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Blutzucker oder Hba1c
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Gast
Rang: Gastam 20.05.2014 19:28:11
Ich eröffne mal diesen Faden, damit jeder, der sich zu diesem Thema austauschen möchte, hier seine Ansichten niederschreiben kann und ggf. auch eine Antwort bekommt.
Ich finde es nämlich langsam eine Zumutung für alle anderen, dass eigentlich kein anderes Thema in diesem Forum mehr existiert. Was der Grund dafür ist, entzieht sich meiner Kenntnis, es ist aber extrem schade für alle,anderen
Also, das Feld ist frei!!!! -
Gast
Rang: Gastam 20.05.2014 23:31:39
nicht schon wieder merkst du nicht dass du ungemein nervst :(
lass es doch einfach hier ist alles aber wirklich alles zu gesagt worden, suche Dir bitte eine andere Platform, ciao -
Gast
Rang: Gastam 21.05.2014 00:01:38
Gast schrieb:
... und ggf. auch eine Antwort bekommt.
Die Antwort ist recht einfach und lautetschrieb:
weder... noch
Wie bereits an anderen Stellen erwähnt, zeigt sich eine Disfunktion der Betazellen schon bevor andere Parameter, BZ oder A1c diagnostisch auffällig werden,
wenn die Kapazität der Betazellen zur Aufspaltung des noch unfertigen Proinsulins zu Insulin und C-Peptid nicht mehr ausreichend ist, so dass neben dem fertigen Insulin zunehmend mehr unfertiges Proinsulin in den Stoffwechsel abgegeben wird.
Dieses geschieht in der Regel dann, wenn die Anzahl der Betazellen nicht mehr ausreicht, um den Insulinbedarf zur Senkung des Blutzuckers in einem entspannten Arbeitsmodung gut abdecken zu können. Mit zunehmend fortschreitendem Verlust an Betazellen kommt es dann irgendwann, ggf, erst nach Jahren, zu blutzuckerabhängig auffälligen Werten.
Die aktuellen Empfehlungen gehen dahin, dass Menschen mit Risikofaktoren, z.B. Übergewicht, Typ 2 in der Verwandschaft, Gestationsdiabetes in der Vorgeschichte, den Laborwert für intaktes Proinsulin im Blut in jährlichen Abständen überprüfen lassen sollten, um frühzeitig reagieren zu können (wenn Intereresse daran besteht).
Der Grad der Schädigung der Betazellen, bzw. des Betazellverlustes bei bereits auffälligem Proinsulin nüchtern, lässt sich über eine Messung der Proinsulinwerte zusammen mit einem Glucosetoleranztest bestimmen.
Erhöhte Spiegelwerte für das Proinsulin im Blut gelten insbesondere als einer der wesentlichen Faktoren für
a) die Entwicklung von Folgeschäden bei zugleich noch normalen Blutzuckerwerten
b) Begünstigung von Adipositas
Wer sich für das Thema interessiert, braucht nur "intaktes Proinsulin" als Suchwort bei Google & Co einzugeben.
Gruß
Joa -
am 21.05.2014 07:40:26
Moin Joa,
die Überforderung der Betas muss an vielen Stellen zur Begründung her halten, an denen sie nicht so ganz passend scheint.
So scheint die zunehmende Anforderung an die Betas im gesunden Zusammenhang deren Vermehrung/Proliferation zu bewirken. Z.B. in der Schwangerschaft. Während die gleiche zunehmende Anforderung im diabetischen Zusammenhang statt der Vermehrung zahlenmäßigen Stillstand oder sogar Rückgang bewirkt.
Und nur in diesem diabetischen Zusammenhang scheint es damit schon sehr früh zur vermehrten Ausgabe von intaktem Proinsulin zu kommen.
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 21.05.2014 09:32:42
Na sehen sie, dadurch hat sich ja dann die ganze Geschichte mit dem hba1c erledigt. Wie sie sehen sieht auch Jürgen einen Wert von unter 5,7 nicht als Ausschlußkriterium um einen Diabetes auszuschliessen. Dies zeigt doch nur mal wieder das ich mit meinen Erläuterungen goldrichtig gelegen habe. Danke für die Bestätigung und noch einen schönen Tag.
H.Schulz -
am 21.05.2014 09:57:27
Moin Herr Schulz,
Diabetes ist definiert als
- HBA1c 6,5 und größer
- nüchtern 126mg/dl und mehrere
- -Stunden-OGTT 201mg/dl und mehrer
Was VORHER ist, hat der Definition nach NICHTS mit Diabetes zu tun. Der Definition widerspreche ich hier mit keiner Silbe, und Du solltest vermeiden, in meinem Namen kurze Schlüsse zu ziehen.
Wir bewegen uns in der Diskussion hier gerade so tief im Vorfeld, dass nicht einml der Blutzucker in irgend einer Weise auffällig sein muss, dass also auch ein OGTT, wie Du ihn immer so vehement für jeden Furz forderst, in der herkömmlichen Ausführung keinerlei Hinweis liefert.
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 21.05.2014 11:26:08
Hi Jürgen
Also siehst Du es noch immer so wie Du schon geschrieben hast dass bei hba1c unter 5,5 Werte die über gesund liegen (140 nach 1h bzw nüchtern über 90) ausgeschlossen werden können sich aber im Hintergrund ein Diabetes entwickeln kann welcher noch nicht durch erhöhte Werte angezeigt wird?
Gruß Werner -
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Gast
Rang: Gastam 21.05.2014 13:45:52
dann lass dich auch nicht von diese herrn schulz ärgern, jürgen. Der spinnt doch.
wünsch dir nen sonnigen tag.
werner -
Gast
Rang: Gastam 21.05.2014 16:06:30
hjt_Jürgen schrieb:
die Überforderung der Betas muss an vielen Stellen zur Begründung her halten, an denen sie nicht so ganz passend scheint.
Es ging nicht um eine Begründung für zunehmendes Betazellversagen, sondern um einen Marker dafür, dass sie bereits erheblichen Schaden genommen haben.
schrieb:
So scheint die zunehmende Anforderung an die Betas im gesunden Zusammenhang deren Vermehrung/Proliferation zu bewirken.
Wie auch immer das sei, es ist hier nicht das Thema.
Es geht hier um die Frage eines diagnostischen Kriteriums, ab wann die Betazellen diabetisch bedingte Fehlfunktionen aufweisen.
Gruß
Joa