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am 11.02.2019 14:42:27
Sawit1986 schrieb:
Warum sagt er sowas?

Ich denke, dass solltest du, auch wenn es sich für dich in dem Moment verletzend anfühlt, einfach seiner Hilflosigkeit zuschreiben. Dein Mann ist gerade hoffnungslos überfordert, macht Fehler und wird vermutlich auch noch ein paar machen. Tue dir selber einen Gefallen, und leg momentan nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Ich weiß, dass das unglaublich schwer ist, aber versuch mal, ob du es schaffst, für einige Zeit etwas mehr in eine Haltung á la "ach, das meint er nicht so" zu kommen. Mein Eindruck ist jedenfalls, dass du augenblicklich eher die nötige Kraft aufbringst.

So eine Formulierung wie "dich freigeben weil ..." interpretiere ich, als wolle er dir ein - ich übertreibe jetzt bewusst - asexuelles Leben nicht zumuten. Grundtenor: Du hast was Besseres verdient. Das zeigt einerseits, dass dein Befinden ihm keineswegs egal ist. Das ist so ein Wenig wie "das ist das Einzige, was ich jetzt noch für dich tun kann." Quatsch mit Soße, aber daran siehst du andererseits, WIE hilflos er tatsächlich ist, mit der Situation auch nur halbwegs vernünftig umzugehen. Bietet dir an, zu gehen, hat aber in Wirklichkeit die Hose gestrichen voll, dass es tatsächlich passieren könnte. Im Grunde seines Herzens weiß er, dass er dich noch nie in seinem Leben so sehr brauchte, wie jetzt. Nur kriegt er das emotionale "ich brauche dich" und das eher verstandesmäßige "ich will dir das nicht antun" noch nicht zusammen.

Du schreibst selbst das aus meiner Sicht allein Kriegsentscheidende: "Es ist mir scheiss egal, wenn der GV nicht mehr so sein wird, wie es einmal war." Das kann er jetzt noch nicht glauben. Vielleicht, weil er so etwas für sich selbst bisher nicht für denkbar gehalten hat. Na und? Was soll's? Er wird es lernen. Und dafür braucht er Zeit und eine Frau, die an seiner Seite bleibt und ihn nimmt, wie er eben ist: Dich!

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