Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Diabetes in der Zukunft

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 10.03.2017 10:49:02 | IP (Hash): 283702437
    Hi
    ich finde das Thema sehr sehr interessant, wenn man mal so Prognosen für die Zukunft erstellt. wenn man den rapiden Anstieg der Diabetes Erkrankungen mal so ansieht, .......... wo wird das hinführen , wie wird das in den nächsten 50 oder 100 Jahren sein ?
    Alleine der Zuwachs von den 70ern bis heute hat sich verdreifacht !
    Man spricht ja nicht umsonst von einer " Volkskrankheit "
    Wie wird die Lebensmittelindustrie reagieren wenn die Diabetiker immer mehr werden und immer weniger Leute das überzuckerte Zeugs kaufen werden
    werden in der Zukunft bei den Burgerbuden im Drive In die Dornenbüsche rollen
    weil keiner mehr Fastfood essen soll / darf ?
    Werden sich die dann an die Masse anpassen wie ein Camelion der Umgebung ?
    Sicherlich darf man nicht vergessen, das auch die pharmazeutische und medizinische Entwicklung nicht sehen bleibt, und auch damit zu rechen ist, das in den nächsten 20 Jahren mal wieder so ein Genie wie einst Einstein etwas revolutionäres auf den Markt bringt das dann die Diabetes bekämpft wie eine Aspirin den Kopfschmerz.
    Wie seht ihr die Diabeteszukunft , ihre Entwicklung und ihre Folgen ?



    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 3156
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 10.03.2017 17:07:56 | IP (Hash): 1315654453
    Aus meiner Sicht müssten 2 gründlich umlernen, die Ärzte und wir Betroffene.

    Die Ärzte müssen den alltäglich im gesunden Rahmen zwischen um 60 bis um 160 verlaufenden Blutzucker als erhaltens- und erstrebenswert auf ihren Schirm nehmen, wenigstens so lange, wie sich der ohne BZ-senkende Medis erreichen lässt. Und das schon vom ersten auffälligen Überschreiten dieses Rahmens an und nicht erst nach dem Überschreiten sehr viel höherer Diagnose-Grenzwerte.

    Und wir müssten halt ALLE darauf zu achten lernen, dass unser BZ in Spitzen-Situationen im gesunden Rahmen bleibt und ggf. auf solche Teile an Spitzenbelastung verzichten, mit denen unser BZ diesen Rahmen übersteigt.
    Wer sich danach richtet, wird völlig automatisch nur noch so viel Zucker und was auch immer noch als böse ausgerufen wird einverleiben, wie zu seinem gesunden Stoffwechsel passt :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 11.03.2017 05:57:31 | IP (Hash): 283702437
    Hi Jürgen
    ich denke wir befinden uns hier auch in einem Teufelskreis, denn ein Großteil
    der D Erkrankungen ist erblich veranlagt, und wird ja durch die schlechte Lebensweise nur noch begünstigt. Wenn man das Problem Typ1 / 2 nicht eindämmen kann, wird es automatisch an die Nachkommen weiter gegeben
    was bedeutet, das es zu keinem Rückgang der Erkrankung kommen kann, auch wenn man allgemein an der Ernährung etwas ändern würde.
    Immerhin liegt die Risikoquote bei ca. 60 % das es die Kinder auch bekommen können.


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 102
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 11.03.2017 07:59:53 | IP (Hash): 1341719992
    General Lee:
    "Immerhin liegt die Risikoquote bei ca. 60 % das es die Kinder auch bekommen"

    Das mag für Typ 2 gelten...
    Bei Typ 1 sind es 3-5% bei einem erkrankten Elternteil. Sind beide Elternteile erkrankt sind es 10-25% ( siehe z.B. http://www.diabetes-deutschland.de/typ1diabetes.html)

    General Lee:
    "Wenn man das Problem Typ1 / 2 nicht eindämmen kann, wird es automatisch an die Nachkommen weiter gegeben"

    Und wie du das gemeint haben könntest, darüber denke ich jetzt besser nicht nach... Dummheit wird (zu einem gewissen Teil) auch vererbt!
    Bearbeitet von User am 11.03.2017 08:31:41. Grund: Ergänzung
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 11.03.2017 10:01:55 | IP (Hash): 283702437
    Hallo Heike
    ich glaube es ist schnurz piep egal ob es Typ 1 oder Typ 2 ist, wie sagt unser ´Schweini so schön in seiner Chips Werbung " das ist nicht Lustig " !
    dreimal darfst du raten was die erste Frage meiner Ärztin war als sie mir meine Diagnose mitteilte ?
    Hat oder hatte einer ihrer Elternteile auch Diabetes ?
    Die Frage ist berechtigt finde ich , auch wenn die Quote bei Typ 1 jetzt nicht so hoch ist.
    Auch Dummheit kann vererbbar sein , da gebe ich dir schon recht.


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !

    Bearbeitet von User am 11.03.2017 10:04:32. Grund: änderung
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 102
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 11.03.2017 10:17:56 | IP (Hash): 428238688
    Die Frage nach einer familiären Vorbelastung ist berechtigt, ja. Die Veranlagung zu vielen Diabetes-Erkrankungen kann vererbt werden, ja. Aber einen Menschen auf seine "Mängel" zu reduzieren ist absolut daneben.

    Die Aufforderung in deinem Satz geht ganz stark in eine ganz bestimmte, absolut inakzeptable Richtung... (denke man so 70 bis 80 Jahre zurück).


    Bearbeitet von User am 11.03.2017 10:31:51. Grund: Korrektur
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 3156
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.03.2017 10:46:04 | IP (Hash): 1370677394
    Für meinen Geschmack schlägst Du hier am laufenden Band ein bisschen sehr spontan und pauschal große Wellen.

    1. Noch einmal: Auch wenn sich die Menge der Diabetiker tatsächlich seit den 70ger Jahren vergrößert hat, kann das nicht im reißerisch publizierten Umfang gewesen sein, weil in den 70ger Jahren die Hälfte der heute diagnostizierten überhaupt nicht diagnostiziert worden wäre.

    2. Wenn die gute medizinische Versorgung dafür sorgt, dass mehr Menschen mit genetischen Defekten länger aktiv leben und entsprechend auch mehr davon an die folgende Generation weitergeben können. Das gehört zum allgemeinen Lebens-Risiko.

    3. Wenn die gute medizinische Versorgung dafür sorgt, dass mehr Menschen immer älter werden, entwickeln die mit den mehr Jahren auch mehr Krankheiten. Auch das gehört zum allgemeinen Lebens-Risiko.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 11.03.2017 11:15:28 | IP (Hash): 283702437
    Hi Jürgen
    na ja,.... ich denke das in den 70er Jahren die Medizin auch schon soweit war Diabetes festzustellen ! Die Dunkelziffer liegt ja bekanntlich immer höher als bekannt ist, das war damals bestimmt auch nicht anders als heute.
    Die Frage war ja, wie wird sich diese Volkskrankheit in der Zukunft entwickeln ?
    Gut na ja.....in die Zukunft schauen kann keiner von uns, man kann aber seine persönliche Vorstellung was da so kommen könnte offen legen, denn darüber hat sich bestimmt jeder schon mal Gedanken gemacht , noch dazu wenn man selber betroffen ist , wie es denn später mal sein wird.
    Selbst das Todesurteil " Krebs " hat durch die moderne Medizin in vielen Fällen schon seinen Schrecken verloren, weil es auch hier schon Heilungsmethoden bzw. Arzneimittel gibt. ich denke das es auch hier nicht mehr all zu lange dauern wird bis die Chemo der Vergangenheit angehört .
    Warum soll es denn dann in der Zukunft nicht auch für Diabetes 1 & 2 etwas geben ?


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 614
    Mitglied seit: 26.03.2016
    am 11.03.2017 11:40:58 | IP (Hash): 602793911
    Ach, mein General,
    Lass dich nicht veralbern.
    Der Typ 2 Diabetes hat mehrere ursächliche Faktoren. Warum hat man dich nicht nach deinem sozio ökonomischem Status befragt?
    Einer der Punkte, die eine Rolle beim Typ 2 Spielen.

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 3156
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.03.2017 11:42:03 | IP (Hash): 1370677394
    Noch einmal:

    Bei den 70ger Jahren geht es auch um Dunkelziffer insofern, als dass man den Blutzucker bei Routineuntersuchungen gar nicht bestimmt hat, sondern ausschließlich nur auf ausdrückliche Anweisung des behandelnden Arztes. Wer mit hohem Blutdruck oder hohen Blutfetten in Behandlung war, wurde in aller Regel nicht auf Blutzucker untersucht.

    UND erst in 1978 wurde beschlossen, den Diabetes nach weltweit (zuerst mals Europa und USA) einigermaßen einheitlichen Kriterien zu diagnostizieren. Bis die umgesetzt waren, waren wir schon in den 80gern.
    UND die ersten einheitlichen Diagnose-Grenzwerte lagen noch deutlich höher als die heute gültigen.


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 11.03.2017 11:46:54. Grund: Ergänzung
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.