Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Erwerbsminderungsrente/Typ1 Diabetes???

  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.06.2013 10:13:06
    Hallo,

    Ich bin Typ1 Diabetikerin und habe eine Schwerbehinderung von 50%. Ich arbeite zur Zeit noch vollzeit im Büro, habe 2 Kinder, aber ich merke, dass mich das gesundheitlich stark beeinflusst.
    Ich bin sehr erschöpft, abgeschlagen und meine Werte schwanken, wenn ich Stress habe.

    Ich mag meinen Job und meine Kollegen sehr, aber ich denke für mich wäre es am besten nicht zu arbeiten und mich auf den Erhalt meiner restlichen Gesundheit zu konzentrieren.

    Wie siehts denn aus mit einer Erwerbsminderungsrente? Hat die jmd erhalten der nur "Typ1 Diabetes" hat?

    Ich habe mir schon überlegt zum Psychologen zu gehen. Burn out und leichte Depressionen liegen sicherlich bei vielen Typ 1-ern vor…
    Würde sich der Aufwand lohnen? Ich persönlich halte wenig von Psychologen, daher würde ich das lediglich machen, um eine Rente zu erhalten.

    Viele Grüße
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 339
    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 21.06.2013 12:01:35
    Meines Wissens ist die Erwerbsminderungsrente für Menschen gedacht, die nicht mehr arbeiten können, nicht für die, die nicht mehr arbeiten wollen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.07.2013 18:22:14
    Ohjaaaa ich bin vor Freude ausgebrochen, als die diagnose gestellt wurde und dachte gleich:"was für ein Glück, vielleicht bekomme ich eine Rente. Scheiß auf das Studium, Karriereplanung usw"

    Was für ein Glück!

    Ich liebte es immer zu arbeiten, zahle seit 15 Jahren den Höchstbeitrag zur RV ein und wollte nie eine EWR, aber das Leben hat mich nicht gefragt! Ich möchte Leben und ich denke ich lebe länger, wenn ich Zeit für mich habe. An einem 10 Studen Arbeitstag neben Haus und Familie, kommt man eben nicht allzuoft zum messen usw.... Dazu die Erschöpfung und die Nebenerscheinungen bei zu niedrigen und zu hohen Werten.... DAS wird wohl die Lebenserwartung erheblich mindern. Und ja, dafür sollte man eine EWR erhalten!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 339
    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 05.07.2013 13:20:16
    Gast schrieb:
    Ohjaaaa ich bin vor Freude ausgebrochen, als die diagnose gestellt wurde und dachte gleich:"was für ein Glück, vielleicht bekomme ich eine Rente. Scheiß auf das Studium, Karriereplanung usw"

    Was für ein Glück!

    Ich liebte es immer zu arbeiten, zahle seit 15 Jahren den Höchstbeitrag zur RV ein und wollte nie eine EWR, aber das Leben hat mich nicht gefragt! Ich möchte Leben und ich denke ich lebe länger, wenn ich Zeit für mich habe. An einem 10 Studen Arbeitstag neben Haus und Familie, kommt man eben nicht allzuoft zum messen usw.... Dazu die Erschöpfung und die Nebenerscheinungen bei zu niedrigen und zu hohen Werten.... DAS wird wohl die Lebenserwartung erheblich mindern. Und ja, dafür sollte man eine EWR erhalten!




    Du bist nicht krank, sondern bedingt gesund. Händle lieber deinen Diabetes richtig, dann brauchst du hier nicht klagen. Es ist lächerlich zu behaupten, man könne nicht seinen BZ aus Überlastung messen. Aber man muß halt auch bereit sein, den Diabetes anzunehmen. Was glaubst du wohl, wie viele Diabetiker ein ganz normales Leben führen.

    Ich habe auch Diabetes seit ich Anfang dreißig war und da es Typ2 ist´, noch etliche andere Probleme dazu. Ich hab auch eine Familie versorgt, immer gearbeitet, auch Vollzeit. Mein Mann hat relativ früh einen schweren Herzinfarkt erlitten, was die Familie sehr stark getroffen hat. Außerdem hab ich meine demente Mutter gepflegt.
    Also erzähl mir nix von Arbeit.

  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.07.2013 17:39:20
    Typ 2 ist eine ganz andere Geschichte... Die regelmäßigen Unterzuckerungen die man eben durch Stress und Überlastung hat, sind leider kein Symptom für eine bedingte Gesundheit.
    Das ist eine lächerliche Aussage. Jeder hat ein anderes Empfinden, daher ist deine Antwort wenig Emphatisch. Kein Wunder das dein mann einen Infarkt hatte, wenn du solche patzigen, kalten Antworten gibst, wenn es anderem schlecht geht.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 339
    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 05.07.2013 18:53:19
    Gast schrieb:
    Typ 2 ist eine ganz andere Geschichte... Die regelmäßigen Unterzuckerungen die man eben durch Stress und Überlastung hat, sind leider kein Symptom für eine bedingte Gesundheit.
    Das ist eine lächerliche Aussage. Jeder hat ein anderes Empfinden, daher ist deine Antwort wenig Emphatisch. Kein Wunder das dein mann einen Infarkt hatte, wenn du solche patzigen, kalten Antworten gibst, wenn es anderem schlecht geht.



    Von der Materie verstehst du nicht viel, sonst wüßtest du, daß Typ2 andere Krankheiten im Gefolge hat (metabolisches Syndrom) und von Tabletten kriegt man auch Unterzucker, ich hab das jahrelang "genossen". Du solltest dich lieber ein wenig kundig machen, regelmäßige Unterzuckerungen sind auch für Typ1 nicht normal. Anstatt rumzujammern und auf das soziale Netz zu spekulieren (das als Hilfe in der Not gedacht ist, nicht um die Faulheit der Bürger zu unterstützen), solltest du dich lieber mal informieren.

    Abgesehen davon ist deine Bemerkung hinsichtlich meines Mannes eine unglaubliche Dreistigkeit. Damit hast du dich endgültig ins "aus" befördert.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.07.2013 18:57:39
    regelmäßige unterzuckerungen, so es denn wirklich welche sind, sind zu 90% , durch ungenügende therapie verursacht,
    du solltest mal bedenken daß durch solche aussagen , wie regelmäßige uz , allen anderen t1 geschadet wird, --weshalb ?, die bestimmungen und anordnungen beim führerscheinerwerb, werden schärfer, zt unerfüllbar und sinnlos. und teurer ! zb atteste von ärzten die etwas bestätigen sollen was sie garnicht können.
    usw usw,
    t1 sind auf die höchsten gipfel der erde und über den jakobsweg gegangen, in canada ist ein t1 pilot einer passagiermaschine, ein t1 ist beim bgs, mit führescheinen für alles was nen motor hat. allen diesen menschen gefährdest du den arbeitsplatz.