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höllische Angst vor Diabetes

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 09.07.2014
    am 09.07.2014 12:15:07
    Hallo,
    ich bin neu hier und habe seit geraumer Zeit große Angst an Diabetes Typ 2 erkrankt, bzw. auf dem besten Weg dorthin zu sein. Ich bin 36 Jahre, wiege bei 1,78 m ca. 80 kg. Hatte auch nie Übergewicht und ernähre mich einigermaßen gesund wie ich finde.
    Angefangen hat dies ca. im Sommer letzten Jahres als ich aus "Spass" mit dem Handmessgerät meiner Mutter (diese hat Diabetes Typ 2) nach einigen Süssigkeiten, und/oder Gebäck einen Wert von ich glaube um die 170 bei mir feststellte. Ich borgte mir das Gerät aus und hab dann häufiger meinen Blutzucker zu Hause gemessen. Nüchtern war und hab ich eigentlich immer im unteren und mittleren 90-er Bereich (93, 95). Nach dem Essen von Kohlehydratreicher Kost, bzw. Süssigkeiten hatte ich öfters einen Wert von bis in die 160. Ich ging zu meinem Hausarzt und teilte ihm meine Bedenken mit. Er veranlasste letztes Jahr im Juni einen OGTT, dieser brachte die Werte von 91 - 137 - 76 zum Vorschein. Alles okay sagte er und er entließ mich nach Hause.
    Ich war einigermaßen beruhigt. Nach div. Laborbildern in den darauffolgenden Monaten bis heute hatte ich allerdings immer Glukose Nüchternwerte von 92, 103 und 97. Diese besorgten mich wiederrum, sodass ich wieder mit zu Hause messen anfing und wie im vergangenen Jahr ähnliche "hohe" Werte erreichte. Nach einigen Süssigkeiten hatte ich mal einen Wert von ca. 168 gemessen. Auch ist es aktuell häufig so, dass sich nach dem Essen der Blutzucker auch 2-3 Stunden danach noch auf ca. 130 befindet. Die Nüchternwerte bewegen sich weiterhin in 90-er Bereichen. Ich bin daraufhin wieder zum Arzt, der machte ein "normales" Blutbild. Bei einer Nüchternglukose von 97 schickte er mich wieder mit den Worten "alles in Ordnung" und "unauffälliges Blutbild, auch was die Glukose betrifft" nach Hause.
    Meiner Meinung nach ist jedoch nicht alles in Ordnung, denn ich finde einen Nüchtern Laborwert von 97 als zu hoch und eindeutig grenzwertig. Ich möchte natürlich auch wissen woran das liegt und was ich nun tun soll. Warum ist der Wert nicht im guten 80-er Bereich ? Warum nach dem Essen auch einige Stunden danache noch in dieser Höhe ? Nochmal den Arzt weiternerven ?? Nochmal einen OGTT ? Wie aussagekräftig ist so ein OGTT ?
    Ich muss noch dazu sagen, dass ich an einer Colitis Ulcerosa leide, die jedoch seit Monaten ruhig ist und keine Beschwerden verursacht. Letztes Jahr von ca. Januar bis Ende Mai musste ich deswegen eine Cortisontherapie machen. Ich startete mit 75 mg Prednisolon, also schon ziemlich hoch. Ich hab nun natürlich Angst, dass diese Therapie einen Diabetes, bzw. den Beginn eines Diabetes ausgelöst hat und mach mir Vorwürfe, dass ich dem Arzt erstmal blind vertraut und ich nicht erstmal versucht habe die Colitis Beschwerden ohne Cortison zu regeln. Ich wusste damals allerdings noch nicht, dass Cortison den Blutzucker erhöht. Ist es nun möglich, dass diese mehrmonatige Cortisontherapie einen "Diabetes-Beginn" ausgelöst hat ? Bzw. die Bauchspeicheldrüse in dieser Zeit überansprucht wurde und diese nun ein wenig "schlapp" gemacht hat, oder irg.was zerstört worden ist ? Oder kann dies nach den paar Monaten noch nicht dazu führen ? Zumal die OGTT Werten im Juni einige Wochen nach der Corstisontherapie laut Arzt in Ordnung waren ?
    Wie ihr an meinem ausführlichen Beitrag sehen könnte habe ich große Angst, dass es so sein könnte und mach mir zudem Vorwürfe wegen des Corstisons. Zudem weiss ich nicht genau wie ich nun weiter vorgehen soll. Sorry für den langen Bericht, aber ich habe echt große Angst. Ich sage schonmal herzlichen Dank für Eure Antworten.
    Euer Wollie


  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.07.2014 12:38:13
    Laß dir mal den hba1c bestimmen, dann weisst du bescheid
    Gruß Michael
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    am 09.07.2014 12:56:48
    Moin Wollie,

    mit Angst sind wir hier wahrscheinlich alle mal in unsere Lebenspartnerschaft mit dem Diabetes gestartet. Mit den Jahren haben wir uns dann mehrheitlich aneinander gewöhnt und kommen mehr oder weniger schlecht als recht miteinander aus.

    Und dann gibt es da noch so schäge Vögel wie mich, die ihren Diabetes nicht mehr als Krankheit sehen und nicht einmal mehr als Behinderung, sondern als super Gesundheits-Coach. Denn alles, was ich für meinen alltäglich gesunden Blutzucker-Verlauf mit dem jeweils möglichen Minimum an Medikation mache, schützt mich nicht nur vor den fiesen diabetischen Folgekrankheiten. Sondern damit sorge ich auch für u.a. gesunden Blutdruck und gesunde Blutfette und eine belastbare körperliche Konstitution und rundummmes Wohlbefinden.

    Dein Messen war super, denn damit bist Du auf den Defekt Deiner Blutzucker-Automatik aufmerksam geworden. Aber Diabetes heißt der wahrscheinlich noch lange nicht, weil Dein Blutzucker bislang wahrscheinlich keinen der dafür willkürlich(!) gesetzten Grenzwerte überschreitet. Und der Dok macht nix, weil Dein Blutzucker noch weit unterhalb der Höhen spielt, die er als normal für Diabetiker einzustellen gelernt hat.

    Bleibt also an Dir, Deinen Blutzucker nicht nur zu messen, sondern dich auch nach dem Messen zu richten, also z.B. pro Mahlzeit nur so viele KHs=Glukose essen, dass der BZ anschließend in der Spitze (so meistens 1 Stunde nach dem Essen) unter 140mg/dl bleibt und spätestens nach 3 Stunden wieder unter 100 ist.
    Wenn Du mal drauf achtest, wirst Du sehen, dass Dir das einfacher gelingt, wenn Du dich direkt nach dem Essen ne halbe Stunde bewegst.

    Daumendrück, Jürgen
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  • Gast

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    am 09.07.2014 12:57:25
    natürlich erhöht cortison den bz , das ist bekannt, da er bei dir nicht über die definierten grenzen angestiegen ist hat der arzt logischerweise nichts unternommen.
    und nein es gibt keinen ersatz für die sehr gute wirkung von cortison, sei doch froh daß es geholfen hat,
    es sollte inzwischen bekannt sein daß "jedes" medikament das eine "wirkung" hat egal ob chemisch oder aus der natur,
    auch nebenwirkungen hat. ohne nebenwirkungen sind nur dinger die auch nicht wirken zb homöopatie und ähnlicher quark.
    daher sei froh daß dir geholfen werden konte.
    auch reißt du keine diagnosegrenzen, daher kann dir der arzt auch nichts verschreiben.
    nur du kannst was tun,reduziere die kh, und treibe sport.
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    Mitglied seit: 09.07.2014
    am 09.07.2014 13:57:16
    Hallo Jürgen,
    danke für die schnellen Antworten. Du bist also sicher, dass da ein Defekt in meinem Blutzuckerstoffwechsel besteht ? Könnte dies denn durch die 5 - monatige Einnahme von Cortison ausgelöst worden sein, oder war der Defekt vielleicht vorher auch schon da ? Dies ist vermutlich eine schwierige Frage, abernach wie vor hadere ich natürlich mit der Einnahme, auch wenns geholfen hat, so bin ich mir sicher das ich die Colitis Probleme letztes Jahr wahrscheinlich auch ohne Cortison in den Griff bekommen hätte. Hätte vermutlich ein wenig länger gedauert, aber hat in der Vergangenheit immer ganz gut funktioniert. Ich denke halt derzeit so: Wenn ich das Corstison letztes Jahr nicht genommen hätte, wäre ich jetzt colitismäßig auch beschwerdefrei, und hätte diesen Blutzuckerdefekt nicht entwickelt. Von daher die eigenen Vorwürfe. Die bekomme ich ganz schlecht aus dem Kopf.
    Die beschriebenen höheren Werte können aber nicht nur damit zu tun haben, dass ich mir selbst damit Stress mache ? Und diese Angst die Werte in diese "höheren" Bereiche treibt ?
    An deiner Aussage, das da jetzt bereits ein Defekt besteht, daran gibts nix zu rütteln ? :-(
    Sollte ich denn jetzt mit diesen Bedenken nochmals zum Arzt ? Mich wundert auch, dass meine Hausärztin nicht nur Allgemeinmedizinerin , sondern auch Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie ist und sie einfach nur zu mir sagt, dass da nix ist, von wegen unauffälliges Blutbild. Sie hätte doch wenigstens mal äußern können, das der Nüchternwert, bzw. die von mir gemessenen Werte grenzwertig, bzw. erhöht sind und das ich/wir das mal im Auge behalten sollen und müssen.
    Danke im Voraus und viele Grüße
    Wollie
  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.07.2014 15:02:20
    Hi Wollie
    Also wenn Du einen Defekt Deines Blutzuckers hast, wenn Du beim ogtt nach 2h wieder auf 76 bist, dann haben den etwa 70 % der Deutschen; man kann sich auch mal in den Foren richtig schön verrückt machen lassen; da würde ich wohl an erster Stelle meiner Ärztin vertrauen, aber wenn Du soweiter machst.........phsychischer Stress treibt den Blutzucker übrigends gerne schön weit hoch

    Gruß
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    am 09.07.2014 15:15:56
    Moin Wollie,

    hier mal die Diagnose-Grenzwerte für die Ernennung zur Diabetikerin:
    - morgens nüchtern 126mg/dl und mehr
    - 2-Stunden-OGTT-Wert 201mg/dl und mehr
    - HBA1c 6,5 und mehr
    - noch etwas inoffiziell über 200 zu beliebigen Zeiten an mehreren aufeinander folgenden Tagen

    Wenn einer dieser Werte überschritten wird, steht die Ernennung.

    Als völlig gesund gilt:
    -morgens nüchtern bis 90mg/dl
    -1-Stunden-OGTT-Wert bis 140mg/dl
    -etwas inoffizieller 2-Stunden-OGTT-Wert unter 100
    -HBA1c bis 5,7 (in meiner konservativen Sicht 5,5)

    Zwischen gesund und Diagnose Diabetes liegt ein weites Niemandsland. Darin herrscht die persönliche Einschätzung der Ärzte, und in der gibt es immer noch sehr verbreitet die Ansicht, dass auch völlig gesunde Menschen in der Spitze nach dem Essen kurzzeitig 200 und mehr messen könnten.

    Vor diesem Hintergrund noch einmal: Dok macht nix, weil Dein Blutzucker noch weit unterhalb der Höhen spielt, die er als normal für Diabetiker einzustellen gelernt hat.

    Bleibt also an Dir, Deinen Blutzucker nicht nur zu messen, sondern dich auch nach dem Messen zu richten, also z.B. pro Mahlzeit nur so viele KHs=Glukose essen, dass der BZ anschließend in der Spitze (so meistens 1 Stunde nach dem Essen) unter 140mg/dl bleibt und spätestens nach 3 Stunden wieder unter 100 ist.
    Wenn Du mal drauf achtest, wirst Du sehen, dass Dir das einfacher gelingt, wenn Du dich direkt nach dem Essen ne halbe Stunde bewegst.

    Daumendrück, Jürgen
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    am 09.07.2014 16:48:57
    .
    Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:35:45. Grund: .
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    am 09.07.2014 17:45:04
    Hallo Leute,
    erstmal vielen lieben Dank für die vielen Antworten in der kurzen Zeit. Toll, dass es so ein Forum gibt.
    Danke auch für den Tipp mit den Messgeräten. Ich habe allerdings hin und wieder 2 verschiedene genutzt. Eins von Accu Check von meiner Mutter, sowie eins aus dem DM Markt. Beide weichen auch etwas voneinander ab, allerdings stimmt bei beiden die Tendenz wie ich finde. Vielleicht mach ich mir auch einfach zuviel Stress. Wenn ich beim Doc allerdings nicht in der Nüchternglukose einen 97, bzw. 103 Wert im Labor gehabt hätte, sondern einen "gechillten" 80-er würde ich mich auch nicht so verrückt machen, sondern würde dies an Messfehler, o.ä. am Gerät zu Hause festmachen.
    Also der letztjährig durchgeführte OGTT wurde direkt in der Arztpraxis durchgeführt, d.h. das abgenommene Blut wurde auch nicht in ein externes Labor geschickt, sondern vor Ort in der Praxis bestimmt. Die Werte erhielt ich kurz nach der letzten Blutabnahme. Meine Ärztin meinte sie haben so ein extra Gerät, da sie ja Diabetologin ist. War dies denn in Orndung ? Werden im Normalfall die Blutproben in ein extra Labor geschickt ? Sollte ich nochmal einen solchen Test in einer anderen Praxis durchführen ? Ich musste den Test auch selbst zahlen, da sie nur durch meine eigens gemessenen "höheren" Werte keine Veranlassung dazu sah.
    Ich weiss, dass man mit Diabetes heut zu Tage gut zurecht kommen kann, allerdings reicht mir meine chronische Darmentzündung derzeit und ich will mich in meinem Alter eigentlich "noch" nicht mit Diabetes, bzw. dem besten Weg dahin auseinandersetzen. Zumal ich es durch die viell. voreilige und damit evtl. überflüssige Einnahme von Corstison mit verursacht haben könnte. Dieser Gedanke macht mich auch kirre. Ist dies denn überhaupt möglich ? Also das die Bauchspeicheldrüse in den paar Monaten unter Voll-Last gefahren ist, sodass sie sich im Anschluss nicht mehr richtig erholte ? Oder reichen die paar Monate mit Cortison da nicht aus ?
    Was ist dieses C-peptid und für was sollte ich das messen lassen ?
    Ich weiss, mal wieder mehrere Fragen, die mich allerdings massiv beschäftigen. 10000 Dank im Voraus !!!
    Wollie
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 13:12:36
    Eure Probleme möchte ich haben. Ich bin heilfroh mit einem Wert unter 140 mg/dl aufzuwachen. Mein pp-Wert ist selten unter 180 mg/dl und bei einem HBA1c von 7 bin ich einfach nur glücklich. Was soll also diese Jammerei?

    (Typ1 seit 50 Jahren)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 14:35:50
    hallo,
    tja, es ist halt so wie bei den schulnoten (zeugnisse), das große jammern, der eine ist mit ner 4 zuvrieden, der andere braucht ne 2 oder ne 1 um nicht "jammern" zu müssen.
    jedem wie es ihm gefällt!
    nur die mit den besseren "noten" (hba1c) kommen im leben halt weiter.
    lg ingo
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 14:47:41
    Lieber Wolli,
    ich kann Deine Bedenken, an Typ 2 zu erkranken, absolut verstehen und teile auch etwas Deine Sorgen/Befürchtungen. Ich bin auch familiär vorbelastet etc. - ABER: Je mehr Du Dich nun auf Deine Ängste versteifst, desto tiefer wirst Du in diese Spirale gezogen. Und hilfreich ist das in keinem Fall!!! Ich war gerade ein Jahr in Therapie wg einer Panikstörung (ausgelöst durch "Krankheitsängste"). Und es stimmt, dass Stress (in meinem Fall waren es immer Panikattacken bis hin zu Blutdruckentgleisungen) Deine Blutbildwerte verändert (speziell den BZ). Es stimmt auch, dass so einige Medikamente den BZ hoch treiben. Bei mir ist das derzeit ein Betablocker, den ich leider noch begleitend zu meiner Therapie nehmen muss, um die Blutdruckspitzen abzufangen. Und, die Wechseljahre tun ihr übriges für dies Rauf und Runter der Werte...
    So gehe ich nun mind. 2 x die Woche zum Sport, mache Kraft und Ausdauer; nehme Treppe statt Fahrstuhl, fahre mal mit Fahrrad zur Arbeit, habe meine Ernährung umgestellt (durch den Betablocker leider in einem Jahr 12 kg zugenommen); rauche nun nach 30 Jahren seit 11 Monaten nicht mehr (stolz) und - wohl das Wichtigste - befasse mich nicht mehr mit meinen "ALTEN, KATASTROPHIERENDEN GEDANKEN UND ÄNGSTEN" und frage warum, woher, wieso, wenn...dann..., sondern gehe achtsam in den Tag und betreibe Prävention!!! Hier im Forum wollte ich nun mal nach BE-Einheiten und Erklärungen dazu suchen, aber, wie gesagt ohne Angst ;-)
    Nur das Beste für Dich und natürlich auch alle Anderen
    Ein Nordlicht
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 10.07.2014 17:15:22
    Moin Wollie,

    aus meiner Sicht ist die Art Panik, die Du hier schiebst, völlig daneben. Klar hast Du ne neue Diagnose, und das ist blöd und je nach Umfeld-Erfahrungen mit der betreffenden Krankheit schon mal besorgniserregend. Aber inzwischen hast Du Zeit gehabt, dich dran zu gewöhnen. Und Du könntest eigentlich begriffen haben, dass Du mit der frühen Entdeckung Deiner defekten Blutzucker-Automatik die einfachsten Möglichkeiten hast,
    + ihr zu helfen, diesen Defekt gesund auszugleichen und
    + damit den Fortschritt dieses Defektes zu verlangsamen und vielleicht sogar zu stoppen und
    + damit alle fiesen Folgen zu vermeiden, die der Diabetes so im Gefolge haben kann.

    Du brauchst Deine Kohlenhydrat=Glukose-Portionen nur so zu bemessen, dass Dein BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen 140mg/dl nicht überschreitet. Und Du wirst sehen, dass Du die Grenze mit sehr viel mehr KHs einhalten kannst, wenn Du dich direkt danach mehr bewegst. So gilt in einer renommierten Diabetes-Klinik pro Plätzchen x Minuten flottes Spazierengehen, und die Patienten, die sich an die BZ-Obergrenze und die Bewegung halten, verbessern ihren alltäglichen Blutzucker-Verlauf schon innerhalb von 3 Wochen nachhaltig. Und nicht nur den Blutzucker, sondern auch Blutdruck und Blutfette.

    Das kannst Du dann getrost wie ich als Bonus für unseren Mehraufwand verbuchen: Wir können unseren Diabetes ja nicht zurück schicken. Und den gesunden Umgang damit zu lernen macht ja auch einiges an Arbeit und schließlich dann die alltägliche Aufmerksamkeit. Die geht zwar irgendwann in Fleisch und Blut über, aber ist doch mehr, als Leute ohne Diabetes machen müssen. Und da ist doch nur fair, wenn wir praktisch zum Lohn dafür gesunden Blutdruck und gesunde Blutfette ohne Medikamente kriegen und das Abschmelzen von überflüssigen Kilos und das halten von normalerem Gewicht deutlich leichter fällt, oder?

    WICHTIG: Den Bonus gibt es nach allem, was ich in über 20 Jahren in der Selbsthilfe gesehen habe, nur für die unter uns, die sich an den wirklich gesunden Obergrenzen orientieren und ihren Blutzucker mit möglichst wenig und am besten sogar keinen unter diesen Grenzen halten. Wer dem Doktor mit seinem auch-gesunde-haben-schon-mal-höheren-Blutzucker folgt, hat den Bonus schon verspielt.

    Daumendrück, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 17:51:25
    Moin Wollie,

    aus meiner Sicht ist die Art Panik, die Du hier schiebst, völlig daneben. Klar hast Du ne neue Diagnose, und das ist blöd und je nach Umfeld-Erfahrungen mit der betreffenden Krankheit schon mal besorgniserregend. Aber inzwischen hast Du Zeit gehabt, dich dran zu gewöhnen. Und Du könntest eigentlich begriffen haben, dass Du mit der frühen Entdeckung Deiner defekten Blutzucker-Automatik die einfachsten Möglichkeiten hast,
    + ihr zu helfen, diesen Defekt gesund auszugleichen und
    + damit den Fortschritt dieses Defektes zu verlangsamen und vielleicht sogar zu stoppen und
    + damit alle fiesen Folgen zu vermeiden, die der Diabetes so im Gefolge haben kann.

    Du brauchst Deine Kohlenhydrat=Glukose-Portionen nur so zu bemessen, dass Dein BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen 140mg/dl nicht überschreitet. Und Du wirst sehen, dass Du die Grenze mit sehr viel mehr KHs einhalten kannst, wenn Du dich direkt danach mehr bewegst. So gilt in einer renommierten Diabetes-Klinik pro Plätzchen x Minuten flottes Spazierengehen, und die Patienten, die sich an die BZ-Obergrenze und die Bewegung halten, verbessern ihren alltäglichen Blutzucker-Verlauf schon innerhalb von 3 Wochen nachhaltig. Und nicht nur den Blutzucker, sondern auch Blutdruck und Blutfette.

    Das kannst Du dann getrost wie ich als Bonus für unseren Mehraufwand verbuchen: Wir können unseren Diabetes ja nicht zurück schicken. Und den gesunden Umgang damit zu lernen macht ja auch einiges an Arbeit und schließlich dann die alltägliche Aufmerksamkeit. Die geht zwar irgendwann in Fleisch und Blut über, aber ist doch mehr, als Leute ohne Diabetes machen müssen. Und da ist doch nur fair, wenn wir praktisch zum Lohn dafür gesunden Blutdruck und gesunde Blutfette ohne Medikamente kriegen und das Abschmelzen von überflüssigen Kilos und das halten von normalerem Gewicht deutlich leichter fällt, oder?

    WICHTIG: Den Bonus gibt es nach allem, was ich in über 20 Jahren in der Selbsthilfe gesehen habe, nur für die unter uns, die sich an den wirklich gesunden Obergrenzen orientieren und ihren Blutzucker mit möglichst wenig und am besten sogar keinen unter diesen Grenzen halten. Wer dem Doktor mit seinem auch-gesunde-haben-schon-mal-höheren-Blutzucker folgt, hat den Bonus schon verspielt.

    Daumendrück, Jürgen

    Naja Jürgen Du redest und redest und erzählst aber dann auf der anderen Seite Leuten dass sie bei unter 5,5 hba1c keinen anderen Werte zu hoch haben können. Denkst Du etwa das Wollie mit diesem ogtt keinen niedrigeren hba1c als 5,5 hat? Denen erzählst Du dann es sei alles in Ordnung, aber wenn dann hier Glukose ins Spiel kommt sind sie krank und ich bin überzeugt das Wollie mit diesen Werten niemal einen hba1c über 5,5 hat aber du sagst hier das er ne defekte Automatik hat aber den anderen mit hba1c unter 5,5 das kein Wert über gesund da sein wird..schon komisch
    Gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 17:57:19
    PS: Dann müsste nach Deiner These Wollie einen hba1c jenseits der 5,5 haben da seine Werte höher als gesund sind, oder?
    Gruß , bin neugierig
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 18:42:13
    wieso sollte er , er reißt nicht einen einzigen anderen diagnosewert, also ist sein hba1c auch unter 5,6%.
    und deshalb hat ihn sein arzt auch wieder nach hause geschickt. wer beim ogtt nach 2h unter 90 landet hat nix.
    doch - panik.
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  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 21:22:58
    Moin Wollie,

    aus meiner Sicht ist die Art Panik, die Du hier schiebst, völlig daneben. Klar hast Du ne neue Diagnose, und das ist blöd und je nach Umfeld-Erfahrungen mit der betreffenden Krankheit schon mal besorgniserregend. Aber inzwischen hast Du Zeit gehabt, dich dran zu gewöhnen. Und Du könntest eigentlich begriffen haben, dass Du mit der frühen Entdeckung Deiner defekten Blutzucker-Automatik die einfachsten Möglichkeiten hast,
    + ihr zu helfen, diesen Defekt gesund auszugleichen und
    + damit den Fortschritt dieses Defektes zu verlangsamen und vielleicht sogar zu stoppen und
    + damit alle fiesen Folgen zu vermeiden, die der Diabetes so im Gefolge haben kann.

    Du brauchst Deine Kohlenhydrat=Glukose-Portionen nur so zu bemessen, dass Dein BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen 140mg/dl nicht überschreitet. Und Du wirst sehen, dass Du die Grenze mit sehr viel mehr KHs einhalten kannst, wenn Du dich direkt danach mehr bewegst. So gilt in einer renommierten Diabetes-Klinik pro Plätzchen x Minuten flottes Spazierengehen, und die Patienten, die sich an die BZ-Obergrenze und die Bewegung halten, verbessern ihren alltäglichen Blutzucker-Verlauf schon innerhalb von 3 Wochen nachhaltig. Und nicht nur den Blutzucker, sondern auch Blutdruck und Blutfette.

    Das kannst Du dann getrost wie ich als Bonus für unseren Mehraufwand verbuchen: Wir können unseren Diabetes ja nicht zurück schicken. Und den gesunden Umgang damit zu lernen macht ja auch einiges an Arbeit und schließlich dann die alltägliche Aufmerksamkeit. Die geht zwar irgendwann in Fleisch und Blut über, aber ist doch mehr, als Leute ohne Diabetes machen müssen. Und da ist doch nur fair, wenn wir praktisch zum Lohn dafür gesunden Blutdruck und gesunde Blutfette ohne Medikamente kriegen und das Abschmelzen von überflüssigen Kilos und das halten von normalerem Gewicht deutlich leichter fällt, oder?

    WICHTIG: Den Bonus gibt es nach allem, was ich in über 20 Jahren in der Selbsthilfe gesehen habe, nur für die unter uns, die sich an den wirklich gesunden Obergrenzen orientieren und ihren Blutzucker mit möglichst wenig und am besten sogar keinen unter diesen Grenzen halten. Wer dem Doktor mit seinem auch-gesunde-haben-schon-mal-höheren-Blutzucker folgt, hat den Bonus schon verspielt.

    Daumendrück, Jürgen


    Ist das etwa nicht die Übersetzung von Jürgen dass Wollie ganz klar bald Diabetes bekommt und seine Werte nicht in Ordnung sind obwohl er nen niedrigen hba1c Wert hat der laut Jürgen unter 5,5 keine erhöhten Blutzuckerwerte erwarten lässt? und Rainers Aussage ist ja noch grasser wo er gespannt ist ob es ein Lada oder Mody Diabetes ist. Auf welchen ist den die Quote höher? Das ist wirklich Bild Teitungs Niveau mit zwei Chefredakteuren
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 21:56:21
    Sorr bei Rainer war das in einem anderen Threat bei onmeda wo jemand hba1c 5,2 hat und nun die Frage gestellt wird Mody oder Lada wobei vorher von den beiden unisono erklärt wird unter 5,5 hba1c ist nichts
    gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.07.2014 08:54:39
    Geb ich Dir recht wobei ich es nicht so drastisch ausdrücken würde, die Aussagen der beiden passen nicht zusammen
    Gruß Marion
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8852
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.07.2014 09:59:49
    Moin Marion,

    wo liest Du da einen Widerspruch? Im Beispiel im anderen Forum ist der LADA Diagnose ein diagnostizierter Schwangerschafts-Diabetes voraus gegangen. Es war damit vorher schon ein Diabetes bekannt.

    Zum HBA1c als Diagnose- bzw. Diagnose-Ausschlusswert wird immer darauf hin gewiesen, dass das in den Fällen nicht funktioniert, in denen vorher ein Diabetes oderund auffällige BZ-Werte bekannt waren.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.07.2014 10:22:19
    Hi Jürgen aber wenn man vorher keine Blutzuckerwerte gemessen bekommen aht in den vergangenen Jahren und dann den hba1c anstelle des Blutzuckers messen lässt, dann wüßte man ja garnicht ob die Werte des Blutzuckers auffällig sein könnten wenn man nur den den hba1c mist?; oder nicht?
    Gruß Marion
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.07.2014 10:38:28
    Hi Marion
    Wenn vorher auffällige Blutwerte bekannt waren wird in den meißten Fällen der Patient seine Lebensführung verändert haben (event. häufig schon mit Medikamenten)
    Wenn jedoch jemand der nicht weiß dass der Blutzucker schon erhöht ist zum hba1c kommt und dagegen nicht vorgegangen ist, werden sich die erhöhten Werte am hba1c niederschlagen und er so überführt werden.
    Ist dies richtig formuliert Jürgen?
    Gruß Michael