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BZ und Durchblutung
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Susanne
Rang: Gastam 18.03.2009 20:03:02
Hi
Wenn man leicht erhöhte Zuckerwerte hat,wird dann auch die Durchblutung schlechter?..Mit leicht erhöht meine ich NBZ so um die 100 und nach dem essen 140-150 von Susanne -
Anke
Rang: Gastam 19.03.2009 07:14:31
Dauerhaft hohe Bz-Werte erhöhen das kadiovakuläre Risiko ! von Anke -
Insider
Rang: Gastam 19.03.2009 14:38:30
Aktuelle Durchblutungsstörungen sind wohl kaum feststellbar aufgrund dieses Blutzuckerspiegels, aber chronisch erhöhte Blutzuckerwerte rufen häufig Makro- und/oder Mikroangiopathie hervor bzw. fördern diese. von Insider -
Jürgen
Rang: Gastam 19.03.2009 16:28:02
Moin Susanne,
schon lange, bevor der BZ messbar ansteigt, wird auf dem Weg zum Typ2 häufig immer immer mehr intaktes Proinsulin statt Insulin ausgegeben. Im intakten Proinsulin sind C-Peptid und Insulin noch in einem Doppelmolekül verbunden, so wie sie auch produziert werden. Gesund werden die beiden dann vor der Ausgabe getrennt. Krank werden immer mehr von ihnen nicht getrennt und eben zusammenhängend ausgegeben. So leisten sie zwar nur 10% der normalen Insulinwirkung und fördern neben ihrer eigenen zunehmenden Ausgabe wohl schon intensiv Adipositas und Arteriosklerose.
Wer diesem Frühschaden entgehen will, sorgt, wenn er's gewahr wird, gezielt mit Ernährung und Bewegung für einen möglichst geringen Insulinbedarf im Rahmen eines völlig gesund flachen & niedrigen BZ-Verlaufes. Denn der erste Gefäßschaden kommt eher nicht mit dem ansteigenden Blutzucker, sondern mit dem Produktionsschaden beim Insulin.
Dass die gesamte Durchblutung etwa von Beinen und Füßen messbar durch zu hohen BZ beeinträchtigt wird, kommt dagegen nach den Vorträgen eines Herzkreislauf-Spezialisten und eines Chirurgen in unserer SHG sehr viel seltener als eine PNP vor. Sie schätzten den Anteil von Durchblutungsstörungen auf langfristig etwa 30% der Diabetiker.
Bisdann, Jürgen
Un-/und ärztlich behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr folgekrank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.
Wer dagegen seinen Blutzucker selbst so gesund steuert, dass eine zufällige Blutuntersuchung meistens nicht einmal einen Diabetesverdacht begründen würde, braucht kaum weitere Folgekrankheiten zu fürchten. -
Susanne
Rang: Gastam 19.03.2009 22:37:54
was ist das jetzt schon wieder???...jetzt habe ich Phase1 und Phase 2 endlich kapiert und jetzt sagst Du was von zusammenhängen Insulin und 10%tiger Wirkung??..ich raff gar nix von Susanne -
gtr
Rang: Gastam 19.03.2009 23:30:23
Musst du auch nicht - Hauptsache Jürgen verstehts. -
Jürgen
Rang: Gastam 20.03.2009 10:42:33
@Susanne
schauma
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/default.aspx?sid=342750
oder frag einfach Deinen Google :-) von Jürgen -
Metforz
Rang: Gastam 20.03.2009 14:19:18
Wenn das mit dem Proinsulin so negativ wäre, müssten alle Sufonylharnstoffe und Co. sowie Byetta vom Markt genommen werden. Der Proinsulinspiegel wird mit diesen Stimulanzien bestimmt nicht erniedrigt.
von Metforz -
Jürgen
Rang: Gastam 20.03.2009 14:51:46
@ Metfurz
wenn Du nicht nur stänkern, sondern auch lesen würdest, wäre Dir aufgefallen, dass in den Links zum Thema bei Google genau darauf hingewiesen wird, dass die persönliche Proinsulinausgabe zu bestimmen sei und nur bei unwesentlicher Sulfonyl & Co. gegeben werden sollten.
Und wenn Du die Veröffentlichungen zu Byetta aufmerksamer verfolgt hättest, wäre Dir aufgefallen, dass damit in den positiven Anwendungsällen (in den negativen wird abgesetzt) eine deutliche Verbesserung der Betazellleistung inklusive verbesserter Trennung des Proinsulins vor Ausgabe beobachtet wird :-) von Jürgen