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Folgenden Beitrag melden Wie meinen Diabetes behandeln?

am 26.08.2019 21:03:51
Helge schrieb:
Hallo, habe seit 2015 Diabetes Typ 2. Kam wie aus heiterem Himmel, bin eigentlich nicht übergewichtig gewesen (damals bei 186cm, rund 88kg) und es gibt keine familiären Vorbelastungen und ich war eigentlich auch immer recht sportlich. Danach mit Janumet 850 eingestellt und sehr schnell bis auf 78kg runter (habe spontan alles süße wie Fruchtsäfte usw. verbannt). Langzeitwert von 10 auch relativ schnell auf 5,8 bis 7 runter. Nun im Juni plötzlich Wert auf 8,8, rauf, obwohl ich nichts geändert habe. Alle anderen Blutwerte im grünen Bereich. Mein Diabetologe war relativ ratlos, weil ich mittlerweile auf 74kg runter bin und eigentlich auch gerne wieder 2-3 kg zunehmen möchte - und sämtliche Medikamente immer einen Gewichtsverlust zur Folge haben. Habe jetzt den Arzt mal gewechselt, der mir dann sehr schnell klarmachte, dass es dünne/schlanke Diabetiker ungleich schwerer haben als Übergewichtige. Er hat mich dann auch nochmal auf Typ 1 getestet, negativ, auch hier alles im grünen Bereich. Mein Langzeitwert habe ich seit Juni wieder auf 6,5 runter, habe ABER immer morgendlichen Spitzen, die ich nicht wegbekomme. Liegt immer so bei 140. Arzt meinte auch, ich sei zu jung für diese Nüchternwerte, deshalb gibt es als Alternative wohl nur Insulin oder Victosa, was ich nun in der kleinsten Dosierung begonnen habe. Daneben soll ich nun Metformin 1000 morgens und abends nehmen. Was haltet ihr davon? Nimmt man mit Victosa nicht auch immer ab? Bin verunsichert, weil ich nach vier Jahren immer noch nicht weiß, woher der Diabetes gekommen ist und wie ich meine Werte in den Griff bekomme. Sie springen nämlich auch, ohne dass ich irgendein stringentes Muster erkenne (außer den Morgendwerten und Messungen nach Sport). Fühle mich deshalb auch wie ein Versuchskaninchen und bekomme deshalb auch keine Ruhe in meinen Lebensrhythmus.



Wie wurde denn Typ 1 ausgeschlossen? C-Peptid, Antikörper,... ??
Wurde bei dir mal eine Insulinresistenz festgestellt? Dann wäre es wirklich Typ2.

Ansonsten es gibt neben Typ 1 und Typ 2 auch Sonderformen. Die sind aber selten.
Ich bin so froh, dass bei mir sofort erkannt wurde, dass ich eine Sonderform habe und nicht ewig als falsch diagnostizierter Typ 2 Diabetiker rumlaufen musste. Typ 2 wurde zum Glück bei mir dank 22 Jahre und unterer BMI Bereich Normalgewicht ziemlich schnell ausgeschlossen. Ein Typ 3c ist es dann bei mir geworden dank Vorgeschichte. Aber was ich bei anderen z.T. lese..
Ist gerade hier im Forum ein neuer Artikel der DDG veröffentlicht worden im Info-Bereich zum Thema Sonderformen. Vielleicht liest du dich da mal rein.

Für mich war es persönlich sehr wichtig zu wissen, welcher Typ man ist. Zum Teil unterscheiden sich ja schon die Behandlungen voneinander.
Wie alt bist du überhaupt? Weil Typ 2 kann auch normalgewichtige ältere Menschen treffen. Dann hättest du dein Warum beantwortet.

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