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Folgenden Beitrag melden Zuckerfalle Narra-Tief

am 29.09.2021 12:11:51 Die längste Zeit der Entwicklung unserer Art hatten unsere Vorfahren immer nur das zum Leben, was sie jeweils im und am Leib trugen. Sesshaft kam später und mögliche Vorräte waren nie für's mehrheitlich einfache Volk.
Für's einfache Volk war Nahrungsaufnahme nach Verfügbarkeit absolute Richtschnur. Wenn mehr Kalorien verfügbar waren als verbraucht wurden, wurde zugenommen. Wenn weniger Kalorien verfügbar waren als verbraucht wurden, wurde abgenommen - und zwar im Hungermodus:
Heute sagen wir ketogen. Dabei wird praktisch nur die Energie verwertet, die der Organismus in Form von Fett gespeichert hat. Muskeln und Organe werden dabei erst angegriffen, wenn das Fett aufgebraucht ist.

Fett ist übrigens ein genialer Energiespeicher. Denn Fett ist pro Kalorie am leichtesten und braucht am wenigsten Platz und Erhaltungsaufwand.
1 kg Fett speichert 9.000 kcal und damit voll ausreichend Energie für 3 Tage, wenn man NICHTS isst. Mit FDH schon fast ne Woche.
1 kg Glukose würde nur 4.000 kcal speichern und zusätzlich 5 kg Wasser binden, und der Organismus müsste beständig großen Aufwand treiben, um dieses Wasser zu halten.

Besonders interessant ist natürlich, dass nicht Nahrungsfett die ergiebigste Quelle für Körperfett ist, sondern dass das die Kohlenhydrate sind. Genau wie bei der Butter aus der Milch von den Kühen von der fetten Weide oder in der Gänsestopfleber. Und an Kohlenhydraten sind natürlich in Sommer und Herbst die meisten verfügbar.

Die Glukose aus den Kohlenhydraten gelangt zusammen mit der passenden Menge an Insulin in die Leber. Was davon just dann nicht für die Weitergabe in den Kreislauf gebraucht wird und nicht mehr in den Glykogenspeicher passt, wird in Triglyzeride umgewandelt und ordentlich in die Schwimmhilfen transportiert. Unordentlich gleich direkt in der Leber eingelagert - eben für die Gänsestopfleber oder für unsere NAFL, die nichtalkoholische Fettleber.

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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.

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