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    am 14.02.2017 14:33:15 | IP (Hash): 1977810718
    Hallo Zusammen,

    Wie berechnet sich eigentlich der Basal Bedarf beim Typ2? Muss der Bedarf angepasst werden wenn ich von BOT auf ICT wechsele? Derzeit Spritze ich 34 IE Lantus gesplittet 17IE + 17IE. Richtig ermittelt wurde der Bedarf nie. War eher so eine trial an error Geschichte. In der nächsten Woche bin ich bei der Diabetologin und diese sieht die BOralenTherapien als ausgeschöpft und ist mit mit überein das EssInsulin das Mittel mit den geringsten Nebenwirkungen ist. Wird das Basal Insulin dann angepasst? Irgendwo las ich das normalerweise der Insulin Bedarf beim gesunden 50 plus 50 ist. Das bedeutet in der einfachen Rechnung das ich wenn ich aktuell 34 IE Basal spritze und ich im Schnitt am tag 10-15 IE Bolus brauche würde ich dann das Basale Insulin reduzieren? Oder behält man den Basalbedarf bei und senkt den BZ nach dem Essen mit Bolus und beobachtet ob sich Hypos entwickeln?
    Das braucht jetzt keine Wissenschaftliche Antwort aber so ein paar Dinge zum Verständnis wären nett. Auch wäre es interessant ob man anstelle von Lantus welches ja eigentlich 24 stündlich injiziert werden soll auf ein Basalinsulin mit einem anderen Wirkprofil zu wechseln?? Gibt es da welche die in Frage kämen?

    Viele Grüße

    Dirk



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    am 14.02.2017 15:00:24 | IP (Hash): 2108455638
    Hi!

    Es gibt ja für alles eine Formel, man geht da auch mal gerne nach Einheiten pro kg Körpergewicht.
    Wird aber nicht klappen, da hilft nur ausprobieren.
    Es gibt eine Lantus-Variante, nennt sich Toujeo, das hält dann 24 Stunden durch. Wenn Du eh umgestellt wirst, wäre das meine Wahl.

    Basalinsulin soll Deinen Blutzuckerspiegel auf einem Level halten – egal ob du einen Bolus gibst oder nicht.
    Das macht Dich völlig unabhängig, Du musst nicht pünktlich Essen.

    Der Bolus sollte nur die Kohlenhydrate aus der Mahlzeit abfangen.

    Die Einstellungsphase wird etwas holprig sein, und meist geht der Insulinbedarf nach ein paar Tagen/Wochen etwas zurück. Merkst du an niedrigen Messwerten...
    Die Betazellen sind meist etwas gestresst, mit Insulin-Unterstützung zu den Mahlzeiten KANN sich da was tun.

    Lass Dir auf jeden Fall eine Schulung und direkt danach ein paar Einzelstunden mit einer netten Diabetesberaterin aufschwatzen, auf ICT ist das Anpassen an Sport, Krank, sonstwas das A und O.
    Und kein Brief mit 7 Siegeln...


    Viele Grüße
    Andy

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    am 14.02.2017 15:31:25 | IP (Hash): 2119343632
    Wenn Du statt berechnen beobachten&probieren setzt und das dann systematisch machst, kommst Du garantiert zu Deinem passenden Basal-Bedarf.
    Dabei besonders zu berücksichtigen:
    Die meisten von uns haben ihren geringsten Insulin-Bedarf irgendwo zwischen so um 24 und 2 Uhr rum. Ich will da nicht unter 50mg/dl, und weil ich das nicht punktgenau einrichten kann, spritze ich halt nur so viel Lantus, dass ich damit um die Zeit meistens um 60-80 messe.

    Auch um das Ausprobieren, welches Insulin am besten für Dich und Deine Form von Basalbedarf passt, wirst Du nicht rum kommen. So komme ich gerade super mit 8 Einheiten Lantus am späten Abend aus, die messbar bis in den frühen Vormittag wirken und im Auslauf noch den Bolus vom Frühstück unterstützen. Auf den Mittag zu hab ich dann so für um 2 Stunden einen sehr geringen bis gar keinen Basal-Bedarf. Toujeo würde spätestens da für meinen Bedarf nicht passen.

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    am 14.02.2017 16:26:36 | IP (Hash): 1790136300
    Hallo Andy, Hallo Jürgen,

    Das deckt sich mit meinen erwartungen. ICT Schulung werde ich mir ganz sicher einverleiben. Und mich dann auch an den Ratschlag von Jürgen von vor einign Wochen zu den Thema mit orientieren. Nach dem Motto weniger ist am Anfang dann eher ausreichend. Das Lantus ist bei mir Massenbedingt etwas mehr als bei Jürgen. Das Toujeo werde ich mir mal mitnehmen als Vorschlag. Beim Lantus hatte ich bisher auch nie Probleme (bisher ist immer vor Xigduo). Ich hatte eher das Problem als ich die 34IE noch gleich am Abend spritzte das ich dann gelegentlich in den fr0hen Morgenstunden sehr niedrig war. Das konnte ich durch das Splitten der Dosis gut abfangen. Aber im Moment. Jedenfalls schon mal danke für die Tipps.

    Gruß

    Dirk

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    am 14.02.2017 16:48:24 | IP (Hash): 2108455638
    Dirk_B. schrieb:
    Das Lantus ist bei mir Massenbedingt etwas mehr als bei Jürgen.



    Das muss nicht unbedingt so sein! Die Basal-Dosis sowie auch der Bolus richtet sich nach Deinem persönlichen Bedarf. Gewiss spielen die Jahresringe da eine Rolle, aber halt nicht nur.

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    Bearbeitet von User am 14.02.2017 16:48:39. Grund: Zitat
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    am 14.02.2017 16:59:55 | IP (Hash): 1790136300
    Beruhigend das zu wissen das mein Gewicht nicht an den Basal IE's ablesen kann. Ich stelle mir gerade den Dialog beim Arzt vor wenn die Sprechstundenhilfe quer durch die Praxis quäckt "34IE Lantus? Mein lieber Schwan!";) Ich h8l mal die Waage aus dem Tierpark.

    Gruß Dirk

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    Bearbeitet von User am 14.02.2017 17:01:42. Grund: Ergänzung
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    am 14.02.2017 17:03:03 | IP (Hash): 2119343632
    macht sie aber auch nicht mit noch ner 1 davor, und davon gibt's erstaunlich viele in soner Schwerpunktpraxis

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    am 14.02.2017 17:03:03 | IP (Hash): 2119343632
    macht sie aber auch nicht mit noch ner 1 davor, und davon gibt's erstaunlich viele in soner Schwerpunktpraxis

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    am 14.02.2017 17:08:59 | IP (Hash): 1790136300
    Hallo Jürgen,

    Du meinst ab jetzt nicht 1xx Einheiten Basal? Gibt es sowas?

    Gruß

    Dirk

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    am 14.02.2017 17:18:57 | IP (Hash): 2119343632
    wenige mit ner 2 davor, aber ne erschreckende Menge mit ner 1

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    am 14.02.2017 17:36:55 | IP (Hash): 1977810718
    Ich finde das schon sehr bedenklich und das macht mir dann immer wieder deutlich wie simpel mein Diabetes im Vergleich dazu ist. Auch wenn ich den "Fall" Sonjas Mann in Erinnerung rufe finde ich das unfassbar mit welchen Problemen teilweise gekämpft wird.

    Viele Grüße

    Dirk


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    am 14.02.2017 18:37:16 | IP (Hash): 670145950
    Ich hatte neulich das Vergnügen ein Tagebuch eines Typ 2 Diabetikers mit meinem zu vergleichen. Ich habe noch nie, einen Typ 1 Diabetiker gesehen mit, solch einen gleichmäßigen BZ Verlauf , wie in diesen Tagebuch stand. Allerdings habe ich noch nie, solch einen hohe Insulinbedarf gesehen, wie in diesen Tagebuch.
    Bearbeitet von User am 14.02.2017 18:38:05. Grund: ,
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    am 14.02.2017 18:47:42 | IP (Hash): 1977810718
    hatte er denn auch die entsprechenden BEs zum Insulin Verbrauch? Oder war er schon Basal so hoch? Ich rechne für meinen Fall ja immer schon so ein bisschen im Kopf mit. Ich nehme da immer eine hypothetische BE Rate zu Rate (das klingt auch gut) Also ohne meine BE Raten oder einen Korrekturfaktor zu kennen denke ich das ich derzeit noch einen recht moderaten gesamt Insulin Verbrauch bleiben sollte. Da Abnehmen auch ein Thema ist soll das auch so bleiben.

    Gruß

    Dirk



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    am 14.02.2017 18:58:16 | IP (Hash): 1006078407
    Bei den BEs hatte ich die Nase vorn:-).

    YEH...!

    Aber, mit dem Gesamtinsulverbrauch pro Tag, des Menschen, kann ich nicht mithalten.
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    am 14.02.2017 19:08:07 | IP (Hash): 1977810718
    Cracktros schrieb:
    Bei den BEs hatte ich die Nase vorn:-).

    YEH...!

    Aber, mit dem Gesamtinsulverbrauch pro Tag, des Menschen, kann ich nicht mithalten.



    Ich denke du turnst dir aber auch eine Menge von denen wieder ab. Und dann sind auch viele BE's auf einmal ganz wenig.

    Gruß

    Dirk


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    am 14.02.2017 19:13:56 | IP (Hash): 670145950
    Das stimmt. Wenn ich Pause mache, merke ich auch einen Anstieg, im Insulin Verbrauch, obwohl der KH Verbrauch fällt.
    Bearbeitet von User am 14.02.2017 19:58:07. Grund: Rechtschreibung
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    am 14.02.2017 19:51:34 | IP (Hash): 2119343632
    Also ich find’s nach wie vor spannend. Hatte damals Ende der 90ger angefangen mit den tollen vielen IEs ür 4+4+4 BEs nach Doktors Ansage und bei HBA1c 7und. Dann kam ein Neuer in die Firma, recht frisch berufener Typ1, der schon Humalog und gelernt hatte, seinen BZ mehr am Verlauf nach dem Essen auszurichten. Schön eng begrenzte postprandiale Anstiege und trotzdem keine Hypos, weil er ja just dann zu testen pflegte, wenn der BZ tiefer absinken wollte. Und dann leistete er sich halt n Mars als seinen verspäteten Nachtisch.

    Warum ich für den selben Preis nen mieseren 1c als er haben wollte, hat er mich so lange gefragt, bis er mich angesteckt hatte. Hab ihn trotzdem weiterhin für seine KH-Mengen und vor allem für solche KH-Bomben wie Mars beneidet.
    Aber mit dem niedrigeren BZ nach dem Essen und statt nem Mars z.B. nem Apfel als späterem Nachtisch zur flachen Hypo-Verhinderung hab ich dann bei gleicher BE-Menge meinen Gesamtbedarf an Insulin von 140 und mehr Einheiten am Tag auf 80-90 reduziert und viele Jahre da gehalten.

    Weniger Insulin also praktisch für das selbe Essen nur mit weniger BZ und damit sehr viel anders, als mir das alle Schulungen vermittelt hatten. Klar, dass ich da angefangen hab, die Fachweisheiten ein bisschen müpfiger zu hinterfragen.

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    am 14.02.2017 20:10:19 | IP (Hash): 670145950
    Bei mir geht, zur Vermeidung von Hypos, locker 1,5 Liter Coca rein und 1,,2 oder 3 Mars :-)
    Das Problem der Hypos ist, dass danach die Insulinresistenz steigt und die Werte steigen. Wer das nicht bedenkt läuft zu lange mit zu hohen Werten durch die Gegend und spritz, und spritz, und spritzt...irgendwan ist die Resistenz aufgehoben und dann kommt die Hypo.....ein Teufelskreis von Hyperglykämie und Hypoglykemie kann so beginnen. Für alle die, die eine hohe Affinität zur Up- und Down- Regulation haben wird, solch ein Zustand, richtig unangenehm.
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    am 14.02.2017 20:35:41 | IP (Hash): 1977810718
    Wenn man seine ganz persönlichen Reaktionen erstmal kennt und das ganze dann auch noch mit ein bisschen Grips und erlernten zusammen bringt dann wird man mit ein wenig Engagement das Kind schon recht interessant schaukeln können. Und dich bin der Überzeugung das dabei auch der Austausch mit anderen hilft.
    Sicher kann man keine Werte austauschen aber Erfahrungen.

    Gruß

    Dirk


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    am 14.02.2017 20:49:07 | IP (Hash): 1977810718
    Cracktros schrieb:
    Bei mir geht, zur Vermeidung von Hypos, locker 1,5 Liter Coca rein und 1,,2 oder 3 Mars :-)
    Das Problem der Hypos ist, dass danach die Insulinresistenz steigt und die Werte steigen. Wer das nicht bedenkt läuft zu lange mit zu hohen Werten durch die Gegend und spritz, und spritz, und spritzt...irgendwan ist die Resistenz aufgehoben und dann kommt die Hypo.....ein Teufelskreis von Hyperglykämie und Hypoglykemie kann so beginnen. Für alle die, die eine hohe Affinität zur Up- und Down- Regulation haben wird, solch ein Zustand, richtig unangenehm.



    Rauf komme ich ganz schnell. Wobei "rauf" mit den Medis die ich im Moment nehme noch in einem Rahmen bliebt wenn ich jetzt nicht total durch drehe und deine 1,5 Liter in mich rein schütte. Obwohl die 300 schaffe ich schon wenn es dann doch mal ein Stück Apfelkuchen beim Bäcker oder ein Nachtisch im Restaurant sein soll. Nur wie weit es runter geht ist halt die Erfahrung die ich noch nicht gemacht habe und die ich möglichst wenn es dann mal über mich kommt mit der Cola in der Hand machen will. (ein bisschen blöd ist das ich nur Cola "mit was drin mag") Daher würde ich wahrscheinlich durch den Alkohol in ein Doppelkoma fallen.;) Also lieber einen Apfelsaft in der Nähe haben wollen.

    Gruß

    Dirk


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    am 14.02.2017 22:34:31 | IP (Hash): 2119343632
    Anstöße von außen hab ich als absolut überlebensförderlich erlebt. Ohne Anstöße von außen von Anfang an und durchgängig nach Doktors Anweisungen würde ich heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 120-150kg bewegen müssen und für 12 BEs deutlich über 200 IE täglich brauchen, im günstigen Fall für einen HBA1c um 8. Dazu Pillen für Blutdruck und Blutfette und zur Blutverdünnung usw.

    Zum ersten gesünderen Abbiegen von dem 08/15-Typ2-Weg hatte mich der Kollege angestoßen, zu gesünderem BZ mit weniger Insulin - und in der Folge auch nicht ganz so vielen zu vielen Kilos. Aber immerhin hatte ich bis vor gut 3einhalb Jahren schon gut 25 davon zuviel angesammelt.

    Und da hat mir dann wieder ein Anstoß zum gesünderen Abbiegen verholfen: Noch weniger Insulin mit der Entfettung meiner Leber per VLCD nach Professor Taylor, Newcastle. Ok, getreten/angstoßen hatte mich dazu der LOGI-Guru Nicolai Worm. Hab’s allerdings auf meine eigene Art gemacht.

    Geniale Angelegenheit: Nach ner Woche VLCD innerhalb von so um 2 Tagen von 40IE Basal = Lantus auf 10! - Mit ner fachoffiziell normalen ICT-Steuerung wäre das nicht nur nicht einfach so abgegangen, sondern eher nicht ohne schwere Hypo.
    Ein bisschen gemein an der Sache: Hab die VLCD dann noch ein bisschen weiter gemacht und die oben erwähnten 25kg abgeschmolzen - und dann enttäuscht sehen müssen, dass jedes bisschen mehr als die Hälfte von vor dem Abschmelzen von den Kilos gleich wieder welche zurück liefern wollte :(

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    am 14.02.2017 23:31:18 | IP (Hash): 1977810718
    Hallo Jürgen,

    Das mit dem Gewicht ist für den Typ2 Menschen schon ein wesentlicher Weg zum besseren Leben. Ich weiß ja nicht wie lange du schon dein Handycap hast. Aber das trotzdem zu schaffen beschränkt einen ja schon in seinen Möglichkeiten. Und ist somit schon eine beachtliche Leistng.
    Ich habe es ja nach meiner ersten Diabetes Feststellung auch recht schnell und auch nachhaltig geschafft. Ich brachte da allerdings noch kein Insulin und war dann auch komplett Medikamenten frei. Nun ist es leider so wie es ist und ich fange jetzt wieder von vorne an. Die Menge an Kilos ist nicht ganz so hoch wie beim ersten mal. Aber ich habe auch ein paar Kilometer mehr auf dem Tacho als damals. Ich selber bin aber davon überzeugt das ich das hin bekomme. Wenn ich erstmal eine vernünftige Brille ordern kann und wieder Radfahren kann ohne die Tiere des Waldes oder die die Menschen auf der Strasse in lebensbedrohliche Situationen zu bringen dann geht das auch flott.;)


    viel Grüße

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    hallo bin seit 1974 typ 1 und hab keinerlei beschwerten auser das halt alles mit zucker hergestellt wird. fruchtzuker (honig,feigen.)vertrag ich gut aber mit glukose zucker ist halt nicht so gut. sonst ist alles bestens hatte natürlich 2009 einen schlag leicht kann also noch Auto fahren. alles gute mfg steffen
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    am 15.02.2017 10:25:29 | IP (Hash): 2105985737
    Die Idee, dass viel Bewegung viele Kalorien verbrennt, hat in den letzten Jahren zur vermehrten Untersuchung von Ureinwohnern und ihren Alltagsleben in den noch verbliebenen Wildnissen dieser Welt geführt.
    Die übereinstimmend erschreckende Erkenntnis: Obwohl diese Menschen von früh morgens bis spät abends auf den Beinen sind, verbrauchen die nicht wirklich nennenswert mehr Energie als wir am Schreibtisch. Zu wenig Bewegung ist also kein wirklicher Grund, sondern nur ne plausibel scheinende Ausrede für zu viel Essen.

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    am 15.02.2017 12:54:25 | IP (Hash): 461769334
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Idee, dass viel Bewegung viele Kalorien verbrennt, hat in den letzten Jahren zur vermehrten Untersuchung von Ureinwohnern und ihren Alltagsleben in den noch verbliebenen Wildnissen dieser Welt geführt.
    Die übereinstimmend erschreckende Erkenntnis: Obwohl diese Menschen von früh morgens bis spät abends auf den Beinen sind, verbrauchen die nicht wirklich nennenswert mehr Energie als wir am Schreibtisch. Zu wenig Bewegung ist also kein wirklicher Grund, sondern nur ne plausibel scheinende Ausrede für zu viel Essen.

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    Hi Jürgen,

    Das Kenne ich auch. Aber es ist die Kombination die halt beim Gewicht schneller Erfolg bringt. Weniger und gesünder reinkippen und mehr verbrauchen. Und soll ja auch was für den Kreislauf und Stoffwechsel bringen.
    Ich glaube das hat was mit dem Grundumsatz zu tun. Der schlanke Sportliche nimmt 6000 Kalorien am Tag zu sich um sein Gewicht und seine Leistungsfähigkeit zu erhalten.
    Esse ich 6000 Kalorien am Tag bei mittelschwerer Arbeit und meinem Körpergewicht halte ich mein Gewicht. Wenn ich abnehmen will habe ich drei Möglichkeiten:
    1. Ich erhöhe meinen Grundumsatz auf 7000 Kalorien ohne mehr zu Essen durch zusätzliche Bewegung
    2. oder ich verringere meine Energiezufuhr bei gleich bleiben Grundumsatz aber ich muss das immer anpassen denn durch meine Abnahme verringert sich auch mein Grundumsatz.
    3. Ich erhöhe meinen Grundumsatz durch Sport und verringere meine Energieaufnahme.

    Aber auch der Sportler muss das gleiche machen wenn er sein Gewicht reduzieren will.

    Somit Stimme ich zu 100% zu das Sport nicht der wichtigste Punkt zu abnehmen ist. Aber er erleichtert das und bringt halt viele andere positive Effekte mit. Jetzt heißt es nur noch für mich "Arsch hoch kriegen";)




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    Bearbeitet von User am 15.02.2017 17:51:40. Grund: Korrektur