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Schwanger mit Insulinresitenz - Frage zu Werten

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    Mitglied seit: 27.02.2014
    am 09.02.2015 13:38:01
    Hallo Zusammen,

    ich bin in der 22 SSW. Habe bis zur 12ten Woche noch Metformin genommen, da ich einen Insulinresitzenz habe. Hauptsächlich damals wegen Kinderwunsch.
    Hat ja dann geklappt
    Nun wurde ich von der Diabetolgin auf Nachtinsulin umgestellt, nachdem ich ein paar Wochen mehrere Messungen durchführen sollte (Nüchtern, vor dem Essen, 1 Stunde nach dem Essen)
    Da kam raus der Nüchternzucker ist zu hoch,
    So mit Insulin komme ich gut zurecht und Werte waren immer dann unter 90 (Ärtzin meinte in der SS soll der unter 90 sein, nüchtern morgens)

    Jetzt plötzlich mit gleicher Ernährung steigen die Werte, heute war ich trotz einer Einheit mehr auf 99..
    Hab jetzt Mittwoch gleich einen Termin bekommen.
    Kommt das von den Hormonen? Ist das jetzt typische SS Diabetes? Kennt sich wer aus was da vermutlich folgen wird? Mehrmals am Tag spitzen z,B.?

    Viele Grüße und Danke schon mal

    Nicole

    Bearbeitet von User am 09.02.2015 13:43:34. Grund: RS FEhler
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    am 09.02.2015 14:34:33
    Hallo Nicole,

    ja, das ist typisch, im Laufe der SS steigt die Belastung an. Du wirst wahrscheinlich erst einmal nur mehr Langzeitinsulin spritzen müssen. Vielleicht wird irgendwann dann auch zusätzliches Mahlzeitinsulin erforderlich. Was genau zu tun ist, wirst du ja ma Mittwoch mit deiner Ärztin besprechen können.

    Alles Gute für die SS, Rainer
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 09.02.2015 14:41:46
    Moin Nicole,

    Glückwunsch und Daumendrück für glücklich gestartetes Familien-Projekt :)

    Und zur aufmerksamen Diabetologin. Sie wird Dir auch weiter passend raten und auch rechtzeitig zum Insulin zum Essen, wenn das notwendig wird. Sind halt ein paar Piekser mehr.

    Dein Kind würde übrigens nur vom zu hohen Zucker was mit kriegen, weil der ja zur Nahrung gehört und von Deinem Organismus an seinen weitergegeben wird.
    Von dem Insulin, das Dein Organismus produziert, oder/und das Du spritzt, kriegt Dein Kind nix mit, weil von Deiner Seite aus da eine Hormonschranke den Weg versperrt. Also keine Angst beim Griff zum Pen, wenn der für Deinen gesunden BZ notwendig ist.

    Weiter munteres Brüten! Jürgen

    ------------------------------------------
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    am 09.02.2015 15:21:26
    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. Fühle mich mit Insulin bisher sehr wohl, da ich sehr schnell drauf reagiert habe. Im Gegensatz damals zu Metformin. Und der eine Pieckser macht wirklich nix ;)

    Gut dann schau ich mal was die Diabetologin so sagt, bin ja froh dass immer so schnell reagiert wird.
    Will kein 5 kg kriegen ;) (ständig sagen mir Leute das Kinder von Diabetikern so groß werden würden ^^ )

    Brüte dann mal weiter.

    Viele Grüße
    Nicole

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    am 09.02.2015 17:01:58
    Hallo Niocole,

    lass dich von diesem Gequatsche nicht verrückt machen. Wenn du dich wie bisher gut um deinen BZ kümmerst, dann ist das Risiko wirklich sehr gering. Ein paar Werte, die nicht in den Grenzen liegen, die für die SS vorsorglich sehr eng gesetzt werden, machen da wirklich nichts aus.

    Echte Sorgen musst du dir erst machen, wenn dein BZ laufend darüber liegt und wenn dein Kind ein auffälliges Größenwachstum zeigt. So etwas würde sich schon lange vor der Geburt ankündigen.

    LG Rainer
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    am 09.02.2015 18:40:03
    Eleri schrieb:
    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. Fühle mich mit Insulin bisher sehr wohl, da ich sehr schnell drauf reagiert habe. Im Gegensatz damals zu Metformin. Und der eine Pieckser macht wirklich nix ;)

    Gut dann schau ich mal was die Diabetologin so sagt, bin ja froh dass immer so schnell reagiert wird.
    Will kein 5 kg kriegen ;) (ständig sagen mir Leute das Kinder von Diabetikern so groß werden würden ^^ )

    Brüte dann mal weiter.

    Viele Grüße
    Nicole




    Hallo Nicole,
    laß dich nicht verrückt machen. Als mein Sohn vor fast 34 Jahren zur Welt kam, wurde Typ2 Diabetes gar nicht wirklich beachtet. Obwohl ich ständig darauf hinwies hat das weder den Arzt noch das Krankenhaus interessiert und das war immerhin Großhadern in München, wo man doch etwas mehr Kompetenz erwartet hätte. BZ selbst messen war auch nicht möglich.
    Mein Sohn wog genau 4870g und trotzdem war er völlig gesund. Mittlerweile ist er 196 groß und anfällig für Krankheiten ist er nicht und war er noch nie. Bei meiner Schwester und ihren beiden Töchtern war es ähnlich.
    Ich will dir damit nur sagen, daß deine Sorgen überflüssig sind. Nicht, daß ich das damalige Vorgehen gut heiße, aber das ist ja längst Vergangenheit.