20. Dresdner Fachtagung für Ernährungsmedizin und Diätetik

Programm

Das Programm kann unter info@cmd-congress.de abgefordert werden.

Bemerkung


20 Jahre Dresdner Fachtagung für Ernährungsmedizin und Diätetik
sind eine schöne Dresdner Tradition geworden! Diese Kontinuität in
einer sehr schnelllebigen, teilweise chaotischen Zeit haben wir uns
gemeinsam erarbeitet. Davon zeugt auch das Programm der diesjährigen
Tagung. Wir beginnen mit einem historischen Rückblick auf
Dogmen, Irrtümer und Fortschritte in der Ernährungsmedizin. Einen
Spannungsbogen bilden die Vorträge über die Muttermilchsammlung
einerseits und die Herstellung von Spezialnahrungen für wenige seltene
Erkrankungen andererseits. Das wird ergänzt von dem Blick auf
die Lebensmittelforschung in Dresden am Beispiel der Ballaststoffe in
Backwaren.
In einem zweiten kleinen Block möchten wir uns mit klinischen Ernährungsstudien
beschäftigen. Diese sind extrem schwierig durchzuführen.
Welche Parameter könnten als Endpunkte in klinischen Ernährungsstudien
dienen? Und was sind die brandaktuellen Ergebnisse der
VeChi Diet-Studie, der größten vorliegenden Datensammlung zu unterschiedlichen
Ernährungsformen im Kindesalter?
Ganz spannend: Wie werden wir im digitalen Zeitalter Ernährung kommunizieren?
Werden Ernährungsberater (und Ärzte) überflüssig oder
arbeiten sie gänzlich anders?
Dr. Arms legt ihre Erfahrungen für uns offen. Wir sind gespannt auf Ideen
und Projekte aus dem Auditorium!
Nach der Mittagspause liegt der Schwerpunkt auf der Klinik. Über die
Ernährung des schwerkranken Patienten auf der Intensivstation referiert
mit Prof. Kreymann einer der Autoren der neuen Leitlinie. Am anderen
Ende des Spannungsbogens: am Beispiel eines schwerkranken
Frühgeborenen werden wir die tollen Ergebnisse der Ernährungsmedizin
bei Frühgeborenen aufzeigen.
Wie hochkomplex Ernährungsberatung sein kann, zeigt der noch ungeklärte
Kasus eines erwachsenen Patienten mit totaler Zottenatrophie.
Intensive ernährungsphysiologische Überlegungen und eine gute
Kenntnis des Verdauungstraktes sind notwendig, um mit teilweise unorthodoxen
Methoden helfen zu können. Vielleicht gibt es aus dem
Auditorium weitere interessante Ansätze?
Eine Hamburger Rechtsmedizinerin zeigt uns die traurigen Folgen von
Ernährungsinkompetenz im Sektionssaal auf und führt uns unsere Verantwortung
direkt vor Augen.
Wir tragen aber auch Verantwortung für den Erhalt der Ressourcen dieser
Erde, die uns alle ernährt. Wer fetten Fisch und Fischöl empfiehlt,
muss Evidenzen vorlegen und Ressourcen dafür aufdecken können.
Auch darüber wollen wir mit dem Beitrag von Dr. Dawczynski nachdenken.



Zeit und Ort

01.02.2019
Ostra-Ufer 2
01067 Dresden
0351 2152 7802
0351 2152 7808


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