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Noch kein Diabetes

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    am 17.03.2015 17:03:28
    Hallo. Ich bin neu hier, und möchte mich ein bisschen durchlesen. Ich hab zwar noch kein Diabetes aber mein Arzt meint das ich damit rechnen muss...
    Ich hatte vorhige Woche einen Zuckertest. Das Ergebnis Nüchtern 104 nach 2 Stunden 168 mg/dl. Ich hatte Schwangerschafts Diabetes und meine Oma hatte auch Diabetes. Jetzt schau ich ein bisschen auf meine Ernährung. 😉 Lg an alle chrisi
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    am 17.03.2015 18:05:20
    Hallo Chrisi,

    mit den Werten hast du offiziell Prädiabetes. Es ist sehr gut, dass du etwas gegen die Weiterentwicklung tun willst.

    Neben der Ernährung ist noch Sport bzw. regelmäßige Bewegung wichtig. Bei der Ernährung solltest du besonders auf Menge und Qualität der KH achten. Ich wünsche dir viel Erfolg.

    LG Rainer
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  • Michaelheuer

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    am 17.03.2015 20:08:36
    Chrisi schrieb:
    Hallo. Ich bin neu hier, und möchte mich ein bisschen durchlesen. Ich hab zwar noch kein Diabetes aber mein Arzt meint das ich damit rechnen muss...
    Ich hatte vorhige Woche einen Zuckertest. Das Ergebnis Nüchtern 104 nach 2 Stunden 168 mg/dl. Ich hatte Schwangerschafts Diabetes und meine Oma hatte auch Diabetes. Jetzt schau ich ein bisschen auf meine Ernährung. 😉 Lg an alle chrisi




    wo liegt dein hba1c chrissi?
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    am 17.03.2015 20:41:32
    Phu, ich hab nichts gefunden. Weiß ich leider nicht.
  • ferrato

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    am 17.03.2015 23:46:08
    Hallo Chrisi

    Rainer schrieb:
    .... Bei der Ernährung solltest du besonders auf Menge und Qualität der KH achten...



    Kleine Korrektur: Nur auf die Qualität. Den Kohlenhydratanteil der Nahrung sollte nach der DGE bei ca. 50% liegen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat sich in ihren Leitlinien auch für die Behandlung von Diabetikern dieser Empfehlung angeschlossen. Eine Reduzierung der KH in Richtung Low Carb Diät wird von den Ernährungsfachleuten als kritisch betrachtet.

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    am 18.03.2015 09:42:45
    Hallo Chrisi,

    auch wenn es von Ferrato und der DGE nicht gefällt, kannst du mit einer moderaten Reduzierung der KH sehr viel für eine gute BZ-Führung tun. Das lässt sich zum Glück ja ziemlich einfach mit deinem BZ-Messgerät herausfinden.

    Wenn du Anleitung und Austausch zu einer diabetesgeeigneten Ernährung suchst, die unter Beachtung der Menge und Qualität der KH auch noch wohlschmeckend ist, dann kann ich dir hier die LOGI-Ernährung empfehlen. Schau es dir ruhig mal an, vielleicht passt es ganz gut für dich.

    LG Rainer
  • ferrato

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    am 18.03.2015 10:04:50
    Hallo Chrisi

    Rainer schrieb:


    ... dann kann ich dir die LOGI-Ernährung empfehlen.



    Rainer kann es nennen, wie er will. LOGI- ist eine Low Carb Diät, die von Ernährungsfachleuten als kritisch gesehen wird. Selbst die Stiftung Warentest hat dieser Diät nur als "Ausreichend" bewertet. Es wäre daher schön, wenn hier im Forum nicht permanent für solche kritischen Diäten geworben würde.
    Die Bewertung und Einschätzung von richtigen Ernährungsfachleuten ist mir wichtiger als die Ratschläge von irgendwelchen Diätfanatikern.

    Mein rat an Dich: mache Dir selbst ein Bild.
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    am 18.03.2015 10:18:57
    Die Stiftung Warentest hat die McGovern-Diät der DGE gleich 100% gesetzt und schlicht alles übrige damit verglichen und bewertet.

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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    am 18.03.2015 10:43:30
    ferrato schrieb:
    Selbst die Stiftung Warentest hat dieser Diät nur als "Ausreichend" bewertet.
    Mein Rat an Dich: mache Dir selbst ein Bild.

    Hallo Ferrato,

    du kannst ja gerne deine Entscheidung über deinen Diabetes und die passende Ernährung von der Stiftung Warentest abhängig machen. Ich werde das nicht tun, weil ich denen keinen Sachverstand über Diabetes zutraue. Dass die LOGI-Ernährung bei denen in Vergleich mit Abnehmdiäten nicht gut abgeschnitten hat, gibt über den Wert als diabetesgeeignete Ernährung absolut keine Auskunft.

    Deinen Rat an Chrisi kann ich nur unterstreichen. Genau aus diesem Grund habe ich sie darüber informiert, dass es LOGI gibt und dass diese Ernährung aus meiner Sicht bei Diabetes und Prädiabetes sehr gut geeignet ist. Sie kann sich ja schwerlich ein korrektes eigenes Bild machen, wenn ihr nicht einmal die bestehenden Möglichkeiten aufgezeigt werden. Nicht mehr und nicht weniger möchte ich tun, egal ob es dir gefällt oder nicht.
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    am 18.03.2015 10:44:16
    Also wäre es, statt die eigenen Diäterfahrungen als Allheilmittel zu lobpreisen, sinnvoller, auf eine ausgewogene, ballststoffreiche Ernährung zu verweisen. Die Wenigesten halten einen so (str)engen Diätplan durch.

    Irgendwo dürft ihr, rainer und juergen, nicht vergessen, dass ihr schon sehr lange mit Diabetes lebt, um nicht zu sagen, ihr damit einen Großteil eures Lebens verbracht habt und euren eigenen Weg gefunden habt.

    An manchen Tagen, so scheint es mir, reagiert ihr extrem empfindlich wenn jemand euren (diätischen) Weg in Frage stellt. leider scheint ihr zu vergessen, dass es im Arbeitsleben Situationen gibt, die es einem nicht einfach machen eine LowCarbDiät einzuhalten. Seien es kurze Geburtstagsrunden, Beförderungen, Dienstbesprechungen, Richtfeste etc.. Auch wenn die Kollegen um den Diabetes wissen, ist es nicht immer möglich sich in Askese zu üben...versucht über eure Erfahrungen zu berichten, aber bitte keine Missionierungen.

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    Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.
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    am 18.03.2015 10:48:40
    Rainer schrieb:

    Dass die LOGI-Ernährung bei denen in Vergleich mit Abnehmdiäten nicht gut abgeschnitten hat, gibt über den Wert als diabetesgeeignete Ernährung absolut keine Auskunft.

    Genau aus diesem Grund habe ich sie darüber informiert, dass es LOGI gibt und dass diese Ernährung aus meiner Sicht bei Diabetes und Prädiabetes sehr gut geeignet ist.



    Aber auch die Aussage, dass LOGI aus deiner Sicht bei Diabetes und Prädiabetes sehr gut geeignet ist ist ja nur eine vereinzelte Meinung, aber ist die irgendwie belegbar?

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  • ferrato

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    am 18.03.2015 11:26:21
    Rainer schrieb:


    du kannst ja gerne deine Entscheidung über deinen Diabetes und die passende Ernährung von der Stiftung Warentest abhängig machen. Ich werde das nicht tun, weil ich denen keinen Sachverstand über Diabetes zutraue. Dass die LOGI-Ernährung bei denen in Vergleich mit Abnehmdiäten nicht gut abgeschnitten hat, gibt über den Wert als diabetesgeeignete Ernährung absolut keine Auskunft.

    Deinen Rat an Chrisi kann ich nur unterstreichen. Genau aus diesem Grund habe ich sie darüber informiert, dass es LOGI gibt und dass diese Ernährung aus meiner Sicht bei Diabetes und Prädiabetes sehr gut geeignet ist. Sie kann sich ja schwerlich ein korrektes eigenes Bild machen, wenn ihr nicht einmal die bestehenden Möglichkeiten aufgezeigt werden. Nicht mehr und nicht weniger möchte ich tun, egal ob es dir gefällt oder nicht.



    Hallo Jürgen,
    Ich mache meine Diabetesgerechte Ernährung keineswegs am Urteil der Stiftung Warentest fest, ich habe keine Ahnung, wie Du diesen Zusammenhang herstellst?
    Ich schreibe lediglich das Faktum, dass diese Bewertung eben so ausgefallen ist.
    Ich orientiere mich an den Ernährungsvorgaben der DDG, welche exakt die Empfehlungen der DGE übernommen hat. Und denen die Kompetenz in Sachen Behandlung von Diabetes absprechen zu wollen ist schon ein starkes Stück.
    Im Übrigen zeigst Du Chrisi keine Möglichkeiten auf, Du machst Werbung für eine LowCarb Diät. Du hast mit keinem Wort erwähnt, dass es auch Alternativen gibt, die zudem von Ernährungsfachleuten favorisiert wird.
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    am 18.03.2015 11:29:19
    DungeonKeeper schrieb:
    Aber auch die Aussage, dass LOGI aus deiner Sicht bei Diabetes und Prädiabetes sehr gut geeignet ist ist ja nur eine vereinzelte Meinung, aber ist die irgendwie belegbar?

    Selbstveständlich ist meine Meinung auch belegbar, sowohl mit Erfahrungen von vielen, als auch mit etlichen entsprechenden Studienergebnissen.

    Lass doch Chrisi die Möglichkeit, sich das einfach mal anzusehen. Wenn LOGI für sie als Ernährung nicht ausgeschlossen ist, dann kann sie weitere Fragen stellen, die ich gerne beantworte. Auch die Frage, ob die Ernährung alltagstauglich ist oder nicht, kann sie für sich alleine entscheiden. Allerdings würde ich das nicht mit Leuten diskutieren, die es nicht ausprobiert haben und es auch keinesfalls ausprobieren wollen. Das Ergebnis solltest du ihr selber überlassen.
    Bearbeitet von User am 18.03.2015 11:32:17. Grund: .
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  • ferrato

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    am 18.03.2015 11:29:31
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Stiftung Warentest hat die McGovern-Diät der DGE gleich 100% gesetzt und schlicht alles übrige damit verglichen und bewertet



    Richtig. Und dabei festgestellt, dass sie besser ist, als LowCarb und LCHF ! :-)

    Und, bei allem Respekt: Die Vorgabe einer Vollwertigen, Ausgewogenen Ernährung als Diät zu bezeichnen, ist schlichtweg Arrogant.
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    am 18.03.2015 11:54:22
    Liebe Chrissi,

    bezüglich deiner Ernährung empfehle ich dir, auf umstrittene Diäten zu verzichten, es sei denn du hast dies mit deinem Arzt besprochen. Nicht jede Diät ist für jeden geeignet, auch wenn bestimmte Personen in diesem Forum dafür Werbung machen...

    @Jürgen...gibt es denn zu deiner MocGovern-Diät auch Informationen in Deutsch? Eine Diät der DGE kann es wohl kaum sein, die DGE verweist auch lediglich auf die Seite, die du verlinkt hast. Die Information ist englisch und außerdem auch ziemlich dürftig.

    Ich habe davon bisher weder gehört noch gelesen, außer ein paar mal von dir. Bitte erklär das doch mal besser und stele uns bessere Links in Deutsch zur Verfügung - dankeschön!
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    am 18.03.2015 12:20:50
    @rainer: Ich bin mal so frei und zitiere eine Überschrift der Seite 'Die LOGI-Methode'.

    schrieb:

    Die moderne Ernährungsweise zur Prävention und Therapie von Übergewicht, Metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes.



    Woher nimmst die Überheblichkeit, einer Ratsuchenden, (d)eine DIÄT zu empfehlen die auf DII (Altersdiabetes) ausgerichtet ist, ohne zu wissen welchen Typ hat/entwickelt/bekommen könnte?

    Übrigens verweist auch folgende Seite FOCUS-Diabetes auf den Diabetes Typ 2.

    Möglicherweise erstmal Ball flach halten und abwarten mit was für Informationen de User sich beschreibt.

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    am 18.03.2015 13:49:57
    DungeonKeeper schrieb:
    Woher nimmst die Überheblichkeit, ...

    Ich merke schon du bist ein ganz Schlauer. Zum Glück bist du kein bisschen überheblich.
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    am 18.03.2015 14:04:51
    schrieb:

    Ich merke schon du bist ein ganz Schlauer. Zum Glück bist du kein bisschen überheblich.



    Woran machst du das fest, oder wird jetzt die ironische Ebene bemüht, weil die Argumente ausgehen?
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    am 18.03.2015 14:57:23
    @Zuckerle
    Im verlinkten Artikel steht gleich zu Anfang der Ursprung der DGE/DDG-Futterpyramide im US-amerikanischen Landwirtschafts-Ministerium 1977-78 unter Gerorge McGovern.
    Das war eine politische und in keiner Weise wissenschaftlich fundierte Entscheidung. Deswegen halte ich die Bezeichnung McGovern-Diät für absolut zutreffend.
    In Wiki eine umfassendere Skizze zu den inzwischen diversen Pyramiden.

    Persönlich esse ich so, dass mein BZ jeweils in der Spitze nach dem Essen in meinen Zielrahmen passt. Weil Stärke-KHs=Glukose meinen Blutzucker spitzenmäßig antreiben, lasse ich die meisten raus. Denn auch ohne Stärke kann ich ALLE wichtigen Nahrungsbestandteile in völlig ausreichender Menge aufnehmen. Und Glukose hab ich ja eh genug, wie mein Blutzucker-Messer zuverlässig ausweist :)

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    am 18.03.2015 14:58:02
    Als erster einmal ein Danke für die vielen Antworten. Hmm eigentlich hatte ich am Anfang meiner Diagnose an keine Diät gedacht. Ich habe, seit ich es weiß, auf Zucker und Fett verzichtet, dafür aber viel Gemüse und Obst gegesen. Ich werde mir auf alle Fälle alles anschauen. Nächste Woche Donnerstag ist in Unseren Rathaus Diabetes Tag. Motto ,,Diabetes- vorbeugen, erkennen, effizient behandeln. Das werde ich mir mal anschauen.
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    am 18.03.2015 15:12:13
    @Gefängniswärter
    Wie wär's denn mal mit ner Auffrischung Deiner Typen-Kenntnis? Oder auch mal hier nach Altersdiabetes schauen?

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    am 18.03.2015 15:16:07
    Chrisi schrieb:
    Als erster einmal ein Danke für die vielen Antworten. Hmm eigentlich hatte ich am Anfang meiner Diagnose an keine Diät gedacht. Ich habe, seit ich es weiß, auf Zucker und Fett verzichtet, dafür aber viel Gemüse und Obst gegesen. Ich werde mir auf alle Fälle alles anschauen. Nächste Woche Donnerstag ist in Unseren Rathaus Diabetes Tag. Motto ,,Diabetes- vorbeugen, erkennen, effizient behandeln. Das werde ich mir mal anschauen.



    Eine gute Entscheidung - mach weiter so!
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    am 18.03.2015 15:19:39
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Zuckerle
    Im verlinkten Artikel steht gleich zu Anfang der Ursprung der DGE/DDG-Futterpyramide im US-amerikanischen Landwirtschafts-Ministerium 1977-78 unter Gerorge McGovern.
    Das war eine politische und in keiner Weise wissenschaftlich fundierte Entscheidung. Deswegen halte ich die Bezeichnung McGovern-Diät für absolut zutreffend.
    In Wiki eine umfassendere Skizze zu den inzwischen diversen Pyramiden.

    Persönlich esse ich so, dass mein BZ jeweils in der Spitze nach dem Essen in meinen Zielrahmen passt. Weil Stärke-KHs=Glukose meinen Blutzucker spitzenmäßig antreiben, lasse ich die meisten raus. Denn auch ohne Stärke kann ich ALLE wichtigen Nahrungsbestandteile in völlig ausreichender Menge aufnehmen. Und Glukose hab ich ja eh genug, wie mein Blutzucker-Messer zuverlässig ausweist :)

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    Sorry, aber ich seh da weder DGE, noch DDG und auch keine Pyramide...

    Wenn DGE oder DDG damit was zu tun haben, warum publizieren sie das dann nicht auf Deutsch?

    Vermutlich ist die Sache mit genau so viel Vorsicht zu genießen wie Logi...
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    am 18.03.2015 16:14:37
    @Zuckerle
    Der erste Punkt in dem Artikel (stammt von einer der weltweit renommiertesten Adressen für Diabetes-Behandlung und Forschung, übrigens auch die Quelle von LOGI) ist schlicht die geschichtliche Entstehung unserer traditionellen Ernährungs-Pyramide 1977-78 im Landwirtschafts-Ministerium der USA. Also keine irgendwie ausgewiesene wissenschaftliche Grundlage. Das haben damals weltweit alle Ernährungs- und Diabetes-Gesellschaften übernommen und ggf. ein bisschen modifiziert, ebenso auch DGE und DDG.

    Darauf folgt im Artikel eine kurze Zusammenfassung der Erkenntnisse (die wissenschaftlichen Quellen sind alle gelistet), die schließlich auch die ADA (American Diabetes Association) dazu bewogen haben, nicht mehr eine einzige Ernährungs-Zusammensetzung vorzugeben, sondern die Zusammensetzung in das persönliche Ermessen von Arzt und jeweils Betroffenem zu stellen. Und so weit ich weiß, hat die DDG das mit dem üblichen zeitlichen Nachlauf inzwischen kopiert.

    Die aktuelle Medizin-Sprache ist Englisch. Das gilt auch für alle Veröffentlichungen aus D. Oft erscheinen sie zuerst und manchmal auch nur auf Englisch.

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  • ferrato

    Rang: Gast
    am 18.03.2015 18:11:28
    hjt_Jürgen schrieb:

    Darauf folgt im Artikel eine kurze Zusammenfassung der Erkenntnisse (die wissenschaftlichen Quellen sind alle gelistet), die schließlich auch die ADA (American Diabetes Association) dazu bewogen haben, nicht mehr eine einzige Ernährungs-Zusammensetzung vorzugeben, sondern die Zusammensetzung in das persönliche Ermessen von Arzt und jeweils Betroffenem zu stellen. Und so weit ich weiß, hat die DDG das mit dem üblichen zeitlichen Nachlauf inzwischen kopiert.



    Hallo Jürgen,
    Das gleiche hast Du in einem anderen Thread schon mal behauptet und ich habe es Dir dort widerlegt. Entweder kannst Du nicht lesen oder Du bist extrem "Beratungsresisdent"

    Also noch einmal:
    Die DDG empfielt in ihren Leitlinien zur Behandlung des TYP 2 Diabetes (mit Empfehlungsgrad "Stark":
    Motivation zu gesunden, ausgewogenen Kostformen unter Berücksichtigung der bisherigen Ernährungsroutine des Patienten (= Ernährungsempfehlung der DGE)

    Für bestimmte Patienten erfolgt eine Einschränkung:
    Davon zu unterscheiden ist das mit einem Patienten ausgemachte „individuell vereinbarte Therapieziel“, das im –aber auch oberhalb oder unterhalb –des medizinisch definierten Zielkorridors liegen kann. Dieses „individuell vereinbarte Therapieziel“ kann sowohl aus medizinischen (weiteren Erkrankungen, Komplikationen der Behandlung etc.) als auch aus individuellen Gründen des Patienten (Präferenzen, persönliche Werte etc.) vom Zielkorridor abweichen. Es kann zudem in verschiedenen Lebenssituationen von Patient und Arzt neu ausgemacht werden, also sich verändern.

    Dieses "individuell vereinbarte Therapieziel soll allerdings mind. 1 x im Jahr überprüft werden.

    Wo Du hierin eine Abkehr der Ernährungsrichtlinien der DGE siehst, ist mir schleierhaft.
    Ich weiß, Du willst es nicht wahrhaben und Du wirst auch diesen Beweis nicht zur Kenntnis nehmen.

    Und letztendlich ist es egal, ob Du diese anerkannte, gesunde, vollwertige Ernährungsform als Diät oder sonstwie bezeichnest, es ist und bleibt die zur Zeit von Ernährungsfachleuten anerkannte und Empfohlene Kostform.

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    am 18.03.2015 19:07:44
    Hallo Ferrato,

    su solltest dein Wissen vielleicht mal auf den aktuellen Stand bringen und dich nicht nur von der Stiftung Warentest beraten lassen.

    Schau dir dazu mal die Nationale Versorgungsleitline Diabetes an, bei deren Erstellung die DDG maßgeblich mitgewirkt hat. Ganz besonders solltest du dir die Empfehlungen 5-10 und 5-11 auf der Seite 38 zu Gemüte führen.

    NVL schrieb:
    5-10:
    Die Entscheidung über die Wahl der Kostform sollte individuell getroffen werden, da keine ausreichenden Studiendaten für eine Empfehlung vorliegen.
    5-11:
    Die Einschätzung von Art und Menge der Kohlenhydrate der jeweiligen Mahlzeiten sollte bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die Insulin spritzen, als wesentliche Strategie zur Glykämiekontrolle eingesetzt werden.

    Für mich klingt das in keiner Weise nach der alleinigen Empfehlung der DGE-Richtlinien für die Ernährung von Diabetikern, so wie du es immer behauptest. Auch für die DGE-Richtlinien liegen für Diabetes nach Aussage der NVL keine ausreichenden Studiendaten vor.
    Bearbeitet von User am 18.03.2015 19:40:16. Grund: .
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 18.03.2015 20:17:34
    Hallo Rainer,

    Ich gehe davon aus, Du kannst lesen? Zumindest selektiv, denn was Du nicht zur Kenntnis nehmen willst, ignorierst Du.

    Hättest Du Dir mal den Punkt 5.1 vorher durchgelesen, hättest Du sicher erkannt, dass die Haüptaussage die "Motivation zu gesunden, ausgewogenen Kostformen unter Berücksichtigung der bisherigen Ernährungsroutine des Patienten"
    ist.
    Und hättest Du zudem, was noch wichtiger ist, die Erklärungen auf Seite 26 betreffend der Erklärungen über die Begrifflichkeiten "Individuell vereinbarte Zielwerete" durchgelesen, hättest Du erkannt, dass mit den Punkten 5.10 und 5.11 (übrigens auf Seite 39) eben die Personen angesprochen werden, bei denen aus medizinischer Sicht z.B. durch andere Erkrankungen eine andere Vereinbarung getroffen werden kann. Das genaue Zitat habe ich schon in meinem vorigen Beitrag zitieret.

    Dazu kommt dann auf Seite 27 unter Punkt 2.4 die dazugehörige Einschränkung:

    "Individuell mit dem Patienten vereinbarte Therapieziele sollten im Laufe der Behandlung mindestens einmal jährlich und darüber hinaus je nach Bedarf evaluiert und entsprechend den Ergebnissen erneut verfolgt oder korrigiert werden"

    Dies zeigt ganz eindeutig zwei Dinge:
    1. Solche Ausnahmen sollen nur bei vorliegender medizinischer Notwendigkeit gemacht werden, wobei diese regelmäßig überprüft werden soll.
    2. Dass Du Dir aus einem Dokument von 252 Seiten ein Zitat heraussuchst, welches Deine Sicht der Sache bestätigen soll, dieses aber völlig aus dem Kontext heraus zitierst, Du wirst mir und den anderen Usern dieses Forums jetzt nicht erzählen wollen, dies sei seriöse Diskussionspraxis.

    Und wenn Du wenigstens jetzt den Text nochmals verifiziert hast, wird Dir auch aufgegangen sein, dass die Aussage über nicht ausreichende Studiendaten nicht die Empfehlungen der DGE an sich, sondern deren Auswirkungen bei Patienten mit anderen Erkrankungen betrifft.
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    am 18.03.2015 20:30:31
    Hey, war das nicht die Stelle, an der Du mir einreden wolltest, dass ich z.B. mit LOGI aber nicht genügend Ballaststoffe aufnehmen könnte?

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  • ferrato

    Rang: Gast
    am 18.03.2015 21:35:59
    hjt_Jürgen schrieb:
    Hey, war das nicht die Stelle, an der Du mir einreden wolltest, dass ich z.B. mit LOGI aber nicht genügend Ballaststoffe aufnehmen könnte?


    Hallo Jürgen,
    Bist Du schon wieder am Verdrehen von Tatsachen?
    Jeder kann im Threat "Test: Zucker oder Fett nachlesen, dass Du dort in einem Beitrag geschrieben hast:
    Zitat:
    Punkt 5 unterstellt entgegen jedem besseren Wissen, dass ohne KHs auch weniger Ballaststoffe aufgenommen werden.
    Zu dem von Dir [ironie]so geschätzten LOGI[/ironie] gehört das Ersetzen der Stärke-KHs durch Gemüse, und damit werden mit gleich vielen Kalorien wenigstens gleich viele Ballaststoffe aufgenommen.
    Der Punkt ist mithin rein logisch megatief falsch.
    Zitat Ende

    Dies bedeutet, Du ersetzt Kohlenhydrate durch Gemüse und nimmst dadurch ausreichend ballaststoffe auf.
    Da Du selbst ja immer so akkurat Zusammenhänge darlegen und erklären willst, habe ich mir erlaubt, klarzustellen, dass Ballaststoffe eben definitionsgemäß auch Kohlenhydrate sind. Zugegebenermaßen Diabetestechnisch nicht anrechenbar, aber eben doch KH. Und das ist nun mal ein Widerspruch, Kohlenhydrate durch Kohlenhydrate zu ersetzen.
    Wo also bitte habe ich geschrieben, Du könntest nicht genügend Ballaststoffe aufnehmen?

    Auch das zeugt nicht gerade von Diskussionskultur. und, mal so nebenbei, findest Du nicht, dass Du damit Deine eigene Signatur etwas konterkarierst?

    Bearbeitet von User am 18.03.2015 21:37:28. Grund: Schreibfehler
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    am 18.03.2015 21:50:27
    ferrato schrieb:
    Also irgendwie scheint Dir ein Grundlegendes Detailwissen zu fehlen.
    Zitat Wikipedia (Auch von Dir gerne ziziert...):

    Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Polysaccharide, also Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen.

    Punkt 5 ist daher eindeutig richtig, denn wie sollte man auf Kohlenhydrate verzichten, aber Ballaststoffe (die ja Kohlenhydrate sind) zu sich nehmen. Entweder Oder.

    Du kannst hier Wortklauberei betreiben wie immer Du willst. Diese Diätformen werden als Kritisch betrachtet, haben keinerlei Wissenschaftliche Grundlage und sind daher nicht empfehlenswert.


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    Bearbeitet von User am 18.03.2015 21:52:00. Grund: Korrektur
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 19.03.2015 05:25:29
    Danke für's heraussuchen,

    Allerdings entzieht sich mir der Zusammenhang mit diesem Thread. Ist in diesem Thread ein einziges Mal das Wort "Ballaststoffe" gefallen? Also, was soll das überhaupt?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 19.03.2015 22:02:56
    ferrato schrieb:
    Hallo Rainer,

    Ich gehe davon aus, Du kannst lesen? Zumindest selektiv, denn was Du nicht zur Kenntnis nehmen willst, ignorierst Du.

    Hättest Du Dir mal ...

    Ich finde es lustig, wie krumm du denken kannst, um die klaren Aussagen der Leitlinien nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen. :lol:

    Übrigens hängt die von dir so oft heraufbeschworene "ausgewogene Ernährung" in keiner Weise davon ab, dass man dazu mindestens 50% KH essen muss. Man kann sich auch mit weniger KH sehr gesund und ausgewogen ernähren. Ich glaube allerdings nicht, dass du das jemals begreifen wirst. Dazu sind deine Vorurteile viel zu fest verwurzelt. Zum Glück sehen das die Verfasser der NVL wesentlich realistischer.
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 20.03.2015 05:04:34
    Du kannst mit Deiner Häme nicht darüber hinwegtäuschen, dass DU die Aussagen der NVL nicht zur Kenntnis nehmen willst. Was ist daran missverständlich, dass nur im Fall von bestimmten weiteren Erkrankungen im individuell zu vereinbarenden Einzelfall von der Linie der ausgewogenen, vollwertigen Ernährung abgewichen werden kann und dies dazu noch mind. jährlich zu überprüfen, ob es noch notwendig ist????
    Jeder kann sich ernähren, wie er es will. Das Recht gestehe ich Dir zu und erwarte, dass Du es mir genauso zustehst. Aber für meinen Teil versuche ich nicht, so gut wie jeden Neuling, gleichgültig, mit welcher Frage er sich an dieses Forum wendet, zu der von mir präverierten Ernährungsform zu missionieren. Ganz im Gegenteil zu Deinen permanenten Versuchen, jeden auf Deine LOGI Seiten zu locken und ihnen Bücher wie "Diabetes heilen", übrigens ein Titel, der für jeden Diabetiker ein Schlag ins Gesicht darstellt, andrehen zu wollen. Nach dem Ehrgeiz, den Du permanent in diese Richtung an den Tag legst, ist möglicherweise an dieser Stelle auch die Frage erlaubt, ob Du da eigentlich am Gewinn beteiligt bist? Ich äußere mich Ernährungstechnisch nur, um Deine Diät-Lobpreisungen von LOGI zu berichtigen.
    Du kannst mich ruhig hier angehen und angiften, das ändert nichts an der Tatsache, das LOGI von ECHTEN Ernährungsfachleuten als kritisch und von der Stiftung Warentest gerade noch als "ausreichend" eingestuft wird.
    Nebenbei beleidigst Du auch all diese Leute, wenn Du mir (und damit auch all denen) ein "krummes denken und tief verwurzelte Vorurteile" vorwirfst. Das zeigt von echtem Charakter.