß

    Dirk



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    am 14.02.2017 18:58:16 | IP (Hash): 1006078407
    Bei den BEs hatte ich die Nase vorn:-).

    YEH...!

    Aber, mit dem Gesamtinsulverbrauch pro Tag, des Menschen, kann ich nicht mithalten.
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    am 14.02.2017 19:08:07 | IP (Hash): 1977810718
    Cracktros schrieb:
    Bei den BEs hatte ich die Nase vorn:-).

    YEH...!

    Aber, mit dem Gesamtinsulverbrauch pro Tag, des Menschen, kann ich nicht mithalten.



    Ich denke du turnst dir aber auch eine Menge von denen wieder ab. Und dann sind auch viele BE's auf einmal ganz wenig.

    Gruß

    Dirk


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    am 14.02.2017 19:13:56 | IP (Hash): 670145950
    Das stimmt. Wenn ich Pause mache, merke ich auch einen Anstieg, im Insulin Verbrauch, obwohl der KH Verbrauch fällt.
    Bearbeitet von User am 14.02.2017 19:58:07. Grund: Rechtschreibung
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    am 14.02.2017 19:51:34 | IP (Hash): 2119343632
    Also ich find’s nach wie vor spannend. Hatte damals Ende der 90ger angefangen mit den tollen vielen IEs ür 4+4+4 BEs nach Doktors Ansage und bei HBA1c 7und. Dann kam ein Neuer in die Firma, recht frisch berufener Typ1, der schon Humalog und gelernt hatte, seinen BZ mehr am Verlauf nach dem Essen auszurichten. Schön eng begrenzte postprandiale Anstiege und trotzdem keine Hypos, weil er ja just dann zu testen pflegte, wenn der BZ tiefer absinken wollte. Und dann leistete er sich halt n Mars als seinen verspäteten Nachtisch.

    Warum ich für den selben Preis nen mieseren 1c als er haben wollte, hat er mich so lange gefragt, bis er mich angesteckt hatte. Hab ihn trotzdem weiterhin für seine KH-Mengen und vor allem für solche KH-Bomben wie Mars beneidet.
    Aber mit dem niedrigeren BZ nach dem Essen und statt nem Mars z.B. nem Apfel als späterem Nachtisch zur flachen Hypo-Verhinderung hab ich dann bei gleicher BE-Menge meinen Gesamtbedarf an Insulin von 140 und mehr Einheiten am Tag auf 80-90 reduziert und viele Jahre da gehalten.

    Weniger Insulin also praktisch für das selbe Essen nur mit weniger BZ und damit sehr viel anders, als mir das alle Schulungen vermittelt hatten. Klar, dass ich da angefangen hab, die Fachweisheiten ein bisschen müpfiger zu hinterfragen.

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    am 14.02.2017 20:10:19 | IP (Hash): 670145950
    Bei mir geht, zur Vermeidung von Hypos, locker 1,5 Liter Coca rein und 1,,2 oder 3 Mars :-)
    Das Problem der Hypos ist, dass danach die Insulinresistenz steigt und die Werte steigen. Wer das nicht bedenkt läuft zu lange mit zu hohen Werten durch die Gegend und spritz, und spritz, und spritzt...irgendwan ist die Resistenz aufgehoben und dann kommt die Hypo.....ein Teufelskreis von Hyperglykämie und Hypoglykemie kann so beginnen. Für alle die, die eine hohe Affinität zur Up- und Down- Regulation haben wird, solch ein Zustand, richtig unangenehm.
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    am 14.02.2017 20:35:41 | IP (Hash): 1977810718
    Wenn man seine ganz persönlichen Reaktionen erstmal kennt und das ganze dann auch noch mit ein bisschen Grips und erlernten zusammen bringt dann wird man mit ein wenig Engagement das Kind schon recht interessant schaukeln können. Und dich bin der Überzeugung das dabei auch der Austausch mit anderen hilft.
    Sicher kann man keine Werte austauschen aber Erfahrungen.

    Gruß

    Dirk


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    am 14.02.2017 20:49:07 | IP (Hash): 1977810718
    Cracktros schrieb:
    Bei mir geht, zur Vermeidung von Hypos, locker 1,5 Liter Coca rein und 1,,2 oder 3 Mars :-)
    Das Problem der Hypos ist, dass danach die Insulinresistenz steigt und die Werte steigen. Wer das nicht bedenkt läuft zu lange mit zu hohen Werten durch die Gegend und spritz, und spritz, und spritzt...irgendwan ist die Resistenz aufgehoben und dann kommt die Hypo.....ein Teufelskreis von Hyperglykämie und Hypoglykemie kann so beginnen. Für alle die, die eine hohe Affinität zur Up- und Down- Regulation haben wird, solch ein Zustand, richtig unangenehm.



    Rauf komme ich ganz schnell. Wobei "rauf" mit den Medis die ich im Moment nehme noch in einem Rahmen bliebt wenn ich jetzt nicht total durch drehe und deine 1,5 Liter in mich rein schütte. Obwohl die 300 schaffe ich schon wenn es dann doch mal ein Stück Apfelkuchen beim Bäcker oder ein Nachtisch im Restaurant sein soll. Nur wie weit es runter geht ist halt die Erfahrung die ich noch nicht gemacht habe und die ich möglichst wenn es dann mal über mich kommt mit der Cola in der Hand machen will. (ein bisschen blöd ist das ich nur Cola "mit was drin mag") Daher würde ich wahrscheinlich durch den Alkohol in ein Doppelkoma fallen.;) Also lieber einen Apfelsaft in der Nähe haben wollen.

    Gruß

    Dirk


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    am 14.02.2017 22:34:31 | IP (Hash): 2119343632
    Anstöße von außen hab ich als absolut überlebensförderlich erlebt. Ohne Anstöße von außen von Anfang an und durchgängig nach Doktors Anweisungen würde ich heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 120-150kg bewegen müssen und für 12 BEs deutlich über 200 IE täglich brauchen, im günstigen Fall für einen HBA1c um 8. Dazu Pillen für Blutdruck und Blutfette und zur Blutverdünnung usw.

    Zum ersten gesünderen Abbiegen von dem 08/15-Typ2-Weg hatte mich der Kollege angestoßen, zu gesünderem BZ mit weniger Insulin - und in der Folge auch nicht ganz so vielen zu vielen Kilos. Aber immerhin hatte ich bis vor gut 3einhalb Jahren schon gut 25 davon zuviel angesammelt.

    Und da hat mir dann wieder ein Anstoß zum gesünderen Abbiegen verholfen: Noch weniger Insulin mit der Entfettung meiner Leber per VLCD nach Professor Taylor, Newcastle. Ok, getreten/angstoßen hatte mich dazu der LOGI-Guru Nicolai Worm. Hab’s allerdings auf meine eigene Art gemacht.

    Geniale Angelegenheit: Nach ner Woche VLCD innerhalb von so um 2 Tagen von 40IE Basal = Lantus auf 10! - Mit ner fachoffiziell normalen ICT-Steuerung wäre das nicht nur nicht einfach so abgegangen, sondern eher nicht ohne schwere Hypo.
    Ein bisschen gemein an der Sache: Hab die VLCD dann noch ein bisschen weiter gemacht und die oben erwähnten 25kg abgeschmolzen - und dann enttäuscht sehen müssen, dass jedes bisschen mehr als die Hälfte von vor dem Abschmelzen von den Kilos gleich wieder welche zurück liefern wollte :(

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    am 14.02.2017 23:31:18 | IP (Hash): 1977810718
    Hallo Jürgen,

    Das mit dem Gewicht ist für den Typ2 Menschen schon ein wesentlicher Weg zum besseren Leben. Ich weiß ja nicht wie lange du schon dein Handycap hast. Aber das trotzdem zu schaffen beschränkt einen ja schon in seinen Möglichkeiten. Und ist somit schon eine beachtliche Leistng.
    Ich habe es ja nach meiner ersten Diabetes Feststellung auch recht schnell und auch nachhaltig geschafft. Ich brachte da allerdings noch kein Insulin und war dann auch komplett Medikamenten frei. Nun ist es leider so wie es ist und ich fange jetzt wieder von vorne an. Die Menge an Kilos ist nicht ganz so hoch wie beim ersten mal. Aber ich habe auch ein paar Kilometer mehr auf dem Tacho als damals. Ich selber bin aber davon überzeugt das ich das hin bekomme. Wenn ich erstmal eine vernünftige Brille ordern kann und wieder Radfahren kann ohne die Tiere des Waldes oder die die Menschen auf der Strasse in lebensbedrohliche Situationen zu bringen dann geht das auch flott.;)


    viel Grüße

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    am 15.02.2017 09:17:36 | IP (Hash): 1547009370
    hallo bin seit 1974 typ 1 und hab keinerlei beschwerten auser das halt alles mit zucker hergestellt wird. fruchtzuker (honig,feigen.)vertrag ich gut aber mit glukose zucker ist halt nicht so gut. sonst ist alles bestens hatte natürlich 2009 einen schlag leicht kann also noch Auto fahren. alles gute mfg steffen
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    am 15.02.2017 10:25:29 | IP (Hash): 2105985737
    Die Idee, dass viel Bewegung viele Kalorien verbrennt, hat in den letzten Jahren zur vermehrten Untersuchung von Ureinwohnern und ihren Alltagsleben in den noch verbliebenen Wildnissen dieser Welt geführt.
    Die übereinstimmend erschreckende Erkenntnis: Obwohl diese Menschen von früh morgens bis spät abends auf den Beinen sind, verbrauchen die nicht wirklich nennenswert mehr Energie als wir am Schreibtisch. Zu wenig Bewegung ist also kein wirklicher Grund, sondern nur ne plausibel scheinende Ausrede für zu viel Essen.

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    am 15.02.2017 12:54:25 | IP (Hash): 461769334
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Idee, dass viel Bewegung viele Kalorien verbrennt, hat in den letzten Jahren zur vermehrten Untersuchung von Ureinwohnern und ihren Alltagsleben in den noch verbliebenen Wildnissen dieser Welt geführt.
    Die übereinstimmend erschreckende Erkenntnis: Obwohl diese Menschen von früh morgens bis spät abends auf den Beinen sind, verbrauchen die nicht wirklich nennenswert mehr Energie als wir am Schreibtisch. Zu wenig Bewegung ist also kein wirklicher Grund, sondern nur ne plausibel scheinende Ausrede für zu viel Essen.

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    Hi Jürgen,

    Das Kenne ich auch. Aber es ist die Kombination die halt beim Gewicht schneller Erfolg bringt. Weniger und gesünder reinkippen und mehr verbrauchen. Und soll ja auch was für den Kreislauf und Stoffwechsel bringen.
    Ich glaube das hat was mit dem Grundumsatz zu tun. Der schlanke Sportliche nimmt 6000 Kalorien am Tag zu sich um sein Gewicht und seine Leistungsfähigkeit zu erhalten.
    Esse ich 6000 Kalorien am Tag bei mittelschwerer Arbeit und meinem Körpergewicht halte ich mein Gewicht. Wenn ich abnehmen will habe ich drei Möglichkeiten:
    1. Ich erhöhe meinen Grundumsatz auf 7000 Kalorien ohne mehr zu Essen durch zusätzliche Bewegung
    2. oder ich verringere meine Energiezufuhr bei gleich bleiben Grundumsatz aber ich muss das immer anpassen denn durch meine Abnahme verringert sich auch mein Grundumsatz.
    3. Ich erhöhe meinen Grundumsatz durch Sport und verringere meine Energieaufnahme.

    Aber auch der Sportler muss das gleiche machen wenn er sein Gewicht reduzieren will.

    Somit Stimme ich zu 100% zu das Sport nicht der wichtigste Punkt zu abnehmen ist. Aber er erleichtert das und bringt halt viele andere positive Effekte mit. Jetzt heißt es nur noch für mich "Arsch hoch kriegen";)




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    Bearbeitet von User am 15.02.2017 17:51:40. Grund: Korrektur
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    am 15.02.2017 12:59:53 | IP (Hash): 461769334
    neffez schrieb:
    hallo bin seit 1974 typ 1 und hab keinerlei beschwerten auser das halt alles mit zucker hergestellt wird. fruchtzuker (honig,feigen.)vertrag ich gut aber mit glukose zucker ist halt nicht so gut. sonst ist alles bestens hatte natürlich 2009 einen schlag leicht kann also noch Auto fahren. alles gute mfg steffen



    Hallo Steffen,

    Gut das es bei dir funktioniert. Einfachzucker in den Lebensmitteln ist heute gang und gebe. Um das zu vermeiden bleibt einem nur der Verzicht auf fertige Lebensmittel. Auf der anderen Seite ist auch der Einfachzucker als Gewürz in einer Speise ja nicht unbedingt schlecht. Die Menge macht es halt.

    ---
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    am 15.02.2017 16:42:49 | IP (Hash): 427647987
    Der Basalinsulinbedarf wird mittels Nüchtern BZ auf 80-90mg/dl eigestellt
    gemäss Sanofi. Der Einheitenbedarf kann hierfür sehr individuell sein und
    das muss Jeder selber herausfinden.
    .
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    am 16.02.2017 13:14:09 | IP (Hash): 849469216
    neffez schrieb:
    hallo bin seit 1974 typ 1 und hab keinerlei beschwerten auser das halt alles mit zucker hergestellt wird. fruchtzuker (honig,feigen.)vertrag ich gut aber mit glukose zucker ist halt nicht so gut. sonst ist alles bestens hatte natürlich 2009 einen schlag leicht kann also noch Auto fahren. alles gute mfg steffen



    Hallo Steffen,

    Mir ist da aus der Schulung noch ein Grund für den Zucker in Lebensmitteln wieder eingefallen. Auch wenn das mehr in den Bereich Ernährung fällt:

    Ich hab mich schon einigemal gefragt was z.B. Zucker in im abgepackten Frühstücksmett oder ähnlichen Produkten zu suchen hat. Niemand käme auf die Idee sich Zucker anstelle von Salz auf das Mettbrötchen zu streuen.
    Ein Grund wird sein das Zucker eine konservierende Wirkung hat. Das bedeutet das man das abgepackte Mett in der SB Theke für einen bestimmten Zeitraum haltbar macht (einhalten der Kühlkette vorausgesetzt). Wenn ich mir jetzt beim Metzger gehacktes frisch durchlassen lasse. Dann wird der fast immer sagen "bitte aber heute oder spätestens Morgen verbrauchen". Weil er eben keinen Zucker zufügt.
    Ein weiterer Grund ist natürlich der das Zucker in vielen Rezepten für eine Suppe oder eine Wurst auch als Gewürz benutzt wird. Mal mehr mal weniger.
    Für den Diabetiker ist dann halt die Summe wichtig. Auch der Honig ist da leider keine Alternative denn der der Zucker geht genauso schnell ins Blut wie der des raffinierten Einfachzucker aus der Tüte. Leider gilt das auch für Fruchtzucker die allerdings noch Ballaststoffe mitbringen wenn man diese dann wirklich als Obst isst auch hier ist kaum ein Unterschied bezogen auf dei BZ Wirkung zwischen raffinierten Fruchtzucker und raffinierten Einfachzucker.

    Aber die Aussage "Die Menge machts" steht.;)

    Ergänzung: Und jetzt habe ich mir noch einen Gedanken gemacht was das mit dem Thema zu tun haben könnte. Meine Milchlmännchen Rechnung geht nu so:

    Der Typ 2er produziert noch, je nach Verschleiß der daran beteiligen Organe, noch eigenes Insulin welches ggf. noch ausreicht den Basisbedarf des Körpers und einen Teil den Essinsulins zu decken. Gestützt wird das oft zunächst mal durch orale Medikamente die durch unterschiedliche Mechanismen in erster Linie die KH Aufnahme durch die Nahrung steuern und Glucose Bildung in der Leber hemmen. So kann der Mensch der noch ein ausreichend Insulin produziert über die Runden kommen wenn er die Leistungsfähigkeit seiner oralen AntiDiabetiker nicht überfordert. Das ist jetzt nicht wissenschaftlich klingt für mich aber Plausibel.
    Wenn nun etwas mehr kaputt ist und ich immer und ständig unabhängig von der KH Aufnahme einen zu hohen BZ habe. Kippe ich Basis Insulin nach (genaugenommen spritzt man das. Aber der Gedanke das in den Whisky Cola mischen zu können klingt reizvoll). Nun habe ich bei nahe null KH Aufnahme einen guten nüchtern BZ. Wenn ich Nahrung aufnehme bewirken die zur Unterstützung eingesetzten oralen Antidiabetiker einen positiven Postprandialen BZ Verlauf. Das bedeutet sie machen das was sie auch bei der reinen oralen Therapie machen. Damit das Kind mit dem Basalen Insulin und den Tabletten einen Namen hat nennt man das sinniger weise ungefähr Balsal unterstützte Orale Therapie oder BOT. Und jetzt kommt die Kurve zum Zucker.
    Nehme ich null Essen zu mir würde das Basale Insulin, ob nun selbst Produziert oder künstlich zugeführt, mir einen gesunden BZ Verlauf garantieren (Leider wäre ich bald tot weil ich da nichts Esse und trinke).
    Und dann kommt die ICT die Intensivierte Konventionelle Therapie. Die CT überspringe ich mal weil ich die doof finde. Das ist in meinen Augen BOT ohne orale Medis. Es wird in der regel 2 mal am Tag ein Mischinsulin bestehend aus Basal und Bolus gespritzt und verlangt einen recht starren Tagesablauf. Also eher was für Wasserleichen.;)
    Also bei ICT ist der Basislbedarf durch Basalinsulin gedeckt ggf. beim Typ2er auch noch dazu eine Steuerung der Glucose Bildung in der Leber durch Metformin und dann wird für den Zucker aus den KH;s die ich zu mir nehme Bolus Insulin in einem zu ermittelnden Faktor der über den Tag variiert gespritzt um zu verhindern das der BZ über einen gewünschten Wert steigt. Und eigentlich beginnt hier auch das Hypo Risiko in der Therapie des Typ2 Diabetikers wenn er mehr Bolus Spritzt als er braucht.

    Da gibt es noch viele andere Therapien aber BOT und ICT ist das was ich verstehe CSII wäre auch noch gut erkläbär aber kommt für mich nicht in Frage da ich einen relativ geordneten Basalbedaf habe und ich meinen BZ Verlauf wohl mit ICT gut steuern könnte, (Ich muss aber erwähnen das ich die Maschinen echt spannend finde und wenn die nicht so teuer wären hätte ich so ein Dingen um den genannten Whisky möglichst spektakulär in die Cola zu pumpen. Natürlich trinke ich aber nur alkoholfreien Whiskey mit Cola Light:))

    PS:: Also bei BOT kann auch ein Hypo drohen wenn man überdosiert (vermeintlich vergessene Injektion doppel ausgeführt oder einfach zu doll am Einstellrädchen dreht) oder wenn man doch mal eine Vene erwischt.




    Viele Grüße

    Dirk

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    Bearbeitet von User am 16.02.2017 14:48:08. Grund: ps
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    am 16.02.2017 18:31:31 | IP (Hash): 607846774
    Hallo Dirk,

    ich hätte zwei kleine Ergänzungen:

    1. zur Ernährung;
    Ein weiterer Grund, warum in Fertignahrung viel Zucker reingemixt werden muss, ist die Fettpobie, Fett ist ein ausgezeichneter Geschmacksträger. Wenn man es rausnimmt, weil sich die fettarmen Produkte besser verkaufen lassen, Irgendwie muss man dann auf andere Weise wieder Geschmack reinbringen - gemacht wird das vorzugsweise mit viel Zucker.

    2. zur Insulintherpie:
    Auch wenn du dir mit ICT maximale Freiheit verschaffen kannst, macht es Sinn, bei deiner Ernährung auf die Menge und Qualität der KH zu achten. Mit vielen und ungünstigen KH kann der mögliche Fehler bei der Spritzmenge schnell recht groß werden. Für Typ 2ern mit den größeren Spritzmengen ist das besonders interessant. Bei den ungünstigen KH darfst du übrigens nicht nur den Zucker sehen, auch Mehl und Stärke sind ziemlich ungünstig.

    Beste Grüße, Rainer


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    am 16.02.2017 19:35:57 | IP (Hash): 849469216
    Hallo Rainer,

    Das stimmt, das mit dem Geschmacksträger Zucker hatte ich garnicht mehr auf dem Schirm. Die Geschichte mit den günstigen und ungünstigen KHs ist auch noch so ein Ding. Der Glykämischen Index von Lebensmitteln. Bei einigen ist das recht offensichtlich https://jumk.de/glyx/ bei anderen muss man nochmal nachdenken.
    Wie wirkt sich das denn auf die Spritzmenge aus? Aus der Logik könnte man meinen hoher Index = mehr Insulin Aber auf der anderen Seite bleibt die Menge der KHs die Gleiche ob ich jetzt 4 BE Appelkuchen oder 4 KH Kartoffelpuffer esse. Oder ist der Spritzzeitpunkt wichtiger? Denn wenn ich mal eine theoretische Wirkzeit eines Bolus Insulins wie NovoRapid nehme das seine maximale Wirkung nach 1-2 Stunden hat und beginnt nach 10-20 Minuten zu wirken Dann würde ich das Insulin für den Kuchen möglichst früh, 20 Minuten vor dem Kuchen, spritzen um dann wenn der BZ durch den Kuchen so nach einer Stunde am höchsten wäre auch die höchste Wirkung des Insulins zu haben. Die Reibekuchen (ein Beispiel von Diabetesinfo) erfolgt der Anstieg des BZ durch die Fette beim Backen ihre höchste Ausschüttung aber erheblich später. Das bedeutet das er die Insulin Wirkung nach 1-2 nach der Injektion hatte (+Hypo), aber der BZ durch Fett bedingten niedrigen GI erst 2-3 Stunden nach der Mahlzeit stieg. Oder spielt die Menge des gespritzten Insulins da auch eine Rolle. Gut das es eine Schulung geben wird.;)

    Gruß

    Dirk

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    am 16.02.2017 19:41:15 | IP (Hash): 1048230782
    [quote=Dirk_ B.;88503]

    Aber auch der Sportler muss das gleiche machen wenn er sein Gewicht reduzieren will.





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    DO NOT FEED THE TROLL!!![/quote]

    Nicht immer geht es den Sportler darum Gewicht zu reduzieren, sondern Fett nicht anzusetzen und Muskelmasse aufzubauen und u halten. Mehr Muskeln, verbrennen auch mehr Energie. :-). Und es geht auch darum, bei Ausdauer-Sportarten, genügend Energie zum durchstehen der Aktivität zu haben.
    Das macht schon einen Unterschied in der benötigten Ernährung aus, zu jemanden der Gewicht verlieren möchte.

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    Bearbeitet von User am 16.02.2017 19:42:33. Grund: Richtig zitieren _
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    am 16.02.2017 19:48:31 | IP (Hash): 1048230782
    Hallo Dirk,
    der Glykemischeindex wirkt sich garnicht auf die Spritzmenge aus, sondern auf die eventuell einzuhalten Wartezeit zwischen spritzen und essen. Jemand wie ich, der kaum eine Wartezeit hat, der merkt es noch nicht einmal.


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    am 16.02.2017 20:19:40 | IP (Hash): 849469216
    Cracktros schrieb:
    Dirk_B. schrieb:


    Aber auch der Sportler muss das gleiche machen wenn er sein Gewicht reduzieren will.





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    Nicht immer geht es den Sportler darum Gewicht zu reduzieren, sondern Fett nicht anzusetzen und Muskelmasse aufzubauen und u halten. Mehr Muskeln, verbrennen auch mehr Energie. :-). Und es geht auch darum, bei Ausdauer-Sportarten, genügend Energie zum durchstehen der Aktivität zu haben.
    Das macht schon einen Unterschied in der benötigten Ernährung aus, zu jemanden der Gewicht verlieren möchte.

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    Hi,

    das wollte ich ja auch nicht sagen. Nur das der der Sportler die gleichen Mechanismen nutzen muss wie der nicht Sportler wenn er Gewicht reduzieren will oder muss. Das bedeutet wenn du bei all deiner Aktivität 5 Kilo runter oder rauf willst (das soll ja auch schon vorgekommen sein) oder muss weil er beispielsweise für einen Wettkampf ein bestimmtes Gewicht erreichen muss oder weil der String im Hintern kneift. Dann muss der auch der trainierte Sportler weniger essen oder sich noch mehr bewegen. Das der Sportler Sport macht weil es ihm vielleicht ganz schlicht und ergreifend Spaß macht ist klar.

    Also eigentlich wollte ich nur sagen das du bei all deinen Aktivitäten einen bestimmten Grundumsatz hast. wenn du nichts an diesem Veränderst bleibt dein Gewicht konstant solange du diesen Bedarf im günstigsten Fall 1:1 deckst.

    Und der Nicht Sportler hat das gleiche. Der Grundumsatz bleibt konstant wenn er seinem Verhalten nichts ändert und das Gewicht bleibt konstant wenn er diesen deckt und nicht über oder unter schreitet. Will er abnehmen muss er was ändern weniger Essen oder den Grundumsatz erhöhen (noch besser alles beide) und schon nimmt er, mit erheblich weniger Begeisterung als der vollblut SPortler, ab.

    Viele Grüße

    Dirk



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    am 16.02.2017 20:29:42 | IP (Hash): 1048230782
    Das ist richtig. Wer Gewicht reduzieren möchte, der muss auch weniger Energie aufnehmen als benötigt wird. Und das lässt sich in den allermeisten Fällen nur durch weniger Energieaufnahme und Steigerung des Energieverbrauches erreichen.
    Für Insulinjunkies, wie mich, bedeutet es jede Hypo zu vermeiden, die ungewollte , zusätzliche Energie zuführen lässt und einsparen an Gesamtenergie im Futter.

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    am 16.02.2017 20:59:38 | IP (Hash): 607846774
    [quote=Dirk B.;88572]Wie wirkt sich das denn auf die Spritzmenge aus? Aus der Logik könnte man meinen hoher Index = mehr Insulin Aber auf der anderen Seite bleibt die Menge der KHs die Gleiche ob ich jetzt 4 BE Appelkuchen oder 4 KH Kartoffelpuffer esse.[/quote]Hallo Dirk,

    der GI wirkt sich zunächst mal nur darauf aus, ob das Insulin schneller oder langsamer gebraucht wird. Aber da du im Gegensatz zu Cracktross noch Eigeninsulin hast, wirkt sich das bei dir auf jeden Fall auch noch auf die Menge Insulin aus, die du spritzen musst. Wenn die Glukose langsamer im Blut ankommt, dann kann auch mehr von dem Eigeninsulin wirken. Das ist ja noch da, wenn es auch zu wenig ist und zu langsam ausgegeben wird. Bei der gorßen Wirkung von Trulicity bei dir, kannst du sogar davon ausgehen, dass du noch relativ viel Eigeninsulin hast und dass der GI sich bei dir wahrscheinlich stark auf die Spritzdosis auswirken.

    Du darfst dabei aber nicht nur den GI der Einzelspeisen betrachten. Die Geschwindigkeit der Verdauung wird auch stark durch Eiweiß und Fett gebremst, die in deiner Mahlzeit enthalten sind.

    Beste Grüße, Rainer

    ---
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    am 16.02.2017 21:40:20 | IP (Hash): 849469216
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    Wie wirkt sich das denn auf die Spritzmenge aus? Aus der Logik könnte man meinen hoher Index = mehr Insulin Aber auf der anderen Seite bleibt die Menge der KHs die Gleiche ob ich jetzt 4 BE Appelkuchen oder 4 KH Kartoffelpuffer esse.

    Hallo Dirk,



    Du darfst dabei aber nicht nur den GI der Einzelspeisen betrachten. Die Geschwindigkeit der Verdauung wird auch stark durch Eiweiß und Fett gebremst, die in deiner Mahlzeit enthalten sind.

    Beste Grüße, Rainer

    ---
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    Hallo Rainer,
    Ja genau daher passt wohl auch Mahlzeiteninsulin besser. Ich denke das ich da am Anfang lieber mal mal einen höheren Postpr. BZ als einen Hypo riskiere. Nu kommt es auf ein paar Übungwochen mehr oder weiger auch nicht an.

    Viele Grüße

    Dirk



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    am 16.02.2017 23:37:34 | IP (Hash): 607846774
    Genau so würde ich es an deiner Stelle auch machen. Zuerst solltest du versuchen, den BZ möglichst gleichmäßig hinzubekommen, aber ruhig ein bisschen höher als das hier von einigen proklamiert wird. Wenn du das einigermaßen im Griff hast, kannst du dann später in einem zweiten Schritt das BZ-Niveau auch noch ein Stück weit absenken. Aber zum Üben und Lernen solltest du dir genügend Spielraum lassen.

    Viel Erfolg dabei, Rainer


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    am 17.02.2017 01:27:34 | IP (Hash): 1292333945
    Hallo Dirk,

    zur Ergänzung: Zucker ist nicht nur Geschmacksträger oder Konservierungsstoff, sondern auch als Füllstoff und Verdickungsmittel in verarbeiteten Lebensmitteln und sogar in Medikamenten vorhanden.

    Habe übrigens Novorapid von Anfang an als Mahlzeiteninsulin. Nur dieses zu Anfang, da ich noch körpereigenes Insulin hatte (LADA, nicht 2er), um den Grundstoffwechsel zu stützen.
    Basalinsulin kam erst später dazu, erst für nachts, mittlerweile auch für tags, dennoch überschaubar eher kleine Dosen.

    Unterschiedliche tageszeitliche Insulinempfindlichkeit wird bei mir über Faktoren zum Mahlzeiten-Insulin berücksichtigt. Bedeutet, mittags und nachts KE zu Insulin 1:1, morgens und abends so runde 1:2.

    Auch gilt die Regel, Novorapid bis Blutzucker 200 mg/dl direkt vor einer Mahlzeit zu spritzen, ohne Spritz-Ess-Abstand einhalten zu müssen.

    Wirkung Insulin zum Kohlenhydrat-Tröpfeln ins Blut ist beides eine Kurve, die sich im besten Fall treffen und aufheben.

    Höchste Wirkung ist beim schnellen Insulin nicht so relevant, sondern die Wirkungsdauer.
    Hoher Blutzucker soll ärztlich frühestens nach 4 h korrigiert werden, um nicht in Unterzucker zu geraten.
    Nun ja, erfahrungsgemäß mache ich das nach 3 h.

    Steuere die Blutzuckerwerte also eher über Bolus-Insulin mit angepassten Mahlzeiten (GI)/Bedarf, als über Basal-Insulin = eher als Grundrauschen mit 2 x wenigen Einheiten.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 17.02.2017 01:40:23. Grund: Löschen Wortwiederholung
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    am 17.02.2017 07:28:27 | IP (Hash): 1790136312
    Hi Elfe,

    Danke für deine Schilderung.
    Welches Basal verwendest du?

    Ich hoffe jetzt nur das am Montag meine Diabetologin bei dem Plan mit ICT bleibt und nicht noch eine Pille aus den Schrank zaubert.

    Viele Grüße

    Dirk

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    am 17.02.2017 16:55:57 | IP (Hash): 1292333945
    Hallo Dirk,

    als Basal habe ich Levemir.

    In 2015 hatte ich für ca. drei Monate das Tresiba (was mittlerweile aber vom deutschen Markt zurück gezogen wurde). Dieses Insulin wird 1 x täglich gespritzt, erreicht das Maximum aber erst am dritten Tag. Fand das extrem lästig, da eine Dosis-Anpassung erst am vierten Tag stattfinden konnte - Einstellungsphase langwierig.
    Und nach drei Monaten hatte ich plötzlich stark geschwollene Oberschenkel, als würde sich der Körper wehren gegen diese Superlang-Insulin-Portionen.

    Habe dieses Insulin dann sofort abgesetzt und bin reumütig zum Levemir zurückgekehrt.
    Damit kann ich gut umgehen und fein dosieren (1 x morgens und 1 x abends).
    Das lasse ich mir auch nicht mehr wegnehmen, obwohl auch schon mal Lantus und aktuell Toujeo im Gespräch sind. Sollen gleichmäßiger und länger wirken und die 'Basallücke' würde geschlossen, die ich aber eigentlich gar nicht merke.
    Auch möchte ich diese Nebenwirkung Schwellung nicht noch einmal riskieren. Das sind zwar nur 24 h Insuline, bleiben aber dennoch länger an Ort und Stelle als das Levemir.

    Für Montag drücke ich dir ganz fest die Daumen, daß du die ICT bekommst.

    Viele Grüße
    Elfe
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    am 17.02.2017 18:05:47 | IP (Hash): 451172544
    Hallo Elfe,

    danke fürs Daumendrücken. Aber ich denke mal das die Optionen zum Bolus Insulin langsam ausgehen. Ich werde mal schauen welches Basal ich nehmen werde. Mit Lantus komme ich ganz gut zurecht. Aber das Levimir soll günstiger für die Gewichtsentwicklung sein. Na schauen wir mal.

    Viele Grüße

    Dirk

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    am 17.02.2017 19:00:35 | IP (Hash): 1106648657
    So allgemeine Aussagen lassen sich über Basal nicht machen. Im Endeffekt kommt es darauf an, dass die Wirkkurwe, des Basal, deinen Basalbedarf über den Tag nachbildet. Gibt es z.B.große Unterschiede, im Bedarf, zwischen Tag und Nacht , kann ein kürzer wirkendes Basal wie Levemir dem 24 Std. Imsulinen überlegen sein. Auch der schon erwähnte Vorteil, des Levemir, bei vielen Anpassungen ist nicht zu verkennen. Andere die einen gleichmässigen Basalbedarf, über den Tag haben, profitieren vom Lantus oder Tujeo. Das bekommt man nur durch austesten heraus. ALERDINGS - für Typ 1er, wie mich, ist das Austesten nicht so gut. Wir neigen dazu Antikörper gegen Insulin zu produzieren. Und je mehr Insuline wir uns damit versauen, je Schweiger wird die Therapie. Ich bin mir sicher, dass bei Typ 2 etwas anderes zu beachten ist, als bei Typ 1.
    ---
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    Bearbeitet von User am 17.02.2017 19:41:53. Grund: .
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    am 17.02.2017 20:20:32 | IP (Hash): 1268931184
    Ich werde dann mal schauen wie das mit der Einstellung Lantus + was auch immer klappt. Sollte man da wegen der Verträglichkeiten bei einem Hersteller bleiben oder ist das Schnuppe?

    Viele Grüße

    Dirk


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    Bearbeitet von User am 17.02.2017 20:21:12. Grund: Korrektur
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    am 18.02.2017 00:45:49 | IP (Hash): 1292333945
    Hallo Dirk,

    nein, ist aus meiner Erfahrung nicht Hersteller-bedingt.

    Alle bisher genutzten Insuline sind vom selben Hersteller:
    Novorapid von Beginn an als Mahlzeiteninsulin,
    Prothaphne (Emulsion) abgelöst durch Levemir .
    Und auch eher kurz Tresiba, als unverträglich - "kann gar nicht sein" - war dennoch offensichtlich - bei kurzfristig ermöglichtem Termin beim Diabetologen durch optische Sichtung mit ausmessen der starken Schwellung.

    Die auch zu bedenkenden Insuline Lantus und Toujeo (anderer Hersteller) wurden vom Arzt aufgrund des anderen Wirkprofils besprochen.

    Ob 's passt, so oder so, muss - leider -, persönlich ausgetestet werden.

    Gruß Elfe
    mit Motto 'Versuch macht kluch' ;-)
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    am 18.02.2017 05:26:18 | IP (Hash): 2048237866
    Die T2D Therapie mit Basalinsulin auf NBZ 80-90mg/dl eingestellt
    mit 3x täglich 500mg Metformin.
    Metformin = Leberglukose- und Gewichts- Reduktion.
    Basalinsuline Toujeo jeweils Abends gespritzt oder
    Lantus bei 1/2 Dosis 2x täglich gespritzt.


    =================================================================
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    Bearbeitet von User am 18.02.2017 12:00:12. Grund: .
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    am 18.02.2017 09:19:19 | IP (Hash): 587632332
    Moin Elfe,

    Ich werde mich da erstmal auf den Rat der Diabetologin verlassen. Eigentlich kam ich mit dem Lantus bisher ja gut aus.

    Viele Grüße

    Dirk


    ---
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    am 20.02.2017 23:36:31 | IP (Hash): 1292333945
    Dirk_B. schrieb:

    Ich hoffe jetzt nur das am Montag meine Diabetologin bei dem Plan mit ICT bleibt und nicht noch eine Pille aus den Schrank zaubert.



    Hallo Dirk,

    ist alles ok mit dir ?
    Ist dein Termin mit deiner Diabetologin nicht so verlaufen wie gewünscht ?

    Melde dich doch mal.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 20.02.2017 23:37:32. Grund: Korrektur im Zitat
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    am 21.02.2017 00:29:00 | IP (Hash): 1152069644
    Hallo Elfe,

    War nicht nach meinem Sinne. Sie hält meine Werte nicht für sooo bedenklich. Und wenn ich da nach dem Essen mal auf 190-240 hoch geht dann ist das noch nicht so schlimm auch wenn ich 3 oder 4 Stunden brauche bis ich wieder unter 150-140 bin.. Da ist man von anderen Patienten ganz andere Werte gewohnt.
    Mein Argument das ich nun seit fast 3 Monaten zuhause sitze, ich wegen der BZ Schwankungen kaum aus den Augen gucken kann das schien auch irgenwie nicht zu ziehen. Ich habe mir zur Abwechslung mal eine Familienflasche Rotwein aufgemacht. Alkohol senkt ja bekanntlich auch den BZ.;)

    Ich muss das ganze erstmal sacken lassen und dann wohl in Askese übergehen weil ich die BZ Anstiege nicht will weil ich mich dabei einfach nicht gut fühle.

    Aber lieb das du nachgefragt hast. Nun wird dann einfach mal weiter geBOTet.:(

    Liebe Grüße

    Dirk




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    am 21.02.2017 13:42:55 | IP (Hash): 2108455638
    Hi Dirk!

    Lass den Kopf nicht hängen. Ein anderes Basal-Insulin wie Levemir könnte Dir eventuell helfen.

    Deine pp-Werte sind aus Diabetologen-Sicht tatsächlich ok... obwohl das heutzutage echt besser geht.

    Bleib mit der ICT ruhig am Ball und nerv die Dame, dass Dir die pp-Werte nicht so zusagen und Du ja gemäß der DGE Deine Mahlzeiten einteilst und mit den Werten nicht klarkommst.

    ---
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    am 21.02.2017 15:57:19 | IP (Hash): 361813336
    Gegen Hängekopf:

    Insgesamt ist die Diabetiker-Versorgung hier in D in den letzten Jahren sehr viel besser geworden. Deswegen gibt es auch kaum noch jemanden, der sich ernsthaft beklagen müsste.

    Vor so um 10 Jahren hab ich allerdings noch manche erlebt, die sich die Intensivierung ihrer Behandlung, vor allem die von Tabletten auf Insulin, einfach handfest erzuckert haben. Haben schlicht für 1 Quartal, manchmal auch 2, deutlich mehr BZ und damit HBA1c über 7,5 zugelassen, also über der Interventions-Schwelle, die für die nächste Verstärkung steht. Eigentlich immer mit der DGE-Begründung, wobei wohl immer noch (trotz des neuesten DDG/DGE-Schwenks zur Möglichkeit von LC) zieht, wenn man argumentiert, dass man sich ohne ausreichend sehr viele KHs einfach zu schlapp fühlt.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    Hallo Andy,

    Ja ich war gestern nur ein wenig gefrustet. Für mich geht es da auch mit ums Geld. Ich brauche mit meinen derzeitigen Augenprobleme bedingt durch die BZ Schwankungen (Einschätzung der Augenärztin) nicht versuchen sinnvoll zu arbeiten. Am Bildschirm geht das "bedingt" wenn ich mir den Monitor an die Augen pappe, aber Autofahren geht gar nicht. Zum Thema Autofahren bekam ich auch wiederholt wie im Dezember die Weisung "Sie dürfen im Moment ohne eine passende Brille keine Autofahren, und jetzt eine Brille anzupassen macht jetzt noch keinen Sinn," Davon ab würde ich das auch nicht tun. Ich bekomme schon auf dem Rad nichts richtig mit. Dazu kommt auch noch eine unterschiedliche Fehlsichtigkeit auf den Augen

    Ich bin jetzt seit Ende November mit dem Kram zugange. Augen werden eher schlechter als besser. Heute wieder absolut schlecht (Kann auch am Rotwein von gestern liegen;)). Und ich bin davon überzeugt das ich längst einen stabilen BZ Verlauf hätte wenn wir gleich zu Anfang das gemacht hätten was die Diabetologin vorschlug und das war Ict.

    Nächster Termin bei Ihr ist Ende April. und ich befürchte das ich da immer noch zuhause hocke. Die KK ruft auch schon regelmäßig an und fragt nach den Komplikationen.


    Viele Grüße

    Dirk

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    Seit ENDE NOVEMBER?

    Die Diatante wollte Dir erst ICT verordnen, das wolltest Du nicht, jetzt will Sie nicht weil Du willst?
    – ich würde da jetzt nach so langer Zeit auch Ergebnisse sehen wollen.
    Zumal die Augen das größte Problem sind... ein Termin Ende April ist bekloppt.

    Da eh so richtig nichts passiert wäre vielleicht eine Zweitmeinung... ist die Diatante hübsch? Dann nicht. ;))

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    am 21.02.2017 17:04:05 | IP (Hash): 361813336
    Wie wär’s denn mal mit Nagel mit Kopf aus Richtung Augendok? Also der muss sagen, wie der alltägliche BZ-Verlauf (Höhe und vor allem auch Schwankungsweite) nach seiner Erfahrung dafür aussehen muss, dass Du wieder mit dem Auto auf die Menschheit losgelassen werden kannst.

    Das würde ich von ihm gern schriftlich haben wollen und damit dann zur Diabetologin gehen und von dem einfordern, dass der mir im Rahmen von 14 Tagen bis maximal 4 Wochen (rumgeeiert hast Du lange genug) zum BZ-Verlauf in genau dem Rahmen verhilft.

    Bei Querstellern würde ich die kranke Kasse einspannen. Klar, dass Du eifrig aktiv mitmachen müsstest. Daumendrück

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 21.02.2017 17:10:17 | IP (Hash): 1790136300
    TypEinser schrieb:
    Seit ENDE NOVEMBER?

    Die Diatante wollte Dir erst ICT verordnen, das wolltest Du nicht, jetzt will Sie nicht weil Du willst?
    – ich würde da jetzt nach so langer Zeit auch Ergebnisse sehen wollen.
    Zumal die Augen das größte Problem sind... ein Termin Ende April ist bekloppt.

    Da eh so richtig nichts passiert wäre vielleicht eine Zweitmeinung... ist die Diatante hübsch? Dann nicht. ;))

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    DIE diatante wollte, ich auch. Also eine Will Will Situation. Aber sie wollte erst noch abwarten wie das mit Lantus uns Metformin läuft. Und dann kamen die Trulicity und Xigduo experimente.

    lg

    Dirk

    PS. Am 22..11. Hat mich der Hausarzt mit der Diagnose Lantus und Metformin und dem Satz ihre BS produziert kein Insulin mehr nach Hause geschickt.
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    Bearbeitet von User am 21.02.2017 17:15:02. Grund: ps
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    am 21.02.2017 17:12:39 | IP (Hash): 1790136300
    Hallo Jürgen,

    Das ist auch mein Plan. Vielleicht hohle ich die KK noch mit ins Boot.

    LG

    Dirk

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    am 21.02.2017 17:33:55 | IP (Hash): 1114975648
    Abwarten ist aber blöd wenn man arbeiten möchte.

    Für die Augen kann ich jetzt schon sagen:
    Zielbereich einhalten und nur kurze Ausflüge nach oben (nach dem Essen) und nach unten (bei verschätzt oder so).

    Und das geht am besten mit:

    ;)


    Nur Lantus und dann super Werte mit Metformin - da muss noch richtig was aus den Betazellen dazu.

    Ich würde weitere Versuche ablehnen.

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    am 21.02.2017 17:41:58 | IP (Hash): 2024450955
    Hallo Dirk.

    das ist ja dumm gelaufen.

    Wenn du die Variante mit weniger KH beim Essen ausprobieren willst, dann kann ich dich ein bisschen trösten. Auch damit kann man bestens klar kommen. Dabei brauchst du wirklich nicht auf Karnickelfutter und fettreduzierten Quark umsteigen, es geht auch wesentlich schmackhafter. Wenn du Ratschläge dazu haben willst, dann kann ich dir gerne welche geben.

    Ich vermute übrigens, dass du gar nicht besonders streng rangehen müsstest. Mderate KH-Reduzierung reicht für dich wahrscheinlich aus, um zusammen mit dem Basalinsulin einen guten und relativ gleichmäßigen BZ hinzubekommen.

    Beste Grüße, Rainer

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    am 21.02.2017 17:47:35 | IP (Hash): 1790136300
    ich hatte gestern das Gefühl das man Typ2er über Tabletten ober Maximal Bot einstellen möchte. Ich weiß auch nicht was jetzt passieren soll. Die ganzen Hemmer funktionieren bei mir nur mit extremen Nebenwirkungen. Metformin geht so. Das soll ich jetzt vom 2000 auf 2500mg am Tag erhöhen wenn das keine Probleme bereitet. ich komme mit den 2000 mit einem leichten Magendruck zurecht. Muss ich nicht auch noch erhöhen.
    Ich telefonier morgem mal mit dem Augenarzt weil ich links jetzt auch noch den Eindruck habe asl wenn ich im Augenwinkel durch Milchglas gucke. Umd dann werde ich mal die Kasse anrufen ob der Medizinische Dienst da eine Idee hat.

    Viele Grüße

    Dirk

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    am 21.02.2017 18:03:46 | IP (Hash): 1114975648
    Trinkst Du ordentlich?

    Deinem Körper fehlt ein Haufen Flüssigkeit - viel trinken hilft.

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    am 21.02.2017 18:05:12 | IP (Hash): 1790136300
    Rainer schrieb:
    Hallo Dirk.

    das ist ja dumm gelaufen.

    Wenn du die Variante mit weniger KH beim Essen ausprobieren willst, dann kann ich dich ein bisschen trösten. Auch damit kann man bestens klar kommen. Dabei brauchst du wirklich nicht auf Karnickelfutter und fettreduzierten Quark umsteigen, es geht auch wesentlich schmackhafter. Wenn du Ratschläge dazu haben willst, dann kann ich dir gerne welche geben.

    Ich vermute übrigens, dass du gar nicht besonders streng rangehen müsstest. Mderate KH-Reduzierung reicht für dich wahrscheinlich aus, um zusammen mit dem Basalinsulin einen guten und relativ gleichmäßigen BZ hinzubekommen.

    Beste Grüße, Rainer

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    Hallo Rainer,

    ich praktiziere ja schon weitgehend KH arm und habe damit auch keine Probleme. Ich esse seit November 2000-2500kcal (ich könnte 3500-3700) und bin am Tag im der Summe zwischen 5 und 7 BE. Ich habe ca 10kg runter. Trotzdem habe ich keinen kontinuierlichen BZ.
    Und dann kommen die DIa Sprüche " ja so ein Wert bei 200 oder 250 sieht in der Kurve bedrohlich aus. Und sollten wir auch dran arbeiten. Aber da passiert so schnell nichts". Ich habe dann gestern auch noch gefragt ob ich nicht alle Medis absetzen soll und mit 350mmd/dl Dauerpegel weiterleben soll wenn das alles nichts macht. Ich kann ein meinen Füssen den Kabelverlauf sehen weil die Pelle da wie Pergament ist. Wenn ich nen Stein im Schuh habe merke ich das erst nach Minuten.

    Na, mal schauen was der Augenarzt sagt. Das hat jetzt für mich erstmal Prio.

    VG

    Dirk

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    am 21.02.2017 18:08:10 | IP (Hash): 1790136300
    TypEinser schrieb:
    Trinkst Du ordentlich?

    Deinem Körper fehlt ein Haufen Flüssigkeit - viel trinken hilft.

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    Minimum 3 Liter am Tag pinkle aber wegen Wassertabletten das meiste auch gleich wieder aus.

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    am 21.02.2017 18:13:26 | IP (Hash): 1790136300
    vor allem das einzige Argument gegen ICT ist die zu befürchtende Gewichtszunahme durch Insiulin. Ich denke das die Frau denkt das ich aus der Apotheke Raus mit PEN und Ampullen ab zum Bäcker und dem erstmal das Tortenregal leerfr****. und mir anschließend mit 1000IE den Tag wieder schön mache.

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    am 21.02.2017 18:14:09 | IP (Hash): 1114975648
    Auspieseln ist normal.
    Ein bisschen was bleibt ja drin...



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    am 21.02.2017 18:44:10 | IP (Hash): 186142792
    TypEinser schrieb:
    Auspieseln ist normal.
    Ein bisschen was bleibt ja drin...



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    Ich sehe da auch nirgendwo die wirklichen Probleme. Ich habe das an anderer Stelle schon mal geschildert. Ein fester Tagesplan, feste Mahlzeiten ähnlicher Zusammensetzung zu relativ festen Zeiten und der ganze BOT Kram funktioniert ganz gut. Weiche ich davon ab und ich führe nun mal ein sehr unstetes berufliches Leben. Dann klappt das nicht mehr.



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    am 21.02.2017 19:27:31 | IP (Hash): 1347369559
    Hallo Dirk,

    wenn man so die Literatur-Lage verfolgt, scheint es für 2er tatsächlich schwierig zu sein, von BOT auf ICT zu wechseln.

    Ev. wäre BOT-plus etwas für dich, als ersten Schritt zur ICT !, wobei sich die Ärztin mit Metformin-Meinung als gut für dich, ebenso bestätigt fühlen kann.

    "BOT-plus-Insulintherapie

    Das im Rahmen der Krankheitsprogression zunehmende Betazellversagen führt im Verlauf besonders zu postprandialen BZ-Anstiegen über den Tag, die gezielt durch die zunächst einmalige Gabe eines kurzwirksamen Insulins verbessert werden können. Diese Therapieform ist ein erster Schritt hin zur ICT, kann aber auch gerade beim älteren Patienten als "Zwei-Spritzen-Therapie" eine Mischinsulintherapie ersetzen. Zu einer bestehenden BOT-Insulintherapie wird ein kurzwirksames Insulin zur "Problemmahlzeit" (Mahlzeit mit der höchsten postprandialen Auslenkung) gespritzt. Die einmalige Gabe eines kurzwirksamen Insulins zur Problemmahlzeit erzeugt einen blutzuckerglättenden Effekt über das gesamte BZ-Tagesprofil (14), ohne die Hypoglykämierate signifikant zu steigern.

    Gestartet werden kann bei einem im Zielbereich liegenden Nüchtern-BZ mit kurzwirksamem Insulin (20 % der Basalinsulinmenge (9) zur Mahlzeit mit der höchsten postprandialen Auslenkung. Bei einem Großteil der Patienten ist das das Frühstück. Die Dosis wird so lange titriert, bis der postprandiale Wert im gewünschten Zielbereich liegt (ideal: - 140 mg/dl, - 7,8 mmol/l).

    Ein Vorteil dieser Therapiestrategie im Vergleich zur konventionellen Therapie ist durch die Flexibilität beim kurzwirksamen Insulin bedingt, welches spontan in der Dosis und vom Spritzzeitpunkt angepasst werden kann. Außerdem kann bei Verwendung eines kurzwirksamen Insulinanalogons auch nach der Mahlzeit gespritzt werden, wenn unklar ist, wie viel gegessen wird. Dies ist besonders bei älteren Patienten von Vorteil. Je nach Essmenge kann die Dosis angepasst werden, z. B. halbiert, wenn Patienten nur die Hälfte der üblichen Menge gegessen haben. Weiterhin kann die Dosis abhängig vom präprandialen Blutzucker angepasst werden, es kann also eine Korrektur erfolgen."
    *Sonderzeichenanpassung
    Quelle: http://www.allgemeinarzt-online.de/a/update-insulintherapie-1641994

    Wenn du mal selber mit 'bot plus' recherchierst, wirst du einiges an interessanten Artikeln - zur Argumentation - finden.

    'BOT oder Bedtime-Insulintherapie' wird im oben genannten Link sogar in einem Atemzug genannt,
    was deiner persönlichen Lebenssituation widerspricht.

    Gruß Elfe
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    am 21.02.2017 20:05:59 | IP (Hash): 186142792
    Hallo Elfe,

    BOT-Plus - darauf wäre es wahrscheinlich bei mir automatisch hinausgelaufen. Mein Plan ist ja eh, Bolus möglichst sparsam zu verwenden. Mein Plan war für mich, wenn ich den Ganzen Tag nur KH arm Esse weil es nun mal passt dann brauche ich keinen Bolus weil ich das dann gut steuern kann. Nur wenn dann der Bedarf entsteht weil das Essen nun mal so ist dann kann ich mit einem Bolus dem hohen PostPr.Z entgegen wirken. Und genau das traut mir die "Diatante" (wie Andy so schön sagt) anscheinend nicht zu. Gewichtsreduktion ist mein erstes Ziel. Ich will aber auch wieder am sozialen Leben Teilnehmen und das findet bei mir nun mal sehr stark auch in der Firma statt. Und in meinem derzeitigen Zustand könnte ich noch nicht mal auf die Möbel Aufpassen weil ich den Räuber wahrscheinlich nicht von den anderen Mitarbeitern unterscheiden könnte.;)
    Ich werde morgen erstmal den Augenarzt für linke Augen konsultieren und dann den ärztlichen Dienst der KK mal um Rat bitten. Wie schon geschrieben wundern die sich auch das ich mit einer Diabetes seit fast 3 Monaten Zuhause sitze. Ich muss dann immer sagen "ja - das ist aber auch eine besonders schwere Diabetes, sogar schon Stufe Typ2." :-)

    Gruß

    Dirk


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    am 21.02.2017 21:51:11 | IP (Hash): 186142792
    Hallo Elfi,

    Ich habe mir das nochmal genau betrachtet. Und danach würde das genau passen bis dann entweder noch die Wunderheilung oder Verschlechterung eintritt. Danke für den Hinweis. Vielleicht klingt ja BOT-Plus auch für die Diabetologin nicht so "schlimm". Wenn's am Namen liegen soll.....

    Gruß

    Dirk

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    Bearbeitet von User am 21.02.2017 23:34:06. Grund: korrektur