Ich bin der Meinung, daß der folgende Beitrag gegen die Nutzungsbedingungen verstösst und/oder Rechte von mir oder anderen Personen verletzt.

Folgenden Beitrag melden Pflegeeinrichtung

am 26.07.2020 21:14:49 Hallo Daniel,

ohne ihn zu kennen, ist das natürlich schwer zu beantworten.
Viele Menschen sehen den Sinn einer Diabetes-Behandlung (Ernährung, Sport, Alkoholverzicht, etc.) nicht ein. Wirklich hilfsbedürftig sind diese jedoch nicht. Wenn jetzt dein Schwager keine geistige oder Lernbehinderung aufweist, wird er somit in keinem Zentrum umfassend betreut werden können.
Für ein Seniorenheim wäre er sicher auch noch zu jung.

Was geht, ist dass ein Pflegedienst dreimal am Ta, oder so vorbeikommt zu den Hauptmahlzeiten und den Blutzucker misst und das Insulin spritzt, sollte er dazu überhaupt nicht in der Lage sein. Wobei hier die Frage besteht, ob man den Pflegedienst dann selbst zahlen muss.
Zudem muss man nicht zwangsläufig als Typ2er Insulin spritzen, je nach Werten kann das ganze auch mit Tabletten behandelt werden.

Generell wäre vllt für deinen Schwager eine Reha sicher sinnvoll (sollte er diese aufgrund der Arbeitslosigkeit überhaupt genehmigt bekommen, da bin ich überfragt). Dort bleiben die Betroffenen in der Regel 3 Wochen und lernen, dass es wichtig ist, für ihre eigene Gesundheit sich an die Vorgaben zu halten. Lernen mit dem Diabetes umzugehen. Aber wenn er nicht will, kann ihn niemand dazu zwingen im Alltag auf seinen Diabetes zu achten. Es sei denn, wie oben geschrieben, er kann es aufgrund einer geistigen Einschränkung nicht, dann wäre es was anderes.
Es gibt leider so viele Diabetiker, denen alles total egal ist. Für Außenstehende ist es schwer zu akzeptieren, aber da hilft leider nix. Wenn sie nicht wollen, es ist ihre Gesundheit..
Ggf. könnt ihr ihn als Familie unterstützen.

LG

Alle mit * markierten Felder müssen ausgefüllt werden.

  Abbrechen