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Laser bei Retinopathie, wer hat Erfahrung

  • Eva

    Rang: Gast
    am 25.06.2006 22:39:25
    Hallo , ich bin Diabetiker Typ I , war jetzt zur normalen Augen-Kontrolle, dabei wurde eine Retinopathie am rechten Auge festgestellt. Eine zweite Untersuchung wurde gemacht und zwar eine Gefäßdar-
    stellung (ein Medikament wurde in die Vene gespritzt) , nun soll ich in ca. 1 Woche schon gelasert werden , wer hat gleiche Erfahrungen gemacht, oder hat auf den Befund andere Behandlungserfahrungen gemacht? Wie läuft eine Laserbehandlung ab? Vielen Dank
  • Georg

    Rang: Gast
    am 26.06.2006 10:48:46
    Im Anfangsstadium kann man kleinere Schäden auf der Netzhaut noch gut mit Lasern eindämmen.

    Hier eine gute Info zum Thema:

    http://www.med.uni-giessen.de/agda/leitfaden.html

    Das Lasern tut kaum weh, das Auge wird vorher auch beträufelt. Das grelle Licht stört da eher.

    Ich würde Dir raten, die Behandlung in einer Uni-Augenklinik mit Abt. Netzhautchirurgie machen zu lassen. Nach meinen Erfahrungen gibt es dort bessere Lasergeräte als beim niedergelassenen AA und natürlich auch viel mehr Erfahrung.

    Um auf Dauer Schäden am Auge zu verhindern, sollten starke BZ-Schwankungen und Hypos vermieden werden, ebenso hoher Blutdruck und Rauchen. von Georg
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 27.06.2006 23:45:55
    Bin auch Typ1 und wurde schon einmal gelasert. Ich habe aber nach dem Befund noch einen zweiten Augenarzt aufgesucht, zur Sicherheit. Gleicher Befund: Netzhaut eiwenig eingerissen. Das Lasern selber war nicht schlimm, bis auf das grelle Licht. von Jürgen
  • Marc

    Rang: Gast
    am 10.09.2006 22:41:10
    Ich bin über das ganze letzte Jahr bis Anfang diesen Jahres in Laserbehandlung gewesen und kann daher einiges dazu sagen:

    Es ist ein Unterschied, ob ein Netzhautschaden vorliegt, oder ob eine Diabetische Rethinopatie (durch den Diabetes bedingte Schädigung der kleinsten Gefäße im Auge) vorliegt. Bei der diabetischen Rethinopatie wird überwiegend der Augenhintergrund gelasert. Durch hohe Blutzuckerwerte kommt es zu Zuckereinlagerungen, wodurch die kleinsten Gefäße im Auge zerstört werden. Der Körper bildet neue Gefäße, welche jedoch schlechte Gefäße sind und aufplatzen. Dadurch wird der Augenkörper oder auch Glaskörper genannt, mit Blut gefüllt. Die Folge ist eine Erblindung.

    Normalerweise ist der Augenhintergrund weitestgehend Schmerz-unempfindlich. Das kann ich jedenfalls von meiner Laserbehandlung nicht sagen. Das grelle Licht, das ständige Tränen der Augen und der starke Druck der aufgesetzten Linse waren alleine schon unangenehm genug. Das Lasern an sich hat bei mir bei den letzten Behandlungen sehr starke Schmerzen verursacht, die ich kaum noch ausgehalten habe. Aber ich möchte hier jetzt niemanden Angst machen...das waren die letzten Behandlungen bei mir, wobei die Laserstrahl-Intensität erhöht wurde, weil das Ergebnis nicht zufriedenstellend war. Die ersten Behandlungen waren gut auszuhalten und die meisten der anderen Laserpatienten klagten nicht über Schmerzen.

    Die Laserbehandlung verursacht leider eine leichte Verschlechterung des Sehvermögens, welche man jedoch in Kauf nimmt. Ausserdem soll angeblich eine Einengung des Sichtfeldes verursacht werden.

    Gruß

    Marc
  • christiane kolberg

    Rang: Gast
    am 24.11.2006 15:07:26

    Ich (49 J.) wurde wegen einer Akutblutung im August operiert. Am 22.11.06 hatte ich den dritten Lasertermin im Knappschaftskrankenhaus in Bochum (Uni-Klinik, sehr gute AugenärztInnen, sehr empfehlenswert! ) hinter mir. Mein Sehvermögen auf dem linken Auge - beide Augen sind von einer schweren Form der diabetischen Retinopathie betroffen - scheint jetzt leider deutlich nachzulassen. Daher überlege ich, auf das Lasern des rechten Auges besser noch zu verzichten. Die letzte Behandlung war teilweise sehr schmerzhaft, Erbrechen und Kreislaufschwäche folgten. Insgesamt planten die Ärzte für beide Augen mindestens 10 - 12 Lasertermine. Eine OP, die eine Entfernung der Glaskörper und den Einsatz von Kunstlinsen vorsieht, sehe ich als letzte und gerade für Diabetiker Typ I (Heilungsprozesse) riskante Möglichkeit. Beim ambulanten Lasern muss man Wartezeit mitbringen, was durch die sehr gute ärztliche Behandlung und Betreuung (Kassenpatientin) im Knappschaftskrankenhaus mehr als wett gemacht wird. von christiane kolberg
  • martina

    Rang: Gast
    am 07.12.2007 20:08:19
    ich habe da mal ne frage an dich .
    hast du schon mal spritzen ins auge bekommen ??
    bei mir wollen sie dieses nun machen weil ich eine vermehrte aderbildung in beiden augen habe .
    ich würde mich über iene antwort sehr freuen
    lg martina
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.09.2013 19:52:28
    Hallo zusammen!
    Dieses Thema würde ich gerne auf facebook diskutieren.
    Schreibt doch einfach in meine Gruppe.
    Danke
    https://www.facebook.com/groups/558455650888158/
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 36
    Beiträge: 122
    Mitglied seit: 29.04.2011
    am 05.09.2013 18:27:37
    Hallo
    Wie ich auf FB sehe bist Du noch relativ jung!!! Und dann so eine Diagnose???

    Ich hatte ab 2002 ca 20 Laser Behandlungen. Da war ich ca 50 , nach ungef 20 Jahren Diabetes Typ 1 .

    Der Doc hat die Retinopathie stoppen können so das es keine neuen Einblutungen mehr gab ( 1/2 jährliche Kontrolle )

    Ich komme aus Düsseldorf und bin mit dem Augen Doc sehr zufrieden. Mein Sehverhalten ist heute absolut

    zufriedenstellend . Solltest Du fragen haben , gerne

    Gruß Werner
  • Gast

    Rang: Gast
    am 25.04.2014 15:57:25
    Hallo Eva

    Bevor es zu spät ist sollte man Handeln.
    Hier sind einige Interessante Infos zu deinem Thema.

    http://www.diabetische-retinopathie.com
  • Gast

    Rang: Gast
    am 25.04.2014 16:32:58
    die frage von "eva" war vor "acht" jahren, hätte sie damals nicht gehandelt, käme dein rat sowieso zu spät !