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Frühzeichen: häufiges Wasserlassen

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    Mitglied seit: 05.03.2017
    am 05.03.2017 19:09:03 | IP (Hash): 556489635
    Hallo,
    ich habe eine Frage bzgl. des Frühsymptoms häufiges Wasserlassen bei Diabetes im Kindesalter: War es bei euren Kindern bzw. bei euch so, dass ihr den ganzen Tag über häufig aufs Klo musstet? Oder kam das eher so in Phasen? Ich kenne einen Jungen bei dem ich mir im Moment Gedanken mache, ob er vielleicht Diabetes haben könnte. Bei ihm ist es so, dass er meist in normaler Frequenz aufs Klo geht, es dann aber wieder vorkommt, dass er auf einmal in zwei Stunden 5 oder 6 mal muss. Das tritt nach meiner Beobachtung so ca. 1/2 Stunde nach größeren Mahlzeiten auf (kann aber auch Zufall sein).

    Wie war es bei euch? Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen.
    LG
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    am 05.03.2017 20:18:41 | IP (Hash): 153965021
    Ohne zu wissen wie alt der Junge ist kann es die klassische sextaner Blase sein. Oft ist es auch das das viele Trinken was als Frühsymptom für Diabetes dazu kommt. Wenn er schon jemand ist der selber über sich entscheiden "will" dann könnte man ihn mal zum Doktor motivieren um das abzuklären und/oder die Erziehungsberechtigten mal darauf hin weisen wäre die andere Möglichkeit.
    Immer wenn es "anderen" auffällt das dieser oder jene etwas macht was nicht gewöhnlich erscheint sollte man sich nicht scheuen das anzusprechen. Aber man sollte da mit sehr viel Feingefühl ran gehen.

    Aber verstehe das jetzt nicht falsch. Gut wenn man auf sowas achtet und man kann durch rechtzeitiges Handels vieles schon erkennen und früh behandeln oder einfach ausschließen.

    viele Grüße

    Dirk

    ---
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    am 05.03.2017 21:13:56 | IP (Hash): 1210272383
    Es ist eine Zeitlang her, 22 Jahre genau genommen, und ich war zu jung um mich an alles zu errinern aber mit Mahlzeiten hatte das Wasserlassen nichts zu tun. Es war ständig da, auch In der Nacht und es gab sehr viel mehr Symptome, wie z.B. schlecht sehen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Krämpfe in den Waden, erschöpft sein/ dauernd müde, unkonzentriert, zappeln usw . Diese Symptome tauchen heute noch auf, wenn die Werte zu lange, zu stark gestiegen sind .

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    am 05.03.2017 21:39:00 | IP (Hash): 153965021
    vielleicht noch eine Idee wäre:

    ich weiß ja nicht was er da auf der Toilette macht. Kann es auch etwas mit Laktoseintoleranz zu tun haben? Ich habe mal mit jemanden gesprochen der diese unangenehmen Randerscheinungen dieser Störung immer nach der Aufnahme von Laktose hatte. Das würde auch dazu passen das er immer nach dem Essen "verschwindet". Und vielleicht Angst hat das da mehr als ein Pups kommt?
    Bleibt aber bei dem Rat ,das ich je nach Alter des Kindes die Eltern oder das Kind mal selber drauf ansprechen würde. Und schon ist man auf dem Weg zur Klarheit.

    Gruß

    Dirk


    ---
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    am 06.03.2017 09:41:25 | IP (Hash): 2108455638
    Kamelle schrieb:
    Hallo,
    ich habe eine Frage bzgl. des Frühsymptoms häufiges Wasserlassen bei Diabetes im Kindesalter:

    Bei ihm ist es so, dass er meist in normaler Frequenz aufs Klo geht, es dann aber wieder vorkommt, dass er auf einmal in zwei Stunden 5 oder 6 mal muss. Das tritt nach meiner Beobachtung so ca. 1/2 Stunde nach größeren Mahlzeiten auf




    Hi!

    Wäre ein beginnender Diabetes für das häufige Wasserlassen verantwortlich, dann würde er nicht nur 1/2 bis 1 Stunde nach einer größeren Mahlzeit zur Toilette gehen.
    Zumal "größere Mahlzeit" ja nicht unbedingt "viele Kohlenhydrate" bedeutet.

    Das Fühzeichen "häufiges Wasserlassen" hängt mit der Nierenschwelle zusammen – hierzu bedarf es eines längeren Blutzuckers über ca. 180 mg/dl.
    Typ 1 Diabetes bedeutet absoluten Insulinmangel – beginnt so ein Diabetes und ist die Schwelle erst einmal überschritten, dann wird die Wasserlass-Frequenz immer häufiger, auch außerhalb der Mahlzeiten.
    Mangels Insulin wird der Blutzucker immer weiter ansteigen, es wird immer mehr Glukose ausgeschwemmt und das Kind wird dementsprechend sehr viel trinken, das können locker 10 und mehr Liter am Tag werden!

    Es kann natürlich nicht schaden, einen Urin-Teststreifen anzuwenden. Vielleicht ist auch ein Besuch beim Arzt anzuraten falls das ganze auffällig bleibt, von einer Harnweginfektion bis sonstwas kann die Ursache sein.

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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 06.03.2017 10:18:26 | IP (Hash): 425530731
    Die meisten unbedarften Laien werden wohl denken, dass mit dem ersten leichten Ansteigen vom Blutzucker zuerst mal mehr Wasser gelassen wird. Dass der Wasserumsatz erst mit nem weit fortgeschrittenen Diabetes mit sehr viel höher als gesundem BZ auffällig erhöht wird, ist da völlig unbekannt. Und die Erhöhung setzt ja nicht schon direkt über der Nierenschwelle ein, sondern dafür muss der BZ von sehr seltenen Ausnahmen abgesehen schon locker den ganzen Tag über 300 verlaufen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.