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Folgenden Beitrag melden Extreme gesundheitliche Probleme; Glucose-Stoffwechsel gestört, keine Diabetis; Hilfe!!!

am 13.05.2019 08:06:00 Hallo zusammen und guten Morgen,

Ich fange mal Stück für Stück an.

@Jürgen:

Die Glykoneogenese oder Neoglykogenese (wie der Amerikaner sagt) ist mir aufgrund meiner sportlichen "Laufbahn" mehr als bekannt. Ich kenne diesen Vorgang jedoch nur im Bezug auf Stress in Verbindung mit zu wenig Energie. "Flucht oder Kampf"-Symptom.
Aber klar, in kleineren Mengen kann diese "Funktion" natürlich auch eintreten wenn der Körper die Glucose anfordert. Ich habe teilweise ja auch Situationen, wo ich vom BZ abfalle und der Körper dies selber reguliert und ich nicht eingreifen muss. DAS passiert dann definitiv über die Neoglykogenese.
Zumal wir beim letzten OGTT die Werte für Cortisol mit genommen habe und das ist deutlich ersichtlich, dass genau das dort passiert. Zucker geht zu tief, Cortisol steigt und Zucker geht auch wieder leicht hoch. Bei Werten um 25-30 jedoch nicht mehr ausreichend, da muss man dann schon von aussen eingreifen.

Die Sache mit den unterschiedlichen Werten die ich gemessen habe fand ich nur so krass, weil die linke Hand halt 95 mg/dl hatte und die rechte Hand 125 mg/dl. Beide Ohren ergaben dann ja fast den Mittelwert von den beiden Händen.
Ist so etwas normal oder kann sowas auch ein Anzeichen für irgendetwas sein?
Ich meine, der Blutzucker sollte doch "halbwegs gleich sein im gesamten Körper, oder?
Abweichungen von linker zu rechter Hand von 30mg/dl ist in meinen Augen krass!
Oder habt Ihr so etwas auch und seht Ihr das als normal an?

@Rainer:

Ja, ich denke auch, dass ich mit der Ernährung am Limit angekommen bin.
Wie geschrieben, wenn ich konsequent meinen Striemel hier durchziehe und keine "Versuche" mit Kohlenhydraten oder explitzit Zucker mache, dann steht der BZ.
Zumindest tagsüber. Wie eine Nähmaschine. Nur halt nachts klappt er dann unregelmäßig ab und ich falle. Mitunter tief und mitunter auch, ohne dass ich vom Dexcom Alarm wach werde..... :-(
Jedoch ist das die Sache, wieso ich mir nicht mehr sicher bin, ob die Probleme ausschließlich von der BSD kommen, oder ob es sich hier um einen "Nebenkriegschauplatz" handelt.
Dafür spricht, dass ich die Symptome (vor allem so Dinge wie Schwindel, Benommenheit, Tinitus und Augen) verschlechtern kann durch den Konsum von Zucker oder Carbs.
Dafür spricht ebenfalls ein Stück weit, dass ein Freund von mir an Pankreaskrebs erkrankt ist und sich viele unserer Symptome gleichen. Die BSD scheint also, zumindest ein Stück weit, in diese ganzen Symptomatiken mit involviert zu sein....

Dagegen spricht, dass die Symptome nicht weg gehen, wenn der Zucker stabil steht!

Ich weiss es nicht.
Und zu dem Thema "Endokrinologen" kann ich nicht mehr viel sagen.
Ich warte seit 2 Monaten auf die finale Auswertung meines stationären Aufenthaltes in der Medizinischen Hochschule in Hannover! Dort haben wir wie geschrieben einen OGTT gemacht und während dessen ALLES AN BLUTWERTEN genommen was geht.
Das war mitte März! Bi sheute telefoniere ich dem Arzt hinterher und es ist nicht möglich, final mal eine Info zu bekommen!
Aber die Rechnungen für alles was gemacht wurde und die Unterbringung etc. (in Summe knapp 8000,-€) sind natürlich schon da und meinerseits bezahlt.
Ich bin ja inzwischen sogar schon so weit, dass ich sage: "dann lieber ein einstellbarer Diabetiker, als diesen Scheiss hier".
Aber das ist eine Aussage die ich natürlich nur halbherzig treffe. Gibt sicherlich genug Menschen mit Diabetis die sonst etwas dafür geben würden, diese Krankheit nicht mehr zu haben....

@July95: Ja, könnte man vielleicht so interpretieren aber diese BZ-Werte waren ja provoziert von mir durch die extreme Menge an Zucker.
Die von Dir genannten Werte haben wir in der Hochschule abgenommen. Warte wie gesagt auf die Ergebnisse.

DAS KRASSE IST, dass ich morgens bei einer derartigen Menge an Zucker komplett in eine Hypo fallen würde!
NACHMITTAGS hingegen ist das Bild komplett anders!
WIESO ist das so?
WARUM macht mein hässlicher Körper die Regulation des BZ's morgens komplett anders als abends?
Das ist doch Mist! Da kann man doch nicht mit arbeiten! :-(

Ich habe ja inzwischen auch schon den Verdacht, dass hier irgendwas nachts schief oder falsch läuft.
Deshalb war ich ja auch im Schlaflabor, was ohne Befund war.
Vielleicht ist aich mein Tiefschlaf gestört oder der Körper prodiziert zu viel Kortisol oder so und das sind die Konsequenzen daraus.
Denn immer wenn ich geschlafen habe, geht es mir am Schlechtesten. Abends hingegen am Besten!
Vielleicht aus einem Grund zu viel Cortisol. Das würde auch die Gewichtsthematik erklären, sowie einige andere Symptome UND auch die Probleme mit der Insulinregelung bzw. dem Kohlenhydratstoffwechsel....

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