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Wieviel KH pro malzeit?

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 27.04.2015
    am 27.04.2015 18:43:31
    Hallo,

    meine Mutter hat Diabetes Typ 2 muss aber seit Kurzen auch Spritzen!
    jetzt hat man ihr gesagt das sie auch Kohlenhydrate essen soll um eine Unterzuckerung zu verhindern.

    Ich möchte ihr ein Essensplan erstellen da sie auch noch übergewichtig ist, und wollte daher fragen wie viel KH ich da pro Mahlzeit einbauen muss?

    Die Daten sind:

    Alter 54
    Größe 160cm
    Gewicht Aktuell 108 KG

    Sie muss vor jeder Mahlzeit Spritzen, 8 Einheiten oder wie man das nennt! dazu bekommt sie noch die Tabletten die sie schon vorher hatte in der stärke 1000!

    leider kenne ich mich mit den begriffen jetzt nicht so aus, also verzeiht mir wenn ich hier auch mal was falsch schreibe :-)

    Grundsätzlich soll der Essensplan so aussehen

    Ihr Grundumsatz liegt bei 1380 also soll sie zwischen 1380 und 1500 Kcal am Tag essen!

    Cirka 80 - 100g Eiweiß am Tag, 50g Fett und KH das weiß ich ja nicht!

    Morgens
    Dunkles Brot zB Pumpernickel mit Hänchenbrust Aufschnitt zB das hier
    http://fddb.info/db/de/lebensmittel/line_line_haenchenbrust_aufschnitt/index.html

    Mittags
    Hähnchen Filetsteaks + Kartoffeln und Gemüse + Apfel

    Abends
    Eier mit zB Wildlachs-Filets

    Das ist jetzt ein Beispieltag die Mengen werde ich dann noch genau ausrechnen!



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    am 27.04.2015 19:02:20
    Hallo Johny,

    das kann dir keiner von weitem sagen, weil es darauf ankommt, wie stark die 8IE bei deiner Mutter den BZ senken. Ihr Arzt hat bestimmt etwas dazu vorgeschlagen.

    Wenn du die EW- und Fettmenge kennst und die Gesamtkalorien weißt, dann kannst du daraus doch ganz gut die KH-Kalorien und dann die KH-Menge ausrechnen. Die verteilst du auf die drei Mahlzeiten und dann passt es.

    Beste Grüße, Rainer
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 27.04.2015 19:10:33
    Ich habe keine Ahnung vom Typ 2 Diabetes.

    Mit Insulin aber kenne ich mich aus.
    Hier wird der Gaul von Hinten Aufgezogen.
    Um dir bei deiner Planung helfen zu können müßte der individuelle BE Faktor deiner Mutter bekannt sein. Dieser Faktor ist zu jeder Tageszeitanders. Es gibt auch andere Faktoren die Berücksichtigt werden müssen wie z.B. welche Aktivitäten stehen demnächst an, wie ist der aktuelle Blutzucker, was ist der Blutzuckerzielbereich, wie hoch ist der Korrekturfaktor und vieles mehr.......


    Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
    Bearbeitet von User am 27.04.2015 19:13:22. Grund: .
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    am 27.04.2015 19:18:22
    Die EW und Fettmenge hat ihr jetzt kein Arzt gesagt sind ja allgemein die Empfohlenen mengen!
    Der Artzt mein nur KH essen wie Nudeln Kartoffeln Reis, er hat also nur eine Allgemeine aussage gemacht!

    Die werte sind bei ihr auch immer unterschiedlich! mal ist es 170 mal 100 selbst wenn sie das gleiche isst!

    Also genau kann man es nicht sagen!

    Gibt es denn kein Minimum? zB 100g oder so?
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    am 27.04.2015 19:22:01
    Was ist der individuelle BE Faktor? und Korrekturfaktor?

    Aktivität ist 3 - 4 mal die Woche jeweils 1 Stunde Sport, stepper chrunches usw
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    am 27.04.2015 21:06:07
    Hallo Johny,

    sorry, aber einer 54jährigen Frau vorzuschreiben, was sie essen soll oder darf, ist schon harter Tobak...

    Für deine Mutter ist eine Diabetiker-Schulung wichtig, dann weiß sie über Lebensmittel besser bescheid und wird ihren Essensplan selbst bestimmen.

    Du kannst das dann in 30 Jahren für sie machen.

    Nix für ungut...
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    am 27.04.2015 21:31:10
    Johny schrieb:
    Was ist der individuelle BE Faktor? und Korrekturfaktor?

    Hallo Johny,

    es ist nicht unüblich, dass bei Typ 2ern erst einmal mit festen IEs angefangen und von festen KH-Mengen ausgegangen wird. Wenn du mit den 100...150 g KH rechnest, kann das nicht ganz falsch sein.

    Deine Mutter muss darauf drängen, dass sie eine ordentliche ICT-Schulung bekommt. Dann braucht sie nicht mehr nach dem gespritzen Insulin zu essen, womit man auch besoders gut zunehmen kann. Sie kann dann die Menge Insulin so spritzen, wie es zu ihrem Essen passt. Dafür benötigt sie dann den BE-Faktor und die Korrekturfaktoren. Wenn sie bei einem Diabetologen in Behandlung ist, dann soll sie auf so eine Schulung drängen. Falls sie mit ihrem Diabetes noch beim Hausarzt ist, dann sollte sie sich besser schnell bei einem Diabetologen anmelden.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 28.04.2015 09:56:20
    .
    Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:50:15. Grund: .
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    am 28.04.2015 10:09:26
    .
    Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:50:24. Grund: .
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    am 28.04.2015 20:40:37
    Poth schrieb:
    Es gibt div. Therapiestufen u. Therapieschemas beim Typ 2. Man wird erstmal dazu genötigt die einzelnen Therapiestufen abzuarbeiten u. erst danach geht es an die Auswahl des passenden Therapieschemas. ... Einen konkreten Therapievorschlag zu geben ist (meiner Meinung nach!) sinnfrei.

    Das sehe ich alles andere als sinnfrei.

    Möglich, dass der eine oder andere Arzt alle Therapiestufen schrittweise abarbeiten will. Für eine Diabetikerin in den besten Jahren macht es aber sehr viel Sinn, dieses "Abarbeiten" nicht hinzunehmen und auf eine schnelle Umstellung auf ICT und die entsprechende Schulung zu drängen. Deshalb halte ich einen Ratschlag zu einer ICT für sehr sinnvoll.