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  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 16.07.2017
    am 16.07.2017 09:44:18 | IP (Hash): 1493803274
    Hallo alle.... wir haben vor ca1woche rausgefunden das unsere 4jährige tochter Diabetes hat..für uns noch immer ein schock.Wir sind noch im krankenhaus.Ich kann aber nicht aufhören alles mögliche darüber zu lesen und bin hier gestossen.

    ich weiss nicht mehr.was ich fragen soll,bin gerade nur noch traurig wie es weiter geht und habe angst.

    Die angst kam jetzt auch mehr weil gestern durften wir heim für paar stunden.nach hause gekommen schön und gut hab ich mal gemessen und der wert zeigte mir um die 60,sinkend(haben sensor) natürlich bin ich mal fast gestorben und hab ihr traubenzucker gegeben.war dan alles ok.. später hat sie nochmal gegessen und dan als wir losfahren wollten sank es wieder im auto dan 52...O gott dachte ich gab ihr noch traubenzucker und 15min später war es dan fast 90.im krankenhaus erklärte ich der schwester alles..sie sagte wir hätten nicht messen sollen..Im krankenhaus wird jetzt alle 3h gemessen und das sei optimal, und das ihr wert so sank war wegen dem essen das es so runter rauf geht,bis das insulin wirkt.

    tut mir leid für de langen text...was sagt ihr..

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 16.07.2017 10:11:45 | IP (Hash): 449278342
    Hallo Miki,

    zum Austausch mit anderen betroffenen Eltern, die so etwas auch durchgemacht und überstanden haben, kann ich dir diese Forum bestens empfehlen: http://www.diabetes-kids.de/

    Wenn deine Tochter einen Sensor (FreeStyle Libre?) hat, dann ist der Rat nicht sehr sinnvoll, nur aller 3 Stunden nachzusehen. Du willst ja lernen, wie das Zusammenspiel zwischen Essen uns Insulindosis funktioniert. Das wirst du auch mit der Zeit auch immer besser hinkriegen, der Sensor ist da eine gute Hilfe.

    Allerdings musst du auch mit mehr Ruhe daran gehen. Die 60 und auch die 52 sind noch weit davon entfernt, gefährlich zu werden. Wenn du deiner Tochter bei diesen Werten Traubenzucker gibst, dann ist alles wieder gut. Ich denke, dass du solche Sachen sehr schnell lernen wirst und der Typ1-Diabetes dann etwas von seinem Schrecken verliert.

    Alles Gute für dich und deine Tochter, Rainer
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    Mitglied seit: 16.07.2017
    am 16.07.2017 10:30:08 | IP (Hash): 1493803274
    Ich versteh.. ich hatte in diesen moment angst.. ich wusste nicht wie schnell das noch runtergehn kann... wie reagiert sie in den nächsten minuten.. sie war eben zu diesen werten wie immer hat mich sehr verwirrt. und dan das im krankenhaus das es normal sei.. ich verstehs nicht.. ist das nach jeden messen so das sie wirklich auf 50, 60 kommen?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 16.07.2017 10:33:07 | IP (Hash): 178359305
    Mein opatisches Mitgefühl. Ihr werdet ne Menge lernen müssen, und das wird nie aufhören. Und Ihr werdet ne Menge beachten müssen, und auch das wird nie aufhören. Und mit den Jahren werdet Ihr immer wieder zweifeln, was von Euren besonderen elterlichen Herausforderungen denn dann gerade der normalen kindlichen Entwicklung geschuldet ist und was dem Diabetes. Wenn's mein Enkel wäre, würde ich meinen Kindern beständig empfehlen (sie damit nerven), das Kind von Anfang an und mit jedem Tag mehr aktiv in die Steuerung seines Blutzucker einzubeziehen mit dem Ziel, dass es die mit Schulbeginn schon weitgehend selbständig hin bekäme.

    Die ersten Schritte lernt Ihr da noch im Krankenhaus. Wichtig: Fragen, fragen, fragen.... Dann gibt es hier im Netz diabeteskids.de mit tausenden von Erfahrungen, wie Ihr sie aktuell macht und machen werdet. Und wenn das Englisch dafür reicht, finden sich super informierende und vor allem motivierende Beiträge beim Google mit Stichwort z.B. "type 1 mothers". Ihr schafft das! Daumendrück :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.