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Haferflocken Blutzucker senken

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    Mitglied seit: 11.12.2017
    am 11.12.2017 11:15:05 | IP (Hash): 45496334
    Hallo zusammen,

    ich habe hier eine Frage zur Ernährung mit Haferflocken.
    Habe mein Diabetes im Griff und wollte mit Haferflocken mein Zuckerspiegel noch besser senken.

    Es passiert aber folgendes wenn ich zum Frühstück Haferflocken mit Backkakao ohne Zucker esse steigt mein Blutzucker nach 2 Std. auf 200 an und fällt dann zum Mittag hin wieder auf ca. 100-120 ab.
    Wieso dauert das so lange und ist es gut wenn der drei vier Stunden bis Mittag so hoch ist.?

    Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.

    LG

    Grill Instructor
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    am 11.12.2017 12:33:28 | IP (Hash): 2108455638
    Natürlich steigt Dein Blutzuckerspiegel wenn Du Haferflocken isst.

    Wenn Du mal ein paar Tage nur Haferschleim isst, dann wirken andere Bestandteile in den Haferflocken. Die Insulinsensitivität steigt und somit wirkt Insulin besser. Erst dann wirst Du bessere BZ-Werte beobachten können.
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    am 11.12.2017 13:24:10 | IP (Hash): 1358454122
    Die meisten positiven Meldungen kenne ich dazu von T1 Bekannten, die ihren 1c mit ner Haferkur von z.B. 8-9 wieder auf einigermaßen 7 zu senken pflegen/gesenkt haben. Aber selbstverständlich müssen die dafür auch Insulin spritzen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 11.12.2017 16:35:54 | IP (Hash): 1625898643
    Ich hatte auch angefangen mich in das Thema einzulesen und fand dies:
    https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0033-1360025?device=mobile&innerWidth=980&offsetWidth=980
    Hier geht es um HaferFASERN, die keine Kohlenhydrate enthalten aber sehr viel Ballaststoffe (ich kenne nichts mit mehr BS). Ich nehme seit 2 Wochen ca. 10-20g davon. Der Artikel klingt immerhin vielversprechend. Ich werde sehen welchen/ob es einen Effekt hat.


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    am 11.12.2017 17:27:53 | IP (Hash): 1625898643
    Ursprünglich aufmerksam wurde ich auf die Thematik HaferFASERN durch einen Beitrag im zdf (?). Dort wurde darüber diskutiert wie Lebensmittel damit angereichert werden können, um den Ballaststoffanteil der Ernährung insgesamt zu erhöhen. 30g als Pulver davon zu sich zu nehmen, ist schwer. Ich experimentiere gerade damit (z.B. Hackfleisch strecken, auch mit Chiasamen), Low carb Brötchen, Soßen/Suppen binden funktioniert.
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    am 14.12.2017 08:19:50 | IP (Hash): 1922179689
    Hallo
    Was passiert wenn du mehr spritzt? Längerer Spritz-Ess-Abstand? Oder evtl die selbe Dosis aber aufgeteilt in zwei Injektionen, damit das Insulin schneller wirkt.

    Haferflocken zum Frühstück sind eine der wenigen Dinge die bei mir gar nicht funktionieren.
    Vieles andere esse ich fast alles wie vor der Diagnose mit brauchbaren Ergebnissen, auch mal Sachen die als "schwierig" gelten wie Nudeln oder Pizza.
    Aber Haferflocken (mit Milch) sind irgendwie komisch, manchmal wirken sie total schnell, manchmal langsam. Es sind halt auch sehr viele Kohlenhydrate drin.
    Vielleicht liegt es daran wie aufgeweicht sie sind oder ob morgens der Magen leer ist oder so..


    "Wenn Du mal ein paar Tage nur Haferschleim isst, dann wirken andere Bestandteile in den Haferflocken. Die Insulinsensitivität steigt und somit wirkt Insulin besser. Erst dann wirst Du bessere BZ-Werte beobachten können."

    Das Beta-Glucane in Hafer soll irgendwie positiv wirken.
    Aber naja, wenn man tagelang nur Haferschleim isst wird man ein Kaloriendefizit haben ausser man ist 24/7 am löffeln.
    Falls man so abnehmen will wird man durch den Gewichtsverlust schon insulinempfindlicher werden. Normalgewichtige würden durch "Hafertage" wohl Richtung Untergewicht rutschen.
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    am 14.12.2017 17:47:32 | IP (Hash): 992157365
    Hallo Grill Instructor,
    du schreibst nicht, welcher Typ Diabetes du bist: Prä = Vorsorge, 2er mit welcher Medikamentation ?

    Haferflocken wird so allgemein Positives unterstellt, u.a. Cholesterinsenkend.

    Habe selbst auch Haferflocken als Musli-Bestandteil (nicht Haferschleim - bekomme beim Wort schon Brechreiz, sorry).

    Haferflocken pur zeigen sich in der BZ-Messung durch so hohe Werte.
    Durch andere Zutaten lässt sich die BZ-Wirkung durchaus beeinflussen:
    Nehme Mandeln und über Nacht in Wasser eingeweichten Leinsamen dazu plus Milch, Tröpfchen flüssigen Süßstoff, Prise Zimt - kurz Mikrowelle.
    Schmeckt und hält lange vor so sättigungsmäßig - auch bis zum Abendessen.

    Mahlzeiten bzgl. BZ-Wirkung insgesamt zusammenzustellen ist wichtig.

    Gruß Elfe
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    am 14.12.2017 17:48:33 | IP (Hash): 687955220
    Haferflocken würde ich bspw. nicht essen, da ich mir so hohe Mengen KH eher nicht antun will (bzw. wenn dann selten für etwas, dass es mir wert ist).

    Es wäre interessant zu wissen, wie hoch der Anteil von Beta-Glucanen in HaferFASERN ist. Da aber diese Beta-Glucane meines Wissens vor allem in den Ballastoffen (Zellwänden) "sitzen", würde ich annehmen, dass man davon noch mehr in den Fasern als den Flocken findet. Man müsste allerdings mal die Hersteller fragen, ob sie das eruiert haben.

    Hier mal zum Vergleich die Nährwerte:
    100 % Haferfaser, fein
    Nährwertangaben pro 100 g
    Brennwert 6 kcal / 24 kJ
    Fett 0,2 g
    davon gesättigte Fettsäuren 0,1 g
    Kohlenhydrate 0,1 g
    Ballaststoffe 93,3 g
    Eiweiß 0,4 g
    Salz 0,1 g

    Haferflocken
    Kalorien 372 kcal
    Protein 13,5 g
    Kohlenhydrate 58,7 g
    Fett 7 g
    Ballaststoffe 10 g
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    am 15.12.2017 18:38:13 | IP (Hash): 992157365
    Hallo Vicky,
    da haben sich dein und mein Beitrag zeitlich überschnitten.
    So analytisch so allem möglichen auf den Grund zu gehen, ist auch meins :-).

    Auf Lebensmittel bezogen gibt es aber auch eine übergreifende gesundheitliche Sichtweise und eben auch was per Mahlzeit so praktikabel ist.
    Habe mich schon vor Diabetes mit Ballaststoffen auseinandersetzen müssen (wg. Verdauung):
    Haferkleie, Flohsamen da im Angebot.
    Lässt sich pur nicht essen, einrühren in sonstwas, klebt am Gaumen :-(.

    O.g. Müslimischung bezieht sich auf Haferflocken, Ballaststoffe durch Leinsamen, Mandeln haben durchaus gesundheitlichen Hintergrund.
    20 g Haferflocken mit 100 ml Milch ergeben 1,6 KE.

    Wunder-Lebensmittel gibt es nicht, auch Vermeidung von irgendwas bzgl. Grundnahrungsmittel nicht so gut.
    Nur BZ-mäßig auf KH-haltiges zu verzichten, ist m.E. unnötig.
    So alles in allem klug zusammenstellen ist wichtig - Vitamine, Eisengehalt, Mineralstoffe etc.
    (muss das jedenfalls auch beachten wg. Mangelerscheinungen, Zusatzmedikamente nötig, die ich mir so weit es geht ersparen möchte durch gesunde Ernährung).

    Gruß Elfe
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    Mitglied seit: 01.12.2013
    am 28.12.2017 22:27:39 | IP (Hash): 2127571253
    Haferflocken sind ok. Ich esse die auch und mische die total gerne mit Obst oder Quark..kommt immer darauf an.

    Selbstverständlich ist es so, dass jeder für sich selber entscheiden sollte.
    Habe mir zum Beispiel auch den Kokosblütenzucker http://www.kokosbluetenzucker.net/glykaemischer-index/ gekauft. Den benutze ich um mein Essen und auch einige Getränke zu süßen.

    Was war denn bei dir ?
    Bearbeitet von User am 28.12.2017 22:28:21. Grund: Fehler