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Wer kann mir helfen...ich bin Mutter einer Tochter die seit sie 8 Jahre alt ist Diabetes hat..

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 11.08.2014
    am 11.08.2014 10:46:41
    Nun ist sie 24 ...liegt jedes jahr mindestens einmal im krankehnhaus...weil sie durch infektionen oder schlechter einstellung durch ueber zucker fast am koma angelangt war und ich sie so immer auffinde.
    sie kann nicht allein leben...weil sie sich mit ihren werten nicht haelt...
    alles ignoriert....
    auch die aerzte wechselt sobald die ihr sagen dass sie grosse probleme mit ihrer gesundheuit bekommt...oder sie ihr tagebuch fuehren soll..hbh1 von 16!!!!!!!!

    ihre haut heilt nicht mehr...ihre organe sind angegriffen...die leber hat schlechte werte..ihre nieren gehts nicht gut...

    alle aerzte erklaeren mir....dass ich keine auskuenfte erhalte weil sie schon 24 jahre alt ist..

    sie lag auch schon aufder psychatrie...ohne erffolg
    sie nimmt ihre antidepressivas nicht...

    sie auch durchfalle seit einem jahr...weil wahrscheinlich der darm auch nicht mehr richtig funktioniert...im krankenhaus kann man ihr nicht mehr helfen.

    diese woche musste sie zum arzt
    weils sie schmerzen im fuss hatte..
    nekrose....und das nun mit 24...

    auch eine irisentzuendung...auch das dritte mal...

    was kann ich nur machen..

    wie kann ich helfen....

    ich hab angst...

    keine kur....auch in bad mergentheim...bringt sie auf den richtigen weg...

    ich freue mich ueber jede nachricht

    danke

  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 11:07:48
    Hallo!

    Bei dieser Geschichte wird die Angst bleiben.

    Ich würde Dir sehr gerne Tipps geben – aber es ist leider so, dass Deine Tochter sich für ein solches Leben entschieden hat.


    Du fragst, was du machen kannst oder wie Du helfen kannst.

    Da bist jetzt wohl nicht fruchtet, würde ich Deiner Tochter die Radikal-Lösung anbieten:

    Entweder DU machst jetzt was oder DU steht ab sofort alleine da.


    Das hört sich hart an, aber es muss etwas passieren. Gute Worte halfen bis jetzt nicht...



    Viele Grüße & bleib stark!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 11:17:07
    So bitter das für Eltern ist, aber wenn jemand keinerlei Hilfen annimmt, dann kann man nix machen.

    So wie es sich anhört, wurde ja schon alles mögliche versucht (Reha in Bad Mergentheim, psychologische Behandlung etc.).

    Was sagt denn deine Tochter, wie sie sich ihr weiteres Leben vorstellt?
    Für mich klingt das auch ein bisschen so, als ob noch andere Probleme neben dem Diabetes bestehen würden.Wenn das so ist, dann müssen die natürlich im Vorfeld angegangen werden, sonst wird das nichts mit dem Diabetes.
    Evtl. wäre auch eine Form des betreuten Wohnens für deine Tochter intressant, dort bekommt sie Hilfen im Alltag, hat aber auch eine gewisse "Privatsphäre". Aber auch damit müsste sie selber natürlich einverstanden sein!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • ingo1955

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 15:03:17
    Gast schrieb:
    So bitter das für Eltern ist, aber wenn jemand keinerlei Hilfen annimmt, dann kann man nix machen.

    So wie es sich anhört, wurde ja schon alles mögliche versucht (Reha in Bad Mergentheim, psychologische Behandlung etc.).

    Was sagt denn deine Tochter, wie sie sich ihr weiteres Leben vorstellt?
    Für mich klingt das auch ein bisschen so, als ob noch andere Probleme neben dem Diabetes bestehen würden.Wenn das so ist, dann müssen die natürlich im Vorfeld angegangen werden, sonst wird das nichts mit dem Diabetes.
    Evtl. wäre auch eine Form des betreuten Wohnens für deine Tochter intressant, dort bekommt sie Hilfen im Alltag, hat aber auch eine gewisse "Privatsphäre". Aber auch damit müsste sie selber natürlich einverstanden sein!



    Hallo Mutter,
    ich sehe das genauso wie mein/e vorredner/in, es ist verm. noch etwas anderes im verborgenen,
    den versuch das im gespräch herauszufinden und darauf einzugehen wird wohl der erfolgbringendere weg sein.

    gruss ingo1955
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.08.2014 15:38:54
    Hab ähnliches mal mit einem Typ2 gesehen. Den pflegte seine Schwester, und ich hab häufig auf die eingeredet, was sie denn noch alles mit ihrem Bruder ausprobieren sollte, bis mir endlich dämmerte, dass die schon alles durch hatte. Ohne jede Haltungsänderung bei einem ansonsten eigentlich vernünftigen Mann in den besten Jahren.

    Trotz der täglichen Pflege in der selben Wohnung war ihr gelungen, eine Art Selbstschutz-Distanz zu dem Menschen aufzubauen und zu halten, der da dann halt entsprechend seinem eigenen Willen über mehrere Jahre gestorben ist.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 19:38:43
    ich verstehe deine Tochter
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 21:40:43

    "Ich verstehe deine Tochter"............naja, ohne sie und die näheren Umstände ihres Lebens zu kennen...........?...........?

    Was ich genauso sehe: Jeder hat das gute Recht sein Leben so zu führen, wie er das möchte. Und wer sein Leben vorzeitig beenden möchte, hat das gute Recht, das zu tun.

    Was in diesem Zusammenhang allerdings verwundert, ist, dass die Betroffene ja offenbar die ihr angebotenen Kuren und Therapien zunächst mal angenommen hat und sich auch schon mehrfach stationär im KH hat behandeln lassen.
    Wenn mein Diabetes mir sch...egal ist, dann spare ich mir das doch. Dann sage ich danke und verlasse die Klinik auf eigenen Wunsch, ist doch kein Problem.
    Hiernach kann man vermuten, dass die Tochter der TE möglicherweise doch gerne Hilfe annehmen würde, irgendwas sie aber davon abbringt, es zu tun.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 22:03:15
    Gast schrieb:
    ich verstehe deine Tochter



    erklaer das mal bitte!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.08.2014 09:26:41
    Ja so sind se ... erst was absondern "ich verstehe deine tochter" und dann auf tauchstation gehen. mich wuerde es wirklich mal interessieren, was du denn verstehst ... aber wahrscheinlich haben wir hier einen wieder einen heissluftquirl, der dazu beiträgt, dieses an und fuer sich gute forum zu einer farce verkommen zu lassen ;-)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.08.2014 09:28:14
    Ja so sind se ... erst was absondern "ich verstehe deine tochter" und dann auf tauchstation gehen. mich wuerde es wirklich mal interessieren, was du denn verstehst ... aber wahrscheinlich haben wir hier einen wieder einen heissluftquirl, der dazu beiträgt, dieses an und fuer sich gute forum zu einer farce verkommen zu lassen :-(
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.08.2014 09:44:09
    Gast schrieb:
    Ja so sind se ... erst was absondern "ich verstehe deine tochter" und dann auf tauchstation gehen. mich wuerde es wirklich mal interessieren, was du denn verstehst ... aber wahrscheinlich haben wir hier einen wieder einen heissluftquirl, der dazu beiträgt, dieses an und fuer sich gute forum zu einer farce verkommen zu lassen :-(


    Ich bin nicht der Gast mit dem Posting "ich verstehe deine Tochter", stelle aber fest, die Gefahr diese "an unf für sich gute Forum" zu einer Farce verkommen zu lassen, besteht nicht, denn dieses Forum IST seit langer Zeit eine Farce, welche der Selbstdarstellung einiger Schreiberlinge dient.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 11.08.2014
    am 12.08.2014 10:54:01
    hallo gast..
    natuerlich spielen da noch andere themen mit...
    sie war auch schon in therapie...aber irgendwie ohne erfolg..

    aber die idee mit dem betreuten wohnen ist interessant...wir brauchen abstand...
    sie macht nicht nur sich kaputt sondern damit auch die ganze familie..

    wie komm ich da ran??

    mit ihrem arzt reden...allein darf ich das ja nicht...da muss sie ihr einverstaendniss
    geben,...und am besten gleich mit gehen...

    danke fuer deinen vorschlag...

    mutter
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 11.08.2014
    am 12.08.2014 11:03:09
    hallo juergen...

    wenn einer ueber 40 ist ..und nur ein bruder...schwager ist.....dann steht man da emotional eher neutral dabei..

    es ist aber meine tochter...die noch ihr ganzes leben vor sich hat..

    und ich dabei zuschauen musss..

    allein leben ...kann sie nciht....sie waere schon lange tot...

    ich hab sie schon bewusstlos in ihrem zimmer aufgefunden...
    notarzte,.,,,nachts....

    die idee mit dem betreuten wohnen ist sehr gut...

    glaube nicht dasss ich mir nicht taeglich gedanken mache...

    weil wir uns gegenseitig aufreiben.....

    das mit dem fuss...nun ....
    jedesmal denken wir...jetzt sollte es schnackeln...
    oder sich ein schalter umlegen...

    aber es geht weiter....

    und wenn man mit ihr spricht kommt.....

    ist mir doch scheiss egal..dann sterb ich halt...

    wie wirklich in ihr aussieht weiss nur sie selber...

    psychologische hilfe hatte sie...und lehnt weitere sitzungen und ihre antidepressiva ab

    und einfach vor die tuer setzen kann ich sie nicht..
    da mach ich mich an ihrem ...sterben...mit schuldig...

    uebel...uebel...

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 11.08.2014
    am 12.08.2014 11:06:16
    ich meine den gast ...der meine tochter versteht!!!

    in wie fern??

    gehts dir genauso??

    dann koenntest du mir vielleicht tipps geben...

    wie kann ich sie auf den weg bringen..??

    warum gehts dir auch so?
    hast du auch aufgegeben??

    findest du das leben nicht schoen??

    mutter
    Bearbeitet von User am 12.08.2014 11:13:45. Grund: kein anschrift
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.08.2014 11:16:00
    @Muttereinerdiabetikerin
    Ich denke nicht, dass du in diesem Forum für deine Situation brauchbare Tipps findest. Wende dich an eine Familienberatung.
    http://www.familie-und-tipps.de/
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.08.2014 15:53:50
    Hallo Mutter,

    ohne das Einverständnis deiner Tochter wirst du, da sie über 18 ist, in keiner Beziehung etwas ausrichten können.
    Manchmal kann es auch helfen, eine "neutrale" Person, also Freundin, Verwandte etc. mit ins Boot zu nehmen, zu der deine Tochter eine Vertrauensbasis hat. Dass deine Tochter ihrem Leben ernsthaft ein Ende setzen will, glaube ich eher weniger, dann würde sie nicht die ganzen Therapieangebote wahrnehmen, das ist eher unlogisch.

    Über das betreute Wohnen kann man sich je nach Wohnort eigentlich erstmal im Internet informieren, ggf. kommen auch die Gemeinden/Sozialämter in Frage.
    Es gibt unterschiedliche Träger, die betreutes Wohnen für junge Erwachsene (meist bis 27 Jahre) anbieten, an die man sich bei Interesse wenden kann.

    Und, so hart es jetzt klingt, aber es kann unter Umständen wirklich helfen, die Tochter eben nicht mehr zu unterstützen, sondern sie "vor die Tür" zu setzen.
    Vielen geht erst dann der Ernst der Lage auf.Das ist aber wirklich ein schwerer Schritt für Eltern, keine Frage.