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langzeiterfahrung mit umstellung der ernährung und des lebensstils

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    am 27.01.2018 09:04:42 | IP (Hash): 170449049
    ich habe angefangen, mich konsequent an ernährungsempfehlungen zu halten, dazu mehr bewegung.

    mich würde interessieren, wer damit schon langjährige erfahrung hat.

    wie hat sich das auf eure zuckerwerte, euer wohlbefinden, den krankheitsverlauf ausgewirkt?

    im moment werden diese eigentlich grundlegenden empfehlungen als ganz neues forschungsfeld aufgemacht und nirgends finden sich betrachtungen, wie sich der erfolg nach 5, 10, 20 jahren halten lässt.
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    am 27.01.2018 09:16:27 | IP (Hash): 1491880935
    torsten1973 schrieb:
    ich habe angefangen, mich konsequent an ernährungsempfehlungen zu halten.

    Sorry, aber diese Frage lässt sich nicht beantworten ohne Information darüber, an welche Ernährungsempfehlungen du dich hältst.

    Ich halte meinen Typ2-Diabetes, meine Gesundheit und mein Wohlbefinden seit 2008 (Diagnose in 2002) mit einer geeigneten Ernährung bestens im Griff. Ich denke, dass man das bereits Langzeiterfahrung zu den Ernährungsempfehlungen, an die ich mich halte, nennen kann - sehr positive Langzeiterfahrungen.
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    am 27.01.2018 21:19:54 | IP (Hash): 375048796
    Rainer schrieb:
    torsten1973 schrieb:
    ich habe angefangen, mich konsequent an ernährungsempfehlungen zu halten.

    Sorry, aber diese Frage lässt sich nicht beantworten ohne Information darüber, an welche Ernährungsempfehlungen du dich hältst.



    sorry, aber was du zitierst war auch gar keine frage. 😉

    es geht mir gar nicht darum, welche ernährung. das wäre ein diskussion für sich...

    worum es mir geht: ich bin noch ganz neu mit meiner diagnose, will die sache mit änderung des lebensstils in den griff bekommen. also lese ich viel zu dem thema im netz.

    dort finde ich stets den satz mit der veränderung von ernährung und bewegung. danach kommen sehr unterschiedliche tipps.

    auf der anderen seite gibt es erfolgsmeldungen von aktuellen studien mit extremdiäten und anschließender einstellung gesunder ernährung.

    aber nirgends kommen leute (es sei denn, sie wollen mir was verkaufen) zu wort, die rückblickend über die ergebnisse umfassender änderung ihres ernährungs- und lebensstils berichten und erklären, dass ihnen das für den rest des lebens geholfen hat.

    genau solche berichte würden mich sehr interessieren.
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    am 27.01.2018 21:54:44 | IP (Hash): 1491880935
    Sorry, irgendwie musst du mich auch missverstanden haben - ich will dir definitiv nichts verkaufen.

    Mein Bericht über das Ergebnis meiner 10 Jahre andauernden Ernährungsumstellung ist genau so positiv, wie ich es oben beschrieben habe. Ich bewege mich auch mehr als vor der Diabetesdiagnose, aber die riesige Bedeutung wie für manch anderen hat Bewegung für mich nicht. Die Ernährung, die ich gefunden habe, passt 100%ig für mich, Ich kann mir nichts vorstellen, warum ich sie nicht bis zu meinem Lebensende weiter führen sollte,

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    am 27.01.2018 23:07:31 | IP (Hash): 375048796
    nein, rainer, dass du mir was verkaufen willst, dachte ich nun nicht.




    vielmehr die erfolgsgeschichten draußen im netz.
    sind am ende meistens verkaufsseiten.

    und die studien, die mich bestätigen würden, werden verrissen. auf anderen seiten.

    und kaum jemand berichtet nüchtern, dass lebensstilumstellung vor 40 jahren die beste entscheidung war.


    was ich übrigens mache, ist seit zweieinhalb wochen ganz konsequent
    angelehnt an die DGE,
    aber nur mit halber portion KH-sättigungsbeilage und
    keinen krümel zucker und so
    superfood wie haferkleie, zimt, grüntee.
    weiß noch nicht im detail, was ich davon beibehalte.
    aber ich will meine neue ernährungsroutine nie wieder zurückdrehen.



    Bearbeitet von User am 27.01.2018 23:22:56. Grund: tippfehler
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    am 27.01.2018 23:36:05 | IP (Hash): 1632550234
    torsten1973 schrieb:
    aber nirgends kommen leute (es sei denn, sie wollen mir was verkaufen) zu wort, die rückblickend über die ergebnisse umfassender änderung ihres ernährungs- und lebensstils berichten und erklären, dass ihnen das für den rest des lebens geholfen hat.

    genau solche berichte würden mich sehr interessieren.


    Die Herausforderung besteht in dem Umstand, dass die längsten veröffentlichten Meldungen/Berichte zu Erfolgen mit Lebensstil- und Ernährungsänderungen gerade mal um die 10 Jahre jung sind. Die Ausprobierer sind noch voll am Ausprobieren, so wie der Rainer. 10 Jahre sind ja immerhin schon ne Menge, aber ne Einzelerfahrung. Gibt inzwischen viele Einzelerfahrungen in dieser und ähnlicher Art und durchaus auch sehr widersprüchlich. So hab ich z.B. gut 3 Jahre lang nach Rainers Rezept gelebt, allerdings mit ner guten Stunde intensiverer Bewegung pro Tag. Damit hab ich bei meinem über 20 Jahre alten Diabetes mit erstaunlich wenig Insulin in erstaunlich engen gesunden Blutzucker- und allen übŕigen Grenzen halten können - und seit nem guten Jahr produziere ich 24/7 das selbe erstaunliche Ergebnis mit KHs statt Fett als Hauptenergieträger.

    Mein Fazit: Probier's aus, und immer da, wo das Resultat besser als vorher ist, machst weiter: Trial an Success :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 27.01.2018 23:47:45 | IP (Hash): 1491880935
    Hallo Torsten,

    das was du machst, klingt erst mal sehr erfolgsversprechend. Natürlich musste ich am Anfang auch ein bisschen hin und her probieren, bis ich meine Speisen so zusammengefunden habe, dass ich zufrieden bin und mein BZ stimmt. Außerdem habe auch ich noch eine Weile manchen Sachen nachgetrauert, aber nach ca. einem halben Jahr war das vorbei. Etwas Zeit musst du dir schon geben. Aber wenn du das Gefühl von Verzicht und Entsagung nicht hinter dich bringen kannst, dann taugt die Ernährung nicht für dein ganzes restliches Leben.



    torsten1973 schrieb:
    auf der anderen seite gibt es erfolgsmeldungen von aktuellen studien mit extremdiäten und anschließender einstellung gesunder ernährung.

    Hier sprichst du etwas anderes an, was zusätzlich Sinn machen kann. Ursache für Insulinresitenz, die bei Typ2-Diabetes dabei ist, ist nach neueren Erkenntnissen die nichtalkoholische Fettleber NAFL. Nach den Studien von Prof. Ron Taylor aus GB (z.B. hier http://www.ncl.ac.uk/press/articles/archive/2015/10/type2diabetes/) kann man mit einer Ernährung mit 600 kcal über 1...2 Wochen die Leber entfetten und damit die NAFL zurückdrehen, was die Insulinresistenz vermindert und damit den Typ2-Diabetes ein Stück weit zurück drehen kann. Wenn du mehr dazu wissen willst, kannst du ja mal nach "Leberfasten" suchen. Mit so einer Leberentfettung kannst du dir eine bessere Ausgangsposition verschaffen und musst deinen Lebensstil vielleicht nicht ganz so streng umstellen.
    Bearbeitet von User am 28.01.2018 00:16:37. Grund: .
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