Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Nachhaltiigkeit und Müll

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 180
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 29.04.2020 10:22:40 | IP (Hash): 335544032
    Seit Beginn 2020 werden für die AccuCheck Insight die Katheter und Schläuche nicht mehr in einer Verpackung vertrieben, sondern in 2 Verpackungen.
    D. h. ich benötige in meinem Medikamenten-Schrank doppelt so viel Platz wie vorher. Mal abgesehen vom doppelten Verpackungsmüll.
    Bis Ende 2019 konnte man den Kathter einzeln zum Wechsel zwischendurch und das Schlauchset mit Katheter (bei Wechsel der Ampulle) ebenfalls bestellen.

    Was war daran schlecht? Die 1,6 ml Ampulle reicht bei mir z. B. zwischen 2 und 3 Tage, das ist auch der vorgesehene Wechselzeitraum des Katheters.

    Reiner
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 4703
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.04.2020 11:40:41 | IP (Hash): 725887754
    Da schreibste was. Hab beim TactiPen (bei den anderen wird's genauso aussehen) die Tage in der Apotheke nur den Pen und die Reklamekanülen mitgenommen und die restlichen 2/3 auf der Theke liegenlassen: "Und was sollen wir jetzt damit machen?"

    ----------------------------------------------
    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 284
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 30.04.2020 16:09:13 | IP (Hash): 837696626
    Hallo Jürgen,

    klar ein neuer Pen mit der ganzen unnötigen Verpackung ist klar ärgerlich. Aber ich halte dieser Beispiel für verhältnismäßig harmlos was dem Aspekt Nachhaltigkeit/Müll bei Diabeteshilfsmittel angeht.

    Du wirst ja den Pen doch länger nutzen und hast nur einmal etwas Verpackung.

    Beispiele wo man wirklich ins Grübeln gerät: Einwegstechhilfe beim Libre, und noch größer ist die vom Dexcom G6 (die noch dazu noch etwas häufiger als beim Libre verwendet werden muss, 10 statt 14 Tage). Und dieses Ding wird jedes Mal weggeworfen... Medtronic hat dagegen eine Mehrfachstechhilfe für ihre Sensoren. Also technisch möglich, scheint es ja zu sein.

    Anderes Beispiel: wie @Reiner schon angemerkt hat. Einzelverpackung von Kathetern und Schläuchen seperat. Keine einzelnen Kanülen bei vielen Kathetern verfügbar. Ich nutze mein Schlauch mit Reservoir 8-9 Tage, das heißt, dass ich zwei-drei Schläuche jede Reservoirfüllung wegschmeißen muss...

    Anderes Beispiel, was jetzt wieder nicht ganz so heftig ist: Insulinampulle zum Reservoir aufziehen, NovoRapid: Pappkarton so groß wie Insulinampulle, Fiasp: deutlich größer, dachte schon, dass sie jetzt von der Größe her statt 10ml Ampullen 15ml haben. Aber nein, ist alles nur leerer Platz...


  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 180
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 30.04.2020 19:34:53 | IP (Hash): 99137241
    Ich bevorzuge Insulin in Fertigampullen, bei Novorapid ist das eine Packung von 10x10 cm für 25 Ampullen.
    Als ich auf die Insulinpumpe 2011 umgestellt wurde bekam ich als Insulin Insuman Infusat. Die Bedingung bei der Einstellung war ein Insulin in Fertigampulle weil ich damals auf Montage gearbeitet habe.
    Als ich 2016 auf Novorapid umgestellt wurde bekam ich zu Beginn vom Vertretungs DiaDoc Selbstfüll-Ampullen dazu musste ich mir erst den Rest von Dia-Expert schicken lassen.
    Das war ebenso ein Müllberg und der Platz im Schrank wird ja auch nicht mehr.
    Als die neue Pumpe fällig wurde war klar nur Insight, da war zur damaligen Zeit nur Novorapid in Fertigampulle lieferbar.
    Das wurde mir ja gerade verordnet.
    Mit dem Setzgerät von Libre Link muss ich zustimmen aber vermutlich bekommt man den Sensor nicht ohne diese Technik verbunden und gesetzt.
    Es ist ja auch so dass man schon für den Urlaub einen eigenen Koffer für die Diabetes-Hilfsmittel mitnehmen muss.

    Ich habe dafür eine eckige Tasche vom Beamer zweckentfremdet.


    Reiner
    Bearbeitet von User am 30.04.2020 19:39:30. Grund: Text hinzu gefügt
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 284
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 03.05.2020 00:04:54 | IP (Hash): 837696626
    Reiner15 schrieb:

    Mit dem Setzgerät von Libre Link muss ich zustimmen aber vermutlich bekommt man den Sensor nicht ohne diese Technik verbunden und gesetzt.
    Es ist ja auch so dass man schon für den Urlaub einen eigenen Koffer für die Diabetes-Hilfsmittel mitnehmen muss.

    Reiner



    Ich meinte eher den Dexcom mit wiederverwendbare Setzhilfe, bei dem wäre es sicher möglich. Siehe die Medtronic CGM-Geräte, da funktioniert es auch.
    Momentan wird ein neues rtCGM Gerät geplant. Das WaveForm CGM-Gerät. Das soll besonders umweltfreundlich sein, lange Nutzungsdauer von den Geräten, 14 Tage Tragdauer der Sensoren, jedoch 1 Kalibrierung am Tag erforderlich.

    Nicht nur für den Urlaub braucht man eine extra Tasche. Für ganzen Tag unterwegs, Ersatz-Pens, Stechhilfe, zwei Ersatzkatheter, Ersatz-Libre, BZ-Messgerät, Desinfektionsmittel, Ersatzbatterie..