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Beziehungskiller Diabetes???

  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.02.2014 11:45:52
    Hallo,
    bei meinem Mann wurde letztes Jahr im Sommer Diabetes Typ 1 festgestellt.
    Das war ein Schock für uns beide, da er ja nun täglich spritzen muss.
    Als er im KH war, um eingestellt zu werden habe ich extra frei genommen und an den Schulungen teilgenommen, damit ich mitreden kann!
    Allerdings lässt mein Mann überhaupt nicht mit sich reden. Er ist sehr schwierig geworden, oft launisch und nur am meckern.
    Anfangs habe ich oft versucht mit ihm über das Thema zu sprechen, aber er hat immer nur abgeblockt und mich als "Dummchen" stehen lassen. Er meint, er ist krank, nicht ich. Und deshalb habe ich auch seiner Meinung nach keine Ahnung.
    Als ich dann beschlossen hatte das Thema zu ignorieren, war es ihm auch nicht recht und er hat rumgejammert, wie schlecht es ihm geht.
    Durch diese angespannte Situation habe ich auch keine Lust mehr auf Sex´. Das findet er natürlich überhaupt nicht toll.
    Kennt jemand von euch diese Situation? Und was kann ich nur machen bzw. wie soll ich mich verhalten?
    Liebe Grüße
    Annalena
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.02.2014 23:09:15
    Hallo,
    also entweder hat dein Mann schwankende Blutzuckerwerte (die können sich durchaus auf das Verhalten auswirken) oder er hat seine Krankheit noch nicht verarbeitet / sich damit abgefunden.
    Guck einfach mal in sein Blutzuckermessgerät ob seine Werte stark schwanken. Sollte das so sein sollte er öfter mal messen und mit seiner/em Diabetesberater/in darüber reden. Sollte es möglichkeit Nr. 2 sein hilft vielleicht ein Psychologe.
    MFG
    Christian
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.02.2014 11:16:29
    Hallo Christian,

    ich denke es beides. Zum einen schwanken seine Werte immer noch sehr, obwohl er 3-5 mal am Tag misst und zum anderen akzeptiert er seine Krankheit noch nicht richtig.
    Es ist im Moment nicht einfach.
    In der Schulung sagte man, er könne eigentlich alles essen, er muss eben dann spritzen. Aber das ist ein Problem. Er versucht so wenig wie möglich Kohlenhydrate essen. Beim Kochen muss ich ihm dann alles abwiegen, was ja auch ok ist. Hypos hat er eigentlich sehr selten. Die Werte sind eher öfter zu hoch, im zweistelligen Bereich.
    Ich hoffe es pegelt sich irgendwann ein.

    LG Annalena
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.02.2014 15:02:05
    Hallo,
    ja das er alles essen kann was er will simmt und das mit dem so wenig wie möglich Kohlenhydrate essen kenn ich von mir selber, das es so nicht funktioniert hab ich dann auch irgendwann begriffen. Am besten ist es, wenn er einfach genau so weiter isst wie er es vorher getan hat.
    Du sagst ja er misst 3-5 mal am Tag also schätze ich mal 1x Morgens 1x Abens und zu den Mahlzeiten, da seine werte aber zu hoch sind sollte er auch mal zwischen den Mahlzeiten messen. Und ggf. mal sein Langzeit Insulin erhöhen (oder wenn er eine Insulin Pumpe hat, in den Zeitbereichen in dem seine Werte ansteigen das Insulin erhöhen).
    Seine wärte sind im zweistelligen Bereich? (ich schätze mal er misst in mmol/l)
    Sollte ich mit mmol/l richtig liegen, wäre sein Zielbereich ja irgendwo zwischen 8 & 10, bei mg/dl irgendwo zwischen 120 & 170.
    http://www.diabetikerbund-berlin.de/informationen/tipps-fuer-diabetiker/blutzucker-umrechnungstabelle-mgdl-und-mmoll.html

    MFG
    Christian
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.02.2014 18:04:11
    hallo christian,
    mmol/l 8=145 10=180mg/dl der ist etwas zu hoch als zielbereich.ab 140mg/dl ist die insulinwirkung sehr schlecht und schwankend, dann kommen so unerwartete werte zustande. wesentlich gleichmäßiger und besser anzupassen sind werte darunter.
    "und" gabz wichtig alle über 120 "gemessenen" werte sind mit einer riesigen fehlerquote behaftet, so daß 180 ebenso 130 wie auch 250 sein kann, wer da korrigiert spielt rätsel.
    denn die abweichung "sollte" +-20% neuerdings +-15% sein in wirklichkeit ist sie erheblich höher. nur im bereich 50-60mg/dl sind unsere geräte relativ zuverlässig.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.02.2014 10:45:27
    Hallo Christian,

    er sagte mir mal, optimal wäre ein Wert zwischen 6-8. Wenn der Wert unter fünf fällt, siehts dann schon kritisch aus.
    Aber wie gesagt, er hat oftmals Werte um 12 und höher.
    Achso, und er spritzt kein Langzeitinsulin mehr. Das hat er anfangs wohl gemusst, das hatte ihn aber immer "abgeschossen". Also er spritzt nur noch zu den Mahlzeiten. (ist aber mit seinem Arzt auch abgesprochen)
    Vielleicht liegt es auch am Gewicht, dass er nicht viel Insulin spritzen muss???
    Er hat wahnsinnig viel abgenommen, wiegt nur noch 53 kg bei 170cm.
    Gut, er verzichtet komplett auf Zucker. Keine Süßigkeiten, keinen Kuchen usw.
    Dafür hat er sich aber angewöhnt sehr fettreich zu essen. Er ißt täglich 2-3 Bockwürste. Das hat er früher nie gemacht...

    LG
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 21.02.2014
    am 21.02.2014 11:17:05
    Oh naja bei 12 oder höher, das entspricht einem Zucker von 200+.
    Und abnehmen ist ein Zeichen von dauerhaft zu hohem Zucker.
    Dauerhaft ein Zucker von mmo/l 12 + bzw 200 mg/dl + ist gar nicht gut.
    Ist er bei seinem Hausarzt in Behandlung ? Wenn ja schleunigst zu einem Diabetologen gehen !
    Nichts gegen den Hausarzt aber in der Regel wird das auf die Dauer nichts.
    Und der Körper wandelt auch fette in Kohlenhydrate um wenn es sein muss ;).
    Nur von fettreicher Nahrung zu leben ist ebenfalls komplett falsch.
    Hört sich für mich auch so an, das er sich nicht auf die Krankheit einlassen kann will.
    Es gibt schulungen etc. um sich das leben im alltag, was auch die Ernährung anbelangt zu erleichtern.
    Ich kann nur soviel sagen ich hatte auch Probleme meine Krankheit zu akzeptieren, habe unregelmässig gespritzt usw. das Ende vom Lied war, das ich mit einer schweren Blutzuckerentgleisung inkl. einem schweren Lungenvirus 14 Tage auf intensiv verbracht habe. Ich bin immernoch nicht perfekt, aber das ganze hat mir doch ein wenig die Augen aufgemacht. Ein 2tes mal hat man meißt nicht soviel glück !
    Also wenn Hausrzt schleunigst damit zu einem Facharzt. Schulungen auffrischen etc.
    Bei mmo/l 12 + muss aufjedenfall dringend was passieren.


  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.04.2014 01:43:32
    Hallo,
    Meine Frau hat sich vor kurzen von mir getrennt sie hat D Typ 2 und hat den Diabetes seid ihren 8 Lebensjahr jetzt ist sie 26 Jahre alt. Ich bin seid Mai 2005 mit ihr zusammen und wir haben Höhen und Tiefen durch gemacht was den Zucker betrifft. 2005 wollte ich mit ihr nach Berlin fahren, das sind von uns aus 600km. Nach 200km musste ich umkehren da sie meinte sie Schafft es nicht so weit mit zufahren. Für mich war es total neu da ich nicht wusste was los sei, bis ich von ihren Eltern erfuhr das sie Angst zustände hat. Wir probierten es dann Monate später wieder nach Berlin zu fahren diesmal schaffte sie 350km danach musste ich wieder umkehren. Eins zwei Jahre später fuhr dann meine Schwiegermutter mit, es war zwar für meine Frau schwer aber sie schaffte es bis zum Ziel. Sie hält seid Jahren ihren Zucker sehr hoch immer so um die 200 bei 140 ist sie schon etwas nervös weil sie meist nicht weis ob es noch weiter runter geht oder nicht. Sie wollte in der nächsten Zeit auf Pumpe umsteigen muss aber ihren hb1c in Griff bekommen momentan ist sie bei 10. Ich bin vom Beruf Fernfahrer und war lt.. ihrer Aussage zu oft weg von zu Hause obwohl ich auch im Nahverkehr war. Sie meinte das sie mich in schlechter Situation gebraucht hätte aber ich dann nie da war. Jetzt bin ich nach meinem Auszug bei ihr, nur noch im Nahverkehr damit ich ihr signalisiere das ich was ändere für unsere Ehe. Dazu kommt das sie mich durch ihren Zucker viel provoziert hat unkontrolliert und auch mir handgreiflich wurde gegenüber wo ich aus reagtion sie mal schupste und sie es nicht so gut fand und sie sich jetzt beängstigt fühlt von mir. Sie hat auch einen neuen Freund wo ich nicht weis wie der mit umgeht er ist im Büro tätig und kommt nur samstags und sonntags zu ihr im Endeffekt wie bei mir als wenn ich Fernfahrer fahre. Meine Frage ist wird sie zurück kommen weil ich ja 9 Jahre lang das mit ihren Zucker schon mitgemacht habe.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.04.2014 01:50:20
    Hallo,
    Meine Frau hat sich vor kurzen von mir getrennt sie hat D Typ1 und hat den Diabetes seid ihren 8 Lebensjahr jetzt ist sie 26 Jahre alt. Ich bin seid Mai 2005 mit ihr zusammen und wir haben Höhen und Tiefen durch gemacht was den Zucker betrifft. 2005 wollte ich mit ihr nach Berlin fahren, das sind von uns aus 600km. Nach 200km musste ich umkehren da sie meinte sie Schafft es nicht so weit mit zufahren. Für mich war es total neu da ich nicht wusste was los sei, bis ich von ihren Eltern erfuhr das sie Angst zustände hat. Wir probierten es dann Monate später wieder nach Berlin zu fahren diesmal schaffte sie 350km danach musste ich wieder umkehren. Eins zwei Jahre später fuhr dann meine Schwiegermutter mit, es war zwar für meine Frau schwer aber sie schaffte es bis zum Ziel. Sie hält seid Jahren ihren Zucker sehr hoch immer so um die 200 bei 140 ist sie schon etwas nervös weil sie meist nicht weis ob es noch weiter runter geht oder nicht. Sie wollte in der nächsten Zeit auf Pumpe umsteigen muss aber ihren hb1c in Griff bekommen momentan ist sie bei 10. Ich bin vom Beruf Fernfahrer und war lt.. ihrer Aussage zu oft weg von zu Hause obwohl ich auch im Nahverkehr war. Sie meinte das sie mich in schlechter Situation gebraucht hätte aber ich dann nie da war. Jetzt bin ich nach meinem Auszug bei ihr, nur noch im Nahverkehr damit ich ihr signalisiere das ich was ändere für unsere Ehe. Dazu kommt das sie mich durch ihren Zucker viel provoziert hat unkontrolliert und auch mir handgreiflich wurde gegenüber wo ich aus reagtion sie mal schupste und sie es nicht so gut fand und sie sich jetzt beängstigt fühlt von mir. Sie hat auch einen neuen Freund wo ich nicht weis wie der mit umgeht er ist im Büro tätig und kommt nur samstags und sonntags zu ihr im Endeffekt wie bei mir als wenn ich Fernfahrer fahre. Meine Frage ist wird sie zurück kommen weil ich ja 9 Jahre lang das mit ihren Zucker schon mitgemacht habe.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 84
    Mitglied seit: 14.05.2014
    am 14.05.2014 21:19:03
    Gast schrieb:
    Hallo,
    bei meinem Mann wurde letztes Jahr im Sommer Diabetes Typ 1 festgestellt.
    Das war ein Schock für uns beide, da er ja nun täglich spritzen muss.
    Als er im KH war, um eingestellt zu werden habe ich extra frei genommen und an den Schulungen teilgenommen, damit ich mitreden kann!
    Allerdings lässt mein Mann überhaupt nicht mit sich reden. Er ist sehr schwierig geworden, oft launisch und nur am meckern.
    Anfangs habe ich oft versucht mit ihm über das Thema zu sprechen, aber er hat immer nur abgeblockt und mich als "Dummchen" stehen lassen. Er meint, er ist krank, nicht ich. Und deshalb habe ich auch seiner Meinung nach keine Ahnung.
    Als ich dann beschlossen hatte das Thema zu ignorieren, war es ihm auch nicht recht und er hat rumgejammert, wie schlecht es ihm geht.
    Durch diese angespannte Situation habe ich auch keine Lust mehr auf Sex´. Das findet er natürlich überhaupt nicht toll.
    Kennt jemand von euch diese Situation? Und was kann ich nur machen bzw. wie soll ich mich verhalten?
    Liebe Grüße
    Annalena




    Vielleicht solltest Du Vertrauen haben und ihn machen lassen und nicht "mitreden" wollen.

    Sorry, ich weiss nicht und kann nicht beurteilen, was bei Euch abläuft, fühlte mich nur gerade an meine eigene Situation erinnert, in der ich Diabetes Typ 2 habe, meine Frau Ärztin ist und ich mich bezüglich meiner Stoffwechselstörung nur auf mein eigenes Gefühl, meine Messungen, meinen Sport und die Kompetenz meines Diabetologen verlasse und sie anfangs Schwierigkeiten damit hatte, daß ihr Rat nicht so zu mir durchdringt.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.07.2014 13:21:02
    Hallo,

    ich mal wieder. Leider ist bei uns die Situation immer noch nicht besser.
    Ganz im Gegenteil, hab das Gefühl es wird immer schlimmer.
    Ich halte mich schon wahnsinnig zurück und sage überhaupts gar nichts mehr, nur damit ich nicht von ihm angeranzt werde.
    Seine Laune so extrem schlecht, dass wir mittlerweile alle in der Familie damit zu kämpfen haben. Besonders meine große Tochter kriegt das zu spüren. Er meckert nur noch mit ihr rum und macht aus einer Mücke einen Elefanten. Oftmals gehe ich dazwischen, aber dann kriege ich auch noch was zu hören.
    Ich lasse ihn machen wie er will und mische mich gar nicht mehr ein und trotzdem ist er nur am nörgeln.
    Mein einziger Lichtblick ist, dass er jetzt ne Pumpe genehmigt bekommen hat.
    Hoffe, er wird irgendwann mal wieder ausgeglichener.

    Liebe Grüße
    Annalena
  • Harzhexe

    Rang: Gast
    am 15.07.2014 13:29:40
    Hallo Annalena,

    ich habe den Eindruck, dass dein Bester mit der GesaMTSituation des Diabetes nicht klarkommt. Vielleicht hat er ja auch Angst, total zu versagen, weil er jetzt Diabetiker ist.
    Leider wird auch eine Insulinpumpe nichts an der Situation ändern, so lange er die Krankheit nicht akzeptiert.
    Ich war immer relativ schnell auf der Palme, wenn ich hohe Blutzuckerwerte hatte, bzw. habe. Leider kann ich da auch sehr ausfallend und beleidigend werden. Daher versuche ich immer, meine Werte im Normbereich zu halten, was jedoch nicht immer gelingt, da ja viele Faktoren eine Rolle spielen.
    Mir ging es auch immer auf den Docht, wenn mich mein Umfeld zu sehr in Watte packen wollte (du hast ja jetzt so schlimmen Zucker). Das ist gerade das Verkehrte.
    Setz ihn nicht unter Druck. Allerdings haben mir offene Gespräche über die diversen Probleme, die die Krankheit mit sich bringt geholfen, am Besten ist da der Austausch mit Gleichgesinnten (Selbsthilfegruppe).
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.07.2014 13:39:46
    Hallo Harzhexe,

    danke für den Tip mit der Selbsthilfegruppe. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Ich kann das Thema ja mal vorsichtig ansprechen. :-)
    Im übrigen packe ich ihn ganz und gar nicht in Watte. Eher das Gegenteil. Mir ist auch schon mal rausgerutscht: Diabetes ist doch mittlerweile eine Volkskrankheit... Oweia da hatte ich ja was gesagt!!!
    Und ja, er hat auch zu oft zu hohe Werte. Und dann fällt er wieder in ein Hypo, aber eher selten.

    Kann ich denn irgendetwas tun, damit er seine Krankheit akzeptiert?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.07.2014 13:51:56
    Nein denn so eine Krankheit ist einfach nur ganz schwer zu akzeptieren und mich nerven die Leute die gesund sind und mir erzählen wie toll andere Ihre Krankheit im Griff haben. Ich kann auch ganz toll reden wenn ich selbst nichts habe!!!!!!!!!!!!!!!! Jeder Tag ist ein Alptraum mit diesem scheiss Diabetes
  • Harzhexe

    Rang: Gast
    am 15.07.2014 13:56:37
    Hallo Annalena,

    bei mir hat es damals auch etwas länger gedauert, ehe ich die Krankheit akzeptiert habe. Das war in der Pubertät (habe meinen Zucker seit dem 6. Lebensjahr - nunmehr seit fast 35 Jahren), und damals hat mir nur die Schock-Therapie im Krankenhaus geholfen.
    Ich war - damals gab es noch eine Diabetes-Klinik in Karlsburg (bei Greifswald) dort und war eigentlich auf einem totalen Ego-Trip. Mir ging der Zucker so was vom am Allerwertesten vorbei und mich nervte einfach alles. Da gab es dann auch eine Station, auf welcher Diabetiker mit Folgekrankheiten lagen
    (offene Beine, große, nicht heilende Wunden, Dialyse-Patienten, Blinde ........).
    So wollte ich nicht enden! Ab da kam dann bei mir die Wende und ich habe mich mehr mit der Krankheit auseinandergesetzt - aber immer nach dem Motto: Der Zucker beherrscht mich nicht - ich beherrsche den Zucker! Denn wenn man sich zu sehr nur noch mit der Krankheit beschäftigt, dann igelt man sich ein und lässt keinen mehr ran, das ist nun auch nicht das was man erreichen will.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.07.2014 20:50:54
    Boa übertreib!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.07.2014 21:13:21
    und in wahrheit hat er dich im griff sonst würdest du nicht tausendmal erklären dass du ihn im griff hast sondern es einfach leben ohne dies tausendmal mitzuteilen
  • Kato

    Rang: Gast
    am 16.07.2014 08:09:13
    Ja



    Ja lieber Gast,
    Diabetes ist ganz schlimm - also leg dich hin und weine,
    Und bitte schreib nichts mehr!
    DANKE
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.07.2014 08:16:44
    Ich weiß man nicht, was in so manchen Köpfen vorgeht, dass hier ständig die Leute, die Anderen Mut zur Selbsthilfe geben wollen, gedisst werden.
    Erst mal selber besser machen, ansonsten einfach mal die Klappe halten.
  • Harzhexe

    Rang: Gast
    am 16.07.2014 08:32:53
    An alle Disser hier,

    Diabetes ist kein Todes-Urteil.
    Ich habe die Krankheit akzeptiert und mir geht es gut - wenn andere das nicht so sehen - ihr Problem.
    Dann setzt euch in eine Ecke und bemitleidet euch selber, wie bescheiden alles ist mit der Krankheit.
    Da ich nun auch auf eine lange Krankheitsdauer zurückblicken kann, gebe ich gern meine Erfahrungen weiter.
     4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.07.2014 15:11:01
    @ Annalena: Ich fürchte, du kannst selber da sehr wenig tun.Seine gegenwärtige schlechte Laune hängt wahrscheinlich auch gar nicht nur am Diabetes sondern auch an anderen Dingen.Durch den Diabetes verstärkt sich das ggf.

    Dein Mann ist in einem Alter, wo er sich, wenn er denn will, leicht selber informieren und austauschen kann, z.B. in entsprechenden Foren im Internet. Ich gehe davon aus, dass er das sehr wohl weiß. Vielleicht hat er es ja sogar schonmal getan?

    Bitte nicht persönlich nehmen, aber ich selber kann es auch nicht leiden, wenn andere sich in meine Diabetesangelegenheiten einmischen, auch wenn es gut gemeint oder nur unterschwellig ist. Zum Glück war das auch bislang nicht nötig, mir,( Typ1) hat noch nie jemand außer ich selber Insulin gespritzt, BZ gemessen oder irgendwelche KH berechnet, das habe ich von der ersten Injaktion an selber getan. Auch hat wegen mir noch nie jemand spezielle Dinge gekocht, gekauft oder sonst irgendwas.
    Das ist aber sicher auch alles typbedingt, mag bei anderen anders sein.

    Ich vermute auch, dass dein Mann merkt, wie dich die Situation belastet , möglicherweise fühlt er sich nun "schuldig" dafür.(Was natürlich Unsinn ist)

    Also ich würde, ohne euch zu kennen, raten, dass der
    Diabetes aus eurem Familienalltag mal komplett ausgespart bleibt, aber wirklich komplett! Dein Mann macht sein Ding, du machst wie früher und dann sieht man, wie es läuft.

    Alles Gute!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.07.2014 10:25:10
    Hallo Harzhexe,

    ich habe im anderen Beitrag gelesen, dass du schon über viele Jahre eine Pumpe trägst und mittlerweile gut damit klar kommst.
    Gestern wurde meinem Mann die Spirit Combo Pumpe von Akku Check genehmigt, erstmal für 4 Monate.
    Ich habe ihn schon lange nicht mehr so glücklich gesehen.
    Ich hoffe, dass sich die GesaMTSituation nun bei uns irgendwann mal ändert.

    LG Annalena
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 09.07.2015
    am 09.07.2015 20:36:31
    Ich habe ein ähnliches Problem. Es kommt noch dazu das er Alkohol trinkt und in zunehmendem Maße nicht nur mich sondern auch seine Kinder anfeindet und ungerecht behandelt. Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, nach dem ich deine Antworten gelesen habe, ob das mit dem Zucker zusammenhängt. Unser 30 jährige Ehe ist am zerbrechen und ich bin fast so weit, das es mir nichts mehr ausmacht. Mir geht es ähnlich was das Thema Sex betrifft, einfach keine Lust mehr darauf. Die Zustände werden immer schlimmer dazu kommt jetzt auch noch Bluthochdruck, den er einfach ignoriert, weil die Tabletten nicht vertragen werden oder durch den Alkoholkonsum eine schlechtere Wirkung erzielen. Und Krank bin sowieso nur ich. Ich sollt doch mal zum Psychiater gehen. Würde ich gern, wenn ich dann damit besser umgehen könnte. Wie ich oder wir uns verhalten sollten um nicht selbst vor dem Ende zu stehen weiß ich auch nicht. Ich kann einfach nicht mehr und das finde ich soooo belastend. Es kommt noch dazu, dass mein Papa gestorben und ist und ich die Trauer einfach nicht zulassen kann, weil ich mich doch nicht so anstellen soll.


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    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 27.07.2015 07:28:25
    Moin, Moin Annalena,

    Krankheiten bringen Veränderungen mit sich. Sowohl beim Kranken als auch beim Partner. Dein Männe dürfte durch Diabetes Erektionsprobleme haben, die er zu übertünchen versucht. Das gelingt ihm scheinbar ganz gut. Er hat dich zum Dummchen gemacht ohne zu merken selber das Dummchen zu sein.

    Nimm Dir den Kerl an einem Abend beiseite, stelle etwas leckeres zum schnabbulieren auf den Tisch.
    "Dann lass die Hosen runter". Verstecke dich nicht und lass Deine Gefühle raus. Sage ihm klar und deutlich, was Du willst und was Du nicht willst und an welchem Punkt der Beziehung Du angelangt bist,
    welche Gedanken Du in Dir trägst und was Dich bislang abgehalten hat, diese Gedanken umzusetzen.
    Sprich in der ICH FORM, mache ihm keine Vorwürfe. Reihe Fakten an Fakten zusammen und gebe ihm die Möglichkeit der Erwiderung und eine begrenzte Zeit diesen "Mangel" abzustellen.

    Ich würde mich an Deiner Stelle aus dem Staub machen um Deine Gedanken zu ordnen. Prima wäre eine psychosomatische Kur, ein längerer Besuch bei Freunden oder ein Urlaub dort, wo Du ihn immer schon gern hast machen wollen.

    Drücke Dir ganz fest die Daumen. Möge die Sache so ausgehen, wie Du es Dir wünscht.

    LG Rolf














    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 31.08.2016
    am 08.09.2016 11:25:11 | IP (Hash): 1212516256
    Hallo, liegt sicherlich an beidem, wobei so eine Diagnose natürlich ein großer Schock ist und er offenbar nicht gut damit umgehen kann. Hast du ihn denn mal konkret gefragt ob und wie du ihn genau unterstützen kannst bzw. wie er das sich vorstellt? Sag ihm, dass du doch nur versuchst ihm zu helfen und ihn zu unterstützen, dass er dir auch ehrlich sagen muss, was er sich wünscht und was nicht und dass es auch nicht deine Absicht ist ihn zu reizen, sein verhalten dir gegenüber aber auch nicht fair ist, denn schließlich meinst du es nur gut.