Bessere Chancen für Nerven und Gefäße



Die Diabetologie ist in Bewegung geraten. Das Konzept der forcierten HbA1c-Senkung ist vor allem bei langfristig bestehendem Diabetes nicht in der Lage, das kardiovaskuläre Risiko zu minimieren. In unserer alternden Gesellschaft steigt die Diabetesprävalenz weiter an. Zudem erkranken immer mehr jüngere Patienten an einem Typ-2-Diabetes, so dass die in der Hyperglykämie verbrachten Lebensjahre zunehmen - mit den entsprechenden Folgen für Gefäße, Nerven und Organe.
Die Hyperglykämie aktiviert eine Reihe von biochemischen Schädigungskaskaden, die zu den bekannten Folgeerkrankungen des Diabetes führen. Dieses Buch stellt die zugrundeliegenden pathophysiologischen Mechanismen vor. Es erläutert die Rolle des Hyperglykämie-Gedächtnisses als klinisch belegtes und molekular erklärbares Phänomen und zeigt alternative therapeutische Ansätze, mit denen sich die toxischen Stoffwechselwege gezielt umgehen lassen.
Das Buch basiert auf Vorträgen, die im Rahmen eines Symposiums im Vorfeld der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft im Mai 2010 in Stuttgart gehalten wurden. Es soll durch Rückbesinnung auf die pathophysiologischen Grundlagen der Hyperglykämie-Folgeerkrankungen den Weg zu neuen Behandlungsstrategien weisen.

Info

Deutsch
Kristian Rett
2011

Zielgruppe

Patienten
Arztpraxis

Details

Lieferumfang
  • 92 S. , 53 Abb. , Broschiert