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Wie meinen Diabetes behandeln?

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    am 26.08.2019 20:35:48 | IP (Hash): 1089394359
    Hallo, habe seit 2015 Diabetes Typ 2. Kam wie aus heiterem Himmel, bin eigentlich nicht übergewichtig gewesen (damals bei 186cm, rund 88kg) und es gibt keine familiären Vorbelastungen und ich war eigentlich auch immer recht sportlich. Danach mit Janumet 850 eingestellt und sehr schnell bis auf 78kg runter (habe spontan alles süße wie Fruchtsäfte usw. verbannt). Langzeitwert von 10 auch relativ schnell auf 5,8 bis 7 runter. Nun im Juni plötzlich Wert auf 8,8, rauf, obwohl ich nichts geändert habe. Alle anderen Blutwerte im grünen Bereich. Mein Diabetologe war relativ ratlos, weil ich mittlerweile auf 74kg runter bin und eigentlich auch gerne wieder 2-3 kg zunehmen möchte - und sämtliche Medikamente immer einen Gewichtsverlust zur Folge haben. Habe jetzt den Arzt mal gewechselt, der mir dann sehr schnell klarmachte, dass es dünne/schlanke Diabetiker ungleich schwerer haben als Übergewichtige. Er hat mich dann auch nochmal auf Typ 1 getestet, negativ, auch hier alles im grünen Bereich. Mein Langzeitwert habe ich seit Juni wieder auf 6,5 runter, habe ABER immer morgendlichen Spitzen, die ich nicht wegbekomme. Liegt immer so bei 140. Arzt meinte auch, ich sei zu jung für diese Nüchternwerte, deshalb gibt es als Alternative wohl nur Insulin oder Victosa, was ich nun in der kleinsten Dosierung begonnen habe. Daneben soll ich nun Metformin 1000 morgens und abends nehmen. Was haltet ihr davon? Nimmt man mit Victosa nicht auch immer ab? Bin verunsichert, weil ich nach vier Jahren immer noch nicht weiß, woher der Diabetes gekommen ist und wie ich meine Werte in den Griff bekomme. Sie springen nämlich auch, ohne dass ich irgendein stringentes Muster erkenne (außer den Morgendwerten und Messungen nach Sport). Fühle mich deshalb auch wie ein Versuchskaninchen und bekomme deshalb auch keine Ruhe in meinen Lebensrhythmus.
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    am 26.08.2019 21:03:51 | IP (Hash): 1743891924
    Helge schrieb:
    Hallo, habe seit 2015 Diabetes Typ 2. Kam wie aus heiterem Himmel, bin eigentlich nicht übergewichtig gewesen (damals bei 186cm, rund 88kg) und es gibt keine familiären Vorbelastungen und ich war eigentlich auch immer recht sportlich. Danach mit Janumet 850 eingestellt und sehr schnell bis auf 78kg runter (habe spontan alles süße wie Fruchtsäfte usw. verbannt). Langzeitwert von 10 auch relativ schnell auf 5,8 bis 7 runter. Nun im Juni plötzlich Wert auf 8,8, rauf, obwohl ich nichts geändert habe. Alle anderen Blutwerte im grünen Bereich. Mein Diabetologe war relativ ratlos, weil ich mittlerweile auf 74kg runter bin und eigentlich auch gerne wieder 2-3 kg zunehmen möchte - und sämtliche Medikamente immer einen Gewichtsverlust zur Folge haben. Habe jetzt den Arzt mal gewechselt, der mir dann sehr schnell klarmachte, dass es dünne/schlanke Diabetiker ungleich schwerer haben als Übergewichtige. Er hat mich dann auch nochmal auf Typ 1 getestet, negativ, auch hier alles im grünen Bereich. Mein Langzeitwert habe ich seit Juni wieder auf 6,5 runter, habe ABER immer morgendlichen Spitzen, die ich nicht wegbekomme. Liegt immer so bei 140. Arzt meinte auch, ich sei zu jung für diese Nüchternwerte, deshalb gibt es als Alternative wohl nur Insulin oder Victosa, was ich nun in der kleinsten Dosierung begonnen habe. Daneben soll ich nun Metformin 1000 morgens und abends nehmen. Was haltet ihr davon? Nimmt man mit Victosa nicht auch immer ab? Bin verunsichert, weil ich nach vier Jahren immer noch nicht weiß, woher der Diabetes gekommen ist und wie ich meine Werte in den Griff bekomme. Sie springen nämlich auch, ohne dass ich irgendein stringentes Muster erkenne (außer den Morgendwerten und Messungen nach Sport). Fühle mich deshalb auch wie ein Versuchskaninchen und bekomme deshalb auch keine Ruhe in meinen Lebensrhythmus.



    Wie wurde denn Typ 1 ausgeschlossen? C-Peptid, Antikörper,... ??
    Wurde bei dir mal eine Insulinresistenz festgestellt? Dann wäre es wirklich Typ2.

    Ansonsten es gibt neben Typ 1 und Typ 2 auch Sonderformen. Die sind aber selten.
    Ich bin so froh, dass bei mir sofort erkannt wurde, dass ich eine Sonderform habe und nicht ewig als falsch diagnostizierter Typ 2 Diabetiker rumlaufen musste. Typ 2 wurde zum Glück bei mir dank 22 Jahre und unterer BMI Bereich Normalgewicht ziemlich schnell ausgeschlossen. Ein Typ 3c ist es dann bei mir geworden dank Vorgeschichte. Aber was ich bei anderen z.T. lese..
    Ist gerade hier im Forum ein neuer Artikel der DDG veröffentlicht worden im Info-Bereich zum Thema Sonderformen. Vielleicht liest du dich da mal rein.

    Für mich war es persönlich sehr wichtig zu wissen, welcher Typ man ist. Zum Teil unterscheiden sich ja schon die Behandlungen voneinander.
    Wie alt bist du überhaupt? Weil Typ 2 kann auch normalgewichtige ältere Menschen treffen. Dann hättest du dein Warum beantwortet.
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    am 26.08.2019 21:13:53 | IP (Hash): 1089394359
    Hallo July, ja Typ 1 wurde mittels C-Peptid und Antikörper ausgeschlossen. Und ich möchte auch gerne wissen, welcher Typ ich bin, erst dann kann ich auch den Diabetes akzeptieren, danke für den Infotip, da schaue ich mal rein. Ich bin 51 Jahre alt.
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    am 26.08.2019 21:18:29 | IP (Hash): 1089394359
    Habe mir die Info angesehen. Bin im Jahr 2006 mal mit Kortison behandelt worden (Auto-Immunerkrankung), Ärzte meinten aber, das sei zu lange her. BSD und alle Organe habe ich abckecken lassen. Was genau ist denn Typ 3c?
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    am 27.08.2019 00:47:01 | IP (Hash): 2145928405
    Hallo Helge,
    Typ 3c bedeutet, daß insgesamt die BSD nicht mehr so funktioniert.
    Betrifft den BZ einerseits, Verdauungsenzyme (bes. Fett) andererseits.
    Brauche Insulin zur BZ-Regulierung, Kreon als Enzym ~ 2ters ist nicht so schwierig in Dosierung.

    Du hast von 'Autoimmun mit Kortison' geschrieben.
    Autoimmun könnte schon auf Typ 1 hinweisen, so schlank wie du bist … .
    Eben aufgrund dessen wurde bei mir Typ 2 ausgeschlossen (trotz 2er Familienlinie; Gastritis A ist bei mir auch so'n Autoimmun-Dingens).
    Sofort Insulin-Pen in der Hand, dabei ist's geblieben, trotz LADA zu Anfang und 3c oben drauf.

    In anderem Zusammenhang wurde mir Kortison als Medikament schon verneint, da dieses den BZ hochtreibt = Gegenspieler zum Insulin.
    Allenfalls oberflächlich - bei Hautproblemen.

    Gruß Elfe
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    am 28.08.2019 02:24:09 | IP (Hash): 2145928405
    Helge schrieb:
    Bin verunsichert, weil ich nach vier Jahren immer noch nicht weiß, woher der Diabetes gekommen ist und wie ich meine Werte in den Griff bekomme. Sie springen nämlich auch, ohne dass ich irgendein stringentes Muster erkenne (außer den Morgendwerten und Messungen nach Sport). Fühle mich deshalb auch wie ein Versuchskaninchen und bekomme deshalb auch keine Ruhe in meinen Lebensrhythmus.


    Hallo Helge,
    ja, das Gefühl 'Versuchskaninchen' kann durchaus aufkommen.
    Die Mediziner messen irgendetwas und handeln erst mal Symptombezogen.
    Deshalb hatte ich sofort den Insulinpen in die Hand gedrückt bekommen, um hohe BZ-Werte mit 400 mg/dl zu senken. Typ 2 wurde per Augenschein der Konstitution schon ausgeschlossen.
    Die Diabetologen wollten selber wissen, was als Ursache dahinter steckt - ich selber war in der Zeit irgendwie im Nebel, damit klar kommen zu müssen.
    Was den Diabetologen dann Sorgen machte, war, daß ich weiterhin sehr viel an Gewicht verloren habe.
    Alles an Muskeln und Körperfett war weg und bereits Wasser hatte sich eingelagert.
    Wurde dann in Fachabteilung einer Uni-Klinik als Notfall überwiesen.
    Und genau diese hat's dann verbockt mit Hauptanliegen Bauchspeicheldrüse zu untersuchen.
    Mein Fehler, die ambulanten MRT-Bilder vorzulegen, wo der Röntgenarzt schon eine These hatte - die Enzyme könnten aufgrund der Lage zurück gestaut werden, und dann 'verdaut' sich die BSD sozusagen selber.
    Haben sich eher auf Nebenschauplätze konzentriert wie Magen/Darmspiegelung und Zuckerverträglichkeitstests - immerhin wurde Laktoseintoleranz diagnostiziert - hätte ich auch einfacher haben können in hiesiger ambulanter Praxis, ohne wochenlang in einer Klinik 'rumzuhängen, zur Diagnosefindung.
    Da eben Bauchspeicheldrüsen-Problem von Prof. Dr. Irgendwer nicht bestätigt wurde, lautete Empfehlung bes. zur Fettverdauung benötigtes Kreon abzusetzen.
    Na klar, hat auch mein Diabetologe darauf gehört und nicht mehr verschrieben.
    Trotzdem ging's mir weiter schlecht - im wahrsten Sinne des Wortes.
    Aufgrund meiner beschriebenen Symptome + auch nicht zunehmen, hat mein Dok dann wieder von vorne angefangen: Über Verdauungshilfe Lefax, Lefax forte, um dann doch wieder beim Kreon zu landen.
    Mittlerweile ist die Schrumpfung der Bauchspeicheldrüse auch in Diabetes-Praxis mit deren Ultraschallgerät zu erkennen, der Anfangsverdacht hat sich also mittlerweile bestätigt.
    In der Uniklinik damals haben die das nicht erkannt, obwohl deren Ultraschallauswertung Bildmäßig so groß war, wie meine Küchenzeile.

    Viele Worte in Beschreibung.
    Grundsätzlich steckt dahinter, dir zu sagen: Welches Vertrauen hast du zu deinem Arzt.
    Hat der nur eine These - vorgefasste Meinung -, oder hört er dir wirklich zu.
    Bei mir ist's so eine Mischung aus Bauchgefühl x pi²

    Dein Arzt scheint dich auch wieder in Richtung Typ 2 zu schieben, bei deiner Medikamentation - nur weil keine eindeutigen Antikörper bestimmt wurden.
    Aber deine anderen Angaben bzgl. Gewichtsabnahme und Nüchternwerte sind schon bemerkenswert.

    Mit dem schnell wirkendem Insulin spritze ich den Morgenanstieg mit 1-2 Einheiten herunter.
    Mit 51 'zu jung' für Typ 2 = Slang 'Altersdiabetes' ist vollkommen überholt - leider auch Kinder entwickeln schon Typ 2.
    Selber war ich bei LADA-Diagnose 40 Jahre alt, was damals so als Altersgrenze für Erwachsenen-Typ 1 galt.
    Auch dieses ist mittlerweile überholt, da sich die Technik weiterentwickelt mit Erkenntnissen daraus.

    Mit HbA1c von 6,5 liegst du genau an Diagnosegrenze zum Diabetes.
    Auf jeden Fall hast du ein Problem mit Höhe deiner BZ-Werte.
    Insulin in kleiner Menge ist da m.E. für dich ganz gut.
    Bzgl. Typ 2 mit anderen zusätzlich Medikamenten ist da nicht notwendig.
    Wenn du dir mal die Wirkung, Wirkprinzip und Nebenwirkungen anschaust °~°
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/arzneistoffe/daten/2009/liraglutidvictoza174122009/

    Ein stringentes Muster zu erkennen, ist nach wie vor für mich und den Diabetologen schwierig geblieben.
    Lege halt alle 3 Monate meine selbst gemessenen BZ-Werte vor, eben auch mit Zusatzdaten, wie was wann gegessen, Stress, Sport, Hitze u.a.m..
    Hat alles Einfluss, irgendwie.
    Und wenn mich mein Arzt fragt: Was haben Sie gemacht an dem oder dem Tag, um solche tiefen oder hohen BZ-Werte zu messen !?!
    Als wenn ich mich dann so genau daran erinnern könnte, denn prinzipiell alles gut - sowohl BZ als auch HbA1c.
    Jedenfalls mache ich die Buchführung noch immer handschriftlich, wo ich solches frei notieren kann und dann eben zusammengefasst in Excel-Tabelle für Arzt-Termin mit den wichtigsten Werten
    - per Software gesamt noch nichts gefunden - da fehlen Felder zumindest Bemerkungsfeld mit Freitext -.
    Und wenn der Dok dann trotzdem in meinem Tagebuch blättert, kann ich aufgrund der Aufzeichnungen darauf antworten und erklären.

    Das ist so ein Miteinander zwischen Dok & Patient.
    Und ich weiß, der Dok meint es gut mit mir - eben so Bauchgefühl x pi² -

    Gruß Elfe
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    am 28.08.2019 17:20:06 | IP (Hash): 2098373007
    Hallo Elfe, vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Das hört sich ja fast ähnlich an. Ich hatte aber auch sämtliche Organe abchecken lassen, es gibt keine Anzeichen auf Leber oder BSD Entzündungen o.ä. Da muss ich mich ja erstmal drauf verlassen. Habe heute das dritte mal Victoza injiziert, bislang Null komma Null Effekt, d.h. Nüchternwerte weiter bei 150. Vielleicht muss ich da noch abwarten.
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    am 28.08.2019 19:08:35 | IP (Hash): 2145928405
    Hallo Helge,
    gerne :-)
    Was ich dir so ansatzweise beschrieben habe, ist ein Prozess über mehrere Jahre !
    Schnell wirkendes Insulin habe ich sofort bekommen - Notfall-Klinik-Einweisung 2 Jahre später - weiteres noch mindestens 1 Jahr obendrauf.

    Zu Anfang bin ich noch brav den Anweisungen des Diabetelogen gefolgt,
    bis er mich dann einmal angewaffelt hatte: "Das hätten Sie sehen müssen!"
    Klar hatte ich gesehen, daß die BZ-Werte nicht passten, aber mich nicht getraut, ohne Arztanweisung an den Insulinfaktoren rumzuschrauben.

    Über die Jahre habe ich dann doch soviel Infos, um auch mal kritisch nachzufragen.
    Und lasse mir auch nicht mehr jedes neue Insulin andrehen - war 1 x schief gegangen.
    Bitte um Bedenkzeit, recherchiere im Internet (z.B. EMA. = Europäische Zulassungsbehörde) und spreche mit dem Arzt darüber, daß m.E. die neuen Insuline Fiasp und Toujeo zu meinem Stoffwechsel nicht passen.
    Fragen sind in Der Diabetologen-Praxis durchaus erwünscht -
    Im Blutzuckertagebuch ist eine linierte Seite mit Überschrift: Das möchte ich fragen / klären / rezeptieren lassen.

    Von dem Victoza erwarte ich mir nicht viel:
    Unter schon geschicktem Link kannst du unter Studien lesen
    "Die Dualtherapien mit Liraglutid und Metformin oder Glimepirid führten jedoch zu einer Senkung der HbA1c-Werte von etwa 1 Prozent, während bei der Behandlung ohne das Inkretin-Mimetikum keine Reduzierung erzielt werden konnte."
    Was wenig - und wenn man sich noch alles andere durchliest - mein's wäre das nicht.

    Mit schnellem Insulin hättest du eine direkte Möglichkeit, den Nüchternwert zu senken.
    1 Einheit senkt den BZ um 50 mg/dl (Anfängerwert (bei mir stabil viele Jahre 40 mg/dl)).
    Auch ist das so, daß man den morgendlichen Wert über den Tag 'mitschleppt' - d.h. morgens hoch und tagsüber dann auch, auch wenn man passend reagiert.

    Gruß Elfe
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    am 28.08.2019 19:57:13 | IP (Hash): 1666906237
    Hallo Elfe, wahrscheinlich ist mir das Prinzip des Insulins noch nicht klar. Wenn ich selber noch Insulin produziere, ist es doch eher das Problem, dass das Insulin nicht aufgenommen wird. Was nützt dann noch mehr Insulin von aussen, dass zirkuliert und auch bicht ankommt? Man müsste doch an der Resistenz der Zellen ansetzen oder? Und bei Insulin hätte ich Panik, weil man da auch noch auf Unterzuckerungen achten muss...?
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    am 28.08.2019 20:49:13 | IP (Hash): 1743891924
    Helge schrieb:
    Hallo Elfe, wahrscheinlich ist mir das Prinzip des Insulins noch nicht klar. Wenn ich selber noch Insulin produziere, ist es doch eher das Problem, dass das Insulin nicht aufgenommen wird. Was nützt dann noch mehr Insulin von aussen, dass zirkuliert und auch bicht ankommt? Man müsste doch an der Resistenz der Zellen ansetzen oder? Und bei Insulin hätte ich Panik, weil man da auch noch auf Unterzuckerungen achten muss...?



    Hallo Helge,

    Elfe hat es ja schon erklärt. Typ 3c habe ich dank einer einmaligen BSD-Entzündung davon getragen. Risiko liegt je nach Studien bei 1-15%.. Also sehr gering. Aber ich habe halt einfach Pech gehabt.

    Wegen deiner jetzigen Frage, ist denn sicher, dass du eine Insulinresistenz hast? Also wurde mal Homa-Index bestimmt oder war das C-Peptid außerordentlich hoch?

    Wenn das wirklich so ist, hast du in gewisser Weise Recht. Dank der Insulinresistenz hast du noch Insulin. Jedoch wirkt es nicht gut genug.
    Insulin als Medikament hat halt den Vorteil, dass es kaum NW hat. Es macht Unterzuckerungen, ja da muss man natürlich schon aufpassen. Aber andere Medikamente haben auch Nebenwirkungen, z.B. Sulfonylharnstoffe könnten auch eine UZ hervorrufen.
    Und was man bei Insulin bedenken muss, man nimmt davon nicht ab, wenn dann zu.

    Vielleicht melden sich ja mal Rainer oder Jürgen. Die kennen sich mit den klassischen Typ2 Medikamenten noch deutlich besser aus.