Allgemein

Sexualität: Leben und lieben mit Diabetes

Diabetes kann sich negativ auswirken auf die sexuelle Erregbarkeit von Menschen und deren Lustempfinden. Bei der Hälfte der Männer mit Diabetes ist die Erektionsfähigkeit beeinträchtigt, so schätzt man. Über Diabetikerinnen und sexuelle Funktionsstörungen weiß man viel zu wenig. Sexualität ist leider immer noch für viele ein Tabuthema, über das sie nicht von sich aus sprechen wollen.

Je länger der Diabetes besteht und je ausgeprägter bereits Folgeerkrankungen an Nerven und Gefäßen auftreten, desto größer sind die Auswirkungen auf die sexuelle Erregbarkeit von Menschen und deren Lustempfinden; Sexualität aber ist und kann ein zentraler Bestandteil einer erfüllten intimen Beziehung zwischen Menschen sein.

Sexualstörungen können Vorboten für Schlimmeres sein

Und: Eine Störung der Erektionsfähigkeit beim Mann oder der Libidoverlust bei einer Frau können ein sehr schlechtes Zeichen hinsichtlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein: Vor allem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen der Beine stehen im Raum. Darüber wissen zu wenige Menschen Bescheid – auch zu wenige Ärzte.

So wurden Ärzte gefragt, wie hoch sie die Gefahr für Diabetiker und damit den Anteil der Diabetiker, die an den Folgen akuter Gefäßverschlüsse, vor allem an einem Herzinfarkt versterben, schätzen. Fakt ist, dass mehr als 75 Prozent aller Diabetiker aktuell an akuten Gefäßverschlüssen, vor allem am Herzinfarkt sterben. Folgende Schätzungen wurden von den Ärzten angegeben: Etwa 45 Prozent schätzten den Anteil auf maximal 55 Prozent. Jeder vierte Arzt schätzte den Anteil auf maximal 65 Prozent. Nur 26 Prozent der Ärzte schätzten den Anteil korrekt. Hier weiterlesen

Mit freundlicher Genehmigung von