Ich bin der Meinung, daß der folgende Beitrag gegen die Nutzungsbedingungen verstösst und/oder Rechte von mir oder anderen Personen verletzt.

Folgenden Beitrag melden Kann ich je wieder „normal“ essen?

am 09.09.2021 18:43:54 Die Frage ist, was du unter "normal" verstehst.

Wenn deine frühere "normale" Ernährung aus 3 Marmeladen-Brötchen und O-Saft zum Frühstück, Mittag Nudeln/Pizza und abends Wurst- und Käsebrote bestand, dann wird es schwierig. Das ist mit Diabetes in dieser Form nicht wirklich praktikabel.

Aber, andererseits heißt es nicht, dass man strikt auf alle Kohlenhydratbeilagen verzichten muss. Sinnvoll kombiniert mit reichliche Gemüse und Eiweiß, sowie anschließender Bewegung kann man sicher dennoch viele Gerichte essen, ohne dass der Blutzuckerspiegel extrem ansteigt. Das musst du einfach ausprobieren, indem du dir die genaue Speisezusammensetzung notierst und deinen Blutzucker beobachtest.

Für mich persönlich, ist die Tellermethode sehr gut geeignet, um trotz externen Insulins (habe Typ3c/Typ1 daher benötige ich unbedingt Insulin) meine Blutzuckerspitzen nicht zu stark ansteigen zu lassen. Das bedeutet eine Mahlzeit bei mir besteht aus 50% Gemüse, 25% Eiweiß und 25% Kohlenhydratbeilage, am liebsten bei mir tatsächlich Nudeln, da sie bei mir den Blutzucker nicht zu stark ansteigen lassen. Andere haben hingegen mit Kartoffeln bessere Erfahrungen gemacht, das musst du ausprobieren.

Bei Nudeln, Reis und Kartoffeln hilft es übrigens diese einen Tag vorher vorzukochen und dann am nächsten Tag aufgewärmt zu essen. Durch das Kochen und wieder abkühlen bildet sich resistente Stärke, die den Blutzucker weniger stark ansteigen lässt.

Ausnahmen finde ich persönlich total wichtig, auch für die Psyche und Motivation dabeizubleiben an der langfristigen Ernährungsumstellung. Wichtig ist halt, dass es wirklich Ausnahmen bleiben.


Alle mit * markierten Felder müssen ausgefüllt werden.

  Abbrechen