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Neuigkeiten - aber trotzdem noch nicht schlauer als vorher
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am 19.06.2015 16:35:32
Gruezi,
da es mir zu doof ist, hier ständig als purea-fake behandelt zu werden und ich ohne entsprechende Nachweise keine KONSTRUKTIVEN Ratschläge erwarte, belege ich meine Ergebnisse gleich mit Bildern.
Habe vor einer Weile ein paar Blutuntersuchungen durchführen lassen - mich interessierte speziell die LADA-Möglichkeit oder ob es Insulinresistenz sei.
Nun - weder noch.
Kurz zusammengefasst: Leber, Niere, Fettstoffwechsel, Schilddrüse alles schick.
Glucose nüchtern: 92
hba1c: 5.2% (Hämoglobin, Erythrozyten und Hämatokrit dabei im absoluten Normalbereich, also ein "falsch niedriger" hba1c ist damit ausgeschlossen)
Homa-IR: 0.4
alle 4 Antikörper negativ
C-Peptid und Insulin jedoch verdammt niedrig, so dass ich in der Tat eine fehlende Insulinproduktion habe - aber eben nicht auf Grund von Antikörpern.
Hier die Bilder dazu - ein paar irrelevante Daten habe ich nicht geschwärzt, damit man sieht, dass es sich immer um zusammenhängende Laborbefunde handelt.
Glucose und hba1c:
http://250kb.de/u/150619/j/MBX2FCTJRlws.jpg
C-Peptid und Insulin und Homa-IR:
http://250kb.de/u/150619/j/2NJNbG4idutS.jpg
Antikörper und Foto eines "schönen" Blutzuckerwertes aus meinem Gerät, damit mir nicht vorgeworfen wird, ich hätte keine hohen Werte:
http://250kb.de/u/150619/j/RCicENUbLmcK.jpg
Die Ärzte sind immer noch der Meinung, mit DEM hba1c ist da nix. Aber Werte über 200 (und das ist nur einer von einigen) - hallo?
Mich interessiert jetzt, was es dann nun ist. Offensichtlich MANGELNDE Insulinproduktion (da weiß ich nun auch, wo meine postprandialen Spitzen herkommen) ohne Antikörper - ist das dann Mody oder idiopathischer Typ 1 b - oder gibt es hier auch Leute, die im Endeffekt Typ 1 waren, aber eben ohne Antikörper bzw. die erst später nachweisbar waren?
Was sollte ich noch für Untersuchungen einfordern? Würde Bolusinsulin zu den Mahlzeiten Sinn machen? Ich drehe mich im Kreis, kein Arzt nimmt mich so recht ernst und darauf zu warten, bis alles endgültig zusammenbricht, will ich auch nicht.
Was tun, wenn mich kein Weißkittel ernst nimmt? Vor allem: was habe ich?
Ich erhoffe mir nun etwas weniger bösartige Antworten als die letzten Male.
Vielen Dank.
Bearbeitet von User am 19.06.2015 16:46:06. Grund: . -
am 19.06.2015 16:50:12



3. Bild geht nicht, jetzt doch!
Bearbeitet von User am 19.06.2015 16:59:10. Grund: * -
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am 19.06.2015 16:55:57
3. Bild geht doch!
http://250kb.de/u/150619/j/MBX2FCTJRlws.jpg
[ im g ] ohne BLANK Bildername einfügen [ /i m g ]
Code zum Bildereinfügen, aber alle BLANKS entfernen!
Bearbeitet von User am 19.06.2015 16:58:45. Grund: * -
Tino
Rang: Gastam 19.06.2015 17:10:50
joralo schrieb:
Mich interessiert jetzt, was es dann nun ist. Offensichtlich MANGELNDE Insulinproduktion.... Würde Bolusinsulin zu den Mahlzeiten Sinn machen? Vor allem: was habe ich?
Die Interpretation deiner Laborwerte kann nicht in einer Diabetesplattform in seriöser Weise gemacht werden. Ebenso können keine Therapievorschläge gemacht werden, auch wenn es User gibt, welche sich dazu berufen fühlen.
Es wird dir nichts anderes übrig bleiben, als eine Arzt oder ein Ärzteteam deines Vertrauens zu suchen. Wenn ich dein "Grüezi" richtig interpretiere, stammst du aus der Schweiz. Dort betreibt praktisch jedes Regionalspital eine kompetente Diabetesberatung mit Diabetologen und Internisten, an welche du dich wenden kannst.
Hier ist mit Sicherheit der falsche Ort, um weiterführende Antworten zu finden. -
am 19.06.2015 17:35:49
Das ist doch mal was handfestes.
Und geht in die Richtung, die etliche User vermutet haben.
Typ1 ohne Antikörper oder tatsächlich ein Mody-Typ - da hilft nur ein Gentest, und der ist teuer.
Sollte es tatsächlich Typ 1 sein? Wenn das akut wird, merkst Du das.
Bis dahin kannst Du Dir das gemesse im Prinzip sparen...
Bolus-Insulin wäre eine Möglichkeit - in homöopathischer Dosis. Allerdings sind BZ-Spitzen im Rahmen (und c-peptid in Massen ist da nicht dabei) würde der Arzt wohl eher 1-2 IE. Basal als Entlastung raten. Wirkt trotz niedriger Dosis Wunder.
Allerdings ist es so, das da im Prinzip "nichts ist"!
Da wirst Du schon einen sehr aufgeschlossen Doc finden müssen, der bei solchen (für 1er) Werten das Budget belastet.
Hattest Du mal ne Entzündungen der Bauchspeicheldrüse?
Das könnte auch ein Grund für das niedrige Insulin sein...
Bearbeitet von User am 19.06.2015 17:41:51. Grund: . -
am 19.06.2015 18:08:11
Hallo Joralo,
ich tippe bei dem niedrigen c-Peptid und Insulin auch eher auf LADA. Leider ohne Antikörper, aber das kommt relativ häufig vor.
Die Empfehlung von TypEinser zum Insulin kann ich nur unterstützen. Bei LADA sind mit Insulin, auch in homöopatischen Dosen, unter Umständen sehr schön lange Remissionsphasen möglich.
Beste Grüße, Rainer -
am 19.06.2015 19:32:59
Nein, eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse hatte ich nie...zumindest wüsste ich nix davon. Merkt man ja...
Wenn ich jetzt aber nochmal die Antikörper genauer betrachte - die sind ja, gerade das GAD und das IA2, NICHT bei 0. Sondern das GAD unter 0,3 (also wahrscheinlich 0,2 oder 0.1) und vor allem das IA 2 ja bei unter 0,8, also vielleicht so 0,7? Also doch schon "latent" vorhanden? Zwar unter der 1,0 "Entscheidungsgrenze", wie es da steht, aber eben trotzdem vorhanden?
Also habe ich doch Antikörper "im Anfangsstadium"? Oder wie muss man das interpretieren aus eurer Erfahrung heraus? Heißt alles unter dem Referenzbereich von 1,0 grundsätzlich: "keine Antikörper", auch wenn die eigentlich wie im Falle des IA-2 scheinbar nah an 0,8 sind?
Bis ich einen Endo gefunden habe, der mich endlich ausreichend ernst nimmt, muss ich mich im Internet bei euch 1ern schlau machen, die damit schon Erfahrung haben.
TypEinser, du bist doch sicher im "Insulin Club". Ich will da jetzt nicht tausende Threads durchkramen - gibt es da auch user (keine Namen, eher generell), die 1er sind aber keine Antikörper hatten?
MichaelHeuer, wenn du hier mitliest - als bei dir der LADA ganz am Anfang stand, also diese 2 Jahre, in denen du es mit low carb und Sport versucht hattest, aber bereits trotzdem auffällige Werte hattest - wurden bei dir damals auch schon Antikörper getestet und hattest du damals auch noch keine?
Oder bin ich einfach ein bizarrer Fall?
Bearbeitet von User am 19.06.2015 19:44:19. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 20.06.2015 08:36:59
Bei mir wurden erst später Antikörper gefunden, wie gesagt sie fanden es auch alle komisch da mein hba1c auch so niedrig war. Ich galt auch als aussergewöhnlicher Fall. In der Medizinist nichts unmöglich. Kopf hoch :) -
am 20.06.2015 10:10:28
Michaelheuer schrieb:
Bei mir wurden erst später Antikörper gefunden. Ich galt auch als aussergewöhnlicher Fall.
Hallo Michael und Joralo,
ich denke nicht, dass das nur ganz selten vorkommt, es wird bisher lediglich nur ganz selten so zeitg als LADA erkannt. Auch das anfängliche Fehlen von Antikörpern kommt vermutlich gar nicht so selten vor.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 20.06.2015 11:15:10. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 20.06.2015 10:57:04
Rainer schrieb:
Michaelheuer schrieb:
Bei mir wurden erst später Antikörper gefunden. Ich galt auch als aussergewöhnlicher Fall.
Hallo Michael und Joralo,
ich denke nicht, dass das nur ganz selten vorkommt, es wird bisher lediglich nur ganz selten so zeitg als LADA erkannt. Auch das anfängliche fehlen von Antikörpern kommt vermutlich gar nicht so selten vor.
Beste Grüße, Rainer
Hi Rainer da hast Du recht, als ich dies damals hier schreib (da die Ärzte mir die gleiche aussage gaben wie du jetzt) wurde ich hier von purea jedoch wieder beschimpft. Daher habe ich da nichts weiter zu gesagt da es mir zu blöde wurde.
Gruß Michael -
Tino
Rang: Gastam 20.06.2015 12:38:15
Eindrücklich, wie sich gewisse Personen erlauben, aufgrund einiger Laborwerte Diagnosen zu stellen und Therapieempfehlungen abzugeben, ohne die Fragestellerin zu kennen.
Woran es wohl liegen mag, dass offenbar verschiedene Ärzte zu keiner Diagnose kamen? Erstaunlich, was sich hier Laien so alles zumuten... -
Michaelheuer
Rang: Gastam 20.06.2015 12:49:42
Tino schrieb:
Eindrücklich, wie sich gewisse Personen erlauben, aufgrund einiger Laborwerte Diagnosen zu stellen und Therapieempfehlungen abzugeben, ohne die Fragestellerin zu kennen.
Woran es wohl liegen mag, dass offenbar verschiedene Ärzte zu keiner Diagnose kamen? Erstaunlich, was sich hier Laien so alles zumuten...
Du bist anscheinend nicht ganz herr deiner sinne......joraldo hat mich gefragt wie es bei mir war und ich habe iuhr eine antwort gegeben, ebenso hat rainer keine diagnose gestellt sondern eine vermutung ausgedrückt.......naja aber wie gesagt du giesst gerne feuer ins öl hier um für schlechte stimmung zu sorgen, schade das der forenbetreiber gerade bei dir, der hier nicht produktives beiträgt, nicht mal nen riegel vorschiebt -
am 20.06.2015 12:58:20
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!"
„Niemand hat die Absicht, eine Zensur zu errichten!"
Oder Micheal?
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am 20.06.2015 15:36:46
Michaelheuer schrieb:
Du bist anscheinend nicht ganz herr deiner sinne......joraldo hat mich gefragt wie es bei mir war und ich habe iuhr eine antwort gegeben, ebenso hat rainer keine diagnose gestellt sondern eine vermutung ausgedrückt.......naja aber wie gesagt du giesst gerne feuer ins öl hier um für schlechte stimmung zu sorgen, schade das der forenbetreiber gerade bei dir, der hier nicht produktives beiträgt, nicht mal nen riegel vorschiebt
Weshalb ereiferst du dich so, Michaelheuer? Deine Logik, Rainer habe keine Diagnose abgegeben, sondern eine Vermutung ausgedrückt, ist ja lächerlich. Lies mal die Antworten.
Tino hat ganz Recht, hier massen sich einige Leute reichlich viel an. Danke an Tino, dass er die Augen offen hält und reagiert, auch wenn er damit einigen auf die Füsse tritt! -
am 20.06.2015 19:28:20
Michaelheuer schrieb:
Hi Rainer da hast Du recht, als ich dies damals hier schreib (da die Ärzte mir die gleiche aussage gaben wie du jetzt) wurde ich hier von purea jedoch wieder beschimpft. Daher habe ich da nichts weiter zu gesagt da es mir zu blöde wurde.
Gruß Michael
Hallo Michael,
ich habe, wie Rainer im etwas anderen Kontext oben, immer wieder gesagt, dass ein niedriger HbA1c und das Vorliegen einer diabetischen Störung gerade NICHT so selten sind, sondern viel häufiger vorkommen. So wie es bei dir und bei mir und bei joralo und anderen der dokumentierte Fall ist. Wie du ernsthaft auf die Idee kommen kannst, ich hätte hier etwas anderes gesagt, ist mir ganz arg schleierhaft.
Der Unterschied ist heute, dass wir einer besseren, engmaschigeren Kontrolle unterliegen und es somit besser, häufiger, schneller auffällt. So wie das Märchen "keine Antikörper = kein Typ1" wurde auch das Märchen "niedriger HbA1c = keine diabetische Störung" längst geräumt. Das sind alles nur statistische Verteilungen und Wahrscheinlichkeiten, wobei dann viele Fälle (wie man hier sehr schön sieht) durchrutschen können. Wichtig ist deshalb immer der Einzelfall selbst, der jeweilige Patient selbst, nicht die Erfüllung einer statistischen Annahme oder eines Glaubenssatzes oder eine Leitlinie oder..... -
Tino
Rang: Gastam 20.06.2015 20:01:15
Wer schreibt einmal mehr einen riesen Mist?
Keine Frage, dass es Purebine ist! -
am 21.06.2015 01:18:07
Also, dann werde ich dem Arzt hier wohl nochmal auf die Füße treten.
Es hat einige Zeit gedauert (wie man vom Datum des Labors her sieht), bis ich mich an den Gedanken an einer 1er gewöhnt hatte; außerdem hatte ich mich noch an die fehlenden Antikörper "geklammert" und durch meinen low carb lifestyle die Spitzen noch im guten Rahmen halten können.
Das fällt mir aber in letzter Zeit immer schwerer (nicht die Ernährungsweise, sondern die Unberechenbarkeit der Bauchspeicheldrüse. 2 x das gleiche Essen kann an verschiedenen Tagen durchaus 20 oder 30 Punkte Abweichung hervorrufen, und zwar leider nicht nach unten). Auch hatte ich letztens drei Tage lang einen Nüchternwert von 103 (ich hatte noch nie über 100 seit "Beginn der Aufzeichnungen". Der ist jetzt wieder runter in den oberen 80er Bereich, aber ich sehe das auch als Zeichen. War dann im Endeffekt alles mit ein Grund (also, die so langsam schwerer werdende Kontrolle - der wenn auch gering, jedoch trotzdem erhöhte NBZ - und das langsame Abfinden mit dem Unvermeidlichen), dass ich mich nochmals hierher gewandt habe, um hier vor dem Arztbesuch nochmals Tipps und Infos einzuholen.
Im Grunde hatte ich eine Zeit lang mental den Kopf in den Sand gesteckt, weil mir das Insulin bisher absolut widerstrebte. Sagen wir, ich hatte / habe Angst davor (Hypo - "dead-in-bed-syndrome"). Aber soweit ich gelesen habe, wäre das in meinem jetzigen Stadium ja wohl noch nicht möglich, da die Alphazellen zur Gegensteuerung da noch ausreichend funktionieren, und vor allem, je früher man damit anfängt, desto länger soll wohl nicht nur die Restfunktion der Betazellen, sondern auch die der Alphazellen erhalten bleiben?
Des Weiteren bleibt mir damit auch eine Chance auf eine schöne lange Remissionsphase, und ich könnte den Umgang mit Insulin schonmal lernen. Ich habe hier in einem anderen LADA-Thread gelesen, dass der user nach 2 Wochen Kinderpen-Insulin (wegen der Dosierung von 0,5er Einheiten) sogar DIESE Dosis weglassen konnte, da die BSD wohl dadurch nochmals so richtig während der Remissionsphase in Gang kam. Das wäre natürlich traumhaft - wenn auch nicht von Dauer - aber mir geht es hauptsächlich um Vermeidung der Spitzen, und vor allem würde mir so hoffentlich die Ketoazidose erspart bleiben (durch weiteres regelmäßiges Messen und rechtzeitiges Bemerken und Eingreifen, wenn dann der honeymoon wieder dem Ende zugeht) --- wenn ich jetzt schon anfangen könnte und Der Diabetologe aufgeschlossen ist!
Wenn ich mal so vor mich hin sinniere, hatte ich einfach super "Glück", zur "richtigen" Zeit damals gegessen zu haben und so zwei Stunden später beim Betriebsarzt zu einer Routineuntersuchung zu sein. Hätte ich nur etwas früher gegessen, wäre das alles nie in Gang gekommen und der 127er Wert, der alles in Gang setzte, wäre schon wieder unten gewesen. Natürlich muss man dann zusätzlich auch noch "hypochondrisch" veranlagt sein, so wie ich, und das Ganze dann so ernst nehmen, sich sofort ein Gerät zu besorgen. Denn andere hätten sich zurück gelehnt, nachdem sie gesehen hätten, dass sich die 120 Obergrenze auf den Nüchternwert bezieht, und gesagt: "ach, da hatte ich ja was gegessen, dann ist der Wert ja normal" (war ja schließlich auch die Aussage von Ärzten).
So aber habe ich hier dank Selbstmessung und Eigeninitiative etwas in einem Frühstadium aufgedeckt, das wohl in weniger als 1% so früh erkannt wird. Ich hoffe nur, dass die Ärzte auch die richtigen Schlussfolgerungen ziehen und nicht überfordert sind, nur weil sowas in ihrem Studium oder in der Praxis selten bis gar nicht vorkommt. Werte über 200 nach dem Essen und niedriges C-Peptid sprechen da hoffentlich eine deutliche Sprache. Es war also die ganze Zeit nicht "nichts" und ach ja, liebes Forum, ich hoffe hiermit hat sich nun auch endgültig das dumme Gequake über purea und mich als ein und denselben account erledigt.
Wie dem auch sei; wenn es also tatsächlich auf einen LADA hinausläuft, dann spricht wohl alles dafür, jetzt schon mit Insulin anzufangen, zumal ich dann auch noch ein paar letzte ausschweifende "Henkersmahlzeiten" in der Remissionsphase genießen könnte, ohne dass der Blutzucker auf über 200 ansteigt (so wie es jetzt eben der Fall wäre). Oder vielleicht richte ich mich auch auf Doc Bernsteins Essmethode ein, mal sehen.
Mal schauen, ob der Diabetologe Insulin in Kinderpens aufgeschlossen gegenüber steht und ob ich ihn überhaupt überzeugen kann, das Ganze JETZT schon ernst zu nehmen und mich nicht bis zur Entgleisung warten zu lassen.
Michael, hatte dir dein Arzt damals gleich Insulin angeboten oder war das seine Idee mit dem "erstmal Sport und Low Carb versuchen"? Wenn ich mich richtig erinnere, kam doch dein Arzt selbst auf den LADA-Gedanken, oder.
Bearbeitet von User am 21.06.2015 01:32:49. Grund: . -
am 21.06.2015 05:13:05
Da muss man erstmal einen Arzt finden, der Insulin verschreibt..
Diabetologisch ist das Ziel HbA1c 6,8 oder kleiner ohne Hypos.
Und damit sollte man klarkommen.
Und dabei das Leben genießen!
Wer mit Mitte 30 erkrankt und den Korridor einhalten kann ist vor Folgeschäden relativ sicher.
Ich denke bei dem geschreibe hier an die Zuckerkinder.... da sind ein paar Jahre mehr, inklusive Pubertät auf den Konten - und die schaffen es auch.
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am 21.06.2015 10:56:12
joralo schrieb:
Mal schauen, ob Der Diabetologe Insulin in Kinderpens aufgeschlossen gegenüber steht ...
Hallo Joralo,
mir seinen Bedenken hatr TypEinser natürlich recht. Es dürfte sehr schwer sein, einen Arzt zu finden, der dir jetzt schon Insulin verschreibt.
Falls du es trotzdem versuchst, dann brauchst du nicht auf die Kinderpens abzustellen. Eine Basldosis z.B. bei Lantus von 3...4 IE gleicht deine BZ-Automatik locker dadurch aus, dass weniger eigenes Insulin ausgegeben wird. Wenn du bei 3 IE Lantus von einer Wirkung von mindestens 12h ausgehst, dann sind das pro Stunde nur etwa 1/4 IE, mit der die Basalversorgung unterstützt wird. Dei Kinderpens sind wohl auch mehr für eine feinere Dosierung des Mahlzeitinsulins gedacht.
Beste Grüße, Rainer
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Tino
Rang: Gastam 21.06.2015 11:21:57
@Rainer
Überlass den Entscheid, ob Insulin eigesetzt werden soll und wenn ja, in welcher Dosierung doch einfach mal behandelnden Arzt.
Deine Empfehlungen sind schlichtweg anmassend. Ist dir bekannt, dass es Ärzten, als medizinische Fachpersonen, gemäss ihren Standesregeln untersagt ist, Beratungen ohne persönlichen Patientenkontakt vorzunehmen? Kannst du dir vorstellen, weshalb diese Regelung besteht?
... Und du als medizinischer Laie nimmst dir das Recht heraus, Diagnosen zu stellen und Therapieempfehlungen abzugeben. -
am 21.06.2015 11:56:42
Moin Joralo,
Dein Durchhalten und Dranbleiben finde ich bewundernswert. Und wo Du ja auch belegen kannst, dass Deine Insulin-Ausgabe nachlässt und Deine Automatik damit immer unzulänglicher funktioniert, drück ich Dir die Daumen für so einen Lantus-Versuch, wie Rainer den vorschlägt. Auch wenn sone gaaanz kleine Dosis Lantus bei mir z.B. deutlich kürzer wirken würde. Aber wie das bei Dir wirkt, könntest Du eh nur selbst austesten.
Die Herausforderung besteht ja darin, dass die Medizin mit Fällen wie Deinem praktisch keine systematischen Erfahrungen hat. Diagnostiziert und behandelt wird bei langsam einsetzendem Diabetes wie Typ2 und LADA erst ab HBA1c 6,5. Alle Verbesserungen darunter gehen praktisch nur in Eigenleistung des/der Betroffenen, bei der der Arzt nicht einstellen oder steuern, sondern nur mehr oder meistens weniger beraten und das an Medikation verordnen kann, das er im jeweiligen Einzelfall für vertretbar hält.
Wahrscheinlich erhöhst Du Deine Lantus-Chance um ein gutes Stück, wenn Du dem Dok ne zuverlässige und ausführliche Dokumentation Deiner Lantus-Erfahrungen zusagst :)
Bisdann, Jürgen
Bearbeitet von User am 21.06.2015 11:58:15. Grund: Ergänzung2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.06.2015 12:00:38
Rainer hat keine Therapieanweisung gegeben.
Und viele Diabetologen gehen so vor wie er geschrieben hat.
Typ 1 ohne Antikörper findet man einige im Insulinclub.
Einige haben auf Mody testen lassen - aber im Endeffekt ist es egal, warum die Betazellen sterben, dagegen lässt sich aktuell und in nächster Zukunft nichts ändern. Und für die Therapie ist das dann auch egal.
Im Beginner-Modus sollte man ausprobieren, wieviel BE von den restlichen Betazellen geschafft werden. Ganz auf Kohlenhydrate verzichten kann Probleme machen! Einen kleinen Anreiz muss man den verblieben Betas schon geben... fängt man sich Resistenzen ein, bedeutet das Stress für die Insulinproduktion, oft endet das mit einer Entzündung der BSD. Und die schöne Restlaufzeit ist zu ende....1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.06.2015 12:40:00
Kranke helfen Kranke. Ich bin fähig. Sonst könnte ich nicht helfen.
Helfersyndrom – wenn Helfen zur Sucht wird und der Hobbyarzt gefährlicher ist als die Krankheit. -
am 21.06.2015 12:50:25
Danke - das ist das Wertvolle an so einem Austausch in einem Forum. Ich ging bisher mangels besseren Wissens davon aus, dass dieses Langzeitinsulin nur bei mangelnder Basalversorgung (also hoher NBZ) eingesetzt wird und so hohe postprandiale Spitzen eher durch Bolus abgedeckt werden. Dass aber diese PP-Spitzen durch Basalinsulin abgefangen werden können, wusste ich nicht. Interessant zu wissen. So kann ich dem Arzt gegenüber "informiert" auftreten, was ihn hoffentlich überzeugt, mir bei der Entlastung zu helfen.
Ja, ein paar carbs esse ich ja, man kommt ja sowieso nie auf 0. Was an carbs geht, weiß ich bereits, wieviel ich vertrage, und das ist verdammt wenig - so 1 BE schaffen meine Betas noch, ohne über 140 zu gehen.
Drückt mir die Daumen für ein erfolgreiches Gespräch, werde morgen nochmal einen neuen Termin machen. Auch dafür war das Austauschen hier sinnvoll, bisher hatte ich den Kopf in den Sand gesteckt, weil mich die Ärzte sowieso abwimmelten, zum anderen, weil ich noch im Verdrängungsmodus war - aber so fühle ich mich nun wieder motiviert, proaktiv an das Ganze heran zu gehen. -
am 21.06.2015 13:04:17
Das Basalinsulin soll die Betas unterstützen!
Mit Bolus oder BZ-Spitzen hat das nur indirekt zu tun. -
Tino
Rang: Gastam 21.06.2015 13:34:09
Da hat unser Trio Infernale wieder einmal ein geeignetes Oper gefunden:
Von keinem Arzt ernst genommen und nach eigenen Angaben gewissen hypochondrische Eigenschaften. Toll, dass die Fragestellerin hier auf Kapazitäten trifft, die wissen worum es geht und was zu tun ist.
Lasst euch dafür entsprechend feiern!
hjt_Jürgen schrieb:
Die Herausforderung besteht ja darin, dass die Medizin mit Fällen wie Deinem praktisch keine systematischen Erfahrungen hat.
Gott sei es gedankt, dass die Internet-Gelehrten hier das entsprechende Wissen, welches den Ärzten fehlt, haben!
TypEinser schrieb:
Rainer hat keine Therapieanweisung gegeben.
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass du des Lesens grundsätzlich mächtig seist.
TypEinser schrieb:
Und viele Diabetologen gehen so vor wie er geschrieben hat.
Dann überlasst doch das Vorgehen den Diabetologen.
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am 21.06.2015 14:15:45
Moin Joralo,
ein Erklärmodell: Beständig überforderte Betas geben immer mehr intaktes/ungeteiltes Proinsulin statt ordentlich in C-Peptid und Insulin geteiltem aus. Ungeteilt hat ein Teil Proinsulin aber nur 10% der BZ-Wirkung vom ordentlich abgeteilten Insulin. Muss also praktisch für die selbe Wirkung 10mal soviel ausgegeben werden. So wächst der Druck auf die restlichen Betas zu immer mehr Ausgabe, und so kann immer noch weniger ordentlich geteilt werden.
Mit ner kleinen zusätzlichen Basal-Versorgung kannst Du Deine restlichen Betas die meisten Stunden von 24 wahrscheinlich wieder so weit entlasten, dass sie ihr Insulin bei der Ausgabe wieder ordentlich teilen können und dass Du damit zum Essen wieder deutlich mehr eigene Insulin-Wirkung nutzen kannst :)
Keine Angst, Du redest dem Dok damit nichts völlig neues ein. Er hat bestimmt schon auf vielen Fortbildungen davon gehört, dass sich die Entwicklung beim LADA umso länger und behandlungsmäßig einfacher strecken lässt, je eher ein Betroffener mit kleinen Insulin-Gaben beginnen mag.
Nur ist gut möglich, dass Dein Fall der erste so früh entdeckte LADA in seiner eigenen Praxis-Erfahrung ist und dass er sich gegen den möglichen Beratungs- und Besprechungs-Aufwand ansieht, den er sich mit der so frühen Verordnung von Insulin weit außerhalb der Praxisleitlinien aufhalsen könnte.
Daumendrück, Jürgen -
am 21.06.2015 14:26:13
Tino schrieb:
Von keinem Arzt ernst genommen und nach eigenen Angaben gewissen hypochondrische Eigenschaften.
Dass du bei deinen bald mehreren hundert "Beiträgen" noch kein einziges Mal einen konstruktiven und diabetisch bezogenen Inhalt beigesteuert hast, ließ bereits auf deine diabetischen Erfahrungen schließen. Nun, da du bei den oben hervorragend dokumentierten und geposteten Werten einem User "hypochondrische Eigenschaften" ("nach eigenen Angaben" :-))) unterstellst, offenbart allerdings, dass deine Kenntnisse in diesem Bereich bei etwa null liegen könnten. Durchaus möglich, dass du überhaupt keinen Diabetes hast.
Tino schrieb:
Gott sei es gedankt, dass die Internet-Gelehrten hier das entsprechende Wissen, welches den Ärzten fehlt, haben!
Das ist ja eine putzige, implizite Annahme. Wir halten fest: Ärzte sind absolut-wissend und sie unterliegen auch nicht dem medizinischen Fortschritt. Deshalb sollte man auf keinen Fall selbst aktiv werden und nach Antworten zu seinen Fragen suchen, alternative Wege finden, sich mit Betroffenen direkt austauschen und nach best practice Beispielen aus der konkreten Betroffenenpraxis fahnden.
Sobald du deinen monoargumentativen "Rainer und Jürgen sind doof, frag deinen Arzt"-Pfad verlässt wird offenbar, dass da praktisch gar nichts hintersteckt ;-)
Tino schrieb:
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass du des Lesens grundsätzlich mächtig seist.
Das ist er, mach dir mal um seinen Geisteszustand nicht so viel Gedanken. Deine eigene Baustelle scheint mir wichtiger für dich ;-)
@joralo: Wirklich top, wie umfänglich du mal wieder hier beiträgst und dokumentierst. Arbeitest bestimmt im öffentlichen Dienst :-) -
am 21.06.2015 14:35:40
Diagnose LADA, steht. Therapie mit Basal-Insulin, steht auch.
Wer von den Halbgöttern hier in Weiß stellt nun das Rezept aus?
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am 21.06.2015 14:36:54
purea schrieb:
@joralo: Wirklich top, wie umfänglich du mal wieder hier beiträgst und dokumentierst. Arbeitest bestimmt im öffentlichen Dienst :-)
Wow, touché. Ist in der Tat so....DAS kann man aus Beiträgen herauslesen? :O
Jürgen, danke dir! Bin zufällig gerade auf- und abgelaufen und habe in Gedanken ein Gespräch beim Arzt durchgespielt. :D Nun muss nur alles so klappen, wie ich mir das erhoffe. -
am 21.06.2015 14:51:04
Ja, das war mir nach deinen ersten Posts damals klar :-) -
Tino
Rang: Gastam 21.06.2015 14:59:21
Echt toll, dass sich nun endlich auch Purebine ins Thema eingeklinkt hat. Da sind endlich die hochdotierten Fachleute beisammen! -
Tino
Rang: Gastam 21.06.2015 17:15:11
@Purebine: Wer des Lesens mächtig ist und die Fähigkeit besitzt, gelesenes zu verstehen, hat gewisse Vorteile:
joralo schrieb:
Natürlich muss man dann zusätzlich auch noch "hypochondrisch" veranlagt sein, so wie ich...
purea schrieb:
Nun, da du bei den oben hervorragend dokumentierten und geposteten Werten einem User "hypochondrische Eigenschaften" ("nach eigenen Angaben" :-))) unterstellst, offenbart allerdings, dass deine Kenntnisse in diesem Bereich bei etwa null liegen könnten.
Bearbeitet von User am 21.06.2015 17:15:45. Grund: . -
ferrato
Rang: Gastam 21.06.2015 17:40:23
purea schrieb:
. ......
@joralo: Wirklich top, wie umfänglich du mal wieder hier beiträgst und dokumentierst. Arbeitest bestimmt im öffentlichen Dienst :-)
Sag mal, hattest Du nicht erst vor wenigen Tagen angekündigt, hier nichts mehr zu schreiben????
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1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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am 22.06.2015 00:03:52
ferrato schrieb:
purea schrieb:
. ......
@joralo: Wirklich top, wie umfänglich du mal wieder hier beiträgst und dokumentierst. Arbeitest bestimmt im öffentlichen Dienst :-)
Sag mal, hattest Du nicht erst vor wenigen Tagen angekündigt, hier nichts mehr zu schreiben????
Hallo Ferry,
Das war sturmbine, konzentrier dich mal ;-)
Sag, findest du es ungerecht, dass du mit deinem Typ 1 nicht mehr in den öffentlichen Dienst kommst? Du wirkst grade etwas emotional. Ich könnte mir vorstellen, dass das der Grund ist.
@Tino: Hm, muss ich wohl frontaldidaktischer mit dir umgehen ;-). Mein post (deshalb auch der Zusatz in den Klammern) sollte eher darauf hinweisen, dass es ein ziemlich schwaches wie durchschaubares "Stilmittel" ist, eine despektierliche Unterstellung in das Gewand eines Zitats zu kleiden. Sich sodann als harmlosen Pseudo-Überbringer von Pseudo-Fakten zu gerieren, um die eigene Pseudo-Glaubwürdigkeit vermeintlich zu unterstreichen. Also ganz deine Kragenweite.
Schön dass es so unverzüglich vor allem das Niveau des Posters entlarvt. Haste das jetzt gerafft? :-)
Bearbeitet von User am 22.06.2015 00:04:43. Grund: . -
Tino
Rang: Gastam 22.06.2015 07:07:26
purebine schrieb:
Haste das jetzt gerafft? :-)
Purebines Schwachsinn zu zitieren wäre schade, möglich dass sich die Brille beim Lesen abnutzen könnte...
Antworten auf ihre intellektuellen Höhenflüge, welche aus Sicht normal Denkender absolute Tiefflieger sind, erübrigen sich.
Bearbeitet von User am 23.06.2015 20:01:41. Grund: . -
ferrato
Rang: Gastam 22.06.2015 11:29:29
purea schrieb:
Hallo Ferry,
Das war sturmbine, konzentrier dich mal ;-)
Das ist doch das gleiche,...
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am 22.06.2015 16:19:10
Achso, ja, ich hatte dein Delirium schon wieder ganz vergessen, in dessen Nebel ich deiner Logik nach joralo-sturmbine-karl-friedrich-erwin1950 sowie mindestens 5 weitere Personen bin. Ich bin einigermaßen geschmeichelt ob solcher Potential-Annahmen, thx :-)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Tino
Rang: Gastam 22.06.2015 19:19:43
Purebine ist so was von verschroben: Schluckt sie einen Nagel, wird in ihren Ausscheidungen eine Schraube zu finden sein...