Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Diabetes ohne Insulin-Spritzen?

  • alexandra

    Rang: Gast
    am 03.03.2009 13:08:04
    hallo, ich hab eine frage und hoffe, dass es hier menschen gibt, die mir dabei weiterhelfen können.
    meine schwiegermutter (73) hat seit 06 diagnostizierte Altersdiabetis bei damaligen vielleicht 75-80kg.
    nach ca 1,5-2Jahren hatte sie plötzlich keine Lust mehr zu spritzen und hörte einfach auf. Irgendwie ist sie der meinung, sie käme auch ohne klar. Das ging auch komischer weise 'relativ' gut, von wechselnden mittelschweren beschwerden mal abgesehen. seitdem verliert sie an gewicht, was ersteinmal eher erfreulich war. jetzt hatte sie vor ein paar wochen einen grippalen infekt und nahm nocheinmal rapide ab. Sie ist genesen, aber seitdem extrem schwach, kann kaum mehr etwas essen, trinkt nur noch unentwegt und hat ständig durst. Muss dementsprechend ständig austreten. Wiegt nur noch 48 kilo.
    Meine Frage an alle die das hier lesen: ist dieser durst nicht ein zeichen von noch vorhandener diabetes? was passiert jetzt, wenn sie weiterhin nix isst, nur trinkt? noch mehr abnehmen? wird sie, wenn sie so weitermacht, einfach eines tages tod umfallen? sie will nicht zum arzt, weil sie ja keine schmerzen hat- sie hat ja nix....
    worauf müssen wir uns jetzt einstellen?
    ich hoffe, mir kann jemand helfen, denn ich war im netzt nirgends fündig über solche, die trotz diabetis einfach gar nix machen...
    danke , alexandra
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 03.03.2009 14:13:07
    so leid es mir tut , aber es nutzt nicht zu beschönigen.
    die dame ist voll auf dem weg ins jenseits.
    allem anschein nach mißt sie auch nicht mehr, sonst wären ja werte genannt.
    ganz deutlich ! durch überhöhten blutzucker , erhöhte trinkmengen, überhöhte urinmengen, ---> gerade für alte ist der weg in die austrocknung dann vorprogrammiert, sie verliert nicht überwiegend gewicht als feststoff, sondern durch flüssigkeitsmangel.
    daher auch kein essen mehr möglich,
    ich würde sie wenn schon nicht ins kh, sofort zum diabetologen schleppen, der sie garantiert zur infusion ins kh einweist, und wenn sie überlebt soll insulin und schulung an erster stelle stehen.
    viel zeit ist nicht, tu was !
    mfg. klaus von klausdn
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 03.03.2009 19:52:56
    Bitte sofort in eine Klinik. Hatte auch nur noch 43 kg, und mein unentdeckter Diabetes hätte mich fast meine Nieren gekostet.

    mfg
  • kati

    Rang: Gast
    am 03.03.2009 20:13:11
    Kann ich mich nur anschließen.

    Sollte sie über Sodbrennen klagen oder gar brechen, dann sofort ins KH oder Notarzt rufen.

    Grüße Kati
  • Konfuzius

    Rang: Gast
    am 03.03.2009 23:03:26
    merkt es denn keiner, die Schwiegertochter dieser Dame will euch alle verar.....

    Der Thread ist ein Fake.
    Vielleicht ein Virus und ihr laßt euch davon anstecken darauf zu antworten...


  • Judith

    Rang: Gast
    am 04.03.2009 00:07:00
    Hallo,

    also ich habe dazu auch mal eine Frage, wie lange kann man ohne Insulin als Diabetiker auskommen bis man in ein Überzuckerkoma fällt?


    Gruß

    Judith
  • Hans

    Rang: Gast
    am 04.03.2009 10:13:20
    Hallo Judith,

    deine Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden. Auch ein Typ 1 Diabetes entwickelt sich. Gibt es noch eine Eigenproduktion an Insulin kann es längere Zeit bis zu Koma dauern.

    Ab einem Blutzuckertwert von ca. 1.400 mg/dl wird es kritisch. Wobei es Diabetiker gibt die mit 4.500 mg/dl in die Rettungsstelle gekommen sind. Es gibt auch Diabetiker die mit einem Wert von 500 mg/dl ins Koma gefallen sind.

    Trotz intensivmedizinische Betreuung versterben ca. 5% der Patienten im ketoazidotischen Koma.

    Jede Behandlung braucht Zeit und die ist manchmal nicht mehr da. Blutzuckerwerte können nur mit viel Erfahrung seitens der Ärzte gesenkt werden (maximal 100 mg/dl pro Stunde, Gefahr der Bildung von Ödemen, speziell Gehirn).

    Der Flüssigkeitsverlust kann auch nur in engen Grenzen (ZVD) ausgeglichen werden.


    Grüsse von Hans

  • klausdn

    Rang: Gast
    am 04.03.2009 13:13:18
    das sollte man sehr sorgfältig unterscheiden.
    ein typ 1, geht ins koma über bei ketoascidose,(auch nicht plötzlich, aber in tagen)
    ein t2 wird kaum ins koma fallen,
    hier ist der fall t2 und altersstarrsinn - nicht spritzen, nicht essen, trinken - folge austrocknung, kommt sehr wahrscheinlich häufiger als andere komplikationen vor.
    und ist gefährlicher als der hohe zucker.
    kommt oft auch ohne dm vor.
    mfg. klaus von klausdn
  • alexandra-stephanie

    Rang: Gast
    am 11.03.2009 14:40:36
    danke
  • Tom

    Rang: Gast
    am 11.03.2009 14:54:01
    Hi Alex,

    ich kann Klaus nur beipflichten.
    Und da, wie du schreibst, sie nicht zum Arzt zu bewegen ist, mach es andersrum, bestell DEINEN Hausarzt zu einem Hausbesuch zu ihr und erläutere es ihm.Klingt zwar doff, aber bei alten Leutchen (Das ist bitte nicht respektlos gemeint) ist das manchmal besser, wenn der Herr oder Frau Dokteeer ins Haus kommen...
    Der Gewichtsverlust, der hier auftritt, ist vielleicht hübsch für die Anzeige auf der Waage, aber leider ansonsten kreuzgefährlich.
    Alles Gute und viel Kraft und Durchhaltevermögen. von Tom
  • alexandra-stephanie

    Rang: Gast
    am 13.03.2009 10:59:47
    Vielen vielen herzlichen dank für die vielen hilfreichen antworten!!!
  • Holger Bellem

    Rang: Gast
    am 17.04.2009 16:48:52
    Bin selbst Diabetiker.
    Die von Ihnen geschilderten Symptome lassen nur einen Schluß zu:
    der Zustand ist lebensbedrohlich
    Einweisung ins Krankenhaus SOFORT erforderlich
    wenn Sie nichts unternehmen, steht der Erbfall unmittelbar bevor

    MfG Holger Bellem