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Langzeitzucker wie oft

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    Mitglied seit: 21.11.2020
    am 17.08.2021 10:43:55 | IP (Hash): 965735604
    Hallo an alle,

    ich hoffe es geht euch allen gut!

    Ich habe schon mehrmals hier Fragen gestellt und möchte mich nochmals für die netten Antworten bedanken.

    Zu meinem aktuellen Stand: drei Mahlzeiten am Tag mit etwa 15 Gramm KH vollkorn-Brot oder Kartoffel usw., Fisch/Fleisch plus viel Gemüse. Am Vormittag und am Nachmittag esse ich noch einen Obst oder nen Joghurt.

    Nach Mittags- und Abendsessen mache ich entweder 20 Minuten Pilates oder ich gehe für 20-30
    Minuten spazieren.

    Zwei Stunden nach dem Essen habe ich meistens so 115 und morgens nüchtern so etwa 90 im Durchschnitt.

    Ich war im Mai bei meinem Hausarzt, der hat angesichts der Tatsache dass in meiner Familie mehrere Diabetiker sind und ich 99-218-132 als OGTT-Ergebnis hatte, nochmals den Langzeitzucker bestimmen lassen und der war 5,3.

    Er sagte mir ich soll immer wieder mal diesen Wert bestimmen lassen. Meine Frage ist wie oft sollte ich eurer Meinung nach zum Arzt gehen und diesen Wert bestimmen lassen?

    Ich danke euch!

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    am 17.08.2021 11:15:01 | IP (Hash): 3250397
    Hallo,
    ich lasse den Wert alle 3 Monate bestimmen,
    das ist wohl so die allgemeine Richtlinie.

    Viele Grüße
    Chris
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 17.08.2021 11:20:45 | IP (Hash): 1795907957
    3 Monate sind üblich wenn man die Diagnose Diabetes hat.

    So lange du die gesunde Lebensweise beibehälst und dein nüchtern blutzucker zuverlässig unter 100 bleibt würde alle 6 Monate aber eigentlich locker reichen.

    Am Ende sollte das aber dein Arzt entscheiden.

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    am 17.08.2021 12:46:35 | IP (Hash): 965735604
    Ich danke Ihnen!
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    am 17.08.2021 12:48:30 | IP (Hash): 965735604
    Vielen Dank. Also Nüchternzucker ist schon schwer finde ich. Ich hatte letztes Jahr noch so um die 70 in der Schwangerschaft, und nach der Entbindung dann um die 90. Manchmal habe ich 80-85, aber auch oft 95, also ich habe trotz viel Versuche nicht herausgefunden was ich machen kann damit der vielleicht unter 90 bleibt.
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    am 17.08.2021 13:04:06 | IP (Hash): 1309692873
    Wunsch2021 schrieb:
    Hallo an alle,

    ich hoffe es geht euch allen gut!

    Ich habe schon mehrmals hier Fragen gestellt und möchte mich nochmals für die netten Antworten bedanken.

    Zu meinem aktuellen Stand: drei Mahlzeiten am Tag mit etwa 15 Gramm KH vollkorn-Brot oder Kartoffel usw., Fisch/Fleisch plus viel Gemüse. Am Vormittag und am Nachmittag esse ich noch einen Obst oder nen Joghurt.

    Nach Mittags- und Abendsessen mache ich entweder 20 Minuten Pilates oder ich gehe für 20-30
    Minuten spazieren.

    Zwei Stunden nach dem Essen habe ich meistens so 115 und morgens nüchtern so etwa 90 im Durchschnitt.

    Ich war im Mai bei meinem Hausarzt, der hat angesichts der Tatsache dass in meiner Familie mehrere Diabetiker sind und ich 99-218-132 als OGTT-Ergebnis hatte, nochmals den Langzeitzucker bestimmen lassen und der war 5,3.

    Er sagte mir ich soll immer wieder mal diesen Wert bestimmen lassen. Meine Frage ist wie oft sollte ich eurer Meinung nach zum Arzt gehen und diesen Wert bestimmen lassen?

    Ich danke euch!




    Hi wunsch
    Leider spiegelt der gesunde hba1c von 5,3 nicht die Ergebnisse deines ogtt wieder, er funktioniert halt leider nicht. Daher finde ich es schade das dein Arzt dir als Kontrolle deines Prädiabetes zu dieser form der Kontrolle rät.
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    am 17.08.2021 13:48:36 | IP (Hash): 965735604
    Hi vielen Dank. Ich denke dass der Langzeitzucker bei 5,3 war weil ich mich Kohlenhydratearm ernähre. Ansonsten wäre der viel höher gewesen. Bei 99-218-132 wurde ich sogar als gesund gestuft und vom Diabetologen nach Hause geschickt. Rein aus Eigeninitiative verzichte ich nun auf viel Kohlenhydrate und bewege mich viel. Und nach langer Diskussion mit meinem Hausarzt meint er ok immer mal wieder Langzeitzucker wäre nicht verkehrt.

    Meinen Sie ein erneuter OGTT wäre sinnvoll in meinem Fall? Das habe ich ja vor, allerdings stille ich noch und ich will bis auf Abstillen abwarten.
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    am 17.08.2021 15:26:28 | IP (Hash): 72970431
    Hi Wunsch2021!

    Ein kleiner Tipp bevor Du Dich unnötig verunsichern lässt: Ignoriere bewusst alle Meldungen von DanielaW, die alle paar Tage ihre Meinung über die nach eigenem Gutdünken festgelegten A1c-Normwerte kundtut. Im Post vom 23.07.2021 (https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15397/Langzeitwert-seltsam?page=2&pagesize=10) waren ihrer Ansicht nach 5,2 als (noch) normal anzusehen und alles darüber als "auffällig" deklariert. Jetzt sind plötzlich 5,3 (3 ist mehr als 2, liebe Daniela!) doch ok.

    Tja, abgesehen von derartigen unbegründeten und unbegründbaren Theorien im drittklassigen Troll-Stil mit alleinigem Augenmerk auf dem Hba1c-Wert als angeblich unnützes Diagnose-Instrument - dagegen würden nicht nur echte Diabetologen (siehe Onmeda) sondern auch die entsprechenden Fachgesellschaften, die das Hba1c als Diagnosekriterium nach wie vor befürworten, vehement widersprechen - kommt leider nichts.

    Wurde bei Dir bereits ein Diabetes diagnostiziert? Wenn ja, mit welchen Werten?

    LG
    Bearbeitet von User am 17.08.2021 15:39:37. Grund: .
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    am 17.08.2021 16:24:43 | IP (Hash): 604265095
    DanielaW schrieb:
    Hi wunsch
    Leider spiegelt der gesunde hba1c von 5,3 nicht die Ergebnisse deines ogtt wieder, er funktioniert halt leider nicht. Daher finde ich es schade das dein Arzt dir als Kontrolle deines Prädiabetes zu dieser form der Kontrolle rät.


    Nach DDG mit nüchtern unter 100 und 2 Stunden-Wert unter 140 mg/dl völlig gesund. Und wo es bei der Frage nach nem nützlichen Testinterval geht (s. Überschrift: wie oft) verstehe ich beim besten Willen nicht, wieso Du hier schon wieder mit Deinem Lieblingsthema Diagnose anfangen musst?

    @Wunsch...
    Wir schreiben hier alle per Du. Die Ärzte dürfen alle viertel Jahre sonen Test abrechnen, und er steht auch vierteljährlich im DMP Diabetes. Allerdings darin auch mit der Möglichkeit auf halbjährlich zu setzten, wenn die individuelle Erfahrung zeigt, dass wenig Änderung zu erwarten ist.
    Persönlich halte ich es mehr mit den Blutzucker-Werten, die ich selbst so oft messen kann, wie ich das für nötig halte.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 17.08.2021 17:25:19 | IP (Hash): 693592430
    Also als Diabetiker wird ja der HbA1C entweder viertel- oder halbjährlich bestimmt.

    Laut OGTT bist du ja offiziell noch nicht einmal prädiabetisch, erst ab Nüchtern 100 oder 2-Stunden-Wert ab 140, wobei du diese Grenzen nur knapp unterschritten hast. Deshalb ist es sicher sinnvoll, dass du deinen Blutzucker im Auge behälst und deine Ernährung umgestellt hast.

    Ich persönlich würde vermutlich alle paar Wochen mal eine kurze Kontrolle machen, nüchtern und vllt nach einer Mahlzeit, ob deine Blutzucker-Werte genauso sind, wie jetzt oder ansteigen.
    Ansonsten sind sicher halbjährliche HbA1C Messungen sinnvoll. Solltest du irgendwann mal erhöhte Werte messen, kannst du ja jederzeit zum Arzt gehen und den HbA1C bestimmen lassen.
    Ein Typ2 Diabetes entwickelt sich ja nicht von jetzt auf gleich.
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    am 17.08.2021 19:25:42 | IP (Hash): 965735604
    Vielen Dank!

    Also bei mir wurde letztes Jahr Schwangerschaftsdiabetes (80-185-175) diagnostiziert. Langzeitzucker hatte ich da 5,0 (26. SSW), in der 38. SSW dann 4,8, Und nach der Schwangerschaft wurde dann nochmals ein OGTT gemacht (99-218-132), Langzeitzucker 5,2. Und das war Ende November 2020.

    Seitdem versuche ich mit weniger KH und mehr Bewegung. Im Mai Langzeitzucker bei 5,3.

    Da in meiner Familie viele Diabetiker (teilweise mit schweren Komplikationen) sind, habe ich immer wieder mal (aller 6 Wochen) für paar Tage Selbst-Kontrolle gemacht. Seit paar Monaten sind die Nüchtern-Werte bei 90 im Durchschnitt und zwei Stunden nach dem Essen etwa 115 (nach zum Beipiel eine Scheibe Vollkornbrot mit 15 Gramm KH).

    Ein paar Mal habe ich mit mehr KH probiert. Leider sind die Versuche immer „gescheitert“. Nach einem Döner zum Beispiel (mehr als die Hälfte des Fladenbrots habe ich gegessen) habe ich 176 nach zwei Stunden gemessen.

    Mein Plan ist mit weniger KH und viel Bewegung meine Werte womöglich einigermassen gesund zu halten und nach dem Abstillen nochmals einen OGTT machen zu lassen.

    Ist der Plan ok so? Ich bin jetzt nach einem Jahr immer noch verunsichert und mit meiner Familie kann ich mich nicht so austauschen. Sie wohnen in einem anderen Land und würden sich große Sorgen machen.

    Vielen Dank nochmals!
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    am 17.08.2021 19:26:51 | IP (Hash): 965735604
    Vielen lieben Dank!
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    Mitglied seit: 21.11.2020
    am 17.08.2021 19:28:26 | IP (Hash): 965735604
    Vielen herzlichen Dank! Genau so handle ich zurzeit.
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    am 17.08.2021 20:02:08 | IP (Hash): 604265095
    Zuallererst nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Kind!

    Die Grenzwerte für die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes sind deutlich niedriger als die für Diabetes ohne Schwangerschaft. Ohne Schwangerschaft wärst Du nach den ärztlichen Richtlinien mit denselben Werten gesund. Das ist natürlich sinnfrei, denn wirklich gesund waren die Werte ja nun mal nicht.

    Wie ich Dich verstehe, kannst Du so essen, dass Dein Blutzucker in der Spitze so eine Stunde nach dem Essen meistens unter 140-160 bleibt. Praktisch der Bereich, den Du mit der Schwangerschaft einhalten solltest - mit etwas mehr Spielraum nach oben. Also nur mit einem viertel Fladenbrot ;)

    Wenn Du die Spitzen nach dem Essen meistens unter besser 140 als 160 schaffst, wird der Nüchternzucker wahrscheinlich auch weiter unter 100 bleiben. Also insgesamt im gesunden Bereich.
    Die Menschen, die Du mit schlimmen Folgen von Diabetes kennst, haben genau das nicht gemacht: Sie haben ihren Blutzucker nicht auf den gesunden Bereich begrenzt. Die meisten werden ihn nicht einmal gemessen haben. Denn Selbstmessen geht allgemein erst seit gut 30 Jahren, wenn man die teuren Streifen selbst kauft. Von den Krankenkassen werden die Kosten in D praktisch nur bei INSULINERn und bei Schwangerschaftsdiabetes übernommen.

    Langer Schreibe kurzer Sinn: auch wenn Dein Blutzucker beim OGTT die Grenzen zum Diabetes überschreitet, kannst Du praktisch völlig gesund und ohne jede Angst vor Folgekrankheiten damit leben, wenn Du die Grenzen aus der Schwangerschaft einigermaßen zuverlässig einhalten kannst. Daumendrück!

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    am 17.08.2021 20:16:05 | IP (Hash): 965735604
    Vielen vielen Dank für die aufbauenden Worte! Mit einem Kleinkind und einem Baby ist es manchmal nicht einfach zu jeder Mahlzeit viel Gemüse zu essen und oft habe ich keine Zeit zum Sport, dafür laufe ich den Kindern stets hinterher:)

    Manchmal würde ich gerne wie früher unbesorgt ein Weizenbrötchen essen und manchmal denke ich warum schon jetzt mit 38. Aber andererseits lebe ich nun viel viel bewusster und gesünder, was auf die lange Sicht nur von Vorteil ist.

    Ich danke nochmals allen für eure Aufmerksamkeit!
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    am 17.08.2021 21:03:00 | IP (Hash): 693592430
    Wenn du dich strikt LowCarb ernährst, steigt dein Blutzucker stark an, wenn du doch einmal größere Mengen Kohlenhydrate zu dir nimmst, wie bei deinem Döner-Beispiel. Das haben auch stoffwechselgesunde Menschen, die längere Zeit LowCarb leben und dann doch mal eine große Menge Kohlenhydrate zu sich nehmen. Wenn du also deine Kohlenhydratemenge versuchsweise etwas erhöhen möchtest, würde ich es langsam machen, statt deiner 15g KH eine Mahlzeit mit 20g KH erhöhen und beobachten, dann falls das funktioniert, könntest du auch bei den anderen Mahlzeiten auf 20g KH gehen und dich so langsam an deine persönliche Grenze rantesten. Du solltest dann natürlich nicht immer die max. mögliche Kohlenhydratmenge zu dir nehmen, aber solltest du noch Hunger haben nach der ersten Portion, wüsstest du, dass du dir nochmal eine kleine Portion mit bspw. 20 g KH extra gönnen kannst.

    Mal als Ausnahme ein Döner mit weniger Fladenbrot ist sicher auch drin, solange es eine Ausnahme bleibt.

    Solltest du deinen OGTT mal wiederholen ist es sehr wichtig, mindestens drei Tage, um sicher zu gehen, würde ich persönlich sogar 5-7 Tage vorher anfangen, sich normal kohlenhydratlastig zu ernähren (min. 150g KH pro Tag) um ein aussagekräftiges Testergebnis zu bekommen. Machst du das nicht, dann wird vermutlich der OGTT falsch hoch ausfallen.
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    am 17.08.2021 21:32:42 | IP (Hash): 604265095
    Wunsch2021 schrieb:
    Manchmal würde ich gerne wie früher unbesorgt ein Weizenbrötchen essen und manchmal denke ich warum schon jetzt mit 38. Aber andererseits lebe ich nun viel viel bewusster und gesünder, was auf die lange Sicht nur von Vorteil ist.


    Genau! Wer seinen Blutzucker mit der Auswahl und Portionierung von Essen und Bewegungsanteilen (besonders wirksam immer in der ersten Stunde nach einem Essen) und dem dann vielleicht noch notwendigen Minimum an Medikament(en) im gesunden Rahmen hält, kann sich nur gesund verhalten. Und weil mein Diabetes mich dazu seit 30 Jahren anhält, ganz besonders die letzten um 7, hab ich den schon öfter als meinen zuverlässigsten Gesundheits-Coach vorgestellt.

    Apropos Gemüse: Mein Tag fängt mit gut 200g Karotten an, die ich schon am Abend vorher in so einem Teil gehächselt habe https://www.amazon.de/Grundig-CH-6280-Kompakt-Multi-Zerkleinerer/dp/B00GNVTXB2/ref=sr_1_21?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=34CQR4CCY607B&dchild=1&keywords=gem%C3%BCseschneider+elektrisch&qid=1629228061&sprefix=gem%2Caps%2C189&sr=8-21 und am Morgen auslöffele. Dazu esse ich ein Stück Käse, so 60-80 g.
    Mein Beispiel, passt vielleicht überhaupt nicht in Deinen Geschmack und will eigentlich nur sagen, dass sich das Vorbereiten vom Gemüse über eine lange Zeit von der des tatsächlichen Essens abkoppeln lässt. Ist mit Deinen beiden Kids ja wohl mehr als notwendig, und für ausreichend Bewegung werden die beiden auch sorgen :)

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    am 18.08.2021 09:43:44 | IP (Hash): 965735604
    Vielen Dank für die tollen Tipps! An kleinerer Erhöhung von KH habe ich gar nicht gedacht! Ich werde ausprobieren.
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    Mitglied seit: 21.11.2020
    am 18.08.2021 09:52:07 | IP (Hash): 965735604
    Großen Respekt dass du das seit 30 Jahren machst! Meine Oma hatte die Diagnose auch vor 30 Jahren bekommen, sie ist heute allerdings schon 90. Sie ist die einzige in meiner Familie, die das alles durch gesunde Ernährung und Bewegung (was halt möglich ist) hingekriegt hat. Und zwar ohne Komplikation und ohne Medis. Ok sie nimmt immer mal wieder chinesische Kräuter. Aber sonst nichts. Sie hat nun einen Langzeitzucker von 6,6, wobei der Arzt meint dass dies für ihr Alter in Ordnung ist.

    Und vielen Dank für den Tipp! Genau solche Erfahrungen sind soooo hilfreich und wertvoll, finde ich. Ich habe nun auch festgestellt dass ich nicht sehr hungrig bin da stopfte ich alles rein was ich sehe und daher bereite ich schon morgens viel Gemüse vor also für Mittag und Abend.

    Habt ihr eigentlich auch am Anfang die panischen Momente wenn die Werte nicht gut sind? Also wenn ich morgens 85 messe dann ist mein Tag ganz schön, aber so wie heute habe ich 95 gemessen, also Nüchternwert, da kriege ich schon gleich Panik und habe voll Angst dass der Wert immer steigt und steigt.

    Wie gesagt bin ich immer noch nicht schlauer geworden wie ich den Nüchternwert auch nur bisschen beeinflussen kann.
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    am 18.08.2021 10:13:25 | IP (Hash): 766287765
    Wunsch2021 schrieb:
    Habt ihr eigentlich auch am Anfang die panischen Momente wenn die Werte nicht gut sind? Also wenn ich morgens 85 messe dann ist mein Tag ganz schön, aber so wie heute habe ich 95 gemessen, also Nüchternwert, da kriege ich schon gleich Panik und habe voll Angst dass der Wert immer steigt und steigt.

    Hallo Wunsch,

    beim Nüchternwert kommt es kaum darauf an, wie hoch der ausfällt, sondern mehr, wo der sich gewöhnlich aufhält. Wenn das bei dir um die 90mg/dl sind, dann gibt es nicht den geringsten Anlass zur Sorge. Auch bei 95 oder 100 würde ich mir noch keine großen Gedanken machen. Kurzfristig beeinflussen lassen sich die Nüchternwerte sowieso nicht und wenn du wirklich etwas findest, was bei dir hilft, (z.B. abends weniger Eiweiß essen,) dann wäre das vermutlich nur nutzlose Wertekosmetik.

    Wenn die Werte nach den Mahlzeiten mal über deinen angepeilten Zielwert hinaus gehen, ist das auch kein Problem. Auch bei mir kommen nach 1 Stunde manchmal 170 oder sogar mal 190 raus. Dann sage ich mir nur: "oh, da hast du was falsch gemacht, du wolltest doch möglichst unter 140 bleiben" und versuche das auch für die Zukunft. So ein hoher Wert ist gut als Warnschuss geeignet, aber graue Haare musst du dir deswegen wirklich nicht wachsen lassen.

    Glückwunsch zu deiner Oma, das schaffst du bestimmt auch so gut. Wenn du es nur mit Ernährung und Bewegung nicht mehr hin bekommst, dann scheue dich nicht, geeignete Medikamente zur Unterstützung dazu zu nehmen. Aber erst mal würde ich es auch so weiter probieren, wie du es jetzt machst - nur ganz ohne Panik.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 19.08.2021 10:08:50. Grund: BBCodes
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    am 18.08.2021 13:51:53 | IP (Hash): 965735604
    Vielen Dank für die netten und beruhigenden Worte! Ich werde mein Bestes tun und dabei womöglich gelassen bleiben. Werde immer mal wieder hier reinschauen und berichten.
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    am 20.08.2021 11:36:17 | IP (Hash): 965735604
    Hallo alle,

    ich habe nun das Ergebnis von meinem Langzeitzucker bekommen und dieses liegt bei 5,6.

    Vor drei Monaten war’s bei 5,3.

    Cholesterinwerte haben sich verbessert. Also habe ich in diesen drei Monaten eigentlich mich viel mehr bewegt. Nach Mittag- und Abendessen gehe ich immer für 20-30 Minuten spazieren und mache Pilates.

    Allerdings habe ich zu jeder Mahlzeit bisschen mehr Kohlenhydrate gegessen (15 Gramm KH Brot statt 10) und zwischendurch habe ich einmal dort zweimal am Tag einen Joghurt oder einen Obst gegessen (so 15 Gram KH). Vor drei Monaten habe ich zwischendurch meistens Erdnüsse oder Cashews oder Fleisch (Wurst) gegessen. Aber oft sehr viel, oft so 150 Gramm Cashews am Tag. Und in den letzten letzten Monaten habe ich viel weniger Nüsse gegessen.

    Und in den drei Monaten habe ich etwa 6 Kilo abgenommen. Wohl wegen mehr Bewegung. Jetzt wiege ich etwa 58 Kilo bei 165 cm.

    Jedenfalls verstehe ich nun nicht warum der Langzeitzucker so viel gestiegen ist. Also trotz Gewichtabnahme und mehr Bewegung.

    Nüchternzucker ist gut, 84 laut Arzt und zu Hause habe ich 90 gemessen.

    Ist der Langzeitzucker eigentlich nur wegen dem 5 Gramm mehr KH pro Mahlzeit und eine oder zwei Zwischenmahlzeiten so viel angestiegen?

    Also ich frage eigentlich nur weil ich nicht weiß ob ich doch zeitig zu OGTT gehen sollte. Wenn ich vielleicht doch Lada habe, wäre vorzeitige Insulin nicht Verkehr oder?

    Vielen Dank!
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    am 20.08.2021 12:07:43 | IP (Hash): 196026373
    Man bzw Frau kann seine Diabetes auch unbedingt „wollen“.
    Ich würde jubeln wenn ich deine Werte hätte.

    Ernähre dich wie bisher, halte die Werte im Auge - aber rede dir keine Diabetes ein.



    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,6 (ich arbeite daran)
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    Mitglied seit: 21.11.2020
    am 20.08.2021 12:10:46 | IP (Hash): 965735604
    Danke sehr für die Antwort!

    Aber wie gesagt mache ich schon Sport bzw. ernähre ich mich Kohlenhydratearm. Ist denn der Anstieg trotzdem normal?
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    am 20.08.2021 12:55:45 | IP (Hash): 1795907957
    Ich gehe davon aus du hast derzeit auch etwas Stress, durch den Nachwuchs ja ganz normal. Das kann die Schwankungen im BZ schon erklären.

    Außerdem ist der Unterschied gering, sooo 100% exakt sind die Messungen auch nicht da gibt es eine gewisse messtoleranz.

    Daher kann ich mich nur anschließen, keine Panik. Gelegentlich mal kontrollieren, sollte eigentlich jeder machen, und fertig.