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LADA-Diabetes - Diabetologe überfordert?
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notaus
Rang: Gastam 01.07.2015 12:04:09
Hallo zusammen,
ich wurde vor 3 Wochen mit einem BZ von 430 und Langzeit-Wert von 12.5 zu einem Diabetologen überwiesen (nach 5 Wochen Durst, Ketose, 8kg abgenommen etc), der hat mich nun mit Insulin auf ~130 nüchtern eingestellt, und hat eine Metformin-Therapie angefangen, die ganz gut anschlägt ohne große Nebenwirkungen.
Ernährung habe ich seit Diagnose auf KH-arm bzw KH-träge umgestellt, keine Süßigkeiten, Pizza etc.. fahre ganz gut damit, Heißhunger bleibt aus.
Tagsüber spritze ich nun 4 I.E Humalog zu den Mahlzeiten, und abends 8 IE Lantus. Morgens 500mg, Abends 1000mg Metformin.
Den genauen Verlauf und Insulinhöhen in meinem Tagebuch:
http://www.glucosurfer.org/goto?diagram&language=de&user=24560&share=5711771e1cc5733
Anfänglich war er der Meinung, es handele sich um Typ-2, da die BSP noch Insulin produziert (C-Pep wert 1.6), gestern kam jedoch die Info aus dem Labor, dass Antikörper vorhanden wären, was eindeutig Typ-1 bedeutet.
Sein Kommentar nur: Metformin wird nun nicht mehr übernommen und Insulintherapie sei das Mittel der Wahl. Ich solle noch ein halbes Jahr warten, danhn produziert die Bauchspeicheldrüse nix mehr und ich müsste dann zur Insulinschulung. Metformin kann er mir nicht mehr verschreiben, weil es ja eindeutig ein Typ-1 sei. C-Pep Belastungstest wurde nicht gemacht.
Zum Thema Ernährung:
Der Hausarzt hält eine Ernährungsberatung nicht für notwendig, da Typ1 ja eh keine Auswirkung hat. Und Der Diabetologe will keine externe Ernährungsberatung aufschreiben weil er jemand in der Praxis habe, "die er ja auch bezahlen müsse", der nächste Gruppenkurs fängt da aber erst Mitte September an...
Über die Krankenkasse kann ich jedoch eine Einzelberatung bekommen, die ich sogar gleich morgen zuhause starten könnte, und meine Frau auch davon profitiert da eben eine ganze Familie dran hängt.
Sowohl HA als auch Diabetologe sind der Meinung, dass ich untätig abwarten soll bis die BSD nix mehr produziert, den Verlauf nicht aufhalten oder verzögern könne. Ich zur Not Metformin selber zahlen soll.
Das sehe ich jedoch nicht so.
Ich meine: Jetzt abnehmen und die Bauchspeicheldrüse schonen. Sport geht noch sehr gut ohne BZ-Ausreißer, jetzt die Ernährung auf träge Kohlenhydrate umstellen um später dann Spitzen zu vermeiden. Und mich jetzt schon in der BE/KH-Materie schulen.
Ich habe irgendwie das dumpfe Gefühl, dass was falsch läuft, dass Budget und Kostenorientierung in meine Falle zu weit im Vordergrund stehen. Zudem sind LADA-Diabetiker ja nicht allzu häufig - sind die Ärzte fachlich evtl. überfordert? Besser in eine Klinik (Uni-Klinik wäre 20km entfernt) für eine Zweitmeinung?
Außer Ultraschall wurde keine Abklärung auf organische Ursachen gemacht. Ist das ausreichend?
Ach so, Infos zu mir:
m / 37J / 94 kg
Ich komme mir gerade recht unbeholfen vor...
Grüße
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am 01.07.2015 15:33:00
Hallo!
Gar nix machen bei LADA/Typ 1 ist blöd. Zu warten, bis die restlichen Betas beimTeufel sind spricht nicht für den Diabetologen... viele Leute berichten davon, mittels kleiner Basalgaben und manche auch mit Mini-Bolus die Restleistung der BSD erfolgreich länger zu erhalten, und damit einen leichteren Einstieg in die ICT zu haben und das Risiko auf Folgeschäden klein zu halten.
Das ganze erfordert grundsätzlich den Therapiewillen - vom Patienten und vom Arzt.
Ernährungsberatung ist wirklich nicht soooo wichtig - eine Schulung Typ 1/ ICT wäre angesagt, da ist der wichtige Teil über Ernährungit drin.
Sprech nochmal mit dem Diabetologen.
Viele Infos zu LADA findest du im Insulinclub.de
...hier wird in Kürze wieder der off-topic-sturm losbrechen....
Bearbeitet von User am 01.07.2015 15:35:27. Grund: . -
am 01.07.2015 17:02:34
Bist Du eigentlich der selbe notaus wie im onmeda-forum?
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Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden. -
notaus
Rang: Gastam 02.07.2015 07:55:33
Ja, warum?
Sehe gerade, dass du dich veräppelt vorkommt. Das war nicht meine Intention, ich bin derzeit einfach auf der Suche nach Antworten und ich habe festgestellt, dass dort im Forum es recht träge zugeht. -
am 02.07.2015 08:50:17
notaus schrieb:
Ja, warum?
Sehe gerade, dass du dich veräppelt vorkommt. Das war nicht meine Intention, ich bin derzeit einfach auf der Suche nach Antworten und ich habe festgestellt, dass dort im Forum es recht träge zugeht.
Warum sollte man sich da veräppelt vorkommen? Ich sehe da kein Problem. Schließlich will man ja eine Vielfalt von Meinungen und die ist in einem einzigen Forum eben nicht zu bekommen.
Wenn Jürgen Probleme hat, weil du seine Meinung nicht als die alleinseligmachende ansiehst, dann ist das sicherlich nicht dein Fehler.
Mein Rat: Halte dich an die Vorschläge von TypEinser.
Bearbeitet von User am 02.07.2015 09:00:55. Grund: * -
am 02.07.2015 09:51:14
Im anderen Forum hast Du dich als plötzlichen Notfall präsentiert, der erst einmal mehr oder weniger dringend zum Arzt geschickt werden wollte.
Hier warst Du zu der Zeit schon längst mit ner Anfangsdiagnose in fachärztlicher Behandlung.
Praktisch wie 2 verschiedene Fälle mit 1 Namen, findest Du nicht irritierend?
Nach Deiner Info drüben muss Der Diabetologe praktisch ansatzlos nach Labor-Lage über die Erstbehandlung entscheiden müssen und halt das Metformin aus seinen Überlegungen gestrichen, weil es bei den meisten Typ1 nichts bewirkt.
Hier hast Du von Anfang an von Deinen schon immerhin über Wochen gemachten guten Erfahrungen mit Metformin geschrieben, mit denen dann recht unverständlich wird, warum der Dok das absetzt. Denn selbstverständlich bekommen das auch Typ1 und LADA anstandslos verordnet, wenn ihre Lebern typ2-mäßig zu viel Glukose ausgeben.
Praktisch wie 2 verschiedene Fälle mit 1 Namen, findest Du nicht irritierend?
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Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden. -
am 02.07.2015 10:19:47
hjt_Jürgen schrieb:
Im anderen Forum hast Du dich als plötzlichen Notfall präsentiert, der erst einmal mehr oder weniger dringend zum Arzt geschickt werden wollte.
Hier warst Du zu der Zeit schon längst mit ner Anfangsdiagnose in fachärztlicher Behandlung.
Praktisch wie 2 verschiedene Fälle mit 1 Namen, findest Du nicht irritierend?
Nach Deiner Info drüben muss Der Diabetologe praktisch ansatzlos nach Labor-Lage über die Erstbehandlung entscheiden müssen und halt das Metformin aus seinen Überlegungen gestrichen, weil es bei den meisten Typ1 nichts bewirkt.
Hier hast Du von Anfang an von Deinen schon immerhin über Wochen gemachten guten Erfahrungen mit Metformin geschrieben, mit denen dann recht unverständlich wird, warum der Dok das absetzt. Denn selbstverständlich bekommen das auch Typ1 und LADA anstandslos verordnet, wenn ihre Lebern typ2-mäßig zu viel Glukose ausgeben.
Praktisch wie 2 verschiedene Fälle mit 1 Namen, findest Du nicht irritierend?
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Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.
Seit wann bist du der Oberaufseher über alle Forenn und hast zu kontrollieren was die einzelnen User schreiben?
Bist du schon mal auf die Idee gekommen, daß man als Neuling möglicherweise ein wenig durcheinander ist und einem zu Beginn einfach der Überblick fehlt und einem die Details erst so nach und nach klar werden?
Im übrigen versteh ich nicht, was du zu einem LADA Typ sagen willst. Damit hast du doch keinerlei Erfahrung. Mehr noch, du bestreitest doch die Tatsache, daß der BZ sich eben nicht immer an dem orientiert, was man gegessen hat.
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Tino
Rang: Gastam 02.07.2015 12:37:56
EH schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
. Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal ....
Im übrigen versteh ich nicht, was du zu einem LADA Typ sagen willst. Damit hast du doch keinerlei Erfahrung. ...
Die Rechtfertigungen von hjt_Jürgen werden zunehmend lächerlicher. In seine Fusszeile schreibt er vom Austausch von Erfahrungen, in seinen Beiträgen quasselt er permanent von Dingen mit denen er keinerlei eigene Erfahrungen hat. Ob er sich im anderen Forum auch als Forenguru fühlt und deshalb so irritiert ist? -
am 02.07.2015 14:36:53
Tino schrieb:
EH schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
. Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal ....
Im übrigen versteh ich nicht, was du zu einem LADA Typ sagen willst. Damit hast du doch keinerlei Erfahrung. ...
Die Rechtfertigungen von hjt_Jürgen werden zunehmend lächerlicher. In seine Fusszeile schreibt er vom Austausch von Erfahrungen, in seinen Beiträgen quasselt er permanent von Dingen mit denen er keinerlei eigene Erfahrungen hat. Ob er sich im anderen Forum auch als Forenguru fühlt und deshalb so irritiert ist?
Ich finde es einfach unmöglich von Jürgen, sich hier als Blockwart aufzuführen und andere User wegen ihrer Beiträge zur Rede zu stellen.
Wofür hält er sich? -
Michaelheuer
Rang: Gastam 02.07.2015 15:46:00
einfach wiederlich, wie helfende hände wie jürgen und rainer bei jedem kommentar hier attakiert werden, jahrelang geben beide hier aufopfernd ratschläge ob dies nun jedem gefällt oder nicht. aber ihr versucht hier mit gewalt alles zu zerstören ; ich finde dies schon sehr traurig und dir würde ich den ratschlag geben eh nicht von morgens bis abends so voll hass und agressivität zu sein; das ist schon sehr sehr bemitleidenswert :(