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Erste Verlaufsmessung beim Ernährungsberater

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    Mitglied seit: 17.12.2020
    am 18.12.2020 14:03:41 | IP (Hash): 237087170
    Hallo zusammen,

    bei meiner Diagnose Diabetes Typ 2 bin ich auch zu einer Ernährungsberaterin geschickt worden, die sogenannte Diabetikerschulung gibt. Ihr kennt das wahrscheinlich alle.
    Eine Impendanzmessung wurde ebenfalls gemacht.
    Angefangen habe ich vor 3 Monaten mit relativ guten Werten, was Körperwasser, Body Cell Mass, Knochen, Bindegewebe und Zellanteile angeht.
    Einziger Minuspunkt war mein Körperfett, 20kg zu viel.

    Jetzt nach 3 Monaten Therapie, Kraftsport und Ernährungsumstellung (LCHF) kam der 2. Termin und auch da wurde Impendanz gemessen.
    Das Ergebnis - ich habe nur 0,3 kg an Gewicht verloren (klang erstmal doof), aber dafür 1,9 kg reine Fettmasse verloren und 3,7 kg reine Muskelmasse gewonnen.
    Ich war echt erstaunt, dass ich doch auf so einem guten Weg war.

    Allerdings, gab es einen Wert, an dem ich arbeiten muss. Ich habe 1,2 kg mehr Wasser eingelagert. Meine Beraterin sagte, dass das mit zu wenig trinken zusammenhängen kann und leider muß ich sagen, sie hat Recht.
    Vor meiner Diagnose Diabetes hab ich Wasser getrunken wir ein Raubtier. Jetzt, mit den Medikamenten muß ich mich förmlich zwingen, genügend zu trinken. Kennt ihr das?

    Wenn ihr Tips habt, wie man über den Tag verteilt genügend Wasser trinkt, dann gerne her damit :-)
    Hat überhaupt jemand noch das gleiche Problem? Macht ihr euch einen Plan oder so was oder stellt ihr euch einen Timer?



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    am 18.12.2020 17:48:07 | IP (Hash): 1619604226
    Wenn 50-65% Wasseranteil am Körpergewicht beim Erwachsenen normal sind, besteht der 75kg Durchschnittserwachsene aus um 37-48 Litern Wasser. Kannst Du mal erläutern, wie man da auf 1,2 Liter zu wenig oder zu viel kommen kann?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 28.12.2020 19:39:04 | IP (Hash): 1803171111
    Hi Jürgen,
    so genau weiß ich das auch nicht, aber man kann wohl mittels Impendanzmessung herausfinden bzw. unterscheiden, was Körperwasser und Wassereinlagerung sind.
    Nach so einer Messung bekommt man eine Übersicht, wieviel Kg Knochen man hat, Bindegewebe, Muskel und Organzellmasse, Körperwasser, usw..
    Körperwasser hat wohl eine unterschiedliche "Konsistenz" zu eingelagertem Wasser. Das kann man dann wohl unterscheiden.

    Ich habe mal gegooglet und herausgefunden, dass Wassereinlagerung (spezifisch in den Beinen am Knöchel) Anzeichen für eine Herzschwäche sein können. Als Diabetiker nimmt man ja des öfteren auch zusätzlich Blutdruck senkende Medikamente, das kann wohl damit zusammenhängen.
    In meinem Fall ist das nicht, dementsprechend kam der Coach dann auf die Empfehlung, mehr zu trinken, womit er Recht hat in meinem Fall. Muss mich echt zwingen Wasser zu trinken.
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    am 28.12.2020 21:22:06 | IP (Hash): 442665703
    Weil ALLE wasserlöslichen Substanzen den Drang haben, sich im gesamten Organismus immer sehr gleichmäßig zu verteilen, und weil die zuständig für die Leitfähigkeit sind und die damit praktisch überall im Körper gleich ist, würde ich niemandem glauben, der mir was anderes erzählen würde.

    Will jetzt nicht sagen, dass Dir mehr Trinken nicht vielleicht doch zu einem besseren Befinden verhelfen könnte. Nur dass das dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anders sinnhafter zu erklären wäre. In dem Sinne Daumendrück für gutes Gelingen :)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 28.12.2020 21:41:05 | IP (Hash): 761055851
    Hi,

    die BIA Messungen sind alles andere als Präzise.

    Als grobe Orientierung kann man sie sicher nehmen aber ich würde da nicht alles auf die Goldwaage legen.

    Wenn du nicht genau weißt was du trinkst solltest du dir am besten für jeden Tag eine entsprechende Menge bereitstellen die du dann mindestens bis zum Abend trinkst. Am besten immer was zur Hand haben und bei jeder Gelegenheit kleine Schlucke trinken.

    Ich habe schon immer 3-5l am Tag getrunken, hat sich durch den T2 sicher auf 8l und mehr gesteigert. Hat sich inzwischen aber wieder auf meine "üblichen" 3-5l reduziert.
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    am 04.01.2021 12:22:59 | IP (Hash): 925712244
    Hi,

    ja gut, das kann natürlich sein, dass die mich mit ihren Messungen ein wenig verunsichert haben. Es prasselt in der ersten Zeit ja auch vieles auf einen ein und man muss da erstmal seinen Weg finden.

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    am 04.01.2021 14:30:43 | IP (Hash): 72970431
    Hallo Brown Sugar!

    Ich bin kein Diabetiker, aber ich kenne die Problematik. Bei der Arbeit muss ich mich auch immer zwingen, viel zu trinken. Meist mache ich es so, dass ich mir während meiner 8-stündigen Beschäftigung vormittags und nachmittags zwei große Gläser Wasser am Schreibtisch hinstelle. Das erinnert mich immer wieder daran, ausreichend zu trinken. Mein Ziel sieht dann so aus, dass ich vormittags bis ca. 11:30 Uhr mindestens einen halben Liter pures Wasser trinke, gefolgt von einem weiteren halben Liter nachmittags bis 15:30 Uhr, also bevor ich gehe. Zwischendurch, wenn mal etwas Zeit übrig ist ;-), sorge auch mit ein paar Tassen Kaffee pro Tag für zumindest ein paar zusätzlich Milliliter Flüssigkeit.

    Allerdings ist es in aller Regel so, dass ich beim Abendessen nochmals mind. 1 Liter Wasser trinke. So komme ich mindestens auf 2 Liter täglich.

    LG
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