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Strategien zur langfristigen Senkung des HbA1C

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 138
    Mitglied seit: 01.05.2015
    am 17.05.2015 16:28:41
    Ich bin kürzlich zum Prädiabetiker erklärt worden. Keinesfalls möchte ich richtiger Diabetiker werden. Deshalb steurere ich frühzeitig dagegen.

    Bewegung treibe ich nach wie vor intensiv weiter. Gewicht baue ich moderat ab bzw. halte es. Bei der Ernährung ist noch einiges drin. So reduziere ich allgemein die Kohlenhydratzufuhr, achte auf den glykämischen Index. etc. Mein Ziel. Den jetzigen HbA1c von 5,5 % noch etwas senken. Wie seht ihr meine Strategie? Wird das erfolgreich sein? Welche sonstigen Tipps könnt ihr mir geben? Ich bin für jede Äußerund dankbar.
  • Kato01

    Rang: Gast
    am 17.05.2015 16:47:15
    Guter Plan,viel Erfolg,wenn du es durchhältst wirds bestimmt!
    Dein Hb1c ist schon gut,muss nicht viel runter,wie ist dein BMI und wie alt bist du?
    LG
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 17.05.2015 17:47:13
    Hallo Erwin,

    für mich klingt dein Plan auch sehr gut - ich wünsche dir viel Erfolg dabei.

    Pass auf, dass du das ganze nicht zur Qual werden lässt. Mache solchen Sport, der dir gefällt und mache beim Essen da gleiche. Die Ernährungsumstellung muss kein Verzicht sein. Klar muss man bei ein paar Sachen etwas zurückstecken. Aber dafür gibt es so viel neues zu entdecken, was du essen kannst und was deinem BZ gut tut. Und ausgewogen und abwechslungsreich kann eine solche Ernährung auf jeden Fall sein, auch wenn manche das nicht glauben wollen.

    Gelegentliche Ausnahmen sind beim Essen übrigens überhaupt kein Problem. Schlecht wird es nur, wenn die Ausnahmen zur Regel werden. Wenn du ein Typ bist, bei dem Ausnahmen nicht gleich wieder zur Regel werden, dann gönne dir vo Zeit zu Zeit welche. Das nimmt dir das Gefühl, dass du auf viele Sachen verzichten müsstest.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 17.05.2015 17:47:45. Grund: .
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 17.05.2015 19:48:39
    Hallo Erwin,

    Wenn Dir die Ernährung mit reduzierten Kohlenhydraten schmeckt, ist das ja kein Problem. Aber notwendig ist die reduzierung nicht. Nach Auswertung aller erreichbarer Studien ist durch die DGE beleg und in ihren Ernährungsleitlinien veröffentlicht, dass:

    ...ein erhöhter Kohlenhydratanteil mit überzeugender Evidenz nicht mit dem Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 zusammenhängt.

    Lass Dich also nicht von Rainer zu einer Einseitigen Diät verführen, die gar nicht erforderlich ist.

  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 17.05.2015 21:05:02
    Die Vorstellung, dass Diabetes mellitus, im Volksmund Zuckerkrankheit , etwas mit dem Essen von Zucker oder Kohlehydraten zu tun hat gehört wohl eher ins Märchenbuch als in einer seriösen Diskussion.

    Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
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    Mitglied seit: 01.05.2015
    am 18.05.2015 08:11:43
    Mein BMI liegt derzeit so zwischen 24 und 25, Tendenz eher fallend. Zwischen 73 und 74 Kilogramm bei 1,74 m. Ich werde im September 65.
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    Beiträge: 138
    Mitglied seit: 01.05.2015
    am 18.05.2015 08:16:42
    Die Reduzierung des Kohelnhydratanteils beim Essen geschieht weniger deshalb, weil ich den BZ senken will, als vielmehr des Abnehmens wegen. Angeblich soll ich eine Fettleber haben. Wurde aber nur durch eine Sonographie festgestellt, schon vor fast einem Jahr. Leberwerte absolut im grünen Bereich. Ursache der angeblichen Fettleber deshalb unklar: Medikamnete (Betablocker, ASS), diabetische Situation, keine Ahnung.
  • Bild User
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    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.05.2015 09:09:17
    Wer hatte Dir eigentlich aus welchem Anlass warum einen Prädiabetes diagnostiziert?

    ------------------------------------------
    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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    Mitglied seit: 01.05.2015
    am 18.05.2015 10:55:16
    Bei einem oralen Glukose-Toleranz-Test (auf meine eigene Initiative) wurde ein Nüchtern-Wert von 108 festgestellt, ferner ein 2-Stunden-Wert von 160. Der 1-Std.wert lag sogar bei 220. Der HbA1c--am gleichen Tag gemessen. lag allerdings bei 5,5 %. Zuletzt im Juli 2014 bei 5,6 %.

    Vor Beginn der Untersuchung hatte ich heftigen Stress wegen Zeitdruck aufgrund der Tatsache, dass ich mich verfahren hatte. Bin vom Parkplatz in die Praxis zeitweise gelaufen. Dortw urde dann auch ein Blutdruck von über 170 gemessen. Na ja, vielleicht hatte das auch was ausgemacht. Meine Nüchternwerte beim BZ waren allerdings schon öfter über 100.

  • ferrato

    Rang: Gast
    am 18.05.2015 11:19:06
    Erwin1950 schrieb:
    Die Reduzierung des Kohelnhydratanteils beim Essen geschieht weniger deshalb, weil ich den BZ senken will, als vielmehr des Abnehmens wegen. Angeblich soll ich eine Fettleber haben. Wurde aber nur durch eine Sonographie festgestellt, schon vor fast einem Jahr. Leberwerte absolut im grünen Bereich. Ursache der angeblichen Fettleber deshalb unklar: Medikamnete (Betablocker, ASS), diabetische Situation, keine Ahnung.



    Hallo Erwin,

    Abnehmen kann man nur, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht. Das hat nichts mit den Kohlenhydraten zu tun. Eher noch mit dem Fettanteil der Nahrung, denn Fett hat pro Gramm 9 Kcal, Kohlenhydrate nur 4 Kcal.
    Wenn Du daher am Tag nur 50 g Fett einsparst, hast Du 450 Kcal gespart. Bei KH hättest Du nur 200 Kcal gespart. Lass Dich also nicht von einigen Fanatikern hier irremachen.