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wieder schwanger - Gestationsdiabetes (Typ 4) dieses Mal wie verhindern
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am 07.01.2015 09:55:58
Hallo Community,
ich habe vor ein paar Tagen erfahren das ich wieder ein Baby erwarte. Nur 5 Monate nach der Geburt. Wir freuen uns sehr, aber ich habe etwas Sorge, dass sich wieder ein Gestationsdiabetes meldet wie in der 1. Schwangerschaft.
Das Baby ist bewußt so geplant worden, da ich 36 Jahre alt bin und nicht zu lange warten möchte.
Kurze Eckdaten zu mir: 1. Schwangerschaft mit 35 Jahren, Hashimoto Thyreoiditis seit 2008 mit 200-236,5 mcg am Tag L-Thyroxin behandelt, in der 25. SSW wurden erhöhte Zuckerwerte bei mir festgestellt. Beim OGTT war lediglich der Morgenwert erhöht (93 und nicht kleiner 90).
Trotz regelmäßigen Messungen meines Blutzuckers und einer guten Ernährung, allerdings damals lt. Diabetologe mit rund 50% Kohlenhydraten aus Vollkorn (wie ärgerlich !!!) stiegen meine Blutzuckerwerte häufig über die 140 nach 1 h bzw. 120 nach 1 h an.
So also spritze ich mir erst 6 IE Protaphane nachts und die Menge stieg stufenweise bis zur 28. SSW auf 18 IE an, damit die unter 90 Werte morgens eingehalten werden konnten.
Nachdem also meine Blutzuckerwerte konstant mit fortschreitender Schwangerschaft anstiegen (hbca1 immer zw. 5,1 -5,3) habe ich mir auch Kurzzeitinsulin vor den Mahlzeiten gespritzt. Humalog.
Die Dosierung ermittelte ich bei mir selber mittels Erfahrungswerten. So habe ich mich selber in die Materie reingefuchst, habe meinen Blutzucker immer vor dem Essen, 1 h und 2 h nach dem Essen gemessen. Bis zu 15 Mal am Tag, um Muster festzustellen und mein Insulin anzupassen.
Die Diabetespraxis war mir da leider keine Hilfe!
Na, spritzen Sie sich morgens 4 IE, mittags 5 IE und abends 4 IE, dann das Protaphane - EGAL was ich esse?!
Also ehrlich, ich habe mich geärgert und selber ermittelt, wie ich spritzen muss.
Dafür bekam mein Haus- und Frauenarzt einen Brief vom Diabetologen in welchem er sich beschwert, ich würde zuviel messen und das sei weder für mich noch das Kind zuträglich. Ich solle doch lieber die Schwangerschaft genießen und...wenn Sie mal Lust auf ein Eis haben, dann einfach 2 IE spritzen und GO!
Soso, aha. Ja, danke auch für diesen Ratschlag!!!!
Mein Muster war dann also morgens 2 IE pro KE, mittags 1,5 und abends je nach KH-Zusammensetzung 1-1,5. 1 KE waren bei mir 10g Kohlenhydrate. Diese habe ich zwar nicht gewogen, aber mein Augenmaß erwies sich meist als richtig. Bedingt durch die Hormone in der Schwangerschaft wurden meine Werte immer schlechter, mal konnte ich dies essen, dann wieder nicht, später ging es wieder. Ein Auf und ein Ab. Daher habe ich mir sogar das Insulin zur Korrektur selber gespritzt, wenn der 1h Wert nicht ok war.
Mein Kind kam dann in der 41. Woche, 2 Tage über dem Termin ohne Einleitung, weil ich ein lückenloses Ernährungs-Spritz-Tagebuch geführt hatte, mit 3000 Gramm gesund zur Welt.
Meine Diabetespraxis entließ mich nach 9 Wochen und einem unauffälligem OGTT mit den Worten: Kommen Sie in einer erneuten Schwangerschaft wieder zw. der 24-28 Woche zum OGTT. Fertig.
Im Laborbericht stand was von einem 70% Risiko an Typ II innerhalb der kommenden 5 Jahre zu erkranken.
Das ist mir zu wenig. Was, wenn ich früher schon GD entwickele? Ist das denn wirklich der richtige Weg so? Müsste denn nicht schon früher ein OGTT erfolgen?
Jetzt also messe ich mir selber Tagesprofile und schaue, wann sich mein Zuckerwert verändert bzw. eben nicht mehr "normal" verläuft. Eine Insulinresistenz habe ich schon, das merke ich, da ich mal probeweise meinen und den Zucker meines Mannes parallel gemessen hatte. Meine Werte waren durch die Bank weg schlechter als sein, aber eben noch im Rahmen.
Ich bewege mich mit meinem Kind sehr viel. Jetzt waren wir bspw. im Gebirge im Urlaub. Dort aß ich z.B. zwei Scheiben Eiweißbrot, ein wenig Butter und zwei Scheiben mageren gekochten Schinken und bin 1h durch den Schnee mit einem 6 KG Rucksack bergauf-bergab gewandert. Mein Wert lag dennoch gerade in der Norm (2 h kleiner 120). Ich bin also schon leicht grenzwertig.
Auch morgens habe ich leider meist größer 90, weil ich mein Kind noch voll stille und damit auch nachts alle 1,5 - 2,5 h. So bin ich ziemlich unausgeschlafen, mein Wert zw. 84-115. Je nach Nacht alles dabei.
Das kann ich ja leider nicht selber aktiv beeinflussen.
Ich bin 165 cm groß und hatte nie einen BMI über 23 (also mehr als 63 KG) in meinem Leben. Außer in der Schwangerschaft, da kam ich gegen Ende auf knappe 78 KG.
Jetzt wiege ich 59 KG und möchte wenig zunehmen, da ich glaube, dass ich ab 70-72 KG wesentlich schlechtere Blutzuckerwerte erhalten könnte, Das war in der ersten Schwangerschaft die "magische Grenze" ab welcher ich nicht mehr nur durch Ernährung was am Zucker machen konnte.
Wie also kann ich diese Schwangerschaft optimal gestalten?
Wann sollte ich den OGTT machen? So wie von dem Diabetologen empfohlen oder früher?
Was sollte ich noch beachten?
Sollte ich die Praxis wechseln?
Lieben Dank für Eure Antworten!
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am 07.01.2015 12:08:20
Moin Pfirsich,
wenn ich Dein neuer Zwerg wäre, wäre ich vollkommen beruhigt: Mama macht das schon :)
Finde voll SUPER, wie Du Dein Insulin-Spiel beim ersten Mal gemeistert hast! Und Deinen bisherigen Diabetologen finde ich voll unterirdisch. 15mal Messen am Tag ist zum Einlernen mit Insulin kein bisschen abwegig, vor allem, wenn da eben mal aus dem Stand auch noch ein praktisch gesunder BZ-Verlauf bei hormonellen Bedingungen erreicht werden soll, die sich täglich mehrfach ändern können.
Wenn Du kannst, würde ich an Deiner Stelle wechseln. Wobei Du den ja eigentlich von der Sache her gar nicht brauchst, wenn Dein Hausarzt Dir Dein Insulin verschreibt. Dass Du damit SUPER umgehen kannst, hast Du ja längst bewiesen.
Warum Du so großes Interesse an einem OGTT hast, will mir nicht so ganz einleuchten. Denn damit findest Du doch nix, was Dir nicht auch schon Dein Messgerät sagt, nach dem Du dich ja so toll gerichtet hast. Denn z.B. 170mg/dl ist in der Spitze nach dem Essen gleich viel zuviel, egal, ob Du beim OGTT nen Grenzwert überschreitest oder nicht. Das war doch so auch schon die Lehre aus Deinem ersten OGTT, oder? In dieser Schwangerschafts-Geschichte findest Du wahrscheinlich einiges aus Deiner ersten wieder und vielleicht auch noch die eine oder andere Anregung, wie Du dir diese etwas erleichtern könntest.
Absolut zuversichtliches Daumendrück, Jürgen1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.01.2015 14:33:58
Hallo Jürgen,
die Frage wegen dem Ogtt stelle ich nur weil ich kaum glaube, dass man "nur" anhand meiner Werte Aussagen stellen wird.
Sobald ich einen Termin beim Gyn habe (und der ist sehr gut!), werde ich ihm meine gemessenen Werte zeigen.
Meinen Hausarzt kann ich auch nach Insulin fragen, viel Hoffnung habe ich jedoch nicht. Bei Schwangeren halten sich die meisten raus - oftmals sicher auch nicht verkehrt!
Ich hoffe, ich komme ums Insulin drumherum bzw. schaffe es, so spät wie möglich zu spritzen!
Danke für den Link! Top!
Noch ein paar Überlegungen:
- Wird der Körper nicht vielleicht "faul", wenn man ihm vom außen Stoffe zuführt?
Oder ist gar das Gegenteil der Fall?
-Wieso steigt bei Schwangeren, welche Insulin spritzen die Wahrscheinlichkeit, dass sie Diabetes bekommen?
- Und warum ist eine Ketose für Schwangere schlimm?
- Ich ernährte mich Zeit meines Lebens fast ohne Fleisch (max. 1 KG pro Jahr!). Um letzt KH´s einzusparen, aber satt zu werden, esse ich 1-2x täglich Fleisch/Schinken (ca. 250-300g) mit Gemüse/Salat. Ist das ok?
-Wie soll ich jetzt Obst essen? Woher ausreichend Vitamine beziehen? -
am 07.01.2015 17:25:08
Moin Pfirsich,
der gesunde Organismus bildet entsprechend den zunehmenden Anforderungen z.B. einer Schwangerschaft mehr Beta-Zellen. Auffälliger BZ wie Deiner zeigt, dass wahrscheinlich keine solch gesunde Anpassung statt gefunden hat und dass Deine zu wenigen sehr häufig (spätestens bei BZs über 100) ununterbrochen Hoch- bis Höchstleistung fahren. Solche Überforderung führt zu Fehlausgabe und zu schnellerem Ableben. Das Ableben wird dann zusätzlich noch durch längere Zeiten über 140mg/dl begünstigt.
In dem Maße, in dem Bewegung und Ernährungsumstellung nicht für den gesunden BZ reichen, ist erste Wahl, zum Glück bei Schwangerschaft die einzige, die noch funktionierenden Beta-Zellen mit Insulin aus dem Pen zu entlasten und damit möglichst funktionsfähig zu erhalten.
Die Wahrscheinlichkeit, anschließend an den Schwangerschafts-Diabetes einen Diabetes zu behalten bzw. zu entwickeln liegt schlicht daran, dass mit der Mehrbelastung durch die Schwangerschaft eher als mit dem normalen Leben offenbar wird, dass sich die Beta-Zellen nicht gesund anpassen können. Vielleicht würden sie unauffällig für ein Leben ohne Schwangerschaft gereicht haben, vielleicht auch erst sehr viel später auffallen.
Also praktisch anders rum: Je mehr frau ihre Betas in der Schwangerschaft für den gesunden BZ unterstützen muss, desto mehr fehlen halt anschließend auch eher an der normalen Funktion.
Neugebohrene können in ihren ersten Tagen super Ketose. Ketose ist völlig gesund der völlig normal funktionierende Stoffwechsel, der sich bei völlig gesundem BZ statt aus Glukose aus Fett mit Energie versorgt.
Aber in der Diabetologie und damit in der ganzen Medizin gibt es offiziell im Zusammenhang mit Diabetes praktisch ausschließlich die Ketoazidose. Die steht für die gefährliche und schnell lebensbedrohliche Stoffwechselvergiftung infolge absoluten Insulinmangels bei sehr viel zu hohem Blutzucker und so irrsinnig viel Ketonen (Fettenergieträger), wie sie bei gesunder Ketose bei gesundem BZ nie vorkommen, aber eben bei Typ1, wenn die nicht oder viel zu wenig Insulin spritzen. Ketose gilt damit für Menschen mit Diabetes in der Medizin als absolutes Nogo (ich müsste seit nem guten Jahr praktisch tot sein ;) ) - und erst recht in der Schwangerschaft.
Hier hast Du für die Vitamin-Versorgung mal ne Gemüse-Liste :)
Ich finde, dass Du mit Deiner Futterumstellung ganz schön mutig bist, zumal frau ja vor allem zu Beginn der Schwangerschaft häufiger von allerlei Unverträglichkeiten geplagt wird. Wenn Dein Bauchgefühl mal ein paar KHs fordert, solltest Du sie Dir nicht mit der Angst davor verwehren, dadurch oder durch das dafür dann aus dem Pen notwendige Insulin einen Diabetes zu machen. Mit Hashimoto hast Du statistisch eh gute Aussichten drauf und hier und in den übrigen Foren reichlich Beispiele für ein völlig normales und ansonsten gesundes Leben mit Diabetes :)
Sorry, bisschen lang, Jürgen -
am 07.01.2015 19:51:12
Hallo Jürgen,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort und erst recht für die tolle Gemüsetabelle. Einfach super!
Damit plädierst du also für schnell Insulin sobald die Werte nicht i.O. sind. Das ist interessant und macht mit deiner Erklärung Sinn. Gefragt hatte ich schlicht, weil ja immer alle versuchen Schwangere mittels einer Diät/Ernährungs-Bewegungsumstellung zur Zuckernormalisierung zu bringen und quasi das Spritzen als letzten Weg sehen.
Das klang daher für mich eher negativ besetzt.
Mit dem Messen und Spritzen hatte ich selber keine Probleme und habe mir an manchen Tagen, vor allem gegen Ende der Schwangerschaft, bis zu 18 IE Protaphane und 70 IE Humalog gespritzt.
Was ich jedoch noch fragen möchte ist:
Weshalb sind die Werte für Schwangere so eng gesetzt mit
Nüchtern kleiner 90
1h PP kleiner 140
2h PP kleiner 120
wo doch bei Nichtschwangeren die Werte laut meiner Info wären:
Nüchtern kleiner 110
2h PP kleiner 140
Entweder diese Werte sind ok für meinen Körper oder nicht. Wozu dieses "Anziehen" der Werte für Schwangere?
Da stehe ich auf dem Schlauch!
Lieben Dank vorab für deine Mühe
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am 07.01.2015 21:48:29
Moin Pfirsich,
die Schwangerschafts-Vorgaben entsprechen dem oberen Teil vom gesunden Verlauf. Im unteren findest Du Menschen, die nüchtern 60-70 messen, manche auch 50-60, und in der Stunden-Spitze nach nem Eimer Cola nur für ein paar Minuten ganzen 100-120.
Tatsächlich ist der gesunde BZ-Verlauf für alle Menschen gleich gesund, auch für alle mit Diabetes. Und ebenso ist der ungesund höhere für alle Menschen wenigstens potenziell nicht so gesund. Potenziell will sagen, dass miese Folgen bei den einen schon bei sehr wenig höher als gesundem Verlauf eintreten und bei anderen erst bei sehr viel höherem. Bei einigen schon nach wenigen und bei anderen erst nach mehr Jahren.
Die meisten Diabetiker wollen ne ärztliche Einstellung, also wie ohne Diabetes ganz normal essen und nach nem möglichst einfachen Schema die notwendigen Medis dazu. Das geht nur mit nem deutlich höheren als nem gesunden Verlauf.
Dabei ist der gesunde Verlauf durchaus keine Hexerei, wie Du in Deiner ersten Schwangerschaft bewiesen hast. Aber der gelingt eben nur, wenn frau/man sich den aktiv systematisch selber macht - und dazu auch schon mal auf ein Eis verzichtet - oder halt passend dafür spritzt.
Und die nahezu einzigen, die sich ihren BZ-Verlauf wirklich gesund machen wollen, sind nach den Erfahrungen aller Diabetes-Beraterinnen, die ich kenne, die werdenden Mütter. Deswegen kriegen sie den gesunden BZ auch als einzige vorgeschrieben ;)
Bisdann, Jürgen -
am 07.01.2015 21:56:39
Ach Herrje, dann knappse ich also auch am Prädiabetes herum - auch ohne Schwangerschaft!
Ich schaffte oft diese niedrigeren Werte nach der Schwangerschaft, aber eben nicht immer. Und ich habe auch schon über 140-150 gehabt. Letzte Woche sogar mal einen Wert von 194 (also schwanger) und das ca. 35 Min nach einer deftig-bayrischen Mittagsmahlzeit, zuvor habe ich wenig gegessen und bin viel gewandert. Dachte also, ich könnte mir das "gönnen". Dem war nicht so.
Daher bin ich schon wieder fleißig am Messen und versuche mich strikter zu ernähren.
Vermutlich werde ich doch früher zum Diabetologen gehen, sollten die Werte schwer in Grenzen zu halten sein.
Ich danke dir vielmals für deine für mich sehr wertvollen Antworten! -
am 07.01.2015 22:06:25
Peach schrieb:
Entweder diese Werte sind ok für meinen Körper oder nicht. Wozu dieses "Anziehen" der Werte für Schwangere?
Hallo Peach,
weil es in der SS nicht nur um dich geht, sondern auch um dein Baby. Wenn sich bei ihm die BSD entwickelt, dann muss es damit bei zu hohem BZ das Insulin für euch beide bereitstellen. Das führt natürlich zu Problemen, unter anderem zu verstärktem Wachstum. Deshalb ist es sehr wichtig, dass in der SS die Abweichungen vom normalen BZ-Verlauf möglichst gering sind.
Die BSD bildet sich bei deinem Baby allerdings erst in der 2. SS-Hälfte. Deshalb wird der oGTT normal auch erst dann gemacht. Jetzt am Anfang der SS reicht es aus, wenn du deinen BZ normal gut im Griff hast, ganz perfekt muss er noch nicht sein. Ich denke mal, dass dein Diabetologe dir das auch so erklären wird.
Alles Gute für deine SS, Rainer
Bearbeitet von User am 07.01.2015 22:07:18. Grund: . -
am 07.01.2015 22:33:07
Hallo Rainer,
wie regelt das Baby denn davor das Insulin?
Vielleicht ist das eine zu detaillierte Frage, dann entschuldige. Ich werde mich darüber informieren.
Trotzdem vielen Dank für deinen Beitrag!
Jetzt habe ich gelesen, dass die Bauchspeicheldrüse schon in der 15. SSW des Babies arbeitet. daher kann das Kind doch sehr wohl schon für die Mutter Insulin mitproduziert, lange vor der 24. SSW. Mich also erst da wieder beim Diabetologen zu melden macht mich nun sehr kritisch und stellt mich nicht zufrieden. :-/
Bearbeitet von User am 07.01.2015 23:17:15. Grund: weiter Info -
am 07.01.2015 23:15:04
Gar nicht. Der Fötus wird komplett durch dein Blut versorgt und es passiert nichts wenn der BZ ein kleines bisschen zu hoch verläuft.
Wenn der BZ viel zu hoch ist, dann wird es bestimmt Schäden an einigen Zellen geben. Aber das ist ja bei dir nicht der Fall, wenn der Nüchternwert gerade mal bis 100 geht und nach den Mahlzeiten mal 160 vorkommen. Diese Werte können wirklich erst in der 2. SS-Hälfte schädlich werden.
Du hast Recht, bei Risikogruppen wird der oGTT vor der 15. SS-Woche empfohlen. Also melde dich für diesen Zeitpunkt bei deinem Diabetologen an. Aber jetzt kannst du es wirklich noch relativ entspannt angehen.
LG Rainer
Bearbeitet von User am 07.01.2015 23:24:09. Grund: .