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Hypos. Wie können sie sich noch äußern? Was kann noch kommen?
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am 27.04.2015 21:42:52
Hi,
ich habe hier schon Beiträge gelesen, die teilweise von mir hätten sein können.
Mein Thema
Unterzucker und wie er sich zeigen kann.
Also, mein Freund hat Typ 1. Anfangs (wie wohl die meisten von uns) hatte ich keinen blassen Dunst von Diabetes. Es war mir zwar ein Begriff aber mehr auch nicht.
Also versuchte mein Freund mir seine Problemzustände zu verklickern also was schon mal passiert ist bzw. das was ihm von anderen erzählt wurde die dabei waren. Aber auch dass er es hasst, wenn jemand sagt: "was los mit dir? Miss doch mal" oder "das liegt bestimmt wieder an deinem Zucker" und so Sprüche. Seine Antwort auf so was wäre dann " ich hab‘s schon 20 Jahre, ich weiß was ich tuh" etc.
Ich dachte damals nur, oh Schande, Wie soll ich das hin bekommen ohne dass er gleich abblockt.
Doch ziemlich schnell schmiss er mich (versehentlich natürlich) in kalte Wasser.
Die Situation
die Jungs bestellen sich Pizza ich kam erst später dazu in der der Hoffnung die Pizza kommt wie immer 30-45Min später, spritze er dafür schon mal sein Kurzzeitinsulin. Problem war nur sie kam erst 1,5 Stunden später. Ich (nichtsahnend) sah plötzlich wie er da saß und sein Arm unkontrolliert "zuckte" und es war so als wenn er "ganz weit weg" wäre, so ganz merkwürdig. Also ging ich zu ihm und sah, dass ihm der Schweiß vom Gesicht tropfte. Es war uns allen zwar sehr warm (im Sommer) aber so krass plötzlich innerlich war ich plötzlich so in Panik versuchte es aber so gut es ging für mich zu behalten. Während seine Kumpels einfach weiter in die Glotze starrten. Ich wusste überhaupt nicht was ich tun sollte. Er sagte mal witzelnd zu mir " wenn du mir dann Insulin spritzen würdest, bringst du mich wohl um". Aber ich dachte ich konnte ihm doch jetzt nicht einfach Zucker geben ohne zu wissen bei welchem Wert er ist. Aber er war auch nicht mehr im Stande irgendetwas zu tun. Er sah mich nur an. Ich versuchte es weiter hoffte dass er mir ein Tipp geben kann. Wollte ihn jetzt auch nicht vor seinen Kumpels bloßstellen. Also versuchte ich weiter heraus zu finden was ich tun kann. Irgendwann wusste ich, ich muss ihm Dextro‘s geben. Nachdem ich welche fand knibbelte ihm ein Täfelchen nach dem anderen auf (scheiße Verpackt die Dinger) naja und dann ging‘s wieder langsam.
So.
RTW rufen, morgens um 5 weil er krampft hatte ich auch schon vor noch gar nicht so langer Zeit. Ich muss hier wohl keinem erzählen wie grausam das war. Und, dass einem dann bewusst wird, dass er daran sterben könnte. Dieser Blick, wie er mich ansah. und auch da bist du völlig aufgeschmissen. Dextro geben? Womöglich erstickt er dran Saft jemandem der krampft und zuckt und nicht richtig atmen kann tolle Idee. Hab es dann mit so Marmeladenzeug und Traubenzuckerpulver versucht bis der RTW eintraf. Es landete mehr davon auf seiner Brust als auf den Lippen geschweige denn richtig im Mund. Aber es reichte erst einmal dass das Krampfen aufhörte. Als die Sanitäter in der Wohnung waren, lag er komplett weggetreten da. Klatsch nass geschwitzt Der Sani meinte dann oh, BZ bei 20!!!! 4 vergebliche Versuche ihm eine Kanüle zu setzen und drei Glucose Injektionen später kam er dann wieder zu Bewusstsein. Wollen sie mit ins Krankenhaus. NEIN! war klar.
Ich dachte danach. Gut, dass soll es doch bitte gewesene sein. Ich erkenne jetzt wenn‘s so weit ist und muss keine Zeit mit überlegen verlieren, um direkt entsprechen zu reagieren, aber Pustekuchen.
Letzte Woche dann, morgens um sechs:
Ich werde wach weil ich merke wie er ganz viele kleine Küsschen auf die Wange gibt und sag Mäuscheeen Mäuscheen (so nennt er mich) mehr sagt er nicht immer nur Mäuscheeen. Erst denke och wie süß, was is‘ n nu los??? (mein kleiner Langschläfer)
Aber er lässt nicht locker. Es kommt mir langsam spanisch vor. Er hört sich hellwach an, aber egal was ich sage (was ist los mit dir oder allesklar??) immer nur Mäuscheeen. ich streich über seinen Arm und merke "Kalter Schweiß" ich denk ok er braucht Saft. Will aufstehen und sag ihm ich hol dir was und er neeein Mäuscheen
Ich will einfach aufstehen und er hält mich fest so dass ich liegen bleiben muss will nur die Nachtischlampe anmachen er lässt mich nicht. Ich frage mich was hier gerade passiert, aber er gibt mir weiter Küsschen auf die Wange und "Mäuscheen.." will mich in den Arm nehmen. Langsam ist es unheimlich ich werde langsam böse. Warum lässt er mich nicht eben ein Glas Saft holen???? Ich "willst du mich hier jetzt verarschen?" er legt sich beleidigt auf den Rücken und ich steh auf und hol den Saft. Er ruft nur hinterher Määääuscheeen aber ich will doch... mit dem Saft setzte ich mich zu ihm aufs Bett und frage "was willst du? .er nur wieder " Määuschen" Ich sag "komm trink bitte den Saft" er ruft richtig laut NEIN! Ich " dann miss wenigsten" wieder ganz laut NNNEIN! Er spricht hellwachen und sieht auch so aus. Das krasse Gegenteil von den schon erlebten Unterzuckerungen.
Ich nehme das Messgerät und bitte ihn nochmal und jetzt schreit er richtig NNEIN, dass ich zusammenzucke. Nimmt mir das Messgerät wieder aus der Hand und legt es auf den Nachttisch zurück. Ich versuche es mit Dextro. Jetzt wieder "Määäuschen ich will doch nur" ich frag was? Was willst du? Komm Iss. Wieder folgt ein lautes " NEEIINN" dann packt er mich an den Armen und hält mich richtig fest, dann nimmt er mir die Dextro aus der Hand und legt sie auch wieder auf den Tisch. Ich bekomme echt Angst langsam und spring auf und sag ihm auch dass er mir Angst macht. Er sieht mich an, wieder ganz lieb. Und hat sich plötzlich mit beiden Händen so richtig fest auf die Schläfen. So wie verrückte in irgendwelchen Filmen. Ich denke oh Gott was passiert da mit ihm??? Was mache ich denn jetzt mit ihm? Er schnappt jetzt wirklich über. Nein jetzt legt er sich demonstrativ eingeschnappt hin und schließt die Augen und ich schieb ihm ein Dextro in den Mund, welches er auch sofort zerkaut. und runterschluckt und sein schreit er wieder NNEEINN. Ich rede weiter auf ihn ein " du machst mir Angst, trink Saft etc." Dann seht er stampfend auf und geht ins Bad. In der Zeit fummel ich schnell diese Dextro aus der Folie und lege an mein Seite des Bettes um ihm irgendwie noch eins in den Mund schieben zu können wenn er sich wieder hinlegt und noch immer in diesem Zustand ist. 5 Min. vergehen. Der Wasserhahn geht an. Dann kommt er zurück, stöhnen und sagt "mir geht‘s richtig schlecht, Mäuschen" ,"So wegen Zucker" mein Kooopf " . So als wenn nichts gewesen wäre. Mir fällt ein Stein vom Herzen, die Angst vor ihm verschwindet. Er ist wieder ganz da :-) Ich erzähle ihm ein wenig was passiert. Sein BZ nach weiteren Dextro + Saft. BZ bei 36. Er meint jetzt, ihm brummt der Schädel als wenn der Kopf gekrampft hätte.
Ende gut alles gut - erstmal
Aber was kann noch passieren??? Oder, wenn‘s noch mal so kommt, wie verhalte ich mich am besten ohne das er völlig ausflippt???? -
am 28.04.2015 09:24:51
Hallo!
Das ist ein sehr schwieriges Thema. Und dabei so wichtig!
Es sieht in erster Linie so aus, dass Dein Freund sich um seinen Diabetes kümmern muss, und dazu gehört auch die Vermeidung von schweren Unterzuckerungen!
Nach 20 Jahren kann es durchaus sein, dass die Hypowahrnehmung nachlässt.
Und die aggressive Haltung im fortgeschrittener Unterzuckerung kenne ich von mir... das ist nicht schön, und mit Vernunft erreichst Du dann gar nichts mehr. Ein Tipp: Messen ist da völlig unnötig, er ist eh zu tief.
Traubenzuucker ist garantiert das Falsche in solchen Momenten (das erinnert ans "Kranksein"), halte für solche Fälle ruhig sein absolutes Lieblingsgetränk (kein Alkohol ;-)) in Zucker-Form bereit, einfach hinstellen, das reicht meistens.
Du hast in den Situationen trotz Angst und Stress vorbildlich reagiert.
Aber diese dauernden schweren Unterzuckerungen können tatsächlich mal lebensbedrohlich werden.
Es gibt viele Situationen, in denen du evtl. nicht da bist. Oder wenn es im Straßenverkehr passiert.
Rede mit Deinem Freund in aller Ruhe über Deine Ängste und rege an, einen gemeinsamen Besuch beim Diabetologen zu machen. Das hilft insbesondere IHM, Deine Sorgen ernst zu nehmen.
Dazu empfehle ich DRINGEND ein Hypowahrnehmungstraining. Das solltest Du aber diplomatischerweise erst mit dem Diabetologen in's Gespräch bringen ;-)
Viele Grüße
Andi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.04.2015 11:08:45
Hi,
danke erstmal für die schnelle Antwort. Ja von diesem Training hab ich hier schon gelesen. Aber ich hatte auch schon mal dieser grundsätzliche Schulung angesprochen. Nur wegen der starken Schwankungen. Aber ich bin nicht weit gekommen. Zum Arzt hab ich ihn ja schon bekommen. Aber der hBA1 wert war zudem dann auch noch höher als sonst. Und anfangs hatte ich das Gefühl, daß er seine Werte noch mehr versucht zu drosseln. Ich weiß dass er Angst vor zu hohen werten Angst hat. Klar versteh ich auch. Nur mein Problem ist eben der unterzucker. Dadurch dass er sich anschließend natürlich an nichts mehr erinnern kann,hab ich nicht das gefühl das er nachvollziehen wie schlimm das ist das mit an zu sehen. Was die sache für mich nicht einfacher macht,solche Erlebnisse zu verarbeiten. Er hört mir anschließend zwar zu,aber er ist wohl auch froh wenn ich fertig bin zu erzählen. Er hat bestimmt schon oft Geschichten davon gehört. Und ich denke er hört sie nicht gern, was ich auch verstehen kann.
Aber danke für den tipp mit dem Getränk,hört sich logisch an. Soll ich dann besser ein paar minuten aus dem Zimmer gehen, ihn erstmal ein bisschen in ruhe lassen? Das messen ist dann nicht mehr nötig, dass weiß ich schon. Ich hab dann immer nur die Hoffnung das er es dann glaubt. Aber du hast recht, darauf reagiert er nur in die gegensätzliche Richtung.
Und gibt er noch weitere Situationen die ich noch nicht miterlebt hab. Ich habe immer das gefühl gehabt, das ich zu lange brauche zu lange unsicher bin,dass es wieder unterzucker ist und wie ich ihm direkt helfen kann. Beim letzten mal, war ich echt anfangs ratlos was ich machen könnte und vor allem zu verstehen was da gerade mit ihm passiert. Ich hab echt überlegt ob er gerade einfach über schnappt, weil er so wach erschien. Ich fand es allerdings erstaunlich das er mich weckte und mich quasi ansprach. Der meinte anschließend, dass wohl sein Unterbewusstsein so nach Hilfe rief und auf der anderen Seite kein Bock darauf hatte was ich wollte.
Das heust für mich in solchen (wachen) Situationen Merke: lecker ist gut; Aufmerksamkeit auf krank macht aggressiv. ....gespeichert :-)
Danke
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am 28.04.2015 11:23:32
Auch Hi!
Du schreibst:
" Ich habe immer das gefühl gehabt, das ich zu lange brauche zu lange unsicher bin,dass es wieder unterzucker ist und wie ich ihm direkt helfen kann. Beim letzten mal, war ich echt anfangs ratlos was ich machen könnte und vor allem zu verstehen was da gerade mit ihm passiert."
Das weiß meine Frau bei mir auch nie - und das nach all den Jahren...
Und es ist ja im Prinzip nicht Deine Aufgabe!
Männer sind in Sachen Krankheit anders als Frauen. Männer wollen nicht verletzlich und schwach sein. Mit Diabetes ist man das. Außerdem kann man "den Zucker" auch ignorieren und nur das nötigste machen.
Es wird einige Zeit dauern, Deinen Freund zu mehr Selbstdiziplin zu verhelfen. Aber mit kleinen Schritten geht das.
Schließlich wollt ihr zusammen leben, und dabei mehr Spaß als Ärger mit dem ollen Diabetes haben ;-)
Teile ihm ruhig Deine Sorgen mit und signalisere, dass die Unterzuckerung auch für Dich megastressig sind. Und das er auch wieder lernen kann, Hypos frühzeitig zu merken und gegensteuern kann.
Eventuell kann er mit seinem Dok die Zielwerte neu Festlegen und eine Strategie entwickeln. -
am 28.04.2015 11:33:47
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Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:53:21. Grund: . -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 28.04.2015 19:30:10
Hallo die Freundin,
leider ist es so, dass in der Hypoglykämie der Verstand außer Kraft ist oder zumindest stark eingeschränkt funktioniert. Blöderweise schüttet der Körper zusätzlich zum Glucagon
auch Adrenalin aus um die Wirkung des Insulins zu minimieren. Das führt dann zu Agressionen. Das kenne ich von mir selbst. Deswegen sind Diskussionen in diesen Moment sinnlos. Am besten ist der Vorschlag mit dem Getränk hinstellen. Bei mir persönlich funktioniert auch Gummibärchen in die Handdrücken und einfache Ansagen wie "iss mal waß' Oder willst du auch was? Bei recht tiefen Werten fällt mir aber das schlucken und kauen schwer.
Bei einer Bewustlossigkeit hilft nur eine Glucagon-Spritze. Wie damit umgegangen wird haben meine Angehörigen gemeinsam mit mir in einer Schulung gelernt. Dort wurde auch mehr zu Thema erzählt. Eventuel ist so etwas für euch beide auch etwas.
Leider ist bei einem Teil von uns Typ1ern nicht nur die Insulinproduzierenden Beta- Zellen Ziel der Angrife des Imunsystems sondern auch die Alpha-Zellen die, die Gegenreaktion zum Insulin veranlassen. Dann muss der Körper allein durch Steigerung der Insulinresistenz eine Unterzuckerung bekämpfen. Was etwas länger dauert als üblich.
Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher) -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 28.04.2015 20:17:43
Nachtrag:
Je länger ihr euch kennt um so mehr Symtome, die eine Hypo deuten wirst wirst du kennenlernen .
Bei mir sind es zum Beispiel:
- sinlose Albernheit,
- Unkonzentriert sein und Wortfindungsstörungen,
-Tollpatschig sein (Koordinationstörungen)
Gleichzeitig ist es natürlich so, das ich auch mal Unkonzentriert bin ohne eine Hypo zu haben. Oft ist es aber so, dass die Menschen die mich gut kennen, die beginende Hypoglykämie früher erkennen als ich selbst :-(
Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher) -
am 29.04.2015 12:30:01
Hi ihr alle,ich bin ja begeistert wie viele von euch mir so schnell antworten und wirklich hilfreiche Tipps geben. DANKE erstmal.
Erstmal zu der Video-Geschichte. Genau das war auch nach der Krampfgeschichte mein erster Gedanke. Ich meinte erst zu ihm,dass er es nicht mehr so locker sieht, wenn ich mal so vor ihm liegen würde. Aber die Wahrscheinlichkeit dass sowas mit mir passiert ist eben sehr gering. Also meinte ich dann "beim nächsten film ich das". Aaaaber wie sich gezeigt hat,hab ich alles andere im Kopf als es,aber nicht daran es zu filmen.
naja und die Unterzuckerungen die tagsüber enstehen, erkenne ich mittlerweile wirklich schon vor ihm. Und er hört dann auch auf mich.
Mein Problem sind die Hypos wenn wir schlafen.
Bin zwar schon mal aufgewacht und bemerkt dass er unruhig wird im Schlaf und bald kam dann auch ein wenig Kaltschweiß. Hab ihm dann einfach ein Dextro gegeben und dann ging es auch wieder. Aber das war wohl nur ein Zufall.
Es ist eben nur schwierig wenn ich nachts aufwache und es sich so äußert wie ich es noch nicht miterlebt hab. In Situation die ich schon kenne glaube ich weiß ich ziemlich schnell was los ist, auch wenn ich dann aus dem Schlaf gerissen werde. Nur ich frage mich ob es noch mehr neue Anzeichen (Anfallsituationen) gibt, nachts im Schlaf.
Aber das mit dem Sensibilitätstraining könnte ich ja mal vorsichtig ansprechen. Ich befürchte nur das uns das nachts auch nicht viel hilft. Momentan taste ich mich bei ihm aber so ganz langsam an die Einstellungsgeschichte. Im mal steht die Kontrolle des Langzeit-Werts an. Bis dahin schaff ich es evtl. das er einsieht das momentan kein optimaler Zustand ist. Vielleicht lässt er mich Ja sogar mit kommen zum Diabetologen.
Aber noch mal DANKE EUCH ALLEN
Auch für den Webseiten tipp. Da werde ich auf jedem Fall auch mal nachsehen.
Bearbeitet von User am 29.04.2015 12:34:02. Grund: Korrektur -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 30.04.2015 07:44:37
Hypos in der Nacht sind schwer zu erkennen. außer man ist im Besitz eines CGM Systems mit Alarm Funktion. Die zu bekommen ist aber sehr schwer. Um Hypos in der Nacht zu vermeiden gibt es einiges was bedacht werden kann:
1. Das vermeiden des Zubettgehens mit einem Aktiven Bolus.
2. Ein Wert von ca 120 mg/dl Blutzucker als zu Bett Blutzuckerwert einhalten.
3. Die richtige Basaldosis. Kann mit Einen Basalratentest überprüft werden.
4. Manche Basalinsuline neigen dazu Hypoglykämie hervorzurufen. Es kann manchmal sinnvoll sein ein andes Basalinsulin zu benutzen. Er kann das ja mit seinem Arzt besprechen, wenn die anderen Maßnahmen nichts bringen.
5. Bei mehr Alkohol auch mal mit höheren Werten ins Bett gehen.z.B. 200 mg/dl
6. Ein Risiko für nächtliche Unterzuckerung kann auch Sport am Abend sein.
Ist bestimmt keine vollständige Liste aber etwas was mir Grad so einfält.
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Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
Bearbeitet von User am 30.04.2015 07:46:13. Grund: . -
am 30.04.2015 09:39:54
Danke. Das sind mal ganz neue Infos. Da muss ich mal nach lesen, was das alles bedeutet. Aber mit 120 ins Bett gehen ist schon mal mal mit der ich was anfangen kann. Ich meine er ist oft tiefer. Also Danke