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Bitte macht mir Mut

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    am 22.12.2014 09:51:30
    Hallo, ich bin neu im Forum und vor etwa 7 Monaten wurde bei mir Diabetes Typ II festgestellt. Ich befolge alle Ratschläge des Arztes und bewege mich körperlich viel und achte auf meine Ernährung. Seit der Diagnose Diabetes habe ich mehr als 10 Kilo abgenommen und ich nähere mich so langsam meinem Normalgewicht an. Eigentlich alles sehr positiv, denn auch meine Blutzuckerwerte sind gut und durch die körperliche Bewegung fühle ich mich überhaupt sehr viel fitter. Mein Problem ist jetzt nur, dass ich im Internet alles über Diabetes gelesen habe und was ich da erfahren habe, hat mich doch sehr mutlos gemacht. Laut Statistik sterben angeblich um die 75 Prozent aller Diabetiker früher oder später an den Folgen ihrer Krankheit. Natürlich soll das Leben eines Diabetiker über Jahre verkürzt sein und fast jeder Diabetiker soll statistisch gesehen früher oder später an einer Folgeerkrankung leiden. Leute, diese negativen Statistiken im Internet erschlagen mich, machen mich langsam mutlos und ich frage mich, warum ich grundsätzlich mein Leben geändert habe (körperliche Bewegung, Gewichtsreduzierung, Ernährung, etc.), wenn doch sowieso alles scheinbar vergebens sein soll. Na ja, ich fühl mich langsam wie ein Todgeweihter, der nur darauf wartet, dass er erst schwer krank wird und dann stirbt. Noch bin ich motiviert, aber wenn ich all diese für Diabetiker negativen Statistiken lese, werde ich langsam depressiv. Tja, ich weiß nicht recht weiter. Da ist es ja in der heutigen Zeit nicht viel schlimmer HIV-positiv zu sein. Denn mit den heutigen Medikamenten läßt sich HIV sehr gut in Schach halten und man kann mit HIV auch alt werden, was früher nicht der Fall war. HIV ist heute eine chronische Krankheit, die wie Diabetes mit Medikamenten eingedämmt werden kann. Ich bin ziemlich fertig.
    Bearbeitet von User am 22.12.2014 09:58:11. Grund: Textergänzung
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    am 22.12.2014 10:19:55
    Hallo!

    Die liebe Statistik - die stammt aus dem letzten Jahrtausend.

    Mittlerweile ist es mit den ganzen schönen Dingen vom Doc (wenn er sich denn zwischendurch auf den neuesten Stand gebracht hat) durchaus möglich, ohne heftigste Folgeschäden im hohen Alter unter die Erde zu kommen.
    Erblinden oder Dialyse werden bei Diabetikern auch weiterhin Themen sein, wobei hier auch eine gewisse erbliche Veranlagung eine Rolle spielt. Darüber liest man recht wenig...
    Dazu kommt: Das Risiko für Folgeschäden steigt mit dem HbA1c - und die Kurve steigt statistisch gesehen ab 7,5 erst richtig an.

    Leider ist es heutzutage ja weitverbreitetes "Wissen", dass "das bisschen Zucker" ja nix macht...

    Wer seinen Blutzucker im Rahmen hält und die vom Doc empfohlenen Werte einhält sollte gut klarkommen - zumal Dein Einstiegsalter ja nun auch eine gewisse statistische Sicherheit vor heftigen Folgeschäden in 30 bis 40 Jahren mit sich bringt ;-)
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    am 22.12.2014 11:03:05
    Hab mich hier vor einiger hier mächtig für die Ansicht hauen lassen müssen, dass wir 2er unseren Diabetes locker sehr systematisch als Gesundheits-Coach "missbrauchen" können. Das wäre die absolute Höhe des diabetisch geschädigten verqueren Denkens.

    Dabei ist die Logik zwingend einfach: Wer als 2er seinen Blutzucker vorrangig mit Ernährung und Bewegung und dem dann noch nötigen Minimum an Medis gesund hält, hält in aller Regel sein Normalgewicht und verhält sich insgesamt so gesund, dass z.B. auch Blutdruck und Blutfette häufig (wieder) ohne Medis gesund gemessen werden.

    Damit gibt es dann nicht nur kein Risiko für irgendwelche diabetischen Folgekrankheiten, die alle höher als gesunden Blutzucker und höher als gesunde Schwankungen brauchen, sondern auch keins für die üblichen zivilisatorischen Folgen, die alle höhere Blutfette und vor allem höheren Blutdruck brauchen.
    Mit Deinem proaktiven BZ-Verhalten hast Du schon einen super Grund für ein wenigstens normal langes und ansonsten völlig gesundes Leben gelegt!

    Und wieso Coach? Weil wir mit unserem BZ-Messer ein super Instrument zur direkten Erfolgskontrolle und zum Ansporn dafür haben, uns beständig zuverlässig in unserer gesunden Spur zu halten :)
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    am 22.12.2014 11:14:53
    Hi, Strandboy.

    Ich versuche es mal mit dem Mutmachen:

    Deine Geschichte weist Parallelen zu meiner auf.

    Vor 5 Jahren wurde bei mir mit einem HbA1c von 13% und einem aktuellen Blutzuckerwert von 300 ml/dl ein Diabetes Typ 2 diagnostiziert.
    Mit dem Schock wurde ich nach Hause entlassen und ich besorgte mir noch am gleichen Tag einen Termin bei einem Diabetologen für den nächsten Tag. Der Internist, der die Diagnose gestellt hatte, wollte mich ins Krankenhaus zur Einstellung einweisen. Das erfuhr ich ein paar Tage später durch einen Telefonanruf von ihm. Da hatte ich den Diabetologen-Termin aber schon hinter mir und die Therapie bereits begonnen.

    Der Diabetologe empfahl mir eine Therapie aus Langzeit- und Kurzzeitinsulinen, Metformin und Glitazonen. Dazu eine Lebensstiländerung.

    Ich änderte, mit Unterstützung meiner Frau, ab diesem Zeitpunkt radikal meinen Lebensstil in der Form, daß ich täglich (1-2 Stunden, je nach Sportart) Sport trieb und Kohlehydrate nur noch kontrolliert zuführte. Da war anfangs viel Disziplin gefragt, aber die drohenden Folgen der Erkrankung waren Motivation genug.

    Das führte innerhalb von 3 Monaten zu einem HbA1c von 6,5%. Dadurch konnte ich in Zusammenarbeit mit meinem Diabetologen Insulin komplett absetzen.

    Ich nahm am DMP teil und ging alle 3 Monate zum Diabetologen. Nachdem 6 Monate später der HbA1c auf 5,8% sank, liessen wir auch die Glitazone weg.

    Mein Sport- und Ernährungsprogramm behielt ich bei und der HbA1c sank noch bis 5,6%, wo er seitdem stabil ist. Irgendwelche Folgeschäden sind noch nicht vorhanden.

    Mein Diabetologe meint, daß es in meinem Fall auch wahrscheinlich nicht dazu kommt, weil auch das Kleine Blutbild insgesamt hervorragende Werte zeigt und es so aussieht, daß die Diagnose des Diabetes und meine Reaktion eher dazu führen würde, mein Leben zu verlängern, da ich meinen ungesunden (faulen und verfressenen) Lebensstil aufgegeben habe. Ich fühle mich auch so, denn ich bin heute mit 62 fitter als jemals zuvor.

    Nach Deiner Schilderung zu urteilen ist es in Deinem Fall ähnlich.

    Nun zu den Statistiken:

    Bei der Beurteilung der Statistiken sollte man wissen, dass mehr als 50% der Diabetiker nicht compliant sind, viele und auch deren Angehörige die Krankheit und die Zusammenhänge zwischen Krankheitsfortschritt und Lebensstil nicht verstehen und so ihr Leben unnötig verkürzen. Die gehen natürlich in eine Statistik, die "Diabetiker" über einen Kamm schert, ein. Beschäftige Dich lieber mit Statistiken, die die Mortalität zwischen Aktiven und Passiven Diabetikern vergleichen. Die machen Dir Mut.

    Jeder ist letztendlich seines Glückes Schmied und gerade bei Diabetes hat man es selbst in der Hand, den Krankheitsfortschritt zu bremsen bzw. zu stoppen. Revidieren geht leider nicht.

    Viel Erfolg und bleib konsequent.
    Bearbeitet von User am 22.12.2014 11:17:34. Grund: Rechtschreibverbesserung
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    am 22.12.2014 11:17:11
    Hallo Strandboy,
    mach dich nicht verrückt was Statistiken betrifft,es ist immer ein Blick zurück !!!
    In den letzten 1o Jahren hat sich viel verbessert was die Behandlung DM betrifft ,
    leichter einen gesunden BZ zu haben und damit ist die Wahrscheinlichkeit
    von Folgekrankheiten viel geringer.

    Alles Gute.
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    am 22.12.2014 16:39:05
    Kiepenkerl schrieb:

    Bei der Beurteilung der Statistiken sollte man wissen, dass mehr als 50% der Diabetiker nicht compliant sind, viele und auch deren Angehörige die Krankheit und die Zusammenhänge zwischen Krankheitsfortschritt und Lebensstil nicht verstehen und so ihr Leben unnötig verkürzen. Die gehen natürlich in eine Statistik, die "Diabetiker" über einen Kamm schert, ein. Beschäftige Dich lieber mit Statistiken, die die Mortalität zwischen Aktiven und Passiven Diabetikern vergleichen. Die machen Dir Mut.


    das ist ein ganz wichtiger punkt. das ergebnis einer statistischen erhebung und auswertung ist immer nur ein relativ kleiner teil des gesamtbildes (der statistik). man muss also immer auch die statistik von innen her betrachten, sonst können fehlschlüsse sehr leicht passieren. in diesem fall wäre es also in der tat von großer bedeutung zu schauen, wie die stichprobe zusammengesetzt war und wie die lebensstile verliefen. denn genau das möchtest du ja wissen: hat lebensstil eine auswirkung auf den diabetischen verlauf und folgekrankheiten? von dieser fragestellung ausgehend müsste man den datensatz also völlig anders auswerten.

    insofern suche dir statistiken, die deiner frage nachgehen.
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    am 22.12.2014 17:35:03
    hjt_Jürgen schrieb:
    Hab mich hier vor einiger hier mächtig für die Ansicht hauen lassen müssen, dass wir 2er unseren Diabetes locker sehr systematisch als Gesundheits-Coach "missbrauchen" können. Das wäre die absolute Höhe des diabetisch geschädigten verqueren Denkens......................................





    Ist aber so. Lass sie hauen.

    Ich für meine Situation habe 2 Hebel zur Steuerung meines Blutzuckers:

    1.) Kohlehydratzufuhr (Wie viel und welche)
    2.) Bewegung (Sport)

    Die dritte Möglichkeit, Medikamente, schliesse ich so lange es geht, aus.

    Und wenn ich mit diesen 2 Hebeln arbeite, ergibt sich automatisch ein gesunder Lebensstil.

    Manches ist für Manchen zu einfach.

    ;-)
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    am 22.12.2014 17:49:52
    Kiepenkerl schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Hab mich hier vor einiger hier mächtig für die Ansicht hauen lassen müssen, dass wir 2er unseren Diabetes locker sehr systematisch als Gesundheits-Coach "missbrauchen" können. Das wäre die absolute Höhe des diabetisch geschädigten verqueren Denkens......................................





    Ist aber so. Lass sie hauen.

    Ich für meine Situation habe 2 Hebel zur Steuerung meines Blutzuckers:

    1.) Kohlehydratzufuhr (Wie viel und welche)
    2.) Bewegung (Sport)

    Die dritte Möglichkeit, Medikamente, schliesse ich so lange es geht, aus.

    Und wenn ich mit diesen 2 Hebeln arbeite, ergibt sich automatisch ein gesunder Lebensstil.

    Manches ist für Manchen zu einfach.

    ;-)



    Leider läßt sich mit dieser simplen Einstellung nicht jedem Diabetes beikommen. Manchmal braucht man mehrere "Hebel" und man muß deswegen durchaus nicht bekloppt sein.
    Jürgen sollte das eigentlich wissen.
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    am 22.12.2014 18:01:52
    Wie kommst Du auf "bekloppt"?
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    am 22.12.2014 18:34:02
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wie kommst Du auf "bekloppt"?



    Für mich liest sich das so.
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    am 22.12.2014 19:15:34
    EH schrieb:
    Kiepenkerl schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Hab mich hier vor einiger hier mächtig für die Ansicht hauen lassen müssen, dass wir 2er unseren Diabetes locker sehr systematisch als Gesundheits-Coach "missbrauchen" können. Das wäre die absolute Höhe des diabetisch geschädigten verqueren Denkens......................................





    Ist aber so. Lass sie hauen.

    Ich für meine Situation habe 2 Hebel zur Steuerung meines Blutzuckers:

    1.) Kohlehydratzufuhr (Wie viel und welche)
    2.) Bewegung (Sport)

    Die dritte Möglichkeit, Medikamente, schliesse ich so lange es geht, aus.

    Und wenn ich mit diesen 2 Hebeln arbeite, ergibt sich automatisch ein gesunder Lebensstil.

    Manches ist für Manchen zu einfach.

    ;-)



    Leider läßt sich mit dieser simplen Einstellung nicht jedem Diabetes beikommen. Manchmal braucht man mehrere "Hebel" und man muß deswegen durchaus nicht bekloppt sein.
    Jürgen sollte das eigentlich wissen.




    Doch. In den meisten Fällen (natürlich nicht bei körperlichen Einschränkungen/bei Typ I etc.) lässt sich das so simpel regeln. Immer eine Frage der Dosis, der Disziplin, des Verständnisses um die Zusammenhänge und des Grades der Beklopptheit, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und des Willens, den Rest seines Lebens bei vernünftiger Lebensqualität zu verbringen.
    Bearbeitet von User am 22.12.2014 19:17:31. Grund: Ergänzung
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    am 22.12.2014 19:19:50
    Kiepenkerl schrieb:

    Ich für meine Situation habe 2 Hebel zur Steuerung meines Blutzuckers:

    1.) Kohlehydratzufuhr (Wie viel und welche)
    2.) Bewegung (Sport)

    Die dritte Möglichkeit, Medikamente, schliesse ich so lange es geht, aus.

    Und wenn ich mit diesen 2 Hebeln arbeite, ergibt sich automatisch ein gesunder Lebensstil.


    daumen nach oben!! das was du machst ist vor allem eines nicht: bekloppt ;-)
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    am 22.12.2014 19:31:54
    Kiepenkerl schrieb:


    Doch. In den meisten Fällen (natürlich nicht bei körperlichen Einschränkungen/bei Typ I etc.) lässt sich das so simpel regeln. Immer eine Frage der Dosis, der Disziplin, des Verständnisses um die Zusammenhänge und des Grades der Beklopptheit, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und des Willens, den Rest seines Lebens bei vernünftiger Lebensqualität zu verbringen.



    Wenn du meinst. Du hast seit 5 Jahren Diabetes und du weißt natürlich alles.
    Ich hab seit 40 Jahren Diabetes und ich weiß zwar viel über die Krankheit, aber bei weitem nicht alles. Du wirst überrascht sein, meinem Diabetologen geht es nicht anders und all den Wissenschaftlern, die an dieser Krankheit forschen, ebenfalls.

    Warten wir's ab.
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    am 22.12.2014 19:45:47
    EH schrieb:

    Warten wir's ab.


    nein, EH, eben nicht!

    der user zeigt sich pro-aktiv und wartet eben nicht ab. völlig unabhängig davon, was die forschung in 20 jahren für neue erkenntnisse hervorbringt, wird er von seinem verhalten erheblich profitiert haben.

    du siehst das alles ganz schön negativ und da möchte ich ausdrücklich widersprechen. ich finde das von jürgen eingebrachte bild sehr schön und passend: diabetes als dein persönlicher gesundheits-coach.

    als bekennender pro-aktivist möchte ich jeden leser dazu ermuntern, den diabetes t2 als gesundheits-couch zu begreifen, der für je eine hand einen hebel bereitstellt: bewegung und ernährung.

    "Warten wir's ab" ist da ein ganz, ganz schlechter begleiter.
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    am 22.12.2014 19:56:53
    purea schrieb:
    EH schrieb:

    Warten wir's ab.


    nein, EH, eben nicht!

    der user zeigt sich pro-aktiv und wartet eben nicht ab. völlig unabhängig davon, was die forschung in 20 jahren für neue erkenntnisse hervorbringt, wird er von seinem verhalten erheblich profitiert haben.

    du siehst das alles ganz schön negativ und da möchte ich ausdrücklich widersprechen. ich finde das von jürgen eingebrachte bild sehr schön und passend: diabetes als dein persönlicher gesundheits-coach.

    als bekennender pro-aktivist möchte ich jeden leser dazu ermuntern, den diabetes t2 als gesundheits-couch zu begreifen, der für je eine hand einen hebel bereitstellt: bewegung und ernährung.

    "Warten wir's ab" ist da ein ganz, ganz schlechter begleiter.



    Wie üblich hast du meinen Beitrag nicht verstanden und auch nicht das "warten wir's ab". Ich möchte mit dir keinerlei Konversation betreiben und daher irritiert es mich, wenn du ständig meine Beiträge hier falsch kommentierst.
    Bitte hör auf an meinen Beiträgen herumzuinterpretieren, dir fehlt einfach das Verständis dafür, was Diabetes. Ist halt so, wenn man selbst nicht betroffen ist.
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    am 22.12.2014 20:19:17
    mach dir mal keine sorgen, EH, ich hab das schon ganz gut verstanden. aber vielen dank für's bekloppt-halten ;-)

    deine beiträge haben eben ganz generell einen eher lethargischen, entmutigenden und destruktiven tenor ("da kannst du nicht viel machen" "lass es sein, du brauchst schnellstmöglich medikamente" "ernährung bringt dir auf lange sicht sowieso nichts" "bei mir hat nichts geholfen" "wenn du glaubst, du könntest mit ernährung und bewegung etwas erreichen, dann bist du eben bekloppt" und so weiter und so fort...). dein bekloppt-halten-beitrag reiht sich da ganz gut ein.

    es klappt bei uns mit der "hebeltechnik" ganz gut. dass es ausgerechnet bei dir versagt taugt bei weitem nicht dazu, andere für eine gesunde lebensweise zu verurteilen. wir haben spaß dran, unsere fallenden blutzuckerwerte geben uns recht und wir werden uns sowieso nicht von foren-misepetern entmutigen lassen ;-).
    Bearbeitet von User am 22.12.2014 20:23:22. Grund: .
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    am 22.12.2014 22:00:44
    Sehe ich zu 1000 % genauso...ich meine pureas letzten Beitrag...vielleicht ist das einfach der Grund warum ich immer für sie gehalten werde...aber das ist mir ja auch völligst egal...EH`s äußerst negativer Grundton, insb. gegenüber "Alternativmethoden" liest sich verdammt häufig heraus...der Grund hierfür allerdings erschliesst sich mir nicht so wirklich, ist es doch eine immense Hilfe und Erleichterung, dass man selbst etwas tun kann...vielleicht eine Art Verbitterung ? Vielleicht realisiert man durch die vielen Einträge diesbezüglich auch, dass eine Umstellung in der Ernährung & Bewegung doch verdammt viel ausmachen kann, man selbst dies aber nicht so umsetzen kann ? Ja, mit Sicherheit erreicht man mit Verringerung der KHs und Bewegung bei einem frischen Diabetes, oder noch Prädiabetes um einiges mehr als bei einem 40 Jahre alten. Aber genau deswegen verstehe ich nicht warum du gerade den neu diagnostizierten Usern diese Form des Umgangs und diese Möglichkeit madig machst. Wie sich der Diabetes dann in 10 oder 20 Jahren verhält, das kann man immer noch schauen. Was sich allerdings gerade am Anfang für "Boden gut machen lässt" tust du immer nur damit ab, dass man neben dem Diabetes auch noch ein Leben hat und das man das als Berufstätiger nicht schaffen kann, etc. pp.
    Gesundheitscoach so wie Jürgen schrieb...perfekt ! Damit kann man sich doch anfreunden, wenn man sich schon mit dieser Krankheit anfreunden muss. Ist auf jeden Fall nen netter Gedanke, der beruhigt und positiv stimmen und nicht hadern lässt.

    Bearbeitet von User am 22.12.2014 22:02:24. Grund: corr
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    am 22.12.2014 22:43:25
    Belli schrieb:
    Ja, mit Sicherheit erreicht man mit Verringerung der KHs und Bewegung bei einem frischen Diabetes, oder noch Prädiabetes um einiges mehr als bei einem 40 Jahre alten. Aber genau deswegen verstehe ich nicht warum du gerade den neu diagnostizierten Usern diese Form des Umgangs und diese Möglichkeit madig machst. Wie sich der Diabetes dann in 10 oder 20 Jahren verhält, das kann man immer noch schauen.


    Stimme dir voll zu. Danke.
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    am 22.12.2014 22:47:42
    EH schrieb:
    Leider läßt sich mit dieser simplen Einstellung nicht jedem Diabetes beikommen. Manchmal braucht man mehrere "Hebel" und man muß deswegen durchaus nicht bekloppt sein.
    Jürgen sollte das eigentlich wissen.


    1. Auswahl und Menge der Nahrung
    2. Einsatz und Intensität und Menge von Bewegung
    3. Medikament(e)
    Du weißt, dass ich für den alltäglich gesunden Blutzucker-Verlauf immer von 3 Hebeln ausgehe.

    Völlig normal, dass da für zeitnahe Neudiagnosen durchaus nur 1. oder nur 2. oder eine Kombination daraus für den völlig gesunden BZ ausreichen kann. Für wie lange, kann nur jeder Betroffene für sich selbst herausfinden.

    Und wenn 1. und 2. zusammen für den gesunden BZ nicht mehr ausreichen, muss halt die passende Medikation dazu genommen werden. Was soll daran falsch sein?
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    am 22.12.2014 23:12:27
    EH schrieb:
    Wenn du meinst. Du hast seit 5 Jahren Diabetes und du weißt natürlich alles.
    Ich hab seit 40 Jahren Diabetes und ich weiß zwar viel über die Krankheit, aber bei weitem nicht alles. Du wirst überrascht sein, meinem Diabetologen geht es nicht anders und all den Wissenschaftlern, die an dieser Krankheit forschen, ebenfalls.

    Warten wir's ab.



    Wenn das Abwarten Deine Strategie ist?
    Du musst es wissen.

    Woraus liest Du, daß ich alles weiss oder es glaube? Eigenartige Interpretation meiner Beiträge.

    In diesem Thread geht es darum, jemandem, der vor kurzem seine Diagnose Diabetes bekommen hat und durch die diversen Statistiken zum Thema verunsichert ist, Mut zu machen.

    Ich bleibe dabei: Wer körperlich in der Lage ist, kann sich weitgehend selbst helfen. Selbstverständlich - und das kann man in diesem Forum nicht genug betonen - nur mit Unterstützung und unter Überwachung eines Spezialisten (am Besten Diabetologe).

    Er muss nur den Arsch hochkriegen. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer.
    Abwarten ist sicher bequemer.

    Aber als Trost: Abwarten dauert wahrscheinlich nicht so lange, als wenn man sich proaktiv verhält. Und wenn es doch genau so lange dauert, kriegt man das eigene Elend vielleicht nicht mehr so richtig mit.

    P.S: Kannst Du mir ein Argument gegen Eigeninititative und proaktives Verhalten nennen?
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    am 23.12.2014 06:49:20
    Belli schrieb:

    Gesundheitscoach so wie Jürgen schrieb...perfekt ! Damit kann man sich doch anfreunden, wenn man sich schon mit dieser Krankheit anfreunden muss. Ist auf jeden Fall nen netter Gedanke, der beruhigt und positiv stimmen und nicht hadern lässt.


    finde ich auch.
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    am 23.12.2014 09:31:04
    purea schrieb:
    Belli schrieb:

    Gesundheitscoach so wie Jürgen schrieb...perfekt ! Damit kann man sich doch anfreunden, wenn man sich schon mit dieser Krankheit anfreunden muss. Ist auf jeden Fall nen netter Gedanke, der beruhigt und positiv stimmen und nicht hadern lässt.


    finde ich auch.[/quote

    purea schreibt sich selbst.....witzig

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    am 23.12.2014 10:34:06
    na, wenn deine fähigkeit zum quoten mit deiner fähigkeit zum denken korreliert, dann sind deine absurden schlussfolgerungen ja keineswegs überraschend :D
    Bearbeitet von User am 23.12.2014 10:35:28. Grund: .
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    am 23.12.2014 11:44:14
    mal im ernst purea.......warum beleidigst du hier immer alle leute niemand hier kann was dafuer dass du alleine bist und sich keiner um dich kuemmert.aber hast du dir mal gedanken gemacht selbst daran schuld zu sein...kann das nicht sein erst vertreibst du leute wie michael oder diabeti bei onmeda bist du als max mustermann rausgeflogen und hier stellst du dich sls forenmutti da ueber die hier alle lachen
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    am 23.12.2014 12:07:29
    purea schrieb:
    mach dir mal keine sorgen, EH, ich hab das schon ganz gut verstanden. aber vielen dank für's bekloppt-halten ;-)

    deine beiträge haben eben ganz generell einen eher lethargischen, entmutigenden und destruktiven tenor ("da kannst du nicht viel machen" "lass es sein, du brauchst schnellstmöglich medikamente" "ernährung bringt dir auf lange sicht sowieso nichts" "bei mir hat nichts geholfen" "wenn du glaubst, du könntest mit ernährung und bewegung etwas erreichen, dann bist du eben bekloppt" und so weiter und so fort...). dein bekloppt-halten-beitrag reiht sich da ganz gut ein.

    es klappt bei uns mit der "hebeltechnik" ganz gut. dass es ausgerechnet bei dir versagt taugt bei weitem nicht dazu, andere für eine gesunde lebensweise zu verurteilen. wir haben spaß dran, unsere fallenden blutzuckerwerte geben uns recht und wir werden uns sowieso nicht von foren-misepetern entmutigen lassen ;-).



    Allmählich reicht es mit deinen Lügen und Verleumdungen über mich. Ich habe niemals etwa auch nur annähernd so etwas geschrieben, wie du oben behauptest.

    Als der Diabetes sich bei mir meldete, hast du noch Windeln getragen, also hör auf. dir einzubilden, ausgerechnet du könntest mir etwas über Diabetes beibringen.
    Trotz meines 40-jähren "Jubiläums" mit dieser Krankheit habe ich heute noch keine Folgeschäden. Ich denke, jedem vernünftigen Menschen wird klar sein, daß mein Umgang mit der Krankheit nicht falsch gewesen sein kann.

    Etwas weniger Gepöbel und ein bißchen Höflichkeit im Umgang mit anderen Menschen würde dir gut zu Gesicht stehen, dann brauchtest du auch keine Nicks zu erfinden, die deine Meinung bestätigen sollen.
    Gehe ich recht in der Annahme, daß du mittlerweile unter 3 Nicks schreibst?
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    am 23.12.2014 12:14:56
    Kiepenkerl schrieb:


    Wenn das Abwarten Deine Strategie ist?
    Du musst es wissen.

    Woraus liest Du, daß ich alles weiss oder es glaube? Eigenartige Interpretation meiner Beiträge.

    In diesem Thread geht es darum, jemandem, der vor kurzem seine Diagnose Diabetes bekommen hat und durch die diversen Statistiken zum Thema verunsichert ist, Mut zu machen.

    Ich bleibe dabei: Wer körperlich in der Lage ist, kann sich weitgehend selbst helfen. Selbstverständlich - und das kann man in diesem Forum nicht genug betonen - nur mit Unterstützung und unter Überwachung eines Spezialisten (am Besten Diabetologe).

    Er muss nur den Arsch hochkriegen. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer.
    Abwarten ist sicher bequemer.

    Aber als Trost: Abwarten dauert wahrscheinlich nicht so lange, als wenn man sich proaktiv verhält. Und wenn es doch genau so lange dauert, kriegt man das eigene Elend vielleicht nicht mehr so richtig mit.

    P.S: Kannst Du mir ein Argument gegen Eigeninititative und proaktives Verhalten nennen?



    Merkwürdigerweise hast du das mit dem Abwarten genauso falsch verstanden wie purea.
    Ich habe damit gemeint, daß auch du mit längerer Dauer der Krankheit merken wirst, daß es allein mit Lebensstiländerung nicht getan ist. Irgendwann - der eine früher, der andere später - braucht man Medikamente. Und da ist mein Credo eben lieber gleich Insulin zu spritzen um die BSD zu schonen. Das sind meine persönlichen Erfahrungen und natürlich braucht das niemand zu glauben oder sich daran zu halten.

    Ich schrieb nirgends, daß ich etwas gegen Eigeninitiative habe. Schließlich habe ich jahrelang meinen Diabetes ohne Medikamente im Griff gehabt.
    Vielleicht solltest du meine Beiträge lesen und nicht deren Interpretation durch purea.
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    am 23.12.2014 12:20:35
    hjt_Jürgen schrieb:
    EH schrieb:
    Leider läßt sich mit dieser simplen Einstellung nicht jedem Diabetes beikommen. Manchmal braucht man mehrere "Hebel" und man muß deswegen durchaus nicht bekloppt sein.
    Jürgen sollte das eigentlich wissen.


    1. Auswahl und Menge der Nahrung
    2. Einsatz und Intensität und Menge von Bewegung
    3. Medikament(e)
    Du weißt, dass ich für den alltäglich gesunden Blutzucker-Verlauf immer von 3 Hebeln ausgehe.

    Völlig normal, dass da für zeitnahe Neudiagnosen durchaus nur 1. oder nur 2. oder eine Kombination daraus für den völlig gesunden BZ ausreichen kann. Für wie lange, kann nur jeder Betroffene für sich selbst herausfinden.

    Und wenn 1. und 2. zusammen für den gesunden BZ nicht mehr ausreichen, muss halt die passende Medikation dazu genommen werden. Was soll daran falsch sein?



    Wo hab ich geschrieben, daß das falsch sei? Du solltest es eigentlich wissen, daß in den siebziger Jahren Diät und Sport das einzige war, was Diabetikern vom Typ2 empfohlen wurde. Wenn's nicht mehr ging. gab's Euglucon. Meine persönliche Erfahrung ist, daß ich heute weniger Insulin spritzen müßte, wenn ich rechtzeitig meine langsam versagende BSD mit Insulin hätte unterstützen können.
    Was bitte ist daran denn falsch?
    Bearbeitet von User am 23.12.2014 12:41:19. Grund: *
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    am 23.12.2014 12:40:44
    unglaublich jemand der gar keinen diabetes hat gibt hier ratschlaege wie es damit funktioniert verscheucht diabetiker wie michael und diabeti die hier wirklich erfahrungen weitergeben koennen..eh ist die naechste auf ihrer liste von rainer hoert man auch nichts mehr..leitlinien der ddg werden ins laecherliche gestelllt.......aber nichts passiert
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    am 23.12.2014 13:31:25
    sturmbine schrieb:
    unglaublich jemand der gar keinen diabetes hat gibt hier ratschlaege wie es damit funktioniert verscheucht diabetiker wie michael und diabeti die hier wirklich erfahrungen weitergeben koennen..eh ist die naechste auf ihrer liste von rainer hoert man auch nichts mehr..leitlinien der ddg werden ins laecherliche gestelllt.......aber nichts passiert



    Ich werde mich nicht von einem Troll vertreiben lassen. Denn nichts anderes ist purea und ihre anderen ichs.
    Ich werde sie wieder ignorieren bis es notwendig wird, einzugreifen, weil ihre Lügen überhand nehmen. Mehr kann man nicht tun, weil ihre Anwesenheit hier offenbar erwünscht ist. Man kann nämlich durchaus Beiträge löschen, wie wir ja bei diesem Beitrag mit dem Nazigelaber gemerkt haben.
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    am 23.12.2014 14:06:47
    tja aber hier haben die wenigsten noch lust auf sie aber ich glaub auch es passiert nichts und immer weiger alteingesessene schreiben noch wegen ihr
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    am 23.12.2014 14:22:03
    EH schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    EH schrieb:
    ...Und wenn 1. und 2. zusammen für den gesunden BZ nicht mehr ausreichen, muss halt die passende Medikation dazu genommen werden. Was soll daran falsch sein?



    Wo hab ich geschrieben, daß das falsch sei? Du solltest es eigentlich wissen, daß in den siebziger Jahren Diät und Sport das einzige war, was Diabetikern vom Typ2 empfohlen wurde. Wenn's nicht mehr ging. gab's Euglucon. Meine persönliche Erfahrung ist, daß ich heute weniger Insulin spritzen müßte, wenn ich rechtzeitig meine langsam versagende BSD mit Insulin hätte unterstützen können.
    Was bitte ist daran denn falsch?


    [/quote]
    Du schreibst, als wäre das weitere Absterben der Betas Diät und Sport geschuldet. Tatsächlich sieht es ganz so aus, als wenn sie mit dem zunehmenden Absterben und Fehlverhalten von dem Moment an sehr viel langsamer machen bis vielleicht sogar stoppen, von dem ihr Betroffener seinen Blutzucker im völlig gesunden Rahmen steuert und damit den größten Teil der Überforderung stoppt. Dafür scheint unerheblich, ob nun allein mit Diät und Sport oder allein mit Insulin oder mit einer beliebigen Kombination aus den 3 Möglichkeiten.

    In dieser Überforderung scheint ein Kern des Typ2 zu liegen. Denn gesunde Betas gehen nicht zu überfordern. Denn sie können ihre Insulin-Ausgabe gegenüber der normalen kurzfristig um 50% erhöhen. Und gesund fördert häufigerer höherer BZ im Bereich über 100mg/dl ihre passende Vermehrung.
    Bearbeitet von User am 23.12.2014 14:23:18. Grund: Ergänzung
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    am 23.12.2014 15:26:15
    hjt_Jürgen schrieb:
    EH schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    EH schrieb:
    ...Und wenn 1. und 2. zusammen für den gesunden BZ nicht mehr ausreichen, muss halt die passende Medikation dazu genommen werden. Was soll daran falsch sein?



    Wo hab ich geschrieben, daß das falsch sei? Du solltest es eigentlich wissen, daß in den siebziger Jahren Diät und Sport das einzige war, was Diabetikern vom Typ2 empfohlen wurde. Wenn's nicht mehr ging. gab's Euglucon. Meine persönliche Erfahrung ist, daß ich heute weniger Insulin spritzen müßte, wenn ich rechtzeitig meine langsam versagende BSD mit Insulin hätte unterstützen können.
    Was bitte ist daran denn falsch?




    Du schreibst, als wäre das weitere Absterben der Betas Diät und Sport geschuldet. Tatsächlich sieht es ganz so aus, als wenn sie mit dem zunehmenden Absterben und Fehlverhalten von dem Moment an sehr viel langsamer machen bis vielleicht sogar stoppen, von dem ihr Betroffener seinen Blutzucker im völlig gesunden Rahmen steuert und damit den größten Teil der Überforderung stoppt. Dafür scheint unerheblich, ob nun allein mit Diät und Sport oder allein mit Insulin oder mit einer beliebigen Kombination aus den 3 Möglichkeiten.

    In dieser Überforderung scheint ein Kern des Typ2 zu liegen. Denn gesunde Betas gehen nicht zu überfordern. Denn sie können ihre Insulin-Ausgabe gegenüber der normalen kurzfristig um 50% erhöhen. Und gesund fördert häufigerer höherer BZ im Bereich über 100mg/dl ihre passende Vermehrung.[/quote]

    Ja Jürgen, das ist die uralte Behauptung von dir, daß man seinen BZ nur in "völlig gesundem Rahmen" steuern muß, dann ist alles ok. Freilich ist es das, denn dann hat man eigentlich keinen Diabetes und das Steuern ist überflüssig.
    Ich hab dir schon seit Jahren gesagt, diese Blauäuigkeit von dir, mag auf dich zutreffen, aber ich kenne keinen Diabetiker, der das einfach so aus dem Handgelenk schafft. Ein Mensch ist keine Maschine und wenn man 5 IE spritzt, heißt das noch lange nicht, daß jedes Mal, dasselbe Ergebnis rauskommt.
    Besonders wer mit einem genetisch bedingten Diabetes geplagt ist, der kann ein Lied davon singen und davon gibt es mehr Menschen als man gemeinhin annimmt.
    Sei froh, daß du damit keine Probleme hast, aber unterstell nicht anderen, deren Diabetes sich eben nicht so gut im Griff behalten läßt, sie wären zu dumm, zu faul oder was auch immer dazu.
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    am 23.12.2014 15:54:21
    Einmalig.

    Da bittet ein frisch diagnostizierter Diabetes Typ 2 Betroffener (der Threadersteller) um Rat und darum, ihm Mut zu machen und einige Protagonisten haben nichts besseres zu tun, als ihren persönlichen Frust (über die eigene Unfähigkeit, ihren Diabetes zu managen?) loszuwerden und jede Art von Eigeninitiative schlechtzureden und ihre persönliche Fehde in diesen Thread zu tragen.

    Ich persönlich weigere mich, zu glauben, daß klar denkende Menschen so etwas machen und ordne diese Verhaltensweisen einfach mal den Langzeitfolgen eines schlecht gemanagten Diabetes zu.

    Tschüss. Auf Nimmerwiedersehen.

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    am 23.12.2014 16:09:44
    Kiepenkerl schrieb:
    Einmalig.

    Da bittet ein frisch diagnostizierter Diabetes Typ 2 Betroffener (der Threadersteller) um Rat und darum, ihm Mut zu machen und einige Protagonisten haben nichts besseres zu tun, als ihren persönlichen Frust (über die eigene Unfähigkeit, ihren Diabetes zu managen?) loszuwerden und jede Art von Eigeninitiative schlechtzureden und ihre persönliche Fehde in diesen Thread zu tragen.

    Ich persönlich weigere mich, zu glauben, daß klar denkende Menschen so etwas machen und ordne diese Verhaltensweisen einfach mal den Langzeitfolgen eines schlecht gemanagten Diabetes zu.

    Tschüss. Auf Nimmerwiedersehen.




    langzeitfolgen kann purea aber nicht haben da sie keinen diabetes hat
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    am 23.12.2014 16:23:20
    EH schrieb:
    Ja Jürgen, das ist die uralte Behauptung von dir, daß man seinen BZ nur in "völlig gesundem Rahmen" steuern muß, dann ist alles ok. Freilich ist es das, denn dann hat man eigentlich keinen Diabetes und das Steuern ist überflüssig.


    Sorry, aber das ist absoluter SCHWACHSINN. Denn an dem Tag, an dem ich mit dem passenden Steuern aufhöre, macht mein BZ sich wieder auf über 400mg/dl auf.

    Das gesunde Steuern ist kein Hexenwerk, und das gibt es auch nicht nur für besonders einfachen Diabetes geschenkt, sondern das kann sich beinahe jeder Betroffene nur systematisch selbst erarbeiten. Und ich kenne auch ne ganze Reihe Typ1, die sich seit vielen Jahren alltäglich ihren gesunden BZ steuern - überflüssig - kopfschüttel - manno, EH!
    Brittle ist die einzige Ausnahme, und auch damit ist HBA1c unter 7, also für Typ1 schon recht gesund, mit etwas Systematik machbar.
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    am 23.12.2014 17:04:57
    Schon mal was von Ironie gehört, Jürgen?