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Haferflocken-Zweitageskur

  • cäsie

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 15:35:49
    Hallo,

    ich habe eine Frage :
    Auf Anraten des behandelnden Diabetologen soll eine Haferflockenkur über 2 Tage - ohne Milchprodukte, sowie ohne Zucker oder Süßstoffe - ausgeführt werden. Dies soll den Insulinbedarf , sowie den Blutzuckerspiegel langzeitig senken.

    Die Haferflocken soll ich mit Wasser oder Gemüsebrühe einnehmen. Keine weiteren Lebensmittel sind in diesen 2 Tagen zugelassen.

    Dies sei eine aktuelle wissenschaftliche Beobachtung, deren Wirkweise noch nicht vollständig bekannt sei.

    Hat jemand bereits Erfahrung damit gemacht ?
  • Meinung und Frage

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 16:49:27
    Zitat:Dies sei eine aktuelle wissenschaftliche Beobachtung, deren Wirkweise noch nicht vollständig bekannt sei.Ende.
    ----------------
    Toller Satz;-)
    Fehlt nur noch, dass er sagt, es dient zur "Entschlackung"..

    Na DAS hätte ich mir aber mal zeigen lassen, WO er das gelesen hat, Irgendwo muss er es ja her haben....

    Gesund sind Haferflocken sicher unbestritten, aber Langzeitwirkung bezweifle ich auch. (Weiß es aber nicht...)

    Ich könnt mir nur vorstellen, dass ich die nach dem ersten Teller schon NICHT mehr sehen mag...

    Aber darf ich fragen, was du ansonsten -außer den Flöckchen - noch als Therapie hast? Tabletten, Gornix?, Insulin?

    Und sollst du den BZ messen oder wie oder was? Und was sagt er, wie du dich NACH den 2 Tagen Haferflocken ernähren sollst?







    von Meinung und Frage
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 16:56:02
    Haferkuren wurden bei DM2 bis in die 1960er Jahre in den Kliniken angewendet und erfahren jetzt aufgrund einer Studie der Uni Heidelberg offenbar eine Wiederbelebung. Ich bin da skeptisch. Aber probiere es aus und berichte.

    Gruß, Robert von Robert B.
  • Frage

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 17:01:15
    Hi Robert, kann man die Studie nachlesen im Net? von Frage
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 18:08:28
    @Frage: Ich kenne die Studie selbst nicht. Es wird aber bei Diabetes-Gate darauf verwiesen. Vielleicht hilft Dir das weiter:

    http://diabetes-gate.net/news/2010/01/07/100727_2_6838.php

    Gruß, Robert von Robert B.
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 18:48:49
    Hallo,
    hab ich das richtig verstanden, nur für Typ 2
    Diabetiker?
    Wie oft muss man das dann später wiederholen, damit der BZ immer auf diesem Level bleibt?
    Ich würd dabei verhungern.

    Lieber Gruß
    Sabine
  • peter

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 19:15:59
    laut dem artikel alle 4 wochen, ich hatte ihn gelesen aber wegen sinnloser -unzusammenhänge- in den müll gekippt. , wer den artikel mal auf tatsachen abklopft findet keine, schon der verweis auf die 60ger ist sowas von schwach, natürlich mußten diabetiker alles mögliche runterwürgen, aber wo und wer hat damals gemessen . -zu zeiten wo t1 alle vier wochen den bz gemessen bekamen.
    auch der hinweis auf die tcm und die tausende von jahren, gut 4/5tel der tradionellen ist eine erfindung der mao - zeit, der rest sinnloses gewäsch.
    diesmal stimme ich anke voll zu, dem spinner würde ich sagen daß im spind nicht nur eine sondern viele tassen fehlen.
    wer sowas mitmacht ist selber schuld. von peter
  • rudi

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 23:27:12
    kann es sein, dass Der Diabetologe ein tierarzt und
    sein patient ein pferd ist ???

    haferflocken mit wasser runterwürgen als mensch....
    dann lieber gleich nichts oder nur wasser.

    gruss rudi
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 23:46:18
    Ja , das stimmt ich weiß aus den 80igern
    Jahren , aber das ist längst überholt , wird auch in keiner Klinik heute mehr gemacht . Ist das ein Arzt , der auf Naturheilkunde atbeitet ? von Barbara
  • peter

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 23:56:00
    die haferflocken wurden schon genau wie himbeersaft, und viees mehr, um1905 den diabetikern angedient,
    allerdings mit dem aufmunternden hinweis daß es auch egal ist . da sie sowieso sterben .
    damals stand über onanie und ihre gefährlichen folgen 60 !!! seiten, über diabetes(woran man sowieso stirbt) 1,5 seiten ! von peter
  • Joa

    Rang: Gast
    am 17.09.2010 03:04:59
    Hallo Anonymer Frager,

    > Anonymus schrieb:

    > Auf Anraten des behandelnden
    > Diabetologen soll eine Haferflocken-
    > kur über 2 Tage - ohne Milchprodukte,
    > sowie ohne Zucker oder Süßstoffe -
    > ausgeführt werden. Dies soll den
    > Insulinbedarf , sowie den
    > Blutzuckerspiegel langzeitig senken.

    Ja, das finde ich völlig schlüssig. Besser wäre wohl sogar die Kur auf 3 Tage auszudehnen.

    Und ich fress fast schon jetzt einen Besen, dass Du den Erfolg deutlich sehen kannst.
    *thumbs_up"

    Gut wäre es natürlich, das Ganze möglichst in gewissen Abständen zu wiederholen. 4 Wochen hört sich nicht schlecht an, sonst immer dann, wenn die Werte wieder entgleiten.

    Und, ich meine das absolut ernsthaft.

    Die Wirkweise kann man sich eigentlich ganz einfach vorstellen.

    Rezeptorregulation und Verhaltenstraining.
    Sozusagen ein flockiges Umprogrammieren.

    Viel Erfolg. :-)

    Gruß
    Joa
  • Frage

    Rang: Gast
    am 17.09.2010 11:22:02
    Kann es sein, dass hier der ganze 16. September an Beiträgen gelöscht wurde?
    Und warum? von Frage
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 17.09.2010 14:08:38
    Mit dem Flockenbrei werden die einverleibten Zucker-Mengen kleiner, weil das Zeug den wenigsten Essern schmeckt. Aber wer sich mengenmäßig mit anderen Stärke-KHs in gleicher Weise zurück hält, kann den selben gesünderen BZ-Verlauf messen und bei ausreichend gesund (übrigens auch nur dann mit dem geschmacklosen Papp) auch die selbe nachhaltige Rezeptor-Wirkung. von Jürgen
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 21.09.2010 19:08:12
    Hi,

    denke auch, dass damit die Up-Regulation angekurbelt wird. Es reichen auch 2 Tage Haferbrei, am 3. Tag wirds einem so übel sein, dass man eh nix essen mag - ja, oder man sitzt den ganzen Tach uffm Topp und schaißt sich aus....

    Es wurde auch schon erwähnt, dass dies auch mit anderen Methoden ginge, man nutze nur das Wochenende, esse dieselbe Menge an KH wie im Schnitt die letzten 3 Tage vorher, liegt aber beide Tage und reduziere jeden Essensbolus um 5%.
    Theoretisch wird man sogar noch wie wild unterzuckern und durch die Insulinmengenreduzierung insulinempfindlicher werden, damit kann der Spaß einer Up-Regulation los gehen..

    Wer Lust hat das mal zu versuchen, kanns ja machen, ich persönlich würde dann aber die KH-Mengen (Frühstück, Mittag und Abendessen) in kleinere Portionen aufteilen und mir die pp-Werte 1h, 2h, 3h anschauen ^^


    LG, Daniela
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 22.09.2010 13:26:57
    Hi Dani, erst am 3. Tag? Wenn du die erste Breimahlzeit hinter dir hast, kannste das Zeuchs net mehr sehen...

    Laut Angaben sollen Haferflocken Biotin enthalten und es gab mal eine Diskussion, dass Diabetiker oft Biotionmangel hätten, der dann auch die ganzen Hautgeschichten auslösen kann...insofern...

    Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass ich Haferflocken futtere, wäre ich wohl doch ein Pferd geworden;-) von Meinung
  • cäsie / ANONYM / Threadstarter

    Rang: Gast
    am 29.09.2010 15:53:21
    Herzlichen Dank für eure Antworten,

    sorry für die späte Rückmeldung meinerseits. Leider verfüge ich zur Zeit nicht über einen täglichen Inet-Zugang.

    Habe die Haferflocken-Kur 2 Tage durchgeführt, allerdings - ehrlich gesagt - als Ergänzung zu den in diesem Zeitraum reduzierten anderen Nahrungsmitteln, auch aß ich mehr frisches Obst in diesen Tagen........ Dies führe ich zur Zeit immer noch weiter.

    Erfolgsmeldung : Gewichtsreduktion um 2 Kg in diesen bisher 2 Wochen ! fühle mich wohl dabei !

    Persönliche Warnung : Haferflocken nicht abends zu sich nehmen -> Schlafstörungen :-) .
    Davon abgesehen löst eine Haferflocken-Mahlzeit ein ewiges Durstgefühl aus.

    BZ-Werte (und Blutdruck ...) werden bei mir davon nicht beeinflusst, soweit ich dies bisher beobachten konnte.

    Den oben in einem der Antwort-Beiträge genannten Link werde ich mir ansehen. Danke dafür.

    Allein die Gewichtsreduktion werte ich als Erfolg, dies so konsequent umzusetzen war mir bisher nicht möglich. (Warum nicht ..... zu faul ..... und ich esse gerne.)
    Körpergröße : 176 cm,
    Gew : 15.Sept.10 : 90 kg (Mitte Aug waren es 94 kg - aus Liebeshunger abgekummert.)
    Heute : 88 kg Danke an die Haferflocken ....

    Ich werde weiterberichten.
    Voraussichtlich nä. Mi.

    Über weitere Infos und Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.
    Danke

    .... aber bitte nicht über Liebeskummer. Ernst gemeint.

    von cäsie / ANONYM / Threadstarter
  • Harry

    Rang: Gast
    am 05.10.2010 10:00:40
    Habe längere Zeit in London gelebt.Da gab es in der Gastfamilie etwas ähnliches.Allein der Gedanke daran. Brrrr.Aber wenn es hilft dann ist das schon O.K von Harry